#RTB15 Recap: Wie du mit deinem Blog Produkte und Dienstleistungen verkaufst

Von Vladislav Melnik 38

Mein Herz pocht.

Ich bin spät dran. So wie immer.

Schnell wurde ich verkabelt. Und ab auf die „ROCK THE BLOG„-Bühne, die von Blappsta organisiert wurde.

Doch dann kam’s dicke. Die Technik wollte nicht.

Ich war selbst mal Informatikkaufmann. Ich weiß genau, wenn die Technik funktionieren soll, dann funktioniert sie nicht.

Deshalb konnte ich meine Referentenansicht nicht benutzen. Ich hatte keine Notizen. Und wusste nicht, welche Folie als Nächstes kommt.

Aber natürlich hatte ich einen Plan B – handgeschriebene Kärtchen. Besser als nichts.

Irgendwie habe ich aus dieser kleinen Katastrophe dann doch eine anständige Präsentation zum Thema „Wie du mit deinem Blog Produkte und Dienstleistungen verkaufst“ hinbekommen.

Und genau dazu möchte ich dir jetzt ein umfassendes Recap geben.

Wenn man „mit einem Blog etwas verkaufen“ hört, dann stellt man sich automatisch die Frage …

Ist es okay, mit seinem Blog etwas zu verkaufen?

Ja, natürlich!

Ein Blog ist nur ein Werkzeug. Wie ein Hammer.

Und wenn ich mit einem Hammer zu dir gehe und dir anbiete, eine Veranda zu bauen (und du bist gerade im Markt für eine Veranda), dann fragst weder du, noch ich, ob es moralisch in Ordnung ist.

Ein Hammer ist neutral. Er ist nur Mittel zum Zweck. Ich mein hey … das ist ein Hammer! 🙂

Und genau so ist es mit deinem Blog.

Aber warum denken wir so? Warum haben wir dieses Vorurteil?

Ganz einfach: Das hat etwas mit der Entstehungsgeschichte von Blogs zu tun.

Der allererste Blog war Links.net und wurde 1994 von Justin Hall gegründet. Es war ein Tagebuch bzw. eine Sammlung von Links.

1998 fand das Werkzeug dann auch anklang bei den Journalisten. Dort hat „The Charlotte Observer“ ein kleines Team losgeschickt, um vom Hurricane Bonnie zu berichten.

Ihre Berichterstattung war die schnellste, umfassendste und hat alle Pageview-Rekorde gebrochen. Sie war ein total Hit.

Doch dann kam 2004 der Australier Darren Rowse auf den Trichter und dachte sich:

Warum nutze ich nicht die Vorteile dieses interessanten Mediums und verdiene damit Geld bzw. verkaufe Produkte?

Und so kommen wir auch schon in unsere Richtung und beantworten die Frage …

Was ist der Unterschied zum „normalen“ Bloggen?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem tagebuchartigen Bloggen, dem journalistischen Bloggen und dem „smarten Bloggen“.

Wir alle benutzen das gleiche Medium.

Aber mein Konzept ist völlig anders. Es hat vom Fundament an einen komplett anderen Fokus.

Das Schöne daran ist, dass du nicht als Sprachrohr für fremde Unternehmen arbeitest, sondern selbst zum Unternehmen wirst.

Und wo beginnen wir da? Natürlich beim ersten Schritt.

Schritt 1: Löse ein Problem

Was haben Apple, Audi und Aldi gemeinsam?

Sie lösen ein Problem. Jedes gute Unternehmen löst immer ein Problem.

Das Ding ist, wenn dein Besucher durchs Web browst, dann denkt er sich nur eins:

Was ist für mich drin? Was habe ich davon?

Auch wenn wir Menschen das nicht gerne wahrhaben wollen, zu einem gewissen Grad sind wir alle egoistisch. Vor allem im Internet.

Das heißt, die Leser interessieren sich nicht für uns als Blogger. Sie interessieren sich nur für sich selbst. Deshalb müssen sie etwas davon haben.

Hilfst du ihnen, mehr von etwas zu bekommen, was sie sich wünschen? Oder weniger von dem zu bekommen, was sie vermeiden möchten? Bekommen sie z. B. mehr Verkäufe oder weniger Stress?

Es geht immer darum, einen wirklichen Mehrwert für andere zu liefern und sich nicht so sehr um seine eigene Welt zu kümmern.

Schritt 2: Kenne deine Zielgruppe

Das Problem an Blogs ist, dass sie sehr „themenlastig“ sind. So ein Blog handelt ja immer über ein bestimmtes Thema.

Aber du musst weg von dieser „Thema“-Denkweise. Die ist hinderlich. Du musst hin zur „Problem löse“- und „Zielgruppen“-Denkeweise.

Das ist im Prinzip Marketing 1×1. Aber viele Blogger ignorieren diese zwei einfachen Schritten gerne.

Durch diese neue Denkweise wird das Thema in den Hintergrund gerückt. Es wird nur Mittel zum Zweck.

Wichtig ist hier auch, dass du nur für eine Zielgruppe schreibst. Wenn du hier noch in dieser „Thema“-Denkweise verharrst, dann schreibst du automatisch an zu viele Zielgruppen. Das verwässert deine Message.

Ich habe damals auch den Fehler gemacht und für zu viele Zielgruppen geschrieben. Aber erst als ich mich auf eine Zielgruppe fokussiert habe, läuft das mit dem Wachstum erst so richtig rund.

Schritt 3: Erstelle hochwertige Inhalte

Und damit meine ich auch wirklich hochwertige Inhalte! 😉

Der amerikanischer Werbetexter Gary Bencivenga sagte einmal so schön:

Deine Werbung muss zu wertvoll sein, um sie wegzuschmeißen.

Denn wenn du mit deinem Blog etwas verkaufen möchtest, dann sind deine Blogartikel im Prinzip nur ein Marketinginstrument.

Zwar ein sehr Hochwertiges: Es wird geteilt, kommentiert und weitergereicht. Ein Traum eines jeden Marketers. Aber dennoch „nur“ ein Marketinginstrument.

Hochwertige Inhalte bringen dir mehr Besucher, mehr Abonnenten und mehr Verkäufe. Sie sind die Lösung all deiner Probleme! 🙂

Schaue dir mal einen der beliebtesten Post hier im affenblog.

Hochwertige Inhalte sind jetzt die klassischen „Wie du“-Inhalte. Wie dein Leser etwas lernt oder wie er etwas vermeidet. Es sind reine „Problem löse“-Artikel.

Und um schnell Feedback zu bekommen, ob dein Inhalt hochwertig ist, kannst du auf die Anzahl der Shares und Kommentare schauen.

Denn nicht du entscheidest, ob dein Inhalt gut ist. Sondern dein Publikum.

Deshalb habe ich auch eine kontroverse Regel in die Blogosphäre geworfen: Du musst Blogartikeln mit mindestens 1.000 Wörtern schreiben.

Aber verstehe mich bitte nicht falsch.

Hier geht es nicht darum, unnötig lang zu sein. Es geht darum, sich genug Raum und Platz für die Tiefe zu lassen.

In einem 300-Wort-Artikel kann ich schwer auf ein Problem im Detail eingehen. In einem 1.000-Wort-Artikel schon.

Du musst den Spagat zwischen langen, detaillierten und hochwertigen Blogartikeln schaffen, die nicht aufgebläht sind. Das ist die Kunst.

Und die beste Content-Strategie.

Schritt 4: Erstelle regelmäßig Inhalte

Du musst also nicht nur hochwertige Inhalte erstellen, sondern auch noch regelmäßig! Klingt nach Arbeit? Ist es auch!

Aber es lohnt sich.

