10 SEO-Mythen, die du als smarter Blogger nicht mehr glauben solltest

Von Sebastian Prohaska 40

Manche SEO-Mythen halten sich hartnäckig.

Und manche davon schaden deinem Blog erheblich.

Aber woher kommen diese Mythen und warum halten sich diese so lange?

Google verändert, manchmal mehrmals pro Jahr, ständig ihre Methodik, um hochwertige von minderwertigen Webseiten zu trennen.

Hier findest du eine Auflistung aller Google Updates von 2002-2005. So gab es vor vielen Jahren z. B. die Möglichkeit, mit unerlaubten Tricks, sich schnell gute Plätze weit vorne zu sichern.

Diese unerlaubten Tricks haben allerdings meist nur für kurze Zeit funktioniert.

Webseiten, die diese Methoden angewendet haben, wurden meist mit der Löschung aus dem Google-Index bestraft. Sie wurden dann nicht mehr gefunden. BMW ist da ein gutes Beispiel. Die sind eine Zeit lang aus den Suchergebnisseiten verschwunden.

Aber genug von Autoherstellern. Schauen wir uns die 10 SEO-Mythen mal genauer an.

1. „Weißer Text auf weißem Hintergrund funktioniert“

Einer der häufigsten Anfängerfehler ist die Idee, weißen Text auf weißem Hintergrund zu platzieren.

Die Idee kommt daher, dass man möglichst viel Text und möglichst viele Suchbegriffe auf eine Seite packen möchte. Allerdings sollte der reale Besucher diese nicht sehen.

Früher hat diese Methode auch tatsächlich funktioniert. Aber nicht sehr lange.

Dies ist aus mehreren Gründen einfach falsch. Google kann mittlerweile erkennen, wenn die Textfarbe und die Hintergrundfarbe diesselbe sind.

Da wird der Googlebot misstrauisch.

Aber der Bot wird nicht nur misstrauisch, sondern wertet im schlimmsten Fall die gesamte Webseite ab. So gehen dir hart erkämpfe Platzierungen verloren.

Also: unbedingt vermeiden! 😉

2. „Ausgehende Links verbessern das Ranking“

Technisch und auf den Link selbst heruntergebrochen bringt dir ein ausgehender Link nichts.

Aber dennoch gibt’s bei diesem Mythos viel Diskussion. Oft wird nur auf die eigenen internen Seiten verlinkt. Man möchte ja schließlich die Besucher nicht auf andere Quellen verweisen und somit verlieren.

Auf der anderen Seite steht folgendes Argument und interessante Überlegung: Wenn ich eine andere Webseite verlinke, dann bekommt das mein Gegenüber mit.

Das setzt natürlich ein sehr positives Signal und man macht dadurch auf seine eigene Webseite aufmerksam.

Haut man vielleicht den anderen Webseitenbetreiber per E-Mail darauf an, existiert eine sehr gute Chance auf Gegenleistung. So kann dieser deinen Inhalt über seine Social-Media-Kanäle teilen, in einem anderen Artikel auf dich verlinken oder er sieht das als Beginn einer langfristigen Kooperation an.

3. „Je öfter das Keyword vorkommt, desto besser“

Jup, diese Methode hat tatsächlich einmal funktioniert. Wenn auch nicht sehr lange.

So hat man früher seelenruhig Keyword Stuffing betreiben können.
Dort wurde der Text, die Meta Description, die Meta Keywords und noch einige andere Dinge so oft wie möglich mit einem bestimmten Keyword befüllt.

Dabei sind die Texte jedoch unlesbar für den Menschen geworden!

Wolltest du somit für z. B. „versicherung“ gefunden werden, hast du einfach 100mal „Versicherung“ als Wort in deinen Text gesetzt. Kurzfristig ging das gut und hat dir Rankings gebracht.

Aber nicht lange.

Google hat daraufhin natürlich rasch reagiert und misst bei interessanten Begriffen nach: Wie oft kommt der Begriff im Verhältnis zum restlichen Text vor?

Genaue Zahlen, was das „richtige“ Verhältnis ist, verrät das Unternehmen nicht. Google weißt immer auf ein „natürliches Verhältnis“ hin.

