5 Gründe, warum deine Blogleser dich nicht mögen

Von Vladislav Melnik 56

Die Vorteile des Mögens liegen klar auf der Hand.

Wenn deine Blogleser dich mögen, dann wird das Verkaufen einfacher. Menschen machen gerne Geschäfte mit Menschen, die sie mögen.

Und das geht sogar noch weiter. Wir sagen „Ja“, wenn unser Partner uns bittet eine nervende Angewohnheit abzugewöhnen. Wir sagen „Ja“, wenn unsere Freunde uns überreden ins Kino zu gehen. Und wir sagen „Ja“, um zu unseren Schwiegereltern zu fahren.

Wir sagen bei allem Möglichen eher „Ja“, wenn wir denjenigen kennen und ihn mögen.

Ich war zwar noch nie auf einer Tupperwaren-Party (und muss es hoffentlich auch nicht), aber diese Partys basieren auf vielen Prinzipien, über die wir bereits gesprochen haben.

Zu aller erst werden Spiele gespielt, wo jeder gewinnt. Hier greift also das Gesetz der Reziprozität. Danach beschreiben die Damen die Vorteile und den Nutzen ihrer gekauften Artikel. Sie gehen also eine öffentliche Verpflichtung ein und handeln konsistent. Und wenn die anderen Damen das 36€ Plastiksieb kaufen, dann muss es einfach gut sein. Die anderen machen es ja auch. Dann sprechen wir von Social Proof. Aber über ein wichtiges Prinzip haben wir uns noch nicht unterhalten. Gemocht zu werden.

Denn dann kommt das Angebot nicht von einem schmierigen Verkäufer, sondern von einer echten Freundin, die du magst. Sie lächelt, sie quatscht und sie serviert Erfrischungen. Und solange das Produkt gut ist, tut sie dir auch etwas Gutes.

Aber die Frage ist jetzt, mögen dich deine Leser? Und wenn nicht, was kannst du dagegen tun? Schauen wir uns dafür einfach mal diese 5 Gründe an.

1. Du scheinst nicht attraktiv genug zu sein

Woah! Starke Unterüberschrift. Vielleicht fast schon zu aggressiv. Ich habe sie sogar schon ein wenig abgeschwächt. Und ich habe auch lange überlegt, ob ich sie überhaupt rein nehme. Aber das Thema ist einfach mega interessant.

Denn Studien belegen einfach, dass attraktive Menschen einen Vorteil in sozialen Handlungen haben. Sie belegen, dass gut aussehende Menschen mit vorteilhaften Eigenschaften wie Talent, Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Intelligenz assoziiert werden. Und wir merken nicht mal, dass wir das tun.

Und das geht sogar so weit, dass attraktive Politiker mehr Stimmen, attraktive Menschen einen besseren Job und gut aussehende Männer in Gerichtsfällen mildere Strafen bekommen.

Dr. Robert Cialdini sagt auch:

Gut aussehen Menschen genießen einen enormen sozialen Vorteil in unserer Kultur. Sie werden gemocht, sind überzeugender, ihnen wird mehr geholfen und es wirkt so, dass sie bessere persönliche Eigenschaften und mehr Intellekt besitzen.

Ich will jetzt nicht sagen, dass du nicht attraktiv genug bist. So was liegt mir fern.

Ich möchte nur sagen, dass du vielleicht an der Darstellung deiner Attraktivität arbeiten solltest. Vielleicht gibt es nicht so viele Bilder von dir. Vielleicht haben diese Bilder eine schlechte Qualität. Vielleicht stehst du einfach im falschen Licht.

Ich glaube, jeder von uns sieht gut aus. Wir müssen es nur richtig zeigen.

2. Du bist nicht ähnlich genug

Wir mögen automatisch Menschen, die uns ähnlich sind. Egal es sich dabei um ähnliche Meinungen, ähnliche persönliche Eigenschaften, ähnliche Herkunft oder einen ähnlichen Lifestyle handelt.

Wenn du an deinen letzten Urlaub zurückdenkst, hast du dort jemanden aus Deutschland getroffen? Wenn ja, dann war sofort eine gewisse Verbindung da, oder? Denn ihr wart euch in einem Punkt ähnlich. Ihr kommt aus Deutschland.

Autoverkäufer werden z.B. auch geschult, um nach Dingen Ausschau zu halten, die etwas über den Kunden verraten. Sieht der Verkäufer eine Angel, erzählt er, dass er am Wochenende auch Angeln gehen will. Sieht er einen Golfschläger, sagt er, dass er am Wochenende auch Golfspielen gehen will. Wenn das alte Auto aus dem Ausland kommt, dann sagt er, dass seine Cousine Berta auch dort wohnt.

Natürlich müssen diese Aussagen stimmen. Lügen zerstören deine Glaubwürdigkeit sofort.

Ein anderer Punkt in dem Verkäufer geschult werden ist „der Spiegel“. Lehnt sich dein Kunde zurück, lehnst du dich auch zurück. Rümpft er seine Nase. Rümpfst du deine Nase. Kratzt er sich am Ohr. Kratzt du dich am Ohr. Hier soll der Verkäufer das gleiche Verhalten, die gleiche Körpersprache und die gleiche Wortwahl nachahmen. Studien belegen, dass es in diesen 3 Punkten zu positiven Ergebnissen geführt hat.

Und auch wenn diese Dinge trivial klingen. Die Wissenschaft belegt es. Sie funktionieren.

Natürlich sollst du deine Blogleser jetzt nicht nachahmen. Kannst du ja auch schlecht. Aber es soll dir nur zeigen, dass Ähnlichkeit wichtig ist.

Suche nach Gemeinsamkeiten mit deinem Leser und versuche es ihm so oft wie möglich mitzuteilen. Denn „ich bin genau so wie du“ ist eine verdammt starke Marketing-Message.

Vergiss das nie.

3. Du machst zu wenig Komplimente

Jeder hört gerne Komplimente. Sogar, wenn diese gar nicht echt sind. Das heißt, wenn wir Komplimente bekommen, haben wir eine positive Einschätzung von dem Menschen, der etwas von uns will.

Ein gutes Beispiel hierfür ist Joe Girard, der vom Guinness Buch der Rekorde als „bester Autoverkäufer“ ernannt wurde. Ich habe hier schon mal über ihn gesprochen. Joe sendete jeden Monat 13.000 Feiertagskarten an seine Kunden. Mal für Ostern. Mal für Weihnachten. Mal für Silvester. Auf jeder Karte stand nur drauf „I like you“ und sein Name. Mehr nicht.

Joe Girard verstand es. Wir Menschen sehnen uns nach Komplimenten.

Und an dieser Stelle möchte ich mich noch mal, völlig zusammenhangslos, bei meinem smarten Publikum bedanken. Danke dir! Du bist echt affenstark! 😉

4. Du schaffst keine Gemeinschaft

Damals im Ferienlager… hat Sozialwissenschaftler Muzaffer Sherif ein Experiment durchgeführt. Er manipulierte die soziale Umgebung in einem Jungscamp, um die Veränderung auf das Gruppenverhalten zu beobachten.

Um das „Wir gegen sie“-Gefühl zu wecken, musste er die Jungs nur in 2 separate Hütten trennen. Um ein bisschen mehr Salz in die Wunde zu schütten, nannte er die eine Gruppe die Adler, die andere die Schwätzer.

Es hat nicht lange gedauert und die beiden Lager bekriegten sich bei jeder Gelegenheit. Sie klauten sich gegenseitig den „Gruppenschatz“. Sie bekriegten sich bei sportlichen Aktivitäten. Und es gab sogar Rauferein untereinander.

Dann hat Sherif versucht, die beiden Gruppen wieder zusammenzuführen. Also machten sie gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. zusammen ins Kino gehen. Oh man. Waren die Ergebnisse schlecht. Die Jungs nutzen immer noch jede Gelegenheit aus, um sich zu bekriegen.

Also kreierte er Situationen, wo die Konkurrenz für beide Seiten schädlich wäre. Hier war gemeinsame Kooperation der Schlüssel. Und so blieb eines Tages der Transporter stecken, der als einziger Essen in das Camp brachte. Damit er nun Essen holen konnte, musste die beiden Gruppen ordentlich anpacken und ihn raus ziehen.

Gemeinsame Aktivitäten brachten die beiden Gruppen wieder zusammen. Auf dem Heimweg hatte die eine Gruppe noch ein bisschen Geld übrig und lud die andere Gruppe auf ein Milchshake ein. Die Rivalität war beendet.

Und warum erzähle ich dir das alles?

Ich wollte dir anhand dieser Studie zeigen, dass sich zwei verfeindete Gruppen vertragen haben, indem sie zusammengearbeitet haben. Indem sie eine Gemeinschaft gegründet haben.

Seth Godin ist in Tribes auf dieses Thema genauer eingegangen. Er sagte damals schon:

Die meisten Organisationen verbringen ihre Zeit damit, an die Masse zu vermarkten. Smarte Organisationen dagegen erschaffen einen Stamm.

In einer starken Community steckt so viel Kraft. Aber das weißt du bereits.

5. Du stellst keine Assoziation her

Denken wir mal zurück an das alte Perserreich. Im Krieg war jeder militärische Überlieferer ein Hoffnungsträger für den Erfolg. Mit guten Neuigkeiten im Gepäck wurde er als Held gefeiert. Er bekam zu Essen, zu Trinken und Frauen, welche er wollte. Hatte er aber schlechte Nachrichten, wurde er kurzerhand geköpft.

Ich will jetzt keine Geschichtsstunde erzählen. Ich wollte dir nur zeigen, dass wir Menschen die Überbringer einer Nachricht immer mit der Nachricht selbst in Verbindung bringen. Sogar Shakespeare sagte schon:

Die Natur von schlechten Nachrichten infiziert den Überbringer.

Wir Menschen tendieren dazu, eine Person nicht zu mögen, weil sie uns unangenehme Informationen bringt. Sogar dann, wenn diese Person nicht für die schlechte Nachricht verantwortlich ist.

In einer anderen Studie wurden Männer über eine Auto-Anzeige befragt. Auf der einen Anzeige war neben dem Auto ein junges, hübsches Model. Auf der anderen nicht. Die Männer bewerteten das Auto mit dem Model als schneller, ansprechender, teurer und besser designt als Männer, die die selbe Anzeige ohne Model gesehen haben.

Als sie später zu den Ergebnissen befragt wurden, lehnten sie das ab. Wir Menschen handeln emotional. Argumentieren danach aber rational. Und wenn das Rationale nicht passt, dann streiten wir es einfach ab.

Oder denk mal an dich. Wenn du ans Telefon gehst und eine gute Nachricht überbringen musst, dann machst du das gerne. Vor einer schlechten Nachricht möchtest du dich eher drücken. Habe ich recht?

Wie die persischen Überlieferer wirst du auch mit deinem Thema assoziiert. Und auch deine Leser assoziieren dich mit deinem Blog. Versuche das noch stärker ins Auge zu fassen.

Fazit

Bloggen bietet ein wunderbares Tool um eine gute Beziehung zu deinen Lesern aufzubauen, damit sie dich mögen.

Versuche deshalb dich attraktiv darzustellen. Zeige so oft wie möglich, dass du genau so bist wie sie. Mache reichlich Komplimente. Schaffe eine Gemeinschaft und stelle eine bessere Assoziation mit dir, deinem Thema und deinem Blog her.

Zeige ruhig Persönlichkeit in deinen Inhalten. Das kann zu mehr Kunden und zu mehr Kundenbeziehungen führen. Und dann passiert das, was du willst. Dein Publikum wächst und wächst.

Wenn du alle 5 Gründe befolgst, dann wird das Verkaufen für dich später einfacher. Weil deine Blogleser dich mögen.

Denn Menschen machen einfach gerne Geschäfte mit Menschen, die sie mögen.

Kennst du noch andere Wege, damit deine Blogleser dich mögen?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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56 Kommentare

  • […] Artikel von Vladislav Melnik, den er in dieser Woche veröffentlichte, hat mich einerseits angesprochen und andererseits auch […]
  • Hallo,
    ich bin jetzt zweimal dank geschickt platzierter Anzeigen bei Facebook über deinen Blog gestolpert- eigentlich garnicht mein Thema, da ich nichts verkaufen will (außer Tupperware, aber das mache ich ja im Leben 1.0) und in meinem Blog für mich und ein paar Freunde dokumentiere was passiert, und garnicht so auf Fang nach neuen Lesern bin. Trotzdem lese ich gern was du schreibst und frage mich jetzt, ob ich vielleicht garnicht so schlecht als Bloggerin bin weil ich erfolg mit Tupperpartys habe ;-) Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
  • Super Artikel!

    Wir stehen noch recht weit am Anfang. Eines jedoch ist bereits deutlich erkennbar: Unsere Leser wollen eine stark persönliche Note. Wir sind schon bemüht das stärker zu berücksichtigen.

    Danke auch für die anderen Hinweise in Deinem Artikel, vielleicht ist es auch an der Zeit Komplimente zu verteilen :-)

    Lieben Gruß, Alexa
  • Ich habe den Artikel auch wegen der Überschrift angeklickt und man fragt sich schon was hat Attraktivität mit einem Blog zu tun. Es liegt ja immer im Auge des Betrachters und man postet schon gute Bilder von sich. Dachte och jedenfalls bis vor ein paar Tagen, da bekam ich eine Absage für dem airbnb.de, weil ich auf meinem Foto kurze Haare habe und die Anbieterin, das nicht gut findet. Ist vielleicht ein komisches Beispiel, aber es wird wohl in meinem Gedächtnis bleiben.
  • Hey Kerstin,

    genau, es liegt im Auge des Betrachters. Und der Betrachter ist immer dein perfekter Leser.
  • Echt super, vielen Dank für die Tipps! Leider stecke ich momentan in einer Krise, und da mein Blog doch eher persönlich ist, schreibe ich natürlich auch nur über Negatives. Da wieder rauszukommen ist schwer. Dennoch möchte ich ab heute all das besser machen, und deine Tipps sind einfach supergut :)
  • Hey Sandra,

    danke dir! Ah okay, hier im affenblog geht es eher um Nischenblogs und weniger um persönliche Blogs. Aber natürlich findest du hier auch nützliche Tipps! Und Kopf hoch! :)
  • Heute erst auf Deinen Blog aufmerksam geworden und gleich das gefunden, wonach ich gesucht habe. Es ist gut, auch wenn man solche Sachen eigentlich weiß, dass es jemanden gