35 deutsche Blogger, von denen du dir eine Scheibe abschneiden kannst

Von Vladislav Melnik 125

Samuel Pierpont Langley hatte alles.

Ein ambitioniertes Ziel. Das Interesse der Öffentlichkeit. Experten, die ihm zur Seite standen. Und auch das nötige Kleingeld.

Anfang des 20. Jahrhunderts wollte er das erste bemannte Flugzeug bauen.

Langley war hoch angesehen. Er kannte das Who’s Who der damaligen Zeit. Und war sogar mal in Harvard tätig.

Auch der amerikanische Staat beteiligte sich mit $50.000. Eine Menge Heu für die damalige Zeit.

Er scherrte die klügsten Köpfe zusammen. Hatte das beste Material. Und die Presse folgte ihm auf Schritt und Tritt.

Der Erfolg war garantiert. Oder?

Nope.

Wie die Wright Brüder abhoben

Einige hundert Kilometer entfernt waren Wilbur und Orville Wright am Basteln ihrer eigenen Flugmaschine.

Sie waren so voller Leidenschaft, dass sie mit ihrem Enthusiasmus eine kleine Gruppe inspirierten, mitzuarbeiten.

Die Wright Brüder hatten kein Kapital. Kein Geld vom Staat. Und auch keine Beziehungen. Nicht mal einer von ihnen hatte einen Universitätsabschluss.

Aber in einem kleinen Fahrradladen in Dayton, Ohio, schraubte das Team wie verrückt an ihrer Maschine … und machte ihre Vision zur Realität.

Am 17. Dezember 1903 sichtete eine kleine Gruppe zum aller ersten Mal einen Mann in der Luft.

Die Wright Brüder haben Geschichte geschrieben.

Und was hat das mit Bloggen zu tun?

Was die Wright Brüder und deutsche Blogger gemeinsam haben

Bei dieser atemberaubenden Geschichte bekomme ich schon beim Schreiben Gänsehaut. Sie passt perfekt in unseren modernen Bloggen-Kontext.

Samuel Pierpont Langley hatte alles. Genau wie die großen Konzerne mit ihren Millionen an Werbebudgets.

Aber eine Menge Geld ist nicht alles.

Denn genau so wie die Wright Brüder sind die wahren Macher eine kleine Gruppe von leidenschaftlichen und vor allem smarten Bloggern.

Sie haben kaum Kapital. Kein Geld vom Staat. Und auch keine Beziehungen.

Sie arbeiten einfach wie verrückt an ihrem Blog Business und sprechen mit ihrem Enthusiasmus eine Menge Leser an.

Eigentlich haben sie nichts. Dennoch machen sie aus ihrer Vision Realität.

Und sogar mehr als das: Diese „kleinen“ Blogger klauen den Großen die Ganze Aufmerksamkeit.

Aber was zeichnet smarte Blogger genau aus?

Was smarte Blogger ausmacht

Es gibt viele Arten von Bloggern. Aber wir sind etwas ganz Besonderes. Uns zeichnen folgende vier Eigenschaften aus:

  • Wir lösen ein Problem einer Zielgruppe.
  • Wir legen wert auf die Beziehung zu unserem Tribe.
  • Wir erstellen überdurchschnittlich hochwertige Inhalte.
  • Wir fokussieren uns auf E-Mail-Marketing.

Die meisten von uns verkaufen Produkte und Dienstleistungen über ihren Blog und machen dabei einen ansehnlichen Umsatz.

Heute ist Bloggen ein ernst zu nehmendes Geschäftsmodell.

Deshalb habe ich alle smarten Blogger im deutschsprachigen Raum nach ihrer größten Stärke und dementsprechend nach ihren wichtigsten Tipps für dich befragt.

Hier sind sie.

1. Ben Paul – Anti-Uni

ben-paulZuerst einmal weiß ich, dass ich sehr viele Sachen noch viel besser machen kann. Dazu gehört zum Beispiel eine spitzere und konkretere Positionierung.

Was ich schon gut mache?

Ich glaube ich habe eine ganz gute Verbindung zu meinen Lesern, da ich stets versuche so authentisch und offen zu schreiben, dass es ein ganz klein wenig wehtut, wenn ich auf “Veröffentlichen” drücke.

Warum ich das tue?

Ich meine, was haben wir zu verlieren? Klar ist der Content da draußen in der Welt, aber irgendwann interessiert auch das niemanden mehr und als Blogger geht es doch vor allem auch darum zu zeigen, dass hinter dem Blog auch nur ein Mensch steht, oder?

2. Markus Cerenak – MarkusCerenak.com

markus-cerenakDie Frage ist nicht, was ich am besten kann, sondern was ich gelernt habe. Eine meiner wichtigsten Grundsätze ist: Nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel.

Und es geht auch nicht darum, wie du mit deinem Blog Geld verdienst. Mit Bloggen Geld verdienen ist nicht das Ziel.

Ich kenne niemand, der sagt „Ich möchte mit Facebook Ads Geld verdienen“ Aber viele, die sagen: „Ich möchte mit Bloggen Geld verdienen“.

Was du dir klar machen kannst: Ein Blog ist ein Werkzeug. Genauso wie Newsletter-Marketing oder Google Ads. Nur Bloggen stellen wir auf einen Thron, weil es persönlicher ist und du dich (wie es heute so trendy heißt) mehr „sichtbar machst“. Aber so sehr ich Bloggen liebe, es ist kein Selbstzweck.

Du musst wissen, was du willst. Was dein wirkliches Ziel ist.

Ich kenne Menschen, die haben viele Leser auf ihrem Blog und verdienen damit Geld. Ich kenne auch andere, die weniger Leser haben und genauso gut verdienen. Ich kenne Blogger, die noch keinen Euro in Werbung gesteckt haben und von ihrem Blog leben. Und ich kennen Menschen, die sehr gut von digitalen Produkten leben können indem sie Werbung schalten und noch keinen einzigen Blogartikel zustande gebracht haben. Ich kenne Menschen, die verdienen ihr Geld indem sie perfektes Newsletter-Marketing machen und andere, indem sie Webinare veranstalten. Wiederum andere generieren Kunden offline und machen sie zu Online-Kunden und genauso umgekehrt. Einige davon sind sehr bekannt und einige kennt kaum jemand. Denn auch das hängt vom Ziel ab.

Somit geht es darum, dahinter zu kommen, was für dich funktioniert und was du wirklich, wirklich, wirklich willst. Es funktionieren nämlich alle oben genannten Methoden. Und sie funktionieren auch nicht. Denke nicht im Entferntesten daran, dass es den wahren, endgültigen Weg gibt. Es gibt nur deinen.

Und eines klar ausgesprochen: Die Zauberformel, wie du dahinter kommst, was für dich funktioniert, nennt sich Arbeit. Auch wenn es sich meistens nicht so anfühlt.

Wenn du Geld mit Bloggen verdienen kannst, schön. Wenn du am Weg dorthin dahinter kommst, dass es mit Facebook Ads, mit automatisierten Webinaren, mit Podcasts oder mit Affiliate Marketing auch (und vielleicht sogar leichter) geht, dann mache deinen Blog nicht zum goldenen Kalb.

Sondern erinnere dich an das Ziel. Ein Blog ist nur der Weg.

3. Mark Maslow – MarathonFitness

mark-maslowDer Schlüssel liegt darin, dass Du verstehen musst, für welche Themen Deines Lesers Du der beste Problemlöser bist.

Was sind die Ängste oder Frustmomente, die Dein Leser hat? Was lässt ihn nachts nicht ruhig schlafen?

Wenn Du diese Punkte verstehst – und dazu gehört Fragen und viel Zuhören – sie besser in Worte fassen kannst, als Deine Zielgruppe und gute Lösungen dazu bietest, wirst Du Aufmerksamkeit bekommen. Garantiert.

4. Tim Schlenzig – myMONK

tim-schlenzigIch glaube, ich bin (inzwischen) gut darin, folgende Frage für mich zu beantworten:

Worauf habe ich wirklich, wirklich Lust?

Diese Lust ist der Nährboden der Geduld … und Geduld braucht es einfach eine Menge, um eine Leserschaft aufzubauen und gute Produkte zu erstellen.

Früher habe ich auch schon Websites aufgebaut, die mich nicht oder nur kurz interessiert haben, und früher oder später starb dann entweder die Website, oder die eigene Lebensfreude.

Dann hilft keine „Technik“, kein „Trick“ und auf Dauer auch keine mentale Einstellung.

Mein wichtigster Tipp ist daher: beginne nur, was Du die nächsten Jahre durchziehen willst.

5. Alex & Eugen Bellon – FlowFinder

alex-und-eugen-bellonWas wir unserer Meinung nach besonders gut machen, ist es eine attraktive User Experience (Nutzererfahrung) zu kreieren.

Wir haben gelernt, dass es heutzutage nicht mehr nur darauf ankommt, ob dein Content und deine Produkte gut & hilfreich sind, sondern, und das wird in unseren Augen zunehmend wichtiger, wie überzeugend dein gesamtes Angebot von Anfang bis zum Ende ist. Das schließt insbesondere Dinge wie Benutzerfreundlichkeit, Design, aber auch das Marketing ein.

Wenn du also heutzutage einen erfolgreichen Blog aufbauen möchtest, der nicht einfach nur gelesen wird, sondern mit bzw. durch den du auch gute Umsätze generierst, muss du dafür sorgen, dass das Gesamtpaket was her macht. Gute Inhalte alleine reichen einfach nicht mehr aus! Es muss auch geil aussehen und durchweg professionell wirken.

Nur so gewinnt man heutzutage überhaupt die Aufmerksamkeit seiner Interessenten. Und das ist der allererste Schritt.

6. Artur Neumann & Michael Schmidt – 30Tausend

artur-neumann-michael-schmidzUnsere Stärke liegt darin, die Denkweisen anderer Menschen herauszufordern und zu verändern.

Bei all den typischen Online Marketing Buzzwords, Pfeilen und angeblich kurzzeitig reduzierten Preisen verlieren viele Marketer/Unternehmer das Wesentliche aus den Augen: Man muss richtig gute Inhalte bieten, die Menschen aus den alten Denk- und Verhaltensmustern herausholen.

Wenn man also ein Produkt entwickelt und sich schon währenddessen denkt: „Eigentlich haben das schon 1.000 andere vor mir erzählt“, sollte man sich wirklich überlegen, ob man der 1.001 sein möchte. Und vor allem: Kann man darauf stolz sein?

7. Jakob Schweighofer – BLOGtoBusiness

jakob-schweighoferUmso genauer du deinen Leser kennst, umso besser kannst du ihn verstehen. Umso besser du ihn verstehen kannst, umso mehr kannst du dich in ihn hineinversetzen. Umso mehr du dich hineinversetzen kannst, umso exakter kannst du ihn mit deinem Inhalt erreichen. Eine tiefe Vertrautheit aufbauen. Produkte entwickeln, die verkaufen.

Stell dir die eine (magische) Frage, welche die Wirkung deines Blogs sofort quadrupelt. Nicht mehr, und nicht weniger:

Wer ist dein idealer Leser/Kunden?

8. Dimitri Weimer – Emotion im Web

dimitri-weimerWas mir persönlich besonders am Herzen liegt, ist der echte Umgang mit den Besuchern.

Vergiss den Gedanken, das man eine Website braucht, die verkauft. Bullshit. Nicht die Website verkauft, sondern der Mensch dahinter.

Wenn man als Blogger seine Dienstleistungen oder Produkte verkaufen möchte, wäre mein ultimativer Tipp, die eigene Persönlichkeit ganz stark mit einzubeziehen. Der Mensch hinter dem Blog, hinter seinen Dienstleistungen und Produkten.

Menschen sind immer an Menschen interessiert.

Egal ob offline oder online, Menschen vergleichen, egal ob bewusst oder unbewusst, alles und jeden. Das liegt in der Natur des Menschen und seinem Überlebenstrieb. Würden wir nicht vergleichen und uns das Beste zunutze machen, würden wir – übertrieben ausgedrückt – zugrunde gehen.

Der Besucher kennt nur die Websites, also vergleicht er nur anhand des Auftritts im Internet. Er hat ja gar nichts anderes in der Hand, als die Website zu vergleichen. Und das ist absolut völlig egal, in welchem Jahrzehnt wir uns befinden. Es war damals so, jetzt, und später wird sich auch nichts ändern.

Was bedeutet das aber für die Praxis?

Nichts anderes als sich nicht hinter Fotolia-Bilder zu verstecken oder irgendeiner anderen Fotoagentur. Man sollte sich mit seinem eigene Foto, im E-Mail-Newsletter, auf der Kontaktseite, und, ganz wichtig, auf der Startseite usw. zeigen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten. Man sollte einfach mal um die Ecke denken. Und da Menschen immer an Menschen interessiert sind, wirst du beim Besucher besser abschneiden als jemand der nur seine Produkte und Dienstleitungen in der Vordergrund stellt.

9. Walter Epp – Schreibsuchti

walter-eppBeim Schreiben setze ich mich an den Schreibtisch und gieße mein Herz aus. Jeder meiner Blogbeiträge ist emotional, leidenschaftlich geschrieben und teilweise sogar dreist – weil ich immer aus der Seele rausschreibe.

Leidenschaft ist ansteckend, das ist bewiesen. Und genau damit versuche ich meine Leser anzustecken: Mit Leidenschaft fürs Schreiben, fürs Erzählen, fürs Autorendasein, fürs Leben.

Vielleicht ist das meine Erfolgsformel, denn ich bin nicht nur ein Blogger und Autor, sondern ich bin zugleich ein Motivator und „Aus-der-Seele-Sprecher“ vieler Schreiberlinge.

Was mir hilft meine Blogbeiträge interessant zu gestalten, ist auch einfach ein interessantes Leben zu führen – denn hinter einem spannenden Blog steckt eine spannende Persönlichkeit. Deshalb versuche ich mein Schreiberleben immer an neue Grenzen zu treiben, um meinen Lesern davon zu berichten.

Rein technisch betrachtet investiere ich viel Zeit in meine Blogbeiträge und publiziere selten, weil ich an meinen Blog den Anspruch habe, dass jeder Artikel großartig sein sollte. Mein Blog ist deshalb eher eine Schatztruhe als ein Süßwarenladen – was man hier findet, ist zeitlos, wertvoll und selten.

Ich unterscheide mich deshalb von vielen „Ratgeber“-Blogs, die einfach nur Tipps geben. Ich gebe nicht nur Tipps, sondern ich sporne auch an. Ich bin so eine Art „Teenie-Football-Coach“, der seine „Boys“ anschreit.

Meine Tipps deshalb: Sei nicht nur informativ, sondern sei emotional. Sei laut, schrill, leise, nachdenklich, dreist und höflich. Steck den Leser mit Leidenschaft an, hauch ihm neuen Mut ein und schenk ihm den Glauben an sich selbst. Dann wird er immer wieder kommen und auch dir gerne einen Gefallen tun.

10. Katharina Lewald – Bloggen für schlaue Frauen

katharina-lewaldWas ich besonders gut mache, ist, dass ich sehr auf den persönlichen Kontakt mit meinen Lesern, anderen Bloggern, anderen Unternehmern und natürlich mit (potenziellen) Kunden achte.

Ich bin per E-Mail und auch in den sozialen Netzwerken sehr gut erreichbar und antworte in der Regel auch auf alle Nachrichten, die bei mir eintrudeln. Das kostet zwar sehr viel Zeit, ist mir aber immens wichtig. Ich möchte, dass sich meine Leser wertgeschätzt fühlen.

Außerdem kann man durch diesen persönlichen Kontakt auch selbst sehr viel von Anderen lernen oder auch gemeinsame Kooperationen anbahnen. Ich kann nur jedem empfehlen es auch so zu machen – für mich hat es fast nur Vorteile.

Unsere Leser sind einfach das Wichtigste, das wir haben – denn sie tragen unsere Botschaften weiter und helfen uns dabei online bekannt(er) und sichtbar(er) zu werden.

11. Gordon Schönwälder – Podcast-Helden

gordon-schoenwaelderEin Blog zu starten war eine der besten Ideen in meiner noch jungen Karriere im Internet.

Aber eine Sache war sogar noch besser – meinen ersten Podcast zu starten.

Der Grund ist so einfach wie brutal-wahr für Blogger – es gibt Menschen, die lesen einfach nicht gerne!

Und diese Menschen werden sehr wahrscheinlich niemals in den Genuss deines hochwertigen Inhalts kommen. Es wäre aber schade, diesen Teil deiner Zielgruppe links liegen zu lassen. Wenn du Produkte in deinem Blog verkaufst, dann verzichtest du sogar auf Gewinn.

Die Lösung: Ergänze deinen Blog durch Video und Audio.

Weitere Vorteile von Podcasts als Ergänzung zu deinem Blog sind, folgende: Wenn jemand deine Beiträge hört, dann ist er unabhängig von einem Bildschirm und kann deine hochwertigen Inhalte konsumieren, wo er will. Er kann das parallel zu seinen Hobbies machen. Beim Sport beispielsweise oder beim Rasen mähen.

Ein Podcast ist also kein Ersatz für einen Blog. Es ist eine gleichwertige Plattform mit einer vollkommen anderen Zielgruppe.

12. Benedikt Ahlfeld – Benedikt Ahlfeld & Ehrliches Online Marketing

benedikt-ahlfeldSeit über 10 Jahren bin ich unternehmerisch tätig als Trainer. Die Kunden für meine Seminare und Produkte generiere ich zu 100% mit Online Marketing.

Besonders interessant dürfte sein, dass ich so gut wie kein Geld für bezahlte Werbung ausgebe. Stattdessen fokussiere ich meine Ressourcen auf „No-Cost Marketing“. Das bedeutet für mich, dass ich vor allem durch einen authentischen Web-Auftritt mit hoher Usability, einem angenehmen Benutzererlebnis und einer starken Fan-Community im Hintergrund punkte.

Folgende Tipps habe ich für dich:

  1. Investiere ausreichend Zeit in den Aufbau deiner Startseite oder Landing Page. Innerhalb der ersten 4 Sekunden entscheidet sich, ob ein Besucher auf deiner Website bleibt. Oder eben nicht.
  2. Binde deine Kunden mit Emotionen. Ein Bestandskunde kauft 50% wahrscheinlicher wieder als ein Neukunde. Lerne, wie du nicht nur Kunden zu Fans machst, sondern zu Botschaftern, die kostenlos für dich werben. So wächst dein Online Business kontinuierlich durch Weiterempfehlungen und ist nicht nur eine einmalige Aktion, bei der dein Produkt in einem halb garen “Launch” verebbt. Dass das nur für professionelle Unternehmer in Frage kommt ist klar, oder?
  3. Deine Besucher haben den 5-fachen Wert! Wir alle umgeben uns mit Menschen, die wir mögen. Und wir sind der Durchschnitt der 5, mit denen wir am meisten Zeit verbringen: Alter, Lebensstil, Finanzen. Überprüfe es für dich selbst. Und die logische Konsequenz: was für dich interessant ist, kann auch für deine Liebsten interessant sein. Selbst, wenn du ein Angebot nicht kaufst. Deshalb verkaufst du nie nur an eine Person, sondern auch an die 5 anderen, die dahinter stehen. Damit das auch so funktioniert wie es soll, benötigst du ein ganzheitliches Selbstmarketing-Konzept.
  4. Starte Kooperationen mit anderen Blogs. Konkurrenzdenken hat in der Blogger-Szene nichts zu suchen. Gemeinsame Projekte, auch mit im ersten Moment nicht zusammenpassenden Zielgruppen, können langfristige Erfolge bieten. Vernetze dich mit anderen Bloggern und mach es von der persönlichen Chemie zwischen euch abhängig, ob ihr etwas auf die Beine stellen wollt.
  5. Hör auf das Feedback deiner Leser: wenn du keines bekommst, bitte darum. Lerne deine Zielgruppe kennen! Du wirst überrascht sein, was sie sich von deinem Blog erwarten. Nur so kannst du langfristig eine Fan-Gemeinde aufbauen.

13. Holger Grethe – zendepot

holger-gretheWas ich besonders gut mache, müssen meine Leser entscheiden. Da halte ich mich lieber vornehm zurück. 😉

Ob Blogger oder nicht: Wer etwas verkaufen möchte, sollte sich intensiv mit den Problemen, Wünschen und Sehnsüchten seiner Zielgruppe auseinandersetzen. Und dann möglichst passgenaue Lösungen anbieten.

Wenn die egoistischen Motive (Geld verdienen), die selbstverständlich ihre Berechtigung haben, im Einklang stehen mit dem tiefen Bedürfnis, etwas für andere Menschen zu tun (Probleme lösen), ist man auf dem besten Weg zu einem funktionierenden Geschäftsmodell.

Wer sich hingegen niemals traut, etwas zu verkaufen, wird ebenso wenig Erfolg haben wie derjenige, der einfach nur schnell „irgendwas“ an „irgendwen“ verticken will.

Wie so häufig liegt auch hier die Wahrheit in der Mitte.

14. Patrick Hundt – Healthy Habits & 101places

patrick-hundtIn meinen Blogs ist es mir wichtig, authentisch zu sein. Ehrlich, auch wenn es kontrovers ist. Und verwundbar, auch wenn das Veröffentlichen wehtut. So schreibe ich z. B. übers Reisen als Introvertierter oder veröffentliche in unserem Healthy-Habits-Blog unvorteilhafte Fotos von mir, die meine Verfehlungen in meiner Ernährung dokumentieren.

Wenn ich heute einen Artikel schreibe, der etwas persönlicher ist, achte ich darauf, dass er mir wenigstens ein bisschen wehtut. Wenn es mich keine Überwindung kostet, ihn zu veröffentlichen, dann wird es auch kein Erfolg.

Dieser offene Umgang mit meinen Gedanken und Erfahrungen hilft mir dabei, eine Beziehung zu meinen Lesern aufzubauen. Einige wird das sicher abschrecken – wir passen dann einfach nicht zusammen. Doch wer sich damit identifizieren kann, kommt umso häufiger zurück oder promotet meine Beiträge. Daher kann ich dir auch nur raten, verwundbarer zu sein.

Außerdem ist mir der Nutzen für den Leser wichtiger als den meisten Bloggern. Ich bin kein Geschichtenerzähler, sondern ich will Erfahrungen und Wissen vermitteln. Diese verpacke ich schon mal in eine gut lesbare Story. Doch im Mittelpunkt steht der Nutzen für den Leser. Kann ein Artikel das nicht leisten, schreibe ich ihn gar nicht erst. Daher nehme ich nicht an Blogparaden, Blog-Awards u.ä. teil. Auch an Round Up Posts (wie diesem hier) beteilige ich mich nur, wenn ich zu der Frage eine Antwort mit Nutzwert beisteuern kann.

Ich denke, wer dauerhaft nützlich schreibt – und das auch noch kostenlos –, der kann nach einer Weile seine Inhalte auch verkaufen (als eBook, Buch, Kurs, Seminar etc.). Die Leser wissen zu dem Zeitpunkt bereits, dass sie stets einen Wert von dir erhalten.

15. Tim Chimoy – Earthcity.de

tim-chimoyOberste Priorität haben bei mir Authentizität, Offenheit und Kommunikation mit dem Leser auf einer Ebene. Ich denke, dass ich dies in meinen Blogprojekten und auch in meinen Workshops recht gut umsetze.

Ich bin genau so, wie ich schreibe, verschweige Fehler und Probleme nicht. Man könnte sagen: ich bin ein offenes Buch für meine Leser, verkaufe ihnen keinen Lifestyle, sondern bin selbst auch nur ein Lernender, der vielen Lesern lediglich aufgrund seiner stabilen und gut laufenden (ortsunabhängigen) Selbstständigkeit ein paar Schritte voraus ist und ihnen die eigenen Schritte etwas erleichtert.

Ich vermeide zudem in meinen Texten, und vor allem auch in meinen Workshops, eine klassische Schüler/Lehrer-Situation. Dies ermöglicht eine offene Diskussionen und einen entspannten Austausch, bei dem Jeder etwas lernen, aber auch geben kann. Am Ende profitieren alle.

Zusammengefasst: Mir geht es nicht zuerst um Traffic, sondern um Leser und Interaktion. Ich denke, das ist nachhaltiger, zumindest für meine Ziele: Meine Leser durch meine Bücher und Workshops auch in eine stabile (und ggf. auch ortsunabhängige) Selbstständigkeit zu führen. Die Methodik sollte man an seine Persönlichkeit, aber eben auch an jene langfristigen Ziele anpassen.

Mein Tipp lautet daher: Verstelle dich nicht und stelle dich nicht über deinen Leser. Überlege dir genau, wo du hinmöchtest, und ob für dein Ziel möglichst viele „unique visitors“ heißt, oder nachhaltige Fans bzw. Leser für deine persönlichen Business-Ziele entscheidender sind. Das funktioniert weder durch Aufplustern noch durch Marktschreiertaktiken, sondern durch Persönlichkeit, Offenheit und echte Beziehungen.

Foto: Nicole Wahl Fotografie

16. Connie Biesalski – Planet Backpack & Blog Camp

conni-biesalskiEine durchdachte Launchstrategie ist das A und O.

Wer wirklich durchstarten will und mit einem Produkt oder einer Dienstleistung von Anfang an Geld verdienen möchte, muss sich überlegen, wie man bei den Lesern im Vorfeld Vorfreude und Aufregung dafür generiert.

Das sollte schon Wochen und Monate vorher anfangen, noch bevor man sogar angefangen hat das Produkt zu erstellen.

Das beste daran ist, dass man so auch wertvolles Feedback einholen kann um das Produkt genau so zu kreieren, wie es die Leute brauchen. Es macht keinen Sinn, ins Blaue hinein das perfekte Produkt zu erstellen und dann darauf zu hoffen, dass am Launchtag die Post abgeht.

Mein bester Tipp ist eine ausgefeilte Strategie für den Pre-Launch, den Launchtag und die Zeit nach dem Launch zu erstellen und sie knallhart durchzuziehen. Für mich war das bisher einer der besten Schlüssel zum Erfolg mit all meinen Online Businesses.

17. Sebastian Canaves – TravelWorkLive & Blog Camp

sebastian-canavesIch glaube, dass ich den Unternehmergeist in mir Trage und deshalb vielen Bloggern einen Schritt voraus bin.

Wenn ich ein Problem entdecke, denke ich sofort an verschiedene Lösungen und überlege, welche die Beste für den Kunden ist und welche natürlich auch die Profitabelste.

Außerdem habe ich mir abgewöhnt es jedem Recht zu machen, denn nur so habe ich es geschafft mir in der Internetwelt, in der man viel öffentlicher Kritik ausgesetzt ist, eine dicke Haut wachsen zu lassen!

Mein Tipp an dich wäre also: Behandele deinen Blog wie dein Business. Das heißt im Klartext, setzte dir Ziele (Blogposts pro Woche, Uniques pro Monat, Einnahmen im Jahr…) sowie eine klare Zielgruppe, und arbeite darauf hin.

Außerdem solltest du immer die Augen auf haben für neue Möglichkeiten, um euer Business weiter wachsen zu lassen.

18. Marit Alke – Coachingprodukte-entwickeln.de

marit-alkeMein Blog ist die beste Ausgangsbasis dafür, meine eigenen Coachingprogramme zu verkaufen.

Mit überwiegend „epischen“, sehr mehrwertigen Artikeln habe ich mir eine treue und engagierte Community an Gleichgesinnten, Multiplikatoren und Kunden aufgebaut.