Der Fokus auf ein Keyword macht natürlich Sinn. Nur übertreiben solltest du nicht.

4. „Ein hoher PageRank ist wichtig“

Google bewertet Webseiten mithilfe eines PageRanks.

Dieser wurde von Larry Page (daher auch der Name) erfunden und basiert auf dieser Stanford-Arbeit.

Dabei gibt es einen internen und externen PageRank. Der Interne ist etwas komplexer als der Externe. Der Externe ist dagegen öffentlich und arbeitet mit einer einfachen Skala von 1-10.

Wenn du dir die Doktorarbeit anschaust, dann war und ist die Grundlage, dass umso mehr Links auf deine Webseite zeigen, umso höher dein PageRank ist.

Früher war der PageRank und Links von Webseiten mit einem hohen PageRank sehr relevant.

Allerdings hat der PageRank heute nur noch geringe Bedeutung.

Eine berechtigte Kritik an dem PageRank ist, dass dieser das Interesse von anderen Webseitenbetreibern … und nicht das Interesse von anderen Benutzern aufzeigt.

Außerdem wurde der öffentliche PageRank seit 2014 eingestellt. Das heißt, dass dieser nicht mehr aktualisiert wird.

Der interne PageRank dagegen bleibt jedoch weiterhin am Leben.

5. „Keyword-Domains kaufen und sofort weiterleiten hilft“

Dieses wirre Konstrukt entdecken wir sehr oft bei vielen Unternehmen: Es wurden tausende Keyword-Domains gekauft und auf eine Zielwebseite weitergeleitet.

Ich kann dir versprechen, das bringt gar nichts!

Der Googlebot ist intelligent. Er versteht es, wenn eine Domain einfach nur weiterleitet und selbst keinen Inhalt hat.

Es macht also keinen Sinn, die Domain „blogbetreuung.at“ zu kaufen und auf „ithelps.at“ weiterzuleiten, um mit „blogbetreuung“ gefunden zu werden.

Ergänzend dazu muss ich aber auch sagen, dass ein Keyword in einer Domain Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung mitbringt.

Auch wenn Keyword-Domains generell an Bedeutung verloren haben, zeigt diese MOZ-Studie, dass sie immer noch ein bisschen besser ranken.

Fragt sich nur, für wie lange? 😉

6. „Meta Description und Meta Keywords befüllen ist SEO“

Ohje, wie viele selbst ernannte SEO-Experten mit dieser Weisheit wohl noch Kunden beraten?

Einfach ein paar Suchbegriffe in die Meta Description und Meta Keywords packen und zack ist die Seite SEO-optimiert.

Das ist natürlich Quatsch.

Ob diese Methode alleine jemals funktioniert hat, kann ich nicht genau sagen. Ich vermute aber schon.

Heute ist das zumindest so, dass der Googlebot Meta Keywords nur noch ganz wenig oder gar nicht beachtet. Die Meta Description ist zwar kein Rankingfakor, ist aber dennoch wichtig, da diese in den Suchergebnisseiten angezeigt wird.

Wenn die Meta Description fehlt, falsch ist oder das Keyword nicht beinhaltet, dann bekommst du schlechtere Klickraten und dadurch indirekt schlechtere Rankings.

7. „Linktausch ist die beste Form des Linkbuildings“

„Wenn du meinen Blog verlinkst, verlinke ich deinen Blog.“, sagte der Installateur zum Caféhaus-Betreiber.

Dies war früher ein beliebte (weil einfache) Möglichkeit, um Links für seine Webseite zu organisieren.

Google hat diese auch früher stark gewertet. Heutzutage ist der Googlebot natürlich wieder cleverer geworden.

Der Bot analysiert nämlich, mit welchem Bereich sich Webseite A beschäftigt, die auf Webseite B verlinkt.

Ist dies eine fremde und nicht verwandte Branche bzw. Thema, wird diese Linkverbindung nicht so stark gewichtet. Vladi hat hier mal mehr zum Thema Relevanz geschrieben.