Regelmäßiges Veröffentlichen bringt dir nicht nur Besucher, Abonnenten und Verkäufe, sondern auch:

  • Vertrauen: Du kommunizierst und demonstrierst, dass du verlässlich bist.
  • Marke: Jeder Beitrag ist ein positiver Einfluss, der deine Marke stärkt.
  • Community: Erst durch den regelmäßigen Austausch erschaffst du eine Gemeinschaft.

Aber es gibt noch einen viel wichtigeren Vorteil:

Du wirst als Autorität wahrgenommen.

Du verlierst das Hobbyblogger-Image und wirst als ernst zu nehmende Publikation wahrgenommen.

Stell dir mal vor, die Wirtschafts Woche veröffentlicht drei Wochen lang keine neue Ausgabe. Das geht nicht.

Dein Leser erwartet Regelmäßigkeit. Werde ihm gerecht.

Das Gute daran ist, dass es gar nicht so wichtig ist, wie oft du effektiv veröffentlichst.

Zwei mal die Woche 1.000 Wörter sind ein guter Richtwert. Aber ich habe auch schon erfolgreiche Blogs gesehen, die mit einmal im Monat einen 3.000-Wörter-Klopper angefangen haben.

Wichtig ist nur, dass es regelmäßig geschieht.

Schritt 5: Kümmere dich um deinen Tribe

Aber was ist ein Tribe überhaupt?

Ein Tribe ist dein Stamm, deine Gemeinschaft. Es ist dein Publikum.

Tribes sind ein menschliches Grundbedürfnis: Wir Menschen haben uns schon immer Schutz in einer Gruppe gesucht. Wir haben ihnen etwas gegeben, aber auch etwas von ihnen genommen.

Heute machen wir das immer noch, nur digital. Zwar nicht mehr als Überlebensmechanismus, sondern weil wir Teil von etwas Größerem sein wollen.

Und wie kümmerst du dich um deinen Tribe?

In dem du einfach mit ihnen interagierst. Beantworte möglichst alle Kommentare, alle Social-Media-Nachrichten und alle E-Mails.

Helfe deinem Tribe, deren Ziele zu erreichen.

Kümmere dich einfach. Und demonstriere, dass du sich wirklich für sie interessierst.

Schritt 6: Fokussiere dich auf E-Mail-Marketing

Hier gab’s eine kritische Bemerkung am Ende. Alleine das zeigt, dass E-Mail-Marketing in der deutschsprachigen Blogosphäre immer noch verpönt ist.

Und auch wenn ich immer mehr Blogger sehe, die E-Mail-Marketing benutzen, bekommt es immer noch nicht den Stellenwert, den es verdient.

Aber warum ist E-Mail-Marketing so wichtig?

  • Die Anzahl der Abonnenten sind dein Tribe. Das sind die Menschen, die mehr von dir hören möchten.
  • Du brauchst eine Erlaubnis bzw. einen Weg, um mit ihnen zu kommunizieren. E-Mail ist einfach der beste Weg dafür.
  • Es ist die wichtigste Kennzahl. Pageviews, Besucher, Bounce Rate – alles egal. Schaue nur auf die Anzahl deiner E-Mail-Abonnenten.

Und wenn ich dich jetzt noch nicht überzeugen konnte, hier ein Wert einer Studie der Direct Marketing Association:

Der Return on Investment bei E-Mail-Marketing beträgt $40.

Das heißt, für jeden Dollar, den du ausgibst, bekommst du $40 wieder zurück. Wenn du z. B. 10€ im Monat für einen E-Mail-Marketing-Anbieter ausgibst, dann nimmst du 400€ damit ein. Im Durchschnitt.

Das macht E-Mail zum besten und umsatzstärksten Marketingkanal.
So sehr ich auch Social Media mag. Gegen die gute alte E-Mail kommt keiner an.

Schritt 7: Benutze Verkaufstexte

Das hier ist ein alter Verkaufstext 1.0, der das Wall Street Journal beworben hat. Dieser wurde noch per Post verschickt:

rtb-15-12

Rate mal, wie viel Umsatz haben diese zwei einfachen Seiten in ihrer gesamten Lebensdauer eingebracht?