Diese Community wiederum hilft mir, meine (wenigen) Webinare pro Jahr ordentlich zu füllen. Und von diesen Webinaren aus, in denen ich wirklich großzügig mit meinem Wissen weiterhelfe und sehr konkrete Lösungswege aufzeige – gewinne ich dann mit Leichtigkeit ausreichend Teilnehmer für mein Programm „mein-erstes-coachingprogramm.de“.

Für mich ist die Kombination aus einem eigenen Blog und eigenen Online-Kursen und -Programmen das ideale Geschäftsmodell – und an dem großen Interesse an meinem Thema sehe ich, dass das auch andere so sehen. 🙂

19. Ivan Blatter – Ivan Blatter

ivan-blatterIch bin Experte für neues Zeitmanagement und helfe Solo-Unternehmern, ihre Ziele zu finden und schneller zu erreichen, ohne sich auszulaugen. Dadurch steigt ihre Zufriedenheit und der Stresspegel sinkt.

Zeitmanagement ist wie Zähne putzen: Es macht nicht wirklich Spaß, aber ist absolut nötig. Denn ein gutes Zeitmanagement hilft, das Potenzial, das in mir steckt, umzusetzen.

Auch als Blogger muss man seine Arbeit im Griff haben. Ausdauer und ein verlässlicher Redaktionsplan sind absolut notwendig. Das schreit nach einem guten Zeitmanagement.

Als Blogger kann man tausend Sachen gleichzeitig machen: Statistiken auswerten, Social Media pflegen, Content erstellen, mit anderen Bloggern netzwerken usw.

Wer aber alles (gleichzeitig) macht, macht gar nichts. Deshalb empfehle ich dir Folgendes:

  1. Setz dich hin und erstelle eine Art „Jobprofil“ für deinen Blog. Welches sind die wichtigsten Bereiche (z. B. Content erstellen, Marketing, Netzwerken, Statistiken, Produkte erstellen usw.)?
  2. Reserviere dir dann Zeit für die einzelnen Bereiche. Mach einen Stundenplan (z. B. Montag: Content erstellen, Dienstag Vormittag: Social-Media-Posts erstellen usw.).
  3. Halte dich so gut es geht an diesen Plan. Mach also z. B. keine Termine am Montag (deinem Content-Tag) ab – wenn möglich.
  4. Schalte immer alle Unterbrechungen aus, wenn du eine wichtige Aufgabe erledigt. Schließe dein E-Mail-Programm, schalte das Telefon aus usw.

Auch wenn du deinen Blog (noch) nebenberuflich führst, ist es wichtig, dass du dir in deinem Kalender konkret Zeit reservierst (z. B. jeden Morgen eine Stunde lang bevor du zur Arbeit gehst oder ganz gezielte Termine). Gib genau an, was du dann tun willst.

20. Thomas Mangold – Selbst-Management

thomas-mangoldIch schreibe über ein Thema (Selbstmanagement) das mich interessiert und für das ich eine Leidenschaft habe. Außerdem versuche ich sehr authentisch zu sein, indem ich nicht nur über meine Erfolge, sondern auch über meine Misserfolge spreche und schreibe.

So baue ich eine sehr enge Beziehung zu meinen Leserinnen und Lesern auf. Ich versuche auch sehr viel mit der Community meines Blogs zu kommunizieren, vor allem über Umfragen und E-Mails. Auch das hilft dabei, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.

Ich denke, dass es genau diese drei Punkte (Leidenschaft, Authentizität und Vertrauensaufbau) beim Bloggen besonders ausmachen. Nur ein Leser, der dir vertraut, wird auch deine Produkte kaufen.

Des Weiteren versuche ich meine Community auf möglichst vielen Wegen zu erreichen: Daher schreibe ich nicht nur, sonder produziere auch Podcasts und Videos. So spreche ich alle an: Jene die gerne lesen, aber auch jene die gerne hören oder sehen. Auch das stellt Vertrauen und Sympathie her, beides Werte, die unbezahlbar sind.

21. Sandra Holze – Likesmedia

sandra-holzeMir gelingt es, die kompliziert erscheinende Social Media Welt einfach und klar verständlich zu erklären. Viele meiner Leser bedanken sich für die Aha-Effekte, die ich ihnen beschert habe. Ich bin mit meinen Tipps realistisch, was der normale Unternehmer, der sowieso schon zu viel zu tun hat, nebenbei noch schaffen kann.

Denke beim Erstellen deiner Inhalte daran, dass deine Leser höchstwahrscheinlich Laien auf deinem Gebiet sind. Fachsprache und Anglizismen lassen dich nicht schlau aussehen, sondern arrogant.

Frag deine Leser regelmäßig, zum Beispiel in deinen Emails, wo der Schuh drückt. So bekommst du Anregungen für Themen, die wirklich relevant sind. Damit vermeidest du, über Dinge zu schreiben, die du vielleicht spannend findest, die aber völlig am Bedarf deines Lesers vorbei gehen.

22. Michaela Forstik – relationship with me

michaela-forstikIch schreibe über genau die Themen, die Menschen wirklich unter die Haut gehen. Die Themen, die gute Freundinnen/Freunde auch beim „Stammtisch“ besprechen würden.

Woher ich das weiß?

Ich höre genau hin: Es sind die aktuellen Herausforderungen meiner Leser – sie sind nämlich die wahren Helden jeder Geschichte! Ich erkenne sie, indem ich jedem aufmerksam zuhöre, Kommentare auf meinem Blog und auf FB stets lese und beantworte, und jede E-Mail samt den Ergebnissen meiner Umfragen, dankend annehme.

Ich bin einfach da.

Danach ist es meine oberste Prämisse, dass jeder meiner Blogartikel einen absoluten Nutzen – also eine sofort anwendbare Lösung für den Leser enthält.

Kurz: Jeder Blogartiklel tut Gutes, einfach so – ohne dabei Know-how und Wissen zurück zuhalten. Das ist ehrliches Business-Karma, das auch zurück kommt.

23. Karin Weiss – Karin Weiss

karin-weissIch zeige meinen Kunden in erster Linie, wie sie selbst leicht Neukunden generieren und wie wichtig dafür die Entwicklung eines LeadMagnets ist, dem Idealkunden einfach nicht widerstehen können.

Und das ist zugleich auch mein Tipp – einen LeadMagnet für deine Website zu entwickeln, der maßgeschneidert auf deine Kunden ist. Der einzigartig und für sehr viele interessant ist. Und nachdem du ihn entwickelt hast, plane ihn in dein strategisches Marketing ein. So ist mein LeadMagnet zugleich mein größter Hebel für den Aufbau meiner Newsletter-Liste als auch für den Vertrauensaufbau zu potenziellen Kunden.

Bei der Entwicklung deines LeadMagnets frage dich, was brauchen deine Kunden bevor sie dein Produkt oder Angebot in Anspruch nehmen werden? Was kannst du als Leistung oder Service anbieten, dass deine Kunden einen Schritt vorher abholt? Damit schaffst du einen logischen Aufbau von deinem LeadMagnet zu deinem Produkt und baust dir automatisch eine qualitativ hochwertige Liste auf.

24. Dr. Alexandra Widmer – Stark und Alleinerziehend

alexandra-widmerMit dem Verkaufen doktore ich ja selbst noch rum. Aber meine Erkenntnisse nach sieben Monaten sind:

  1. Kenne deine Zielgruppe ganz genau (z. B. kaufen Alleinerziehende überhaupt eKurse?)
  2. Mache eine Umfrage, ob ein E-Book, Podcast, Hörbuch, eKurs oder vielleicht eher ein klassisches Buch gefragt ist.
  3. Bevor irgendwas gekauft wird, braucht es einen intensiven Vertrauensaufbau zu deiner Zielgruppe. Das heißt, habe viel Geduld (Monate), bevor du damit etwas verdienen möchtest.
  4. Liebe dein Thema. Sonst ist es nicht leicht, kontinuierlich dran zu bleiben. Dein Leser kann spüren, ob du es wirklich mit Leidenschaft machst.
  5. Ich bin der Meinung, dass es nötig ist „sein Gesicht“ zum Blog zu zeigen und sich intensiv zu vernetzen. Trau Dich!
  6. Keine Taktiken wie 2 Tipps bekommst du gratis, wenn du alles 5 Tipps möchtest, dann zahle jetzt!
  7. Mach es deiner Zielgruppe leicht dich weiterzuempfehlen, sprich: Dein Leser darf sich toll fühlen, wenn er sagt: Ließ mal den Blog! Da findest du das, was du brauchst!

Abschließend möchte ich dir noch mein Lieblingszitat mit auf den Weg geben: Fange an bevor du bereit bist.

25. Sandra Heim – MAMA Revolution

sandra-heimMein großer Traum ist es, eine Bewegung ins Leben zu rufen, die Müttern eine einflussreiche Position in der Gesellschaft verleiht. Dazu würde ich natürlich am liebsten alle Mamas erreichen. Ich habe aber zum Glück verstanden, dass ich mich besser auf eine Gruppe innerhalb dieser großen Zielgruppe konzentriere, um sichtbar zu werden.

Deswegen unterstütze ich im ersten Schritt Mütter, die ihr eigenes Business voran bringen möchten. Ich befinde mich selbst auf diesem Weg und bin meinen Leserinnen vielleicht in einigen Punkten, um ein, zwei Schritte voraus. Ich kenne die Herausforderungen, Bedürfnisse und Wünsche meiner Leserschaft aus erster Hand und schreibe letztendlich für Frauen, die wie Schwestern im Geiste sind.

Ich würde jedem Blogger empfehlen, sich 1. ) sehr klar darüber zu werden, für wen der Blog gedacht ist, 2.) den Mut aufzubringen, sich deutlich zu spezialisieren und dabei 3.) für eine Gemeinschaft zu schreiben, deren Vorankommen einem am Herzen liegt.

Ein zweiter Punkt, den ich gut hinbekommen habe, ist die Regelmäßigkeit. Am Anfang hatte ich keine Ahnung, wie ich es schaffen sollte, jede Woche einen guten Blogpost zu veröffentlichen. Aber mit der Zeit habe ich Routine entwickelt. Wenn ich merke, dass ich ins Strudeln komme, dann schaffe ich mir Luft mit Gastbeiträgen.

Ich habe definitiv den Eindruck, dass diese Regelmäßigkeit Vertrauen aufbaut. Von manchen Leserinnen bekomme ich auch das Feedback, dass mein Blog zu ihrem Wochenendritual geworden ist.

Deswegen ist mein Tipp, sich einen zuverlässigen Veröffentlichungsrhythmus anzutrainieren. Lieber alle zwei Wochen kontinuierlich, statt am Anfang zwei Blogartikel die Woche und dann so ausgepowert sein, dass man monatelang nichts von sich hören lässt.

26. Peer Wandiger – Selbstständig im Netz

peer-wandigerIch finde es sehr wichtig, die Balance zwischen den eigenen Interessen und denen der Leser zu finden.

Viele machen den Fehler und denken nur an sich und was sie selbst mögen. Das muss aber nicht dem entsprechen, was die Leser suchen.

Umgedreht sollte man sich aber nicht nur nach den Lesern richten, da man selbst ja Spaß haben soll und ein Blog erst dann was besonderes wird, wenn der Blogger mit Herzblut und Leidenschaft dabei ist.

Diese Balance zeichnet die wirklich guten und erfolgreichen Blogs aus. Und natürlich erleichtert dies dann auch den Verkauf eigener Produkte oder Dienstleistungen.

27. Robert Weller – toushenne

robert-wellerViele Leser meines Blogs freuen sich über meinen Twitter Trainingsplan und ich werde doch hin und wieder auf mein großes Netzwerk dort angeschrieben. Mir persönlich ging es beim Schreiben dieses Guides jedoch nicht um die Plattform Twitter selbst, sondern darum, dem Leser ein Verständnis für die Nutzungsmöglichkeiten und Chancen in Social Media aufzuzeigen.

Ob nun bei Twitter, oder anderen Plattformen im Social Web, das spielt in meinen Augen keine Rolle. Ich muss da sein, wo meine Zielgruppe ist.

Ich bin auch überzeugt von einem ganzheitlichen Marketingansatz, der plattformübergreifend konzipiert ist – Stichwort: Inbound Marketing.

Mein Tipp an Unternehmer, die online bzw. speziell mit ihrem Blog Geld verdienen möchten ist der, sich nicht nur auf einen Kommunikationskanal zu beschränken, sondern schon im Vorfeld viel Zeit in die Zielgruppenanalyse zu investieren und konkrete Marketingziele zu definieren. Erst auf dieser Grundlage ist eine nachhaltige Online-Marketing-Strategie möglich.

Dann gilt es, verschiedene Kanäle zu nutzen (etwa Blogs, Email, Social Media Plattformen, etc.), die Effektivität der Kommunikation zu evaluieren und dahingehend den eigenen Content zu optimieren. Und das, wie gesagt, nicht nur auf einer einzigen Plattform, sondern auf verschiedenen.

Risiko streuen ist hier die Devise und flexibel bleiben, um auf Veränderungen im Web reagieren zu können.

28. Sebastian Czpionka – bonek

sebastian-czypionkaOftmals konzentriert man sich als Blogger nur auf das Innere, wie Artikel, oder das Äußere, wie Design und vergisst dabei eine wichtige Marketing-Methode – nämlich die Positionierung eines Produktes.

Die Positionierung kann das selbe Produkt zum Verkaufsschlager oder zum Ladenhüter werden lassen.

Ok. Und wie machst Du das?

Bevor ich Dir das versuche zu erklären, lass mich kurz noch einmal verdeutlichen, was die Positionierung eigentlich ist.

Laut Wikipedia bezeichnet die Positionierung im Marketing das gezielte, planmäßige Schaffen und Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt oder eine Dienstleistung in der Einschätzung der Zielgruppe klar und positiv von anderen Produkten oder Dienstleistungen unterscheidet.

David Ogilvy sagt es so: „Was das Produkt leistet – und für wen.“.

Es geht also darum, der Zielgruppe zu kommunizieren, was das Produkt kann, und für wen es geeignet ist.

Sicherlich kennst Du das Buch Die 4-Stunden-Woche von Tim Ferriss.

Tim Ferriss hat eine sehr spezielle Positionierung gewählt. Er hat sich auf einen Nutzen, auf einen Kundenwunsch eingeschossen. Nämlich die Arbeitszeit massiv zu minimieren. Und darum geht es in dem Buch. Es geht darum, wie man ein Business und Lifestyle schafft, bei dem man nur vier Stunden in der Woche arbeiten muss.

Er hätte das Buch auch so nennen können: „Wie Du Dir ein passives Einkommen aufbaust, mit dem Du unter Palmen arbeiten kannst.“ Oder: „Arbeite weniger, lebe mehr!“.

Aber hat er nicht. Er hat es so positioniert, dass er damit auf Neugier stößt, womit er aneckt, womit er für Gesprächsstoff sorgt und womit er einen sehr großen Wunsch vieler Menschen versucht zu erfüllen. Nämlich eine Arbeitswoche von 4 Stunden zu haben.

Die Inhalte des Buches sind gut, keine Frage. Sie sind aber nicht der Grund, warum das Buch so erfolgreich wurde. Es war die Positionierung, die den größten Einfluss hatte.

Was kannst Du also anhand des Beispiels lernen?

Positionierung ist das A&O!

Lerne Deine Zielgruppe und Deinen Wettbewerb kennen.

Analysiere, wie sich andere Produkte positionieren und überlege Dir schließlich, was Deine Zielgruppe am meisten begehrt, sich am meisten wünscht und versuche daraus eine eindeutige und einzigartige Positionierung zu schaffen.

Dadurch wirst Du leichter und mehr verkaufen und damit Deiner Zielgruppe besser helfen können.

29. Dani Schenker – Linksquad

dani-schenkerIch habe persönlich nicht sehr viel Zeit für meinen Blog übrig, da es nicht mein primäres Business ist.

Die Zeit für die Promotion übersteigt die des Schreibens daher deutlich. Statt dass ich also versuche, so viel wie möglich zu schreiben, mache ich mir bereits vor dem Schreiben über die Promotion Gedanken.

Konkret überlege ich von Anfang an, welche anderen Personen ich mit einbeziehen könnte. Und zwar in Form von Verlinkung, Interview oder Kooperation anderer Art. So schaffe ich es regelmäßig für meine Artikel über 100 Shares im Social Web zu generieren, obwohl ich nur selten etwas veröffentliche und selbst nicht so viele Follower und Fans habe.

30. Steve Naumann – ZIELBAR

steve-naumannLerne deine Leser kennen.

Der schnellste und unkomplizierteste Austausch findet über soziale Netzwerke wie Google+ und Facebook statt. Hierüber wirst du eine ganze Menge über die Vorlieben deiner potenziellen Kunden erfahren und schnell herausfinden, wo der Schuh drückt.

Oftmals ist „zwischen den Zeilen lesen“ und Querdenken angesagt. Es werden dir weitaus mehr Chancen geboten, als du dir vorstellen kannst. Du musst sie nur erkennen und sie nutzen.

Baue Vertrauen auf. Hilf anderen, bleib bodenständig und nah. Denke langfristig und vergiss nicht: Besonders große Sprünge brauchen viele kleine Schritte.

31. Inken Kuhlmann – HubSpot

inken-kuhlmannGerade, wenn man einen erfolgreichen Unternehmensblog aufbauen möchte, ist nichts wichtiger, als die eigene Zielgruppe haargenau zu kennen. Als Unternehmens-Blogger hat man es nicht leicht, die richtigen Themen auszuwählen und potenzielle Käufer auf die Seite zu leiten – wichtig ist die zielgenaue Ansprache.

In HubSpot stehen daher Inhalte im Mittelpunkt, die unsere potenziellen Kunden interessieren.

Obwohl man das eigene Produkt oft als beste Lösung sieht, sollte das nicht primär beworben werden. Vielmehr sollte man sich als Verlag sehen und den Inhalt so nützlich wie möglich gestalten.

Mein Top Tipp ist, die eigenen Inhalte in verschiedene Kategorien einzuteilen und gut im Voraus zu planen. Wir unterteilen unsere Themen zum Beispiel je nach Buyer Persona, Marketer Wissensgrad und Themengebiet.

Grundsätzlich gilt: Wer Spaß hat sein Wissen mit anderen zu teilen, sich mit der eigenen Zielgruppe auseinandersetzt und sein Produkt nur im Hinterkopf behält, der kann schnell einen erfolgreichen Business Blog aufbauen.

32. André Morys – konversionKRAFT

andre-morysIch schreibe das, was ich wirklich denke und was mir wichtig ist. Ich versuche authentisch zu sein und dabei nützliche Tipps zu geben. Es gibt keine Content-Strategie oder irgendwelche versteckten Sales-Ziele.

Bei konversionsKRAFT schreiben alle, weil sie Spaß daran haben. Ich denke, das macht einen wichtigen Unterschied.

33. Andreas Graap – Andreas Graap

andreas-graapWenn ein Blog als „Vertriebsinstrument“ für die eigenen Produkte und Dienstleistungen dienen soll, ist es meiner Meinung nach unabdingbar den Fokus auf die Generierung von Leads (also E-Mail Adressen) zu legen.

Wesentlich für den Erfolg dabei sind die folgenden beiden Punkte:

  1. Ein Leadmagnet, der einen unmittelbaren Nutzen für den Besucher liefert.
  2. Viele verschiedene Eintragungsmöglichkeiten, also nicht nur in der Sidebar, sondern auch im Artikel, per Exit Intent Popup usw.

Besonders gute Erfahrungen habe ich mit einem „Content Upgrade“ innerhalb der Blogartikel als „Bonus Download“ gemacht. Dem Leser werden dabei noch einmal weitere zum Artikel passende Informationen zum Download (nach Eintragung der E-Mail Adresse) angeboten. Das kann beispielsweise eine Checkliste sein, wie in meinem Artikel „So bewertet Google Webseiten„, oder mehr Informationen durch die Weiterführung einer Auflistung, wie im Artikel „Die 100 wertvollsten Keywords“.

34. Björn Tantau – bjoerntantau.com

bjoern-tantauWas ich „gut“ mache, kann ich selbst überhaupt nicht sagen – das müssen meine Leser beurteilen. Offensichtlich kommt meine Arbeit aber gut an, das zeigt das Feedback meines Publikums.

Am wichtigsten aus meiner Sicht: Leidenschaft für das Thema und der unbändige Drang, Neues auszuprobieren. Ich wende die Dinge immer zunächst selbst an und erst danach schreibe ich darüber. So kann ich das Gelernte festigen und optimal reproduzieren.

Ich liebe es, mein Wissen mit anderen zu teilen und das oft überwältigende Feedback meines Publikums zeigt mir, dass ich wohl ein paar Sachen richtig mache. Wer hervorragend bloggen will, muss gut schreiben können – erst wenn das sitzt, sollte man sich mit Tätigkeiten wie dem Werbetexten befassen.

Es hilft, den eigenen Content so zu gestalten, dass er möglichst viel Reichweite erzielen kann – sind die Inhalte aber in sich nicht schlüssig und ist der Schreibstil unzumutbar und langweilig, dann wird es auch nichts mir der Viralität.

Sein Publikum aktiv zu unterhalten, ist ebenfalls extrem sinnvoll – und immer wieder etwas Neues bieten (hier und da ein kostenloses eBook, etc.). Letztendlich muss man sein Publikum ernst nehmen und sich um die Leute kümmern, was zum Beispiel auch die Pflege von sozialen Kanälen betrifft. Auf Kommentare, usw. muss reagiert werden – auch und vor allem auf der eigenen Website.

Ohne herausragende Inhalte geht nichts. Wer solche Inhalte nicht hat oder nicht bereit ist, solche Inhalte zu erzeugen, der sollte nicht bloggen. Auch technische Feinheiten sind meiner Ansicht erst dann wichtig, wenn der Content vom Hocker reißt, denn geniale Inhalte verbreiten sich auch ohne technische Spielereien – andersrum trifft das dagegen nicht zu.

Zu guter Letzt: Disziplin und Durchhaltevermögen. Der eiserne Wille, immer und jeder Zeit bereit zu sein, inhaltlich wertvollen Content mit Vorteilen und Mehrwerten zu produzieren – genau das muss auf der Agenda eines jeden Bloggers stehen, der erfolgreich sein will.

35. Thorsten Kucklick – Autaak

thorsten-kucklickWenn Du mit Deinem Blog Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchtest, solltest Du zunächst einmal Deinen Blog als echtes Business betrachten und ihn vor allem auch so führen. Sprich, das Ganze braucht eine professionelle Basis, die sich im gesamten Design und in hochwertigen Inhalten widerspiegelt.

Auf der anderen Seite darf diese businessmäßige Betrachtung nicht dazu führen, dass Du Deine Leser als anonyme Masse siehst, die es mit Verkaufsangeboten zuzuballern gilt. Im Gegenteil: Setze stattdessen alles daran, dass Du jeden einzelnen Leser möglichst persönlich ansprichst und ihm Inhalte lieferst, die ihm tatsächlich weiterhelfen. Erst wenn Du darüber auf Dauer klar gemacht hat, dass Du vernünftiges Zeug produzierst, kannst Du ergänzend zu Deinen kostenlosen Inhalten sinnvolle Produktes oder Services anbieten.

Und auch hier gilt: Möglichst persönlich bleiben. Das gilt umso mehr, wenn es um höherpreisige Dinge geht, und Du Deinen Interessenten individuelle Angebote erstellst. Höre genau zu, was Deinen Interessenten wichtig ist, wo deren Schuh drückt, und greife dies direkt in Deinen Angeboten auf. Die Leute wollen nicht mit tausend Features o.ä. vollgequatscht werden, sondern wollen erkennen, dass Dein Produkt oder Service genau Ihr akutes Problem löst.

Fazit

Genau wie die Wright Brüder sind wir smarten Blogger eine kleine Gruppe von leidenschaftlichen Bloggern, die mit ihrem Enthusiasmus eine Menge Leser, Abonnenten und Kunden anstecken.

Und still und leise die Welt verändern.

Ich hoffe, ich habe hier niemanden vergessen. Deshalb meine Frage an dich:

Kennst du noch andere deutsche Blogger, von denen man sich eine Scheibe abschneiden kann?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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125 Kommentare

  • Toll, diese Zusammenstellung. werde mir sicher von dem einen oder anderen wertvolle Tipps holen.
    Vielen Dank
    Monika
  • Hi Vladi,
    vielen Dank für diese schöne Aufstellung all dieser inspirierender Blogs. Einige wenige dieser Blogs kannte ich bisher noch nicht, will aber sehr gern dort vorbeischauen.
    Sehr lesenswert ist auch der Blog von Claudia Kauscheder mit ihrem Abenteuer Home Office - für mehr Struktur und Organisation im Home Office. Sie spricht mich in meiner aktuellen Situation als junge Mutter und Home Office Anfängerin wirklich sehr an!
    LG
    Elena
  • tolle liste, kenne einige nicht aber "Selbstständig im Netz" ist antürlich der Klassiker. :) Habe mir bevor ich mit dem professionellen bloggen angefangen habe etliche Artikel von ihm durchgelesen, hat mir damals als ich noch keine Ahnung davon hatte wirklich sehr geholfen! Toller Typ!

    Ganz liebe Grüße

    Daisy
  • Wie schön, endlich mal nicht die "üblichen Verdächtigen" zu sehen! Danke für diese großartige Liste, interessanter Menschen & Blogger. Ich werde mich der Reihe nach durchklicken und sicher manchmal "hängenbleiben"!

    Viele Grüße
    Eni
  • Hallo Vladislav,

    vielen Dank für die umfangreiche Liste. Auf einen Rutsch konnte ich gar nicht alle Blogger erfassen, bzw. wofür sie stehen. Ich werde mir die Ansicht jedes Einzelnen genau lesen und die Besten Tipps für mich nutzen.

    Vielen Dank und beste Grüße
    Rainer
  • Hey Rainer,

    keine Ursache! Ja, ist ein bisschen mächtig die Liste! :)
  • Grundsätzlich finde ich die Tipps super, einen wiederum fand ich übertrieben. Wenn man nicht hauptberuflich Artikel publiziert ist es doch kaum möglich verschiedene Contenttage einzuführen. Ich kann eben nur dann bloggen, wenn es sich zeitlich ausgeht..
  • Hey Simon,

    hier im affenblog geht es darum, hauptberuflich zu Veröffentlichen. Oder zumindest dort hinzukommen. Aber einen feste Veröffentlichungstage sind empfehlenswert.
  • […] hat etwa Vladislav Melnik vom Affenblog dereinst 35 Blogger befragt (darunter auch Steve Naumann und mich). Diese haben ihm unglaublich hochwertigen Content […]
  • Hallo, vielen dank erst mal für die ganzen Tips :-) Ich wollte trotzdem auch kurz mal was Kritisches anmerken : Mir gefallen diese Pop Up Fenster teilweise gar nicht... auf manchen Seiten bloppen sie auf bevor man überhaupt Glegenheit hatte den Content zu begutachten. Auch diese Landing Pages finde ich irgendwie komisch... kann gar nicht genau sagen warum. Ich wünsche mir einen Blog, der ohne so was auskommt ... glaubst Du das geht ? liebe Grüße Milena
  • Eine gute Arbeit, vielen Dank! :)
  • […] Der Artikel von Vladislav Melnik: 35 deutsche Blogger, von denen du dir eine Scheibe abschneiden kannst. Der Artikel brachte ihm mindestens 770 Shares in sozialen Netzwerken, wie er selbst […]
  • coole liste,

    karl kratz wurde ja von einem vorkommentator schon ergänzend vorgeschlagen,
    auch nicht fehlen darf jürgen schnick

    dein blog ist sehr entertain-formativ
    danke und bitte weiter so

    gottfried
  • Hey,

    besten Dank! Karl muss ich demnächst mal anschauen.

    "entertain-formativ" sehr cool! :D
  • Gute Liste, einige Blogger kannte ich schon, andere wiederum nicht. Mark Maslow und Alex & Eugen Bellon kann ich absolut empfehlen bei denen Lese ich selber regelmäßig mit!

    Grüße aus Österreich,
    Peter
  • Hi Peter,

    danke dir! Ha, welch Zufall, hab deinen Blog neulich im affenclan erwähnt - hat als Beispiel zum Thema Positionierung gepasst.
  • Konversionskraft und der Blog von Inken Kuhlmann gehören auch zu meinen Favoriten. Den von Neil Patel finde ich auch saustark oder sollte ich lieber sagen affengeil?
  • Hi Andreas,

    affengeil ist immer gut! ;)
  • Super Übersicht!
    Ich muss zugeben, ich habe mich bisher kaum mit erfolgreichen deutschen Bloggern beschäftigt. Aber das bietet mir jetzt zunächst mal eine gute Einstiegsseite um auch erfolgreiche deutsche Blogger kennen zu lernen. Vielen Dank. Matthias
  • Hi Matthias,

    oh ja, die deutsche Szene wächst und wächst!
  • Hey Vladi,

    super Übersicht und geniale Idee soviel Wissen in deinen Post zu schnüren.

    Bei der nächsten Runde will ich unbedingt dabei sein. Dafür investiere ich jetzt auch Stunden in jeden meiner Artikel.

    Der Blog ist noch jung, aber irgendwann muss man anfangen, right?

    Behalte die Tiefe deiner Artikel bei - das ist wirklich einmalig in Deutschland.

    Grüße aus Hamburg
    Dennis
  • Hi Dennis,

    danke dir! Der beste Zeitpunkt um anzufangen war gestern, sage ich immer :D

    Mache ich. Du auch!
  • Wow, wieviele spannende, bloggende Männer in deiner Liste sind. Bisher kann ich nur diese Techi-Blogger über MysqL oder sowas. Schön ausgewogen diese Blogger-Auswahl.
  • Hey,

    ja, in der Tat! Gibt noch viele Welten, die wir noch nicht entdeckt haben.
  • Ja, natürlich kenne ich weitere Blogger, die ebenfalls in diese Liste gehören: mich selbst zum Beispiel!

    Okay, Scherz beiseite und Eigenwerbung off:

    Danke für diese Liste! Einige davon kannte ich tatsächlich noch nicht und ich schaue mich dort jetzt mal um - und bei wenigen anderen vertrete ich die Ansicht, dass er/sie hier eigentlich NICHT hingehört. Aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden ;-)
  • Hi Eddy,

    cool, dass du ein paar neue Gesichter kennen gelernt hast!
  • Interessante Liste. Ich kannte letztendlich nur einen davon und über den bin ich auch nur per Rivva.de gestolpert. :-)
  • Hey,

    cool, dann kennst du jetzt ein paar mehr! :)
  • Schade, die Geschichte mit den Wright-Brüdern kannte ich so schon von Simon Sinek, der im Prinzip ganz genau das Selbe erzählt hat. Sehr sehenswert in seinem TED-Vortrag, sehr schön zu lesen auch in seinem Buch.

    Ansonsten: Nette Aufzählung.
  • Hi Stephan,

    genau, die Geschichte habe ich dort gefunden. Bin ein großer Sinek Fan.

    Danke dir!
  • Sehr cooler Artikel! Kompliment. Und wirklich befremdlich der Neid in manchen Kommentaren. Aber das trennt wohl die Spreu vom Weizen. Kann sich ja jeder selbst hinhocken und versuchen, so einen Artikel zu schreiben.
    Gruß
    Suse
  • Hi Suse,

    vielen Dank für die Blumen! :)
  • Hallo Vladislav,

    ich wollte nur kurz checken, was es neues auf Deinem Blog gibt. Und dann diese lange Liste...

    Einige der vorgestellten Seiten kannte ich noch nicht und habe sie mir direkt in feedly gespeichert.

    Damit war dann der Sonntag Vormittag sehr kurzweilig. Vielen Dank dafür!

    Gruß Oliver
  • Hi Oliver,

    haha, sehr schön! Bitte, bitte!
  • Coole Zusammenfassung! Danke dafür. Ein paar der Blogs kannte ich tatsächlich noch nicht. Vielleicht schaffe ich es beim nächsten Mal auch selbst mit drauf ;-)
  • Hi Christian,

    keine Ursache! Schreib mir doch mal eine E-Mail, dann schnacken wir. Die Liste ist ja dynamisch.
  • Hey,

    habe dein Artikel gerade zum zweiten mal gelesen. Sehr toll und mit vielen hilfreichen Tipp`s !

    Danke dir!

    Gruß Moritz
  • Hey Moritz,

    wow, eine Menge Arbeit. Ich musste ihn auch an die drei mal lesen! :D

    Keine Ursache!
  • Hi Aljoscha,

    danke dir!

    Ja, bei deiner Liste habe ich auch kurz reingeschaut!
  • Lieber Vladislav,

    einfach nur WOW, deine Zusammenstellung! Danke, danke danke :-)

    Es zeigt wieder einmal, dass Blogger keine komischen Typen mit zu viel Zeit und unbändiger Selbstdarstellungssucht sind, sondern großartige Journalisten und Publizisten, dazu Spezialisten in den verschiedensten spannenden Bereichen.

    Cool!
  • Hi Susanne,

    vielen lieben Dank!

    Lassen wir das Journalisten weg, dann bin ich zufrieden! :) Denn smartes Bloggen hat nichts mit Journalismus zu tun. Beim Journalismus geht es darum, Nachrichten zu verbreiten. Beim smarten Bloggen geht es darum, Probleme einer Zielgruppe zu lösen. Selbes Medium, anderer Zweck.
  • Hallo Valislav,

    toller Inzest-Artikel. Aber da draußem gibt es viele smarte Unternehmer, die sind viel toller als ihr in euerer Selbstbeweihräuerung!
  • Ich würde mich über ein paar weitere Namen freuen, spricht doch nichts dagegen, viele Blogs zu "beweihräuchern".

    Viele Grüße,

    Angelina
  • Hi Margita,

    sorry, aber deine Aussage ist für mich unverständlich. Mit Selbstbeweihräucherung hat das nichts zu tun. Der Beitrag ist ein Wissensschatz an Informationen.

    Wenn du noch andere Blogger hast, die die vier Kriterien erfüllen, dann immer her damit! :)
  • Hi Rene,

    das mit der Zusammenfassung ist ein guter Tipp, danke! Berücksichtige ich bei der Überarbeitung.
  • Das ist eine blanke Ohrfeige für all die anderen deutschen Blogger, die ebenfalls tolle Blogbeiträge schreiben. Aus welchem Grunde haben die es nicht hier rein geschafft ? Kriechen die euch nicht tief genug in den Hintern oder woran liegt es ?
  • Hi Dieter,

    als blanke Ohrfeige würde ich das nicht sehen. Die Message hinter dem Beitrag ist es, dass wir mit unserer Art des Bloggens als Einheit auftreten. Und das hat ziemlich gut funktioniert :)

    Ich habe eine Menge smarte Blogger auf dem Schirm, die die vier Kriterien von oben erfüllen. Aber natürlich nicht alle. Wenn du noch Tipps und Hinweise hast, immer her damit.
  • Hey, das nenne ich mal eine umfangreiche Liste!!!
    Schön, dort viele neue Blogs zu sehen, die ich noch nicht kenne.
    Besonders gefallen hat mir die Aussage von Tim Chimoy: "Mein Tipp lautet daher: Verstelle dich nicht und stelle dich nicht über deinen Leser."

    Bei manchen Bloggern habe ich inzwischen das Gefühl, dass sie wegen ihres Erfolgs ein wenig an Bodenhaftung verlieren und vergessen, dass ihre Leser das Wichtigste sind.
    Umso schöner zu lesen, wie viele die Kontaktpflege dagegen absolut ernst nehmen und sich Zeit für ihre Leser nehmen.

    Ich bin auch erst seit Juli dabei und habe mir eine ziemliche Nische ausgesucht.
    Jetzt heißt es, am Ball zu bleiben und dann klappt es auch mit dem Erfolg! :-)

    Sonnige Grüße
    Nima
  • Hi Nima,

    danke dir! Ja, da steckt wirklich eine Menge hinter. Das macht Blogs aus - Kommunikation auf Augenhöhe.

    Ganz genau. Weiter so!
  • Dass der Anfang des Textes 1-zu-1 aus dem Buch Start with Why von Simon Sinek übernommen wurde, hätte man aber schon dazuschreiben können. Eher sollen.
  • Hey Jakob,

    ja, genau, daher hab ich die Geschichte. Ist aber nicht 1-zu-1.
  • danke! Sehr inspirierend.

    Ich würde Karl Kratz vorschlagen. Der kann verdammt gut schreiben.
  • Hi Michael,

    danke für den Tipp! Checke ich mal ab!
  • Hey my big monkey-man! ;)

    Fette Liste und welch eine Ehre sie auch noch anzuführen! Da hast du sicherlich viele Stunden investiert - und deine Leser und dein Tribe werden es dir danken.

    Was ich mehr und mehr merke in deinen letzten Beiträgen: Du verstehst deine Leser besser und schaffst es sie zu begeistern und Emotionen in ihnen beim Lesen zu wecken.

    Rock die Affenbude!

    Ben
  • Hey Ben,

    danke dir! Ja, waren wirklich einige Stunden. Auch das ganze Editieren war aufwändiger als gedacht.

    Yeah, genau. Das merke ich auch ;)

    Mach ich, du auch!
  • Hallo Vladi,
    diese Liste hat mich umgehauen. Einige Personen sind mir bereits ein Begriff, viele andere waren mir neu und bei einigen habe ich die E-Mail-Liste verlängert.
    Viele Grüße, Sabine
  • Hallo Sabine,

    hehe, sehr cool!
  • Hallo Vladi,

    toller Beitrag! Die Social Signals zu diesem Beitrag sind ja gerade völlig am durchdrehen (über 200 FB-Likes, wow!) Das dürfte dir und deiner Webseite noch mehr Besucher bescheren. Das hast du dir auf jeden Fall verdient!

    Ich bin gespannt auf deine nächsten Beiträge

    Weiter so.

    Viele Grüße
  • Hi Mathias,

    danke dir! Ja, die 300 haben wir mittlerweile auch schon geknackt :)

    Der nächste wird auch gut. Hat auch im Entferntesten etwas mit deutschen Bloggern zu tun.
  • Danke für die Liste, hast dir ja wirklich viel Mühe gegeben.
  • Hi Artur,

    besten Dank! Jap, war wirklich eine Menge Arbeit!
  • Fehlt da nicht mindestens einer? Carsten Knobloch mit seinem Blog stadt-bremerhaven.de gehört meiner Meinung nach ebenfalls zu den bekanntesten Bloggern in Deutschland, er dürfte eigentlich nicht fehlen!
  • Hi Viktor,

    Carsten ist ein Mega-Typ und wohnt hier irgendwo um die Ecke. Eigentlich unglaublich, dass wir uns noch nie über den Weg gelaufen sind. Aber schaue dir mal die vier Kriterien von oben an. Das sind alles nur eine bestimmte "Art" von Bloggern.
  • Hallo Vladislav,

    vielen Dank für den tollen Artikel mit vielen unterschiedlichen und sehr wertvollen Eindrücken.

    Ich werde mir mehr als eine Scheibe davon abschneiden, habe auf meinem Blog noch einiges zu tun.

    Viele Grüße,

    Pawel

    PS: Dein Blog ist wirklich klasse! Daumen hoch!
  • Hi Pawel,

    keine Ursache! Find den Beitrag auch hammer!

    Stimmt, man könnte sich daraus ein ganzes Salami-Sandwich draus machen :)
  • Extrem geiler Artikel - wirklich!
    Die Tipps sind echt gut und ich habe ein paar neue Gesicher bzw. Blogs aus dem Blog-Business kennengelernt. Weiter so! :)
  • Hi Christopher,

    thx! Und roger that!
  • Super Liste, von denen ich einige auch noch nicht kannte. Werden noch genauer unter die Lupe genommen :)

    Mir fallen als Blogger, die mich inspirieren, spontan noch folgende ein:
    - Annette Schwindt von schwindt-pr: v.a. durch ihr „einfach kommunizieren“. Das sollte sich jeder Blogger auf die Fahnen schreiben.
    - Christian Müller von Sozial PR: der zeigt, dass Video nicht unbedingt kompliziert sein muss und wie wichtig der Mensch hinter dem Blog ist
    - Dominik Ruisinger und seine Gedankenspiele: tolle Infos und Fragestellungen zu PR/Journalismus
    - Wibke Ladwig von Sinn & Verstand: alles rund um Storytelling.
    - Kai Thrun: der immer wieder super Aktionen von Unternehmen im Web ausgräbt
    - Tanja Praske, die mit ihrem Thema Bloggen im Museum viele Museen dazu inspiriert, den Schritt zum eigenen Blog zu wagen.

    Liebe Grüße, Kristine
  • Hey Kristine,

    danke für die Blumen und die anderen Blogger. Ich hab halt nur "smarte Blogger" genommen, die die oberen Kriterien erfüllen. Aber ich schau mir die Blogs bei Gelegenheit mal an. Und falls du da einen Kontakt hast, sag einfach Bescheid, dass sie hier mal vorbeischauen sollen :)
  • Hi Vladi,

    wow, das ist eine klasse Auswahl und ich hab allein beim Drüberfliegen schon einige gute Tipps aufgeschnappt. Freu mich sehr, dass ich auch dabei bin. Vielen Dank! :)

    Sandra
  • Aloha Sandra!

    Ja, ich auch beim Editieren. Hat wirklich super viel Mehrwert. Keine Ursache! Mama-Blogs laufen in den Staaten ziemlich gut. Find's mega cool, dass du das auch hier so vorantreibst!
  • Hi Vladi,

    danke für die super Zusammenstellung. Da sind noch ein paar dabei, die ich nicht kenne und ich freu mich schon da mal reinzuschauen.

    Ich glaube übrigens, mein Blog ist auch ziemlich smart ;-) Ich bin im Juni 14 erst gestartet und vielleicht bin ich ja bis zur nächsten Liste bekannt genug. :-)

    Liebe Grüße
    Christina
  • Hi Christina,

    keine Ursache! Freut mich, wenn ich dir neue Gesichter vorstellen konnte.

    Sieht auf den ersten Blick wirklich smart aus. Schreib mir doch mal eine Mail. Die Liste ist ja ein lebendiger Inhalt ;)
  • Rock'n'Roll, mein Lieber! Geiler Beitrag mit tollen Leuten, danke das ich Teil davon sein darf!

    Alles Liebe aus Myanmar
    Conni
  • Hey Conni,

    yes, let's roll! Danke dir! Grüße nach Myanmar!
  • So ein großartiger Artikel mit vielen inspirierenden Menschen, werde mir gerne von ihnen ihre Blogs anschauen, sofern ich sie noch nicht kenne! Ich denke, man kann von jedem Einzelnen was lernen.

    Vielen Dank und herzliche Grüße,

    Angelina
  • Hi Angelina,

    gerne doch! Jep, ich denke generell, dass man von jedem noch etwas lernen kann.
  • Tolle Menschen und tolle Blogs die du da aufgelistet hast! :)

    Auf jeden Fall eine handvoll Inspiration und interessante Themen dabei!
  • Hi Jessie,

    danke. Und danke! :)
  • Hallo,
    eine schöne Liste mit inspirierenden Leuten.
    Auch deine Einleitungsgeschichte war wieder gut, leider mit einem kleinen Fehler.
    Das 19. Jh ging von 1801-1900, du meintest also das 20. Jh, wir leben gerade im 21. Jahrhundert - so hab ich es jedenfalls gelernt.

    Ich freue mich auf weitere spannende Artikel,
    Jörn
  • Hi Jörn,

    danke für die Blumen und die Kritik. Ist mir danach auch aufgefallen. Ich meine Anfang des 19. Jahrhunderts. Manchmal ist man einfach so tief im Text, dass man die kleinsten Fehler nicht mehr sieht. Sorry!
  • Hey Vladi!

    Sehr schöne Zusammenstellung und eine inspirierende Auswahl an Persönlichkeiten! Danke für Deine Mühe und Arbeit - sie hilft jeden Tag vielen Menschen und bewegt! Das ist wichtig und nötig!

    Alles Gute weiterhin.

    Sebastian
  • Hey Sebastian,

    danke dir! Das Ganze zu editieren und einzupflegen war wirklich eine Menge. Aber solange Mehrwert da ist, meckere ich nicht :)
  • Hi Vladi,
    Da hast du ja mal wieder eine wirklich umfangreiche Übersicht mit tollen Tipps rausgebracht!
    Du hast wirklich immer wieder ein gutes Händchn dafür was dein Tribe möchte.
    Viele dieser Blogger kannte ich schon. Aber es sind auch einige dabei, deten Blogs ich mir jetzt mal anschauen muss...
    Toller Vergleich auch mit den Wright Brüdern.

    Beste Grüße
    Jens
  • Hey Jens,

    war auch eine Menge Arbeit!

    Cool, das freut mich zu hören. So ein Händchen zu entwickeln ist wirklich nicht leicht.

    Finde die Geschichte der Wright Brüder auch einfach nur affengeil.
  • Hey Vladislav,

    ein schöne Zusammenstellung, von einigen schneide ich mir bereits Scheiben ab, von anderen habe ich zum ersten mal gehört und werde mich jetzt mit Ihnen beschäftigen. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann auf deine Liste.

    Herzliche Grüße
    Afschin
  • Hey Afschin,

    vielen Dank! Jetzt bringst du mich aber in eine unangenehme Situation - wie so ein Gatekeeper :D

    Schreib mir doch bei Zeiten mal eine Mail!
  • Wow, das ist total inspirierend all diese Erfahrungen und Tipps zu lesen. Vielen, vielen Dank für diesen großartigen Beitrag!!!
  • Hey Paul,

    lange nichts mehr voneinander gehört! Bitte, bitte!
  • Cool, danke Vladi! Freut mich das ich dabei sein darf ;) ...
  • Hey Dimitri,

    keine Ursache! ;)

Was denkst du?