Auch das bezahlte Erwerben von Links ist laut Google-Statuten sogar verboten und wird bei Widerhandlung bestraft, bis zur kompletten Verbannung aus dem Google-Index.

Aber Verlinkungen von branchenrelevanten (das heißt, thematisch ähnlichen) Webseiten macht heute auch noch Sinn. Sehr viel Sinn.

8. „Google mag kein SEO“

Blödsinn.

Das kommt aus einer anderen Google-Ära. Früher hat man im SEO-Bereich viel mit unerlaubten Methoden gearbeitet, um die Suchmaschine zu manipulieren.

Diese gibt es heutzutage nur noch wenig.

Einen Graubereich gibt es heute natürlich noch. Wenn du z. B. für die Möglichkeit, auf einer anderen Webseite einen Blogartikel inklusive Link zu veröffentlichen, bezahlst, dann ist das gegen die Google-Statuten. Also solltest du hier vorsichtig sein.

SEO beschäftigt sich primär damit, deinen Blog so herzurichten, dass es für die Suchmaschine optimal passt. Und für die Suchmaschine passt es immer, wenn es für den Menschen passt.

Deswegen auch der Fokus auf die „abgefahrenen“ Rankingfaktoren wie wertvolle Inhalte, Darstellbarkeit am Smartphone, Ladegeschwindigkeit, usw.

Ergibt alles irgendwie einen Sinn, oder?

9. „Social Media und SEO haben nichts miteinander zu tun“

Das war richtig, im Jahr 2004. Genau in diesem Jahr wurde Facebook gegründet.

Heute natürlich nicht mehr. Warum?

Ganz einfach: Links von z. B. Blogartikel, die auf Social-Media-Plattformen wie Facebook & Co. oft geklickt werden, oder eine hohe Anzahl an Likes und Shares besitzen, müssen beliebte Inhalte sein.

Ansonsten würden nicht so viele Menschen mit ihnen interagieren, oder?

Der Googlebot schaut sich tatsächlich sogenannte „Social Signals“ an. Diese sind mittlerweile ein wichtiges Kriterium, welches die Wertigkeit deiner Inhalte widerspiegeln.

10. „Gute Inhalte reichen aus, ich brauche kein SEO“

Vor allem von Bloggern höre ich diesen Mythos ziemlich oft.

Einige Blogartikel dazu habe ich bereits zu diesem Thema gelesen. Aber ich kann mich damit leider nicht so ganz anfreunden.

Das ist nämlich so wie mit einem guten, teuren Wein in einem dreckigen Glas mit ungeschliffenem Rand.

Natürlich kannst du immer besseren Wein in dieses Glas füllen. Nur bleibt es das gleiche dreckige Glas, mit ungeschliffenem Rand.

Wenn der Googlebot deine Webseite nicht lesen kann oder grobe Fehler erkennt, dann wertet er sie ab. Das ist Fakt.

Schaue also immer darauf, dass dein Blog die wichtigsten SEO-Kriterien erfüllt. Und fokussiere dich danach auf hochwertige Inhalte.

Hochwertige Inhalte plus ein bisschen SEO-optimierung sind hier der Schlüssel.

Fazit

Diese Liste der 10 SEO-Mythen ist durch Erfahrung und Meinung in unserer Beratung entstanden.

Du hast gesehen, dass gewisse SEO-Tricks immer mal funktionieren, aber sie halten nicht lange.

Grundsätzlich kann man SEO ganz einfach zusammenfassen:

Versuche den Googlebot nicht zu betrügen und schaue nach, dass du keine technischen Fehler hast.

Wenn du diese beiden Kriterien befolgst, dann bist du auf dem besten Weg.

Kombinierst du das noch mit wertvollen Inhalten, wird dich die Suchmaschine sogar belohnen.