1 Million? 10 Million? 100 Millionen?

Nope. 1 Milliarde US-Dollar. Krass, oder?

Oft werden diese langen Verkaufstexte mit einer schmierigen Gebrauchtwagen-Mentalität in Verbindung gebracht.

Aber das muss nicht sein.

Das Wall Street Journal ist ja auch keine schmierige Publikation.

Und genau darum geht’s hier im affenblog: Ich habe die fast 100 Jahre alten Regeln des amerikanischen Werbetextens in den modernen deutschsprachigen Bloggen-Kontext übertragen.

Funktioniert sehr gut! 🙂

Und wie schreibst du nun gute Verkaufstexte?

Das ist eine Kunst und Wissenschaft für sich. Aber ich habe hier eine einfache 1-2-3-4-Formel für dich:

  1. Das habe ich für dich (Hier besprichst du das Produkt, z. B. ein E-Book).
  2. Das macht es für dich (Hier besprichst du die Vorteile, z. B. weniger Stress).
  3. Das bin ich (Hier besprichst du deine Person, deine Geschichte und beschriebst, was dich zur Autorität macht).
  4. Das musst du als Nächstes tun (Hier braucht dein Leser eine direkte Handlungsaufforderung).

Schaue dir mal den Verkaufstext des affenclans an. Findest du alle Punkte wieder?

So. Das waren jetzt eine Menge Schritte.

Lass mich dir noch abschließend ein Blick von oben geben und die Frage beantworten …

Wie sieht das aus der Vogelperspektive aus?

Danach sollte es „klick“ machen. Wenn nicht, dann habe ich einfach versagt! 😀

Schaue dir dieses Bild an:

rtb-15-10

Wir beginnen mit einem Besucher, nennen wir ihn Lars Leser.

Zu aller erst musst du nun seine Aufmerksamkeit schnappen. Das machst du mit den Schritten 1-4:

  • Schritt 1: Du löst ein Problem
  • Schritt 2: Du kennst deine Zielgruppe
  • Schritt 3: Du erstellst hochwertige Inhalte
  • Schritt 4: Du erstellst regelmäßig Inhalte

Danach musst du eine Beziehung zu ihm aufbauen. Das machst du mit den Schritten 5-6:

  • Schritt 5: Du kümmerst dich um deinen Tribe
  • Schritt 6: Du fokussierst dich auf E-Mail-Marketing

Im letzten Schritt must du eine direkte Handlungsaufforderung machen:

  • Schritt 7: Du benutzt einen Verkaufstext

Heraus aus diesem kleinen System kommt Lars Leser, der Kunde.

Und wenn wir jetzt die altbekannte AIDA-Formel, die du aus dem Marketing oder aus dem direkten Verkaufsgespräch kennst, darüberlegen, dann passiert etwas Cooles:

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Du siehst. Wir haben den klassischen Verkaufsprozess einfach nur in die Länge gestreckt. Mehr, ist es im Prinzip nicht.

Mit diesem einfachen System wird das Verkaufen angenehmer für deine Kunden. Und vor allem viel angenehmer für dich.

Fazit

Auch wenn die Technik nicht funktionierte und mich das ganz aus dem Konzept gebracht hat, habe ich dennoch mein Bestes gegeben und konnte das Ruder noch umreißen.

Direkt danach kamen ein paar bekannte Gesichter auf mich zu, schenkten mir nette Worte und überschütteten mich sogar mit Schokolade.

Das war mein Tribe in Aktion. Besten Dank noch mal! 🙂

Vor allem Susanne Dahl, die extra an ihrem Geburtstag vorbei kam, sagte zu mir:

Bei mir hat’s klick gemacht! Ich muss weniger über das Thema denken … und mehr über die Probleme meiner Zielgruppe.

Darauf hat sie erst mal einen fetten High Five kassiert.

Ich bin froh, dass es bei mindestens einer Person klick gemacht hat.

Mission complete.

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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38 Kommentare

  • Mal wieder ein unglaublich guter, anschaulicher und verständlicher Artikel von dir, Vladi!

    Ich komme einfach nicht mehr von deiner Seite los. Dein AIDA Prinzip funktioniert also wunderbar :-p

    Beste Grüße, Art
  • Servus,
    ein toller Artikel - danke dafür!
    Ich habe mal eine Frage, die grob in die Richtung geht. Gibt es bei Mailchimp denn noch die Probleme bzw. Beschränkungen mit Affiliate-Links (z. B von Amaz*n)?
    Und noch was zu Mailchimp: Habt Ihr Erfahrungen gemacht, dass die Newsletter nicht an info@-Adressen ausgeliefert werden?

    DANKE
  • Die meisten Leute die monetarisierte Blogs kritisieren sind doch entweder neidisch auf den Erfolg, weil es eben ein anderer geschafft hat und das auch noch ziemlich gut wie bspw. dein ebook, oder möchten aber selbst über den eigenen Blog etwas verkaufen, möchten aber nicht von jemandem lernen, der schon weiss wie es geht.

    Email Marketing ist meines Erachtens einer der wichtigsten Wege um überhaupt bekannt zu werden und das Interesse bder Zielgruppe auch zu halten. Bei der heutigen Informationsflut bin ich persönlich dankbar für einen kurzen Newsletter der muir sagt das es in einem interessanten Blog was neues gibt. Dann muss ich schon nicht selbst jeden tag schauen ob ein neuer Artikel online ist.

    Grüße
    David
  • Hey David,

    ja, das ist immer eine schwierige Geschichte. Glaube auch, dass hat etwas mit unserer deutschen Mentalität zu tun.

    Ganz genau, E-Mail-Marketing rockt. Schreibe darüber auch gerade meinen nächsten Beitrag :)
  • Vielen Dank für die Zusammenfassung.
    Ich konnte ja leider auch nicht kommen :-(
    Umso mehr freut es mich, dass mich die Inhalte wenigstens so erreichen.

    Vielen Dank auch für die Erinnerung: Zielgruppen- und Lösungsfokus! Das schreib ich mir jetzt einfach mal auf und klebe es an meinen Arbeitsplatz ;-)
  • Hey!

    Genau! Ein Video habe ich auch schon, das schicke ich demnächst rum!

    Ja, ganz wichtig! :)
  • Nur um das vorweg zu schieben: Ich finde Deine Arbeit wirklich generell gut! Aber was heißt z.B., löse ein Problem? Welches Problem? Und wie soll man seine Zielgruppe "kennen", wenn sie beispielsweise sehr speziell (nämlich undigital oder digital fachlich desinteressiert) oder total homogen ist? Was bringt mir das Wissen außer, dass ich sie nicht digital erreiche, obwohl sie auch das Internet nutzen? Wir sind im Dienstleistungsmarketing und beißen uns an manchen Thematiken darin die Zähne aus, weil wir uns eben nicht nur an die digital natives wenden. 50-jährige interessiert Deine Taktik aus dem Blog nicht. Und nun, lieber Briefe verschicken? Aber sie nutzen doch auch das Internet ;) Wir wissen, dass unsere Zielgruppe mit Ü40 und Ü50 das Internet nutzt. Und trotzdem sind es immer wieder die digital natives, die uns kontaktieren. Obwohl wir die Problemlösung teilweise schon sehr weit abstrahieren. Also: Warum so unkonkret? Ja, ich weiß. Ich kenn das selbst. Ich halte einen Vortrag, oder mache ein Seminar. Habe mir alles konkret vorbereitet und mache einen guten Bogen vom Einfachen zum Komplexen. Löse darin jede Menge Probleme. Und nachher heißt es trotzdem, das war mir zu unkonkret. Aber warum? Tja. Man hat irgendwie zu viel und damit zu wenig erzählt. Fakt ist: Du hast mit dem Post mein Problem nicht gelöst! ;)
  • Hi Oliver,

    besten Dank!

    Grundsätzlich würde ich mich an die Zielgruppe anpassen - Brief finde ich gar nicht so abwegig. Und wenn sie dann doch im Internet aktiv sind, wie wär's mit E-Mail? Wenn man kreativ ist, dann findet man immer einen Weg.
  • Hallo Vladislav,

    auch ich gehöre zu Deinem Tribe und möchte "bekümmert" werden.
    Vor einiger Zeit hatte ich Dir eine E-Mail gesendet.
    Leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

    Zum einen wollte ich wissen, wie man die Kategorienangaben unter den jeweiligen Artikeln ausblendet und wie man das Feld (erforderlich) in ein Sternchen verwandelt, so wie Du es getan hast. Theme ist Genesis.
    Wenn Du auf diese Fragen nicht antworten kannst oder willst,
    gib mir bitte trotzdem kurz Bescheid.
    Ansonsten bin ich begeistert von Deinem Blog und sage: Weiter so!

    Liebe Grüße

    Julie
  • Hi Julie,

    oh, sorry! Manchmal bekomme ich so viele Mails, da gehen einige einfach unter (oder landen im Spam-Ordner). Ansonsten mehrmals versuchen :)

    Puh ... ich bin kein Techniker. Wenn du Genesis verwendest, musst du mal nach Code Snippets schauen. Da gibt's glaube ich etwas für Kategorien ausblenden. Das mit dem Sternchen, da benutze ich Contact Form 7. Musst du dir mal anschauen.

    Grundsätzlich bin ich nicht so begeistert, über technische Fragen - da habe ich leider auch keine Ahnung von. Ich bin Marketer! ;)
  • Ich glaube, ich habe einen Hybrid-Blog. In erster Linie reines Hobby, um Informationen zu teilen und ein Medium auf die Beine zu stellen und eigentlich erst an zweiter Stelle, werden auch mal Objekte vorgestellt, die einen neuen Besitzer suchen ;)
  • Hi René,

    coole Nische! Aber wenn du damit etwas verkaufen möchtest, dann müsstest du etwas ändern :)
  • Oh man....und wer lag krank im Bett?
    Ich habe aber schon gehört- es war richtig gut!

    Schade- wäre gerne dabei gewesen- bin mir aber sicher, Du hast gerockt ;)
    Aber nach dem Seminar ist vor dem Seminar...
  • Hi Katharina,

    ach ... passiert! Video gibt's bald auch!

    Genau! ;)
  • Der Vortrag war eines meiner #RTB Highlights.

    Die Technischen Probleme am Anfang hat man im Publikum zwar mitbekommen, die sind aber sofort in Vergessenheit geraten, als du angefangen hast zu sprechen.

    Wirklich ein sehr Guter Vortrag.
    Die negative Abchlussbemerkung des Moderators zum Thema E-Mail Marketing habe ich als Frechheit empfunden. Aber du hast dich wirklich gut geschlagen.

    Beste Grüße
  • haha, Vladi, Du hast definitiv nicht versagt, bei mir macht es meistens "klick", wenn ich Deine Artikel lese :) Vielen Dank für die offizielle Erlaubnis über eMail verkaufen zu dürfen und die praktische Formel. Liebe Grüße!
  • Hey Sandra,

    freut mich! Keine Ursache! ;)
  • Genialer Content!

    Ich als blutiger Beginner schaue natürlich von einer Warte aus, wo Paradigmenwechsel, durch das Lesen auf diesem Blog, im Stundenrhythmus einschlagen. Hier kann ich mich endlich "auf Werkseinstellung" zurücksetzen.

    Alle mir bisher bekannten IM-Weisheiten und Dogmen brechen aus ihren Konditionierungen. So langsam wird ein "Roter Faden" erkennbar und ich sehe, dass ich in der Lage sein werde, daraus etwas wunderbares zu stricken.

    Werde immer leichter und freier für einen strukturierten Start ins smarte Bloggen...
    Mein Mantra des Tages, ich konzentriere mich auf Lösungen und Zielgruppen.

    Die 1000 Wörter Empfehlung ist für mich eine Erleichterung, da ich eh gerne in die Tiefe gehe, na dann rein in den Spagat ;)

    Herzliche Grüße von Maurice und vielen Dank für Deine qualitativ hochwertigen Informationen...
  • Hi Maurice,

    besten Dank!

    Schön und bildreich formuliert, hätte ich nicht besser sagen können! ;)
  • Hey Vladi,

    während du dich auf der Bühne super geschlagen hast, hat sich hinten das Publikum um die Stühle 'geschlagen'. Na gut, so dramatisch vllt nicht, aber zumindest müssten einige dazu gestellt werden und nicht alle ergatterten einen Platz ;)

    ... der Moderator hätte seinen "wertvollen" Kommentar sich aber lieber sparen können...

    Ich bin schon gespannt, wie RTB sich entwickelt in der Zukunft ;)
  • Hi Marina,

    haha, sehr cool! ;D

    Ja, ich auch!
  • Hi Vladi,

    ja, die Kinder-Schokolade kam von Herzen von mir :) - ist ja auch eine echt erfolgreiche Marke wie du. -
    Und jetzt mal Butter bei de Fische - die Fragen des Moderators - waren nicht provokativ, sondern aggressiv: "Ist, ja wie Heizdecken-Verkauf... , E-Mail-Marketing ist doch überflüssig, ..." ... da fehlte mir einfach die Wertschätzung gegenüber dem Redner.
    Eines darfst du auf jedem Fall in deinem Vortrag/Blogartikel ergänzen:
    "Du stehst für eine verbindliche Kommunikation - egal, auf welchem Kanal. Das ist für mich ein hoher und seltener Wert im Leben und im Netz."
    Dafür auch High Five.
  • Hi Ulrike,

    ja, danke noch mal! Haben gut geschmeckt! ;)

    High Five zurück! Stimmt, das mit der Verbindlichkeit ist bei mir hängen geblieben!
  • Super Vortrag.

    Hat mich sehr gefreut dich kennenzulernen! :)
    Hat mich auch gefreut zu sehen, dass wir doch sehr ähnlich ticken ;)
  • Hi Vladimir,

    besten Dank! Yes, mich auch! ;)
  • Hallo Vladi,

    genauso funktioniert es bei mir und bringt stets neue Anfragen aus denen ich regelmäßig für mein Business Aufträge generiere. Ich könnte das noch mehr ausbauen und E-Mail Marketing dazu nehmen sowie Retargeting durch FB.

    Vielleicht beim nächsten Blog Post :)
  • Hi Andreas,

    sehr cool! Davon habe ich letztens auch eine nette Dame versucht zu überzeugen. Content Marketing funktioniert.

    Zu E-Mail-Marketing würde ich dir raten. Damit kannst du noch bessere Ergebnisse erzeugen.
  • Hey Vladi,

    war ja live dabei - und du hast das beste aus der blöden Situation gemacht. Technik ist halt ab und zu eigenwillig! :D
    Schlussendlich war es aber wie immer lehrreich.

    Viele Grüße,
    Alex von akleineb.de
  • Hi Alex,

    ja, genau! Aber schnacken konnten wir ja leider nicht.

    Mein ist immer um eine Erfahrung reicher! ;)
  • Danke für die anschaulichen Infos! Die Sache mit den 1000 Wörtern habe ich tatsächlich das erste mal bei dir gelesen. Mittlerweile fällt es mir sogar schwer UNTER 1000 Wörter zu kommen :D
    LG
  • Hi Anja,

    keine Ursache!

    Ah, sehr cool! Mir auch. Immer wenn ich einen Blogartikel schreibe, dann hat er automatisch um die 1.000 Wörter. Das ist mit der Zeit einfach so drin.

Was denkst du?