Warum jeder smarte Blogger unbedingt eine eigenständige Landing Page braucht

Von Ben Harmanus 52

Als Blogger möchtest du deinen Leser nach allen Regeln der Kunst auf deinem Blog behalten.

Du baust in deine Artikel Querverlinkungen zu thematisch passenden Inhalten ein. Du rufst zum Kommentieren auf. Und in der Sidebar buhlen deine beliebtesten Artikel um Aufmerksamkeit.

Alles richtig.

Aber da du ein Blog Business betreibst, bietest du noch mehr an. Beispielsweise ein E-Book. Entweder, um E-Mail-Abonnenten zu bekommen … oder als vollwertiges, kostenpflichtiges Angebot.

Und dieses Angebot findet dein Leser mitten in deinem Blog. Er klickt und landet auf einer Unterseite, die sich nur diesem Angebot widmet.

Kurz verweilt er. Doch dann verlässt er die Page wieder. Er gibt dir nicht seine E-Mail-Adresse. Wird nicht zum Kunden.

Warum deine Besucher nicht konvertieren

Dein Angebot scheint nicht ansprechend zu sein.

Du überlegst, ob du dein E-Book (oder was auch immer du anbietest) überarbeiten solltest.

Shit.

Aber keine Sorge. Womöglich ist mit deinem Produkt alles in Ordnung.

Dein Problem: Du benutzt wahrscheinlich keine für dein Angebot optimierte Landing Page!

Wenn du dein Angebot als Unterseite in deine Webseite einbindest, ist es von deinen Artikelempfehlungen, der Auflistung deiner Social-Media-Kanäle, dem Aufruf deinen Newsletter zu abonnieren und Dutzenden anderen Dingen umgeben, die dein Besucher tun kann:

unbounce-ebook

Das ist eine Menge Ablenkung. Und tödlich für dein Angebot.

Sobald dein Besucher an deinem Angebot interessiert ist (Sprich: z. B. auf deinen Banner in der Sidebar klickt), schicke ihn auf eine von deiner Webseite eigenständigen Seite – deine Landing Page.

Wieso konvertieren eigenständige Landing Pages so gut?

Alle Elemente von eigenständigen Landing Pages haben nur ein Ziel: Sie sollen dein Produkt, deine Dienstleistung oder dein Angebot zur Leadgenerierung an den Mann bringen.

Eigenständige, dedizierte Landing Pages sind zu bestimmten Marketingkampagnen zugehörige Seiten. Daher berücksichtigst du im Optimalfall nicht nur, dass du für jedes Angebot eine Landing Page baust, sondern zusätzlich auch noch Varianten für verschiedene Traffic-Quellen.

Das heißt: Besucher, die von Facebook kommen, sehen unter Umständen eine andere Landing Page als diejenigen, die auf einen Banner im Blog oder auf ein Tweet klicken.

Ein weiterer Vorteil von eigenständigen Landing Pages: Du kannst einzelne Elemente in einem geschlossenen Raum testen und sehen, wie sich die Performance verbessert.

Damit deine womöglich erste Landing Page einen guten Start hat, habe ich hier vier erprobte Taktiken, die du auf jeder Landing Page anwenden solltest.

1. Entferne alle Links, die von der Landing Page wegführen

Weder Links zu externen Seiten, noch die Navigation deiner Homepage sollten vorhanden sein.

Das Gleiche gilt für deinen Footer. Hau alles raus. Links zum Impressum und zum Datenschutz müssen aus rechtlichen Gründen in Deutschland vorhanden sein. Am besten öffnen sich diese als Pop-Up oder als Tab im Hintergrund.

Aber warum ist es so wichtig, dass du alle Links entfernst?

Jeder Link konkurriert letztendlich mit deinem Conversion-Ziel. Wenn du möchtest, dass die Besucher auf den Button „Jetzt mein E-Book herunterladen“ klicken, dann darf auf deiner Landing Page nur diese Aktion möglich sein.

Eine Landing Page. Ein Conversion-Ziel.