Habe ich noch einen SEO-Mythos vergessen oder bist du bei einem Punkt nicht meiner Meinung?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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40 Kommentare

  • Moin, ich halte SEO für enorm wichtig.
    Gerade als Anfänger sollte man die Basics unbedingt kennen. Als ich mit meinem Blog gestartet habe´war das totales Neuland für mich!.
    Ich denke aber das die halbe Miete schon erreicht ist wenn man mit der Meta Description mal anfängt ;)
    Ich selbst liebe das Plugin Yoast. Es gibt im Internet auch noch weitere Online Tools mit deren Hilfe man seine Seite sehr schnell onpage optimieren kann.
    Schönes Wochenende euch allen :)
    LG
    Tobias aus Worms
  • Hi Sebastian,

    super Artikel und ich kann dir in jedem Punkt nur nickend zustimmen - vor allem was Punkt 10 betrifft ;-)

    VG
  • Danke für die tollen Informationen. Werde dem Thema mal auf die Finger schauen ! lg. manu
  • Keine Ursache Manu! Lass dich nicht aufhalten! :)
  • Vielen Dank für diesen Artikel, Gibt mir eine andere Sichtweise .-)
  • Klasse Artikel, danke dir. Ich werde gleich mal meine Sichtweise korrigieren und einige deiner Ratschläge anwenden.
  • Hi erstmal vielen Dank für diesen Artikel !

    Ich persönlich habe immer und immer wieder sehr große Probleme gehabt das Thema SEO zu verstehen. Sehr viele da draußen predigen irgendein Zeug wo dann nachher nicht funktioniert! Gerade wenn man am Anfang steht, will man natürlich so schnell wie möglich die besten Resultate erzielen um gut gelistet zu werden.“Weißer Text auf weißem Hintergrund funktioniert“ das habe ich vor ein paar Jahren auch versucht, als ich noch einen Online Shop betrieben habe, hat natürlich nicht funktioniert ;-) Was man nicht so alles ausprobiert … naja .Dank euren Artikeln, habe ich persönlich schon einiges für mich mitnehmen können, ihr bietet wirklichen Mehrwert ! Macht weiter so !!!
    Gruß Alex
  • Hallo Sebastian,

    Danke für die wertvollen Infos! Bin selbst vor wenigen Monaten gestartet um mein eigenes Online Business aufzubauen. Dank diesem Artikel kann ich nun hoffentlich alle SEO Kriterien erfüllen!

    Lg Danny
  • Lieber Sebastian,

    Danke für die Auflistung. Solche Zusammenstellungen sind auch immer wertvolle Reminder für Dinge die man noch tun sollte/kann. Mich hat es wieder daran erinnert, Backlinks von themenverwandten Seiten zu "organisieren". Ist aber in unserem Bereich Steuer- und Unternehmensberatung nicht ganz ganz einfach...
    Liebe Grüße
    Yvonne
  • Hi Sebastian,

    schön, auch hier von dir zu lesen!

    SEO. Schwieriges Thema für mich. Ich betreibe seit 1998 Webseiten und halte mich seit Anbeginn an eine Regel: "Schreibe für die Menschen". (Also entsprechend deinem Fazit). Ich habe schon viele SEO-"Götter" kommen und gehen sowie viele Theorien scheitern sehen.

    Diese Regel, für das Wesen am anderen Ende der Leitung zu schreiben (und nicht für Google), lässt mich entspannt sämtliche Trends und das Rätseln um geheime Algorithmen und irgendwelche SEO-Mythen ignorieren.

    Natürlich braucht eine gute Webseite eine ordentliche technische Basis. Aber im Gegensatz zum internen Page-Rank sind hierzu alle suchmaschinenrelevanten Kriterien veröffentlicht und auch für Laien leicht überprüfbar.
    Warum mit Fragen beschäftigen, auf die (außer Google) niemand eine Antwort weiß?

    Manchmal habe ich das Gefühl, SEO wird - neben vielen anderen Themen, unter anderem auch meinem eigenen, der Marketing Automation - bewusst mystifiziert, um SEO-"Gurus" ihr einträgliches Geschäft zu bewahren...

    Viele Grüße
    Sai
  • Lieber Sai,

    freut mich auch hier von Dir zu lesen. Ja SEO ist ein schwieriges Thema. Man sollte sich dem bewußt sein, muss aber nicht unbedingt ein Profi dafür werden. Sehr schwieriges und philosophisches Thema. :-)

    Liebe Grüße
    Sebastian
  • Sehr guter Artikel.
    Wie gewohnt im Affenblog.

    Allerdings beschleicht mich eine Frage zu den ausgehenden Links. Predigt Vladi selbst nicht immer, dass ausgehende Links wichtig sind?!

    Also zumindest unter der Voraussetzung, dass diese hochqualitativ sind und den Leser weiterführend informieren können?!

    Danke schonmal für die Antwort!

    LG Andi
  • Lieber Andreas,

    dadnke für dein Feedback. Grundsätzlich war das auch so gemeint. Kam anscheinend nicht ganz so raus. Technisch sind ausgehende Links nicht so wichitg. Inhaltlich aber schon. Sogar sehr wichtig. Ist eine Art Beziehungsaufbau mit anderen Webseitenbetreiber und Blogger.

    Liebe Grüße
  • Vielen Dank, Sebastian, ich verstehe jetzt langsam, wie Google in Wirklichkeit tickt...

    "Google weißt immer auf ein „natürliches Verhältnis“ hin."

    Somit bestätigt diese klare Botschaft aus Deinem informationsreichen Artikel genau das, was ich mir von einer "fairen" Suchmaschine auch logischerweise erwarte. Wenn Google wirklich so tickt, dann verstehe ich nicht, weshalb die deutschen Männer so viel Angst vor dieser "Natürlichkeit" bevorzugende Suchmaschine haben... Wer mir das nicht glaubt, kann hier gerne weiterlesen :)

    http://www.affenblog.de/beliebtheit-relevanz-seo/#comment-264081

    Und weil ich bei meinem "friedlichen" Webprojekt die Natürlichkeit sowieso bevorzuge, indem ich für meine Besucher "so kurz wie möglich" schreibe (in der Kürze liegt die Würze), werde ich mit Google bestimmt auch in Zukunft eine "harmonische" Geschäfts-Partnerschaft führen...

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!
  • Hey,

    danke für dein Feedback freut mich sehr. Das ist aus meiner Sicht das Wichtigste - Zu Verstehen wie Google ticket :-) Du bist auf dem richtigen Weg!

    Liebe Grüße
    Sebastian
  • Cooler Artikel Sebastian,

    da hast du ja auch echt ein paar uralte Dinger raus geholt. Mal ehrlich, wer es heute noch mit weißer Schrift auf weißem Hintergrund versucht, der hat seine Penalties auch echt verdient.

    Wir können ja ein bisschen SEO Mythbusters machen, ich hab nämlich auch noch 2 Dinger die ich für absolute Mythen halte. 1.) Diesen ganzen WDF*IDF Blödsinn.. Habe ich gleich von der ersten Minute ignoriert und geschadet hat es mir kein Stück und 2.) ob das einbinden von Adwordsanzeigen das Ranking verbessert. :D Ich würde nämlich schwören, dass es keinen Einfluss hat. Es gab aber schon Leute die behauptet haben, man ranke dann besser weil Google ja an den Anzeigen mitverdient.

    VG
    Alex
  • Lieber Alexander,

    danke für dein Feedback. Sehr coole Mythen. Ich glaube ich sammle noch ein wenig und wir publizieren dann mal einen zweiten Teil der SEO Mythen.

    Liebe Grüße
    Sebastian
  • Man kann natürlich vieles kontrovers diskutieren. Besonders bei Punkt2 möchte ich nicht zwingend widersprechen, aber dennoch ergänzen:

    - Ein externer Link verstärkt die Bewertung eines Artikels oder einer URL als solche nicht. Sehe ich auch so. Es beeinflusst aber mindestens die Relevanz für einzelne Suchbegriffe. Das geht natürlich nur in begrenztem Maß. Aber aus Erfahrung mit über 50 Nischenseiten kann ich mittlerweile sagen, dass zwei drei thematisch sehr gut passende Links (im Hauptcontent der Seite) helfen.
  • Hallo zusammen,
    also „Weißer Text auf weißem Hintergrund funktioniert“ habe ich nun seit gefühlten Jahrzehnten nicht mehr gehört. Als Ergänzung könnte man noch bringen: „Britney Spears in den Keywords bringt nichts“…

    Im Ernst: Die Hälfte der "Mythen" ist auch für mich als Nicht-SEOler schon völlig verwaltet. Die andere Hälfte dafür noch einigermaßen interessant. Insgesamt hätte das Thema SEO-Mythen aber bestimmt noch mehr Potential…

    Gruss
    Martin
  • Lieber Martin,

    ich treffe diesen Mythos oft bei Einzelunternehmer. Das witzige, diese kommen selbst auf die Idee wie man mehr Suchbegriffe in den Text bekommen könnte. Was wären den noch interessante SEO Mythen aus deiner Sicht?

    Liebe Grüße
  • Hallo Sebastian,

    Vielen Dank für diese Tipps. Gerade die Punkte 8 & 9 waren mir noch unbekannt.
    Die Auflösung hat mich auf jeden Fall weitergebracht.

    Gruß,

    Claudius
  • Lieber Claudius,

    das freut mich sehr! Viel Erfolg und hau rein!

    Liebe Grüße
    Sebastian
  • Weniger ist mehr, das habe ich als fleißiger Leser vom affenblog gelernt, auch wenn schon des öfteren erwähnt wurde, 1000 Worte........, was aber sehr schwer zu realisieren ist.
    Nach gut einem Jahr hier und mit WP, habe ich die Erfahrung gemacht, wenn man mehr als 300 Worte mit wertvollem Inhalt schreibt ist man gerne gesehen und gelesen.
    Was meiner Meinung nach auch ein großer Faktor ist, sich mit Google+ anzufreunden.
    LG vom Niederrhein
    Derk
  • Lieber Derk,

    ganz lustig mit dieser 1000 Wörter Regel. Die ist so umstritten. Listposts mit 10 Punkten schaffe ich nie darunter :-) Artikel über 300 Wörter zu schreiben ist allerdings auf jeden Fall Pflicht. Künstliches "aufblasen" von Artikel damit man 1000 Wörter bekommt ist natürlich schlecht. Zitat von Walter Epp "Wenn du nichts zu sagen hast, dann lass es"

    Google+ hatte auf jedenfall Bedeutung. Ob diese in Zukunft nicht (noch mehr) absinken wird, bin ich mir nicht sicher.

    Liebe Grüße
    Sebastian
  • Lieber Pierre,

    danke für den zusätzlichen Link. Sehr gut aufbereiteter Artikel!

    Liebe Grüße
  • Hallo Sebastian,

    diese Mythen stammen zum Großteil ja noch aus dem letzten Jahrhundert! ;)

    Drei Anmerkungen von mir:
    - Die Bedeutung von Social Signals nimmt seit den letzten Updates stark zu wird jedoch niemals den Stellenwert guter Backlinks erreichen.
    - Die Meta-Description ist wohl Teil einer guten SEO und zwar sowohl für das Ranking als auch die Klickrate
    - Linktausch macht noch immer Sinn, wenn man sich dabei smart anstellt

    Viele Grüße
    Jahn
  • Lieber Jahn,

    ja das stimmt. Ich habe aber aufgehört zu zählen wie oft wir diesen im Alltag begegnen.

    Anmerkungen zu deinen Anmerkungen:
    - Ja
    - Ja
    - Ja

    :-)

    Liebe Grüße
    Sebastian
  • Hallo Sebastian,
    klasse Zusammenstellung! Danke dafür.

    Irgendwie finde ich das Mysterium um die Google-Regeln immer sehr merkwürdig. Mich würde interessieren: Testet Ihr denn bei jeder Google-Regelanpassung aus, was nun wirklich verändert wurde? Oder informiert Google über geänderte Parameter und gibt nur das gesamte Regelwerk nicht raus?
    Danke für eine kurze Info!

    Viele Grüße
    Angelika
  • Liebe Angelika,

    der Algorithmus von Google ist nicht veröffentlicht. Google informiert somit nicht. Viele tolle SEO Profis testen dies allerdings ausgiebig. Moz.com ist hier eine tolle Anlaufstelle.

    Liebe Grüße
    Sebastian

Was denkst du?