Hältst du dich daran, ist die Aufmerksamkeit ungeteilt und die Aufmerksamkeitsrate (Attention Ratio) beträgt 1:1:

unbounce-affenblog-webinar-1

Hier ist nur eine Aktion möglich – am kostenlosen Webinar teilnehmen! 😉

2. Lasse deine Handlungsaufforderung deutlich herausstechen

Nutze eine der 7 Grundregeln für Conversion Centered Design und setze Kontrast und Farbe so ein, dass die Schaltfläche mit der Handlungsaufforderung (dein Call-to-Action Button) auf deiner Landing Page gut sichtbar ist.

Wenn du überwiegend Rottöne auf deiner Seite verwendet, hebe deinen Button z. B. in Grün hervor. Ist der Hintergrund dunkel, nutze als Button-Farbe einen hellen Farbton.

Zudem braucht deine Handlungsaufforderung Luft zum Atmen. Überlege genau, welches Element du in der Nähe deines Buttons platzierst und ob dadurch dein Call-to-Action untergeht:

affenbuch-landing-page-cta

Hier haben wir wieder eine deutliche Handlungsaufforderung – das Kaufen des affenbuchs.

3. Vermittle mit Social Proof ein Gefühl von Sicherheit

Gib deinen Besuchern das Gefühl, dass du als Blogger eine Autorität bist und es keine Fehlentscheidung ist, dein Angebot anzunehmen.

Das es nichts bringt, sich selbst in den höchsten Tönen zu loben, nutze eine oder mehrere Varianten von Social Proof:

  • Zufriedene Kunden (Testimonials)
  • Social Media Follower oder Likes
  • Die aktuelle Kundenzahl
  • Qualitätssiegel
  • Auszeichnungen von vertrauenswürdigen Organisationen
  • Rezensionen

Hier sehen wir wieder glaubwürdige Kundenrezensionen:

affenbuch-testimonials-social-proof

Binde nur authentischen Social Proof ein! Anonymisierte Kundenmeinungen á la “Das beste E-Book aller Zeiten – Anna B. aus Cottbus” sind unglaubwürdig und für dich als Blogger ein absolutes No-Go.

4. Du musst deine Landing Page testen, testen, testen

Ich hoffe, dass ich dich inspirierte habe und du ganz heiß darauf bist, deine eigene losgelöste Landing Page zu bauen.

Bevor du jedoch weitere Blogs aufsuchst und dich an den Best Practices und Case Studies orientierst, hier noch ein letzter Tipp:

Die meisten Artikel zum Thema Landing-Page-Optimierung sind spannend und inspirierend. Mehr jedoch nicht.

Du wirst immer wieder Dinge wie “Ein Formularfeld zu streichen brachte die doppelte Anzahl an Newsletter-Abonnenten” oder “Der rote Button hat gegenüber dem grünen Button eine Conversion-Steigerung von 15% gebracht” hören.

Diese Beispiele behandeln immer die Lösung des Problems eines anderen. Was bei Blogger X funktioniert, muss bei dir noch lange nicht klappen!

Beschäftige dich mit deinem Publikum. Was für eine Zielgruppe hast du? Welche Fragen werden dir regelmäßig zu deinem Produkt gestellt. Finde heraus, was auf deiner Landing Page Reibung erzeugt.

Stelle dann eine Hypothese auf, mit welcher Veränderung du die Performance deiner Landing Page verbessern kannst. Und dann testest du diese.

Fazit

Jedes professionelle Business setzt auf Landing Pages (oder sollte das zumindest tun). Das liegt daran, dass immer weniger Marketer nach dem Mehr-Traffic-mehr-Gewinn-Prinzip verfahren.

Stattdessen muss die Rate derer erhöht werden, die nach dem Besuch eines Angebots (bzw. einer Landing Page), das Conversion-Ziel erreichen.

Das erreichst du, indem du deine Landing Page für deinen idealen Kunden erstellst und zusammengefasst diese Tipps berücksichtigst:

  • Entferne alle Links, die von deiner Page wegführen. Jegliche Ablenkung führt dazu, dass die Besucher deine Seite verlassen.
  • Stelle sicher, dass deine Handlungsaufforderung deutlich heraussticht und die Anweisung klar ist.
  • Social Proof: Vermittle Vertrauenswürdigkeit, indem du zeigst, dass dein Angebot von Institutionen oder anderen Nutzern akzeptiert wird.
  • Kopiere nicht einfach eine andere Page. Du musst das perfekte Nutzererlebnis für deine Zielgruppe erschaffen. Das geht nur über deine Recherche und Tests.

Bist du schon ganz vorne mit eigenständigen Landing Pages dabei? Oder habe ich dich motiviert, deine erste zu bauen?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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52 Kommentare

  • Hallo Ben
    Das mit dem Social Proof ist so eine Sache. Ich habe Kunden die sind zufrieden mit meiner Dienstleistung und meinem Angebot. Darunter sind auch ein paar hochdekorierte.
    Nur ... sagen sie mir, behalte es bitte für dich.
    Es gibt immer noch Bereiche (Spitzensport, Top Management), bei denen es als Schwäche angesehen wird, Unterstützung anzunehmen. Wie machst du da den Social Proof? Freue mich auf deine Nachricht.
    Lieber Gruss
    Martin
  • Hi Martin,

    Ich verstehe. Social Proof ist jedoch mehr als diese eine ultimative Kundenmeinung.

    Deine Testimonials sind sehr generisch - man kann starke Zweifel an der Authentizität haben. Was beweist, dass du dir das nicht ausgedacht hast?

    Ein paar Ideen:

    Hole dir Testimonials von ein paar echten Menschen, die zustimmen - auch, wenn diese nicht ganz "Weltklasse" sind - jedoch dort hinmöchten.

    Du hast einen Blog und einen E-Mail-Verteiler. Wieviele Menschen nehmen deine Tipps in Anspruch? 113, 234, 1567? Dann kommunziere, dass "schon X Athleten deine Tipps nutzen, um ihre Leistungen zu steigern".

    Wieviele Jahre Erfahrung hast du? Wieviele Stunden hast du mit Weltklasse-Athleten trainiert?

    Gibt es Zertifikate, die deine Qualifikation nachweisen?

    Hast du Gastartikel in Fachmagazinen veröffentlicht, deren Logos du verwenden könntest? Wenn nicht - sofort hinsetzen und einen fantastischen Artikel schreiben und einem Top-Magazin/Blog anbieten!

    Und nochmal: Falls du wirklich gutes Testimonial finden kannst, das mit Gesicht und vollem Namen für dich spricht, dann ist das erst einmal genug. Unter Umständen motivierst du so auch andere Kunden, offiziell für dich zu sprechen.

    Social Proof existiert in unzähligen Formen. Ziel ist es, das es Anzeichen dafür gibt, dass dir andere vertrauen.

    Hilft das?

    Liebe Grüße, Ben
  • Hi Ben,

    Danke für das Feedback. Einige deiner Punkte werde ich umsetzen und einbauen.

    lg clemens
  • Hi Ben,
    ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich wirklich eine Landingpage brauche. Ich habe einen ganz normalen Blog, biete zwar einen Newsletter an aber noch keine E-Books oder sonstiges.
    Daher meine Frage: Landingpage schon sinnvoll?

    lg clemens
  • Hallo Clemens,

    ich habe einen kurzen Blick in deinen Blog geworfen und würde vorschlagen, dass du dich vorerst noch etwas auf den Feinschliff der Blogseiten konzentrierst.

    Hier ein paar Vorschläge:

    Eine persönlichere "Über mich"-Seite, die nicht auf Xing oder Linkedin leitet. Da gehen die Blogleser verloren, die du lieber mit einem sympathischen Foto von dir bei dir behältst.

    Bewege deinen Newsletter rechts weiter nach oben. DAS ist momentan dein #1-Werkzeug, um eine Leserschaft aufzubauen. Liefere gute Argumente für das Newsletter-Abonnement - was ist denn der Vorteil? "Vorab über neue Artikel informiert" ist kein Vorteil...worum geht's in den Artikeln? Was kann ich lernen?

    Mache deinen Content besser teilbar! Hier liest du, wie das geht: http://unbounce.com/de/content-marketing-de/warum-ich-deinen-content-nicht-teilen-kann/

    Und entferne die unübersichtliche Tag-Wolke durch Kategorien und eine Suchfunktion.

    Wenn du irgendwann ein Angebot (E-Book) hast, mit dem du E-Mail-Adressen einsammelst, dann widme dich einer alleinstehenden Landing Page - vorher rate ich dem Blog-Feinschliff.

    Viele Grüße und viel Erfolg,

    Ben
  • Ich verstehe Deinen Punkt schon, nur kann es nicht schlimm sein, wenn sich ein potentieller Kunde noch Mal intensiver mit der Webseite und dem Unternehmen auseinander setzt , bevor er die Kaufentscheidung trifft. Ich gehe hier von mir selbst aus, habe das aber auch schon bei eigenen Webseiten festgestellt, dass das nicht zwangsläufig schlecht sein muss, 3-4 Menüpunkte in der Landing Page drin zu lassen. Vor allem wenn es eine "Sell" Page ist und keine "Graits E-Book runterladen" Seite. Wenn man die Infos alle in die LP packt wird diese ziemlich voll und vielleicht interessiert 90% der Besucher garnicht, wer dahinter steckt. Naja, im Endeffekt haben immer die Zahlen recht ;)
  • Hey Stephan,

    nur nicht von dir ausgehen. Ich habe mich bei Tests schon sooooo oft getäuscht.

    Was gut funktioniert: Eine Top-Navigation, über die man auf der Landing Page hin und her springen kann. Bauen wir z.B. ein, wenn wir eine Conference-Page erstellen und für 900$ Tickets verkaufen. Definitiv etwas anderes, als ein Ebook (kostenlos) anzubieten.

    Ich bin aber der Meinung: Wenn Landing Page, dann richtig - sonst ist es eine Mikroseite oder eine Homepage - was nicht falsch sein muss - aber eben einem anderen Konzept entspricht.

    Testen, testen, testen. :)

    Und vielen Dank für deine Gedanken zu meinem Artikel!
  • Den Tipp, die Navigation komplett zu entfernen muss nich überall funktionieren. Wenn ich z.B. von einer unbekannten Webseite etwas kaufen möchte, dann informiere ich mich über die Navigation / Startseite / Über uns Seite erst Mal über das Unternehmen. Wenn hier alle Navigationselemente fehlen kommt das nicht gerade seriös und vertrauenswürdig rüber.
  • Hallo Stephan,

    eine Landing Page muss alles bieten, um das Angebot überzeugend zu "verkaufen".

    Vertrauenselemente gehören dazu und diese kannst du vielfältig auf der Landing Page platzieren: Vertrauens-Siegel von anerkannten organisationen (TÜV, Stiftung Warentest), Testimonials, Kundenrezensionen usw.

    Du kannst auch ein Video über dein Unternehmen einbinden, um deinem Angebot ein Gesicht zu verleihen.

    Wenn du jedoch eine reguläre Navigation einbaust und verschiedene Pages mit Inhalten, dann ist das eben eine Homepage und keine dedizierte Landing Page.

    Tausende Tests belegen den Vorteil, ein Angebot über eine Landing Page zu promoten. Und eine Landing Page kann ja auch immer von einer Homepage wegführen, wie hier im affenblog.

    Wichtig ist: In dem Moment, wo das Interesse da ist (und ohne Interesse wäre kein Klick auf die Landing Page erfolgt), sind alle ablenkenden Elemente ein Verkaufs-Killer!

    Schau dir Vladis Landing Page zum affenbuch an. Er hat sogar einen "Über mich"-Abschnitt drinnen, obwohl seine Homepage diesen sowieso hat.

    Fazit: Eine desizierte Landing Page muss so konzipiert sein, dass sie eigenständig funktioniert - sonst ist es eben keine dedizierte Landing Page.

    Grüße, Ben
  • Hi Ben ich hätte gleich noch eine Frage soll ich meine Landing Page auf Englisch oder Deutsch schreiben? Ich möchte zb bei Launchrock Eine erstellen sehe da aber nur Englische :/ mein Blog wird aber definitiv auf deutsch und wie genau kommen den überhaupt Leute auf meine Landing Page ?
  • Hi Daniel,

    wenn du Templates siehst, egal bei welchem Anbieter, dann sind diese (hoffentlich) editierbar. Du kannst somit deine deutschen Texte einfügen.

    Launchrock kannte ich noch nicht, aber es scheint sich nicht um einen Landing Page Builder zu handeln. Leider erklären sie auch nicht so genau, wo ihr Produkt zwischen Website Buildern und Landing Page Buildern aufgehangen ist.

    Du kannst dein Wunschpublikum über verschiedene Wege auf deine Landing Page bekommen:

    - über deinen Emailverteiler
    - über Posts in deinen Social-Media-Kanälen oder durch's teilen in Gruppen
    - über bezahlte Posts/Ads in Social Media oder durch Adwords-Kampagnen

    Wir ich schon sagte: An deiner Stelle würde ich mir zuerst ein Netzwerk über Social Media und Blogging aufbauen, bevor ich daran denke, wie ich mit einer Landing Page Kontakte einsammle.

    Es sei denn, du hast ein vernünftiges Marketing-Budget, dann kannst du natürlich sofort Traffic kaufen - was aber dazu führt, dass du bestimmte "Typen" von Usern ansprichst und alle, die eine Aufwärm-/Kennenlernphase benötigen, nicht für dich begeisterst.

    Grüße,
    Ben
  • Hi Ben, Ich möchte ein Blog starten und möchte vor dem Blogstart eine solche Landing Page errichten, denkst du ich soll wenn sich die Leser eintragen eine E-mail Reihe über mein Blog schicken oder reicht das wenn ich ihnen einfach dann wenn der Blog publik ist eine Mail schick?
    Blogstart wird vermutlich aber noch nicht in naher Ferne sein.
  • Hi Daniel,

    wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du mit dem Aufbau eines Verteilers vor dem Blog-Start beginnen.

    So gerne ich dich dazu bewegen möchte, eine Landing Page zu bauen - investiere deine Zeit lieber in die Fertigstellung des Blogs und die Content-Produktion.

    Auf einer Landing Page hast du ein Conversion-Ziel (in deinem Fall Email-Adressen sammeln), aber in meinen Augen noch kein Angebot.

    Blogs gibt es viele. Hier würde ich zuerst Content liefern und dann um sensible Daten bitten.

    Grüße, Ben
  • Das sind gute Argumente für eine eigene Landingpage! Es lohnt sich dazu einige ernsthafte Gedanken zu machen.

    Schöne Grüße
  • Hi Oliver,

    freut mich, dass du das so siehst.

    Und immer daran denken: Jeden Tag, an dem du keine Landing Page nutzt und diese optimierst, macht es ein anderer und erfährt mehr darüber, wie seine Zielgruppe funktioniert. ;)

    [Ist so ähnlich in der Opening Keynote auf dem ConversionSUMMIT gesagt worden]

    Grüße, Ben
  • Hay,

    auch ich finde das eine Landingpage eine grundlegende Sache sein muss, wenn man ein Blog-Business betreibt. Andererseits gibts aber auch die Möglichkeit sich einzutragen einfach zu erhöhen. Durch Lightboxes, Ribbons, etc. Das ist auch eine starke Methode Leads zu generieren. Eine Landingpage ist immer eine gute Sache, gar keine Frage. Trotzdem sollte man besonders beim Leads einsammeln, darauf achten nicht nur eine Möglichkeit den Lesern zu geben sich einzutragen. Sondern aus meiner Sicht mindestens 3-4 Stück.
    Lightbox, Ribbons, Landingpage und Slide-In.
  • Hi Ruben,

    vollkommen richtig. Leadgenerierung solltest du überall auf der Page betreiben. Wir nutzen bei Unbounce die Sidebar, eine Box über dem Content und ein Exit-Intent-Overlay (wenn jemand die Page verlassen will, erscheint ein Pop-Up).

    Auch wenn es funktioniert musst du bedenken, dass du möglicherweise nur die Personen als Leads gewinnst, die auf die einfachen Methoden reagieren.

    Bei hochwertigerem Content oder beim Verkauf ist jedoch mehr als ein Zweizeiler notwendig, um die Conversion zu erzielen - und womöglich ist das auch eine andere Zielgruppe.

    Wie immer gilt: Testen, testen, testen - es gibt ja nicht nur die eine Lösung. Da hast du vollkommen recht.

    Grüße, Ben
  • Hallo Wiebke,

    ich weiss leider nicht, wie du die Navigation auf deiner Unterseite entfernen kannst. Vielleicht hat jemand hier im Blog die Antwort?

    Mit Plugins für Landing Page Tools geht es etwas einfacher.

    Unbounce hat gerade erst das eigene Plugin für die Integration von Landing Pages in Wordpress veröffentlicht:
    https://community.unbounce.com/unbounce/topics/new-feature-wordpress-plugin

    Unser Tool ist kostenpflichtig, die ersten 30 Tage sind jedoch frei und das Tool ist monatlich kündbar.
    http://try.unbounce.com/fuer-conversion-centered-design-und-ab-tests/

    Musst du wissen, ob du so eine professionelle Lösung brauchst. Der A/B - bzw. Split-Test ist gleich dabei, so dass du verschiedene Versionen deiner Page (unbemerkt vom Besucher) austesten kannst - das ist kinderleicht.

    Ich rate immer dazu, dass man Landing Pages ständig testet. Welches Tool du letztendlich dafür nutzt, ist natürlich deine Entscheidung.

    Viele Grüße, Ben
  • Hallo Ben,
    ich will schon lange eine Landing Page erstellen und dein Artikel hat jetzt den Anstoss gegeben, es endlich zu machen. Ich scheitere (noch) an der Technik. Wahrscheinlich ist die Lösung trivial, aber ich finde sie nicht: wie erstelle ich in Wordpress eine Seite ohne ein Menü, das den Leser wegführt?
    Muß ich dafür ein Landing Page Plugin installieren oder ein Child Theme anlegen, um ein eigenes Page Template anzulegen, oder geht es einfacher? Ich würde die Seite gerne im gleichen Theme erstellen, wie die Homepage und mein Theme hat die Option, verschiedene Sidebars zu erstellen (auch leere). Nur das Menü werde ich nicht los.
    Vielen Dank,
    Wiebke
  • Hi Ben,

    sehr guter Text mit vielen wirklich guten Tipps.

    Habe ich direkt einmal umgesetzt.

    Ich nutzte für die Landingpageerstellung von Thrive Themes (http://thrivethemes.online-marketing-site.de) den Content Builder. Dort gibt es sehr gute Templates für die Erstellung, die sich auf sehr leicht individualisieren lassen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Tool.

    Hier ein Beispiel von mir, was ich mit dem Content Builder erstellt habe.

    http://online-marketing-site.de/11-traffic-strategien/

    Auf dieser Landingpage sollte ich die meisten deiner Tipps berücksichtig haben oder habe ich etwas vergessen?

    Liebe Grüsse
    Der Brian
  • Hi Brian,

    sehr schön - eine eigenständige Landing Page!

    Sieht gut aus. Hier noch ein paar Tipps:

    - Bilder zu deinen Testimonials wären das Sahnehäubchen.
    - Im Footer sind sehr viele Links, die wegführen. Weniger Links und dann als Pop-Up, wäre besser.
    - Dein Timer sorgt für Dringlichkeit. Wenn ich die Seite neu lade, springt der Timer wieder zurück. Dieser Bug erweckt den Eindruck, dass du künstlich Druck erzeugst. Das kann a) den User ärgern und b) abgemahnt werden.

    Bitte mit Dringlichkeit und Verknappung nicht rumspielen und ehrlich sein. Zalando wurde gerade erst wegen künstlicher Verknappung abgemahnt.

    Grüße,

    Ben
  • Hallo Ben,
    intuitiv hab ich für meine verschiedenen Produkte eigene Landing Pages gebaut *puh* aber sie haben noch die normale Blog Navigation + Footer. Die werde ich dann wohl noch einmal raus nehmen... Der Tipp war also neu für mich :) Genauso wie das Thema Conversion Centered Design.
    Danke auf jeden Fall für die tolle Zusammenfassung!
    VG Steffi
  • Hallo Steffi,

    ich war kurz auf deiner Seite und würde dir für diese Page wirklich eine eigenständige Landing Page empfehlen:

    http://lebe-ohne-grenzen.de/newsletter/

    Ganz toll! Du bietest mit dem E-Book einen echten Mehrwert für die Newsletter-Anmeldung.

    Das Wort "Spam" neben dem Button würde ich entfernen. Zudem sprichst du dann von "Informationsprodukten" - beim scannen deines Texts denke ich "Produkte" - ist ja Werbung.

    Viel Erfolg - und lass mich dann wissen, ob die Tipps zu einer Verbesserung der Performance führten.

    Grüße,

    Ben
  • Hi,

    von mir aus zerreist mich jetzt in Stücke für die dämliche Frage: Aber was ist eine Landing Page? Ich habe es ehrlich gesagt nicht verstanden.

    Viele Grüße
  • Hi Markus,

    das ist doch dein ehrliches Feedback und sehr hilfreich. Vielleicht stellen sich andere die Frage ebenso und sagen es nicht. ;)

    Die Definition:

    Eine Landing Page ist jede Webpage, auf der ein User landen kann, nachdem er auf einen Link in einer Markting-Kampagne geklickt hat.

    Sprich: Wenn du irgendwo für ein bestimmtes Produkt oder eine Leistung in einem Social Media Post oder in einer AdWords-Anzeige "wirbst", dann schickst du den User auf die dazugehörige, speziell für dieses Angebot erstellte Landing Page (eine einzelne Page) und NICHT auf die Homepage (wo ein Unternehmen meistens unzählige Angebote vereint abbildet).

    Habe ich das verständlicher ausgedrückt?

    Vielleicht sollte ich noch einen Post mit dem Titel "Was ist eine Landing Page" schreiben... mmh.

    Viele Grüße und bei Fragen: Mich und nicht den Tech-Nick fragen. :)

    Ben
  • Vielen Dank für die tollen Hinweise. Ich führe zwar keinen Blog, aber dennoch sicherlich sehr hilfreich für meine Landingpage.
  • Hallo Ben,
    ein toller Artikel, vielen Dank - besonders gefallen hat mir der Tipp, die Landingpage so linkfrei wie möglich zu halten. Habe mal darüber nachgedacht, dass ich es selber aus Kundensicht auch am liebsten klar und übersichtlich mag - und mich von weiteren Links schnell ablenken lasse.
    Werde das auf jeden Fall mal auf meiner Seite testen!

    Viele Grüße Gwendolin
  • Hallo Ben,

    vielen Dank für den gelungenen und informativen Artikel.

    Du schreibst: "Anonymisierte Kundenmeinungen á la “Das beste E-Book aller Zeiten – Anna B. aus Cottbus” sind unglaubwürdig und für dich als Blogger ein absolutes No-Go."

    Bei B2B Kunden scheint das gut möglich zu sein, wie scheint es aber mit dem "Ottonormalverbraucher" aus, der keinen Blog oder keine Website besitzt und auch nicht unbedingt seinen kompletten Namen im Internet stehen haben will?

    Viele Grüße
  • Hi Gwendolin,

    als ich zum ersten Mal von eigenständigen Landing Pages gehört habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

    Es macht einfach so viel Sinn, einen geschlossenen Raum für eine Nutzererlebnis zu schaffen, das am Ende auch für einen selbst in Form einer Konversion (Verkauf, Lead) gewinnbringend sein soll.

    Viel Erfolg und zögere nicht, auf mich zurückzukommen, wenn du noch Fragen (bei der Erstellung) hast,

    Ben
  • Hi Ben, schöne Übersicht. Vielen Dank!

    Landing Pages sind meines Erachtens nach ein unglaublich kompliziertes Thema. Es gibt im Online-Marketing wahrscheinlich kaum einen Bereich, in dem man erreichen (aber leider auch falsch machen kann). Insbesondere um Suchmaschinen-Traffic zu bekommen, habe ich damit aber sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Was ich noch nicht gemacht habe, ist eigene Landingpages für verschiedene Social Media-Kanäle zu erstellen. Danke für den Tipp ;)
  • Hallo Patrick,

    ein wahres Wort. Ich finde, dass es wie beim Content Marketing ist:

    Das Prinzip ist schnell verstanden und doch ist die Umsetzung schwierig - vor allem, da jeder für sich individuell optimieren muss.

    Peep Laja (ConversionXL) hat auf dem ConversionSUMMIT gesagt: "Als Optimierer musst du eine Menge über eine Menge wissen."

    Aber hey, smarte Blogger wissen auch eine Menge über eine Menge (Texten, SEO, Social) und daher bin ich guter Dinge, dass ein paar wissbegierige unter euch sich auf diesem Gebiet fortbilden und geile Landing Pages bauen - und dadurch den Erfolg ihres Blogs steigern.

    Wer tiefer eintauchen möchte, der haut sich den RSS-Feed von unserem deutschen Unbounce Blog in den Reader:

    http://unbounce.com/de/blog/

    Viele Grüße und vielen Dank für dein Feedback!

    Ben
  • Hey Ben,
    schöner Artikel, leider bin ich etwas verwirrt.
    Für was soll ich eine Landing-Page erstellen?

    Soll ich auch schon für die E-Mail Eintragung eine extra Seite erstellen? Finde das bisschen umständlich, außerdem hab ich doch die Formulare in Sidebar und Footer (Home und Lightbox).

    Ist die Wahrscheinlichkeit nicht höher, dass sich Leute die extra auf eine neue Seite geleitet werden, dass sie sich nicht eintragen. Da zuviel rumgeklicke?

    Schöne Grüße
    Stefan
  • Hi Stefan,

    es ist absolut sinnvoll, dass du die Boxen in deinem Blog hast.

    Eine separate Landing Page kann trotzdem Sinn machen:

    1. Wenn du z.B. in deiner Social Media auf dein Newsletter-Angebot aufmerksam machst. Schicke die "Fans", die dir auf Twitter oder FB folgen auf eine gesonderte Seite, statt sie auf die Homepage zu schicken (zu viel Ablenkung).

    2. Dein Plan ist es, über ein Ebook, Webinare oder anderen freien Content neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Dann auch hierfür eine eigenständige Landing Page nutzen.

    3. Es könnte sich je nach Newsletter-Angbot lohnen, wenn man den Mehrwert ausführlich hervorhebt. Das hängt aber wirklich vom Blog ab. Ein Zweizeiler langt unter Umständen, um deine Leser zu überzeugen.

    Zudem ist es ein Gerücht, dass jeder zusätzliche Klick sofort die Conversions negativ beeinflusst.

    Es geht um die Reibung, die entsteht. Wenn User genau wissen müssen, was sie tun sollen und jeder Schritt Sinn macht, dann entsteht nicht so schnell ein negatives Erlebnis.

    Dem gegenüber gibt es Angebote, bei denen nur ein Klick notwendig ist und trotzdem 100 Fragen im Kopf des Users entstehen - und kein Klick erfolgt.

    Viele Grüße und eine schöne Woche,

    Ben
  • Hallo Ben,
    du hast mich mit deinen kurzweiligen Ausführungen motiviert Landing Pages in meinem Blog umzusetzen.

    Wer Anregungen/Ideen für Landing Pages braucht, findet hier noch eine große Übersicht:
    http://webdesign-showcases.com/category/theme/landing-page/
    (Ich weiß, nicht kopieren, aber Anregungen holen ;)

    Danke und Gruss
    Martin
  • Hallo Martin,

    es freut mich, dass ich dich motivieren kann.

    Wegen deinem Link mit den Beispielen: Vorsicht, das sind sehr schicke "Homepages", die für Conversions optimiert sind. Es sind jedoch keine dedizierten Landing Pages. Auf den gezeigten Pages (bei meiner Stichprobe) ist überall die Navigation der Website mit drinnen - ein Conversion-Killer, der bei losgelösten Landing Pages nicht vorhanden sein sollte.

    Viele Grüße,

    Ben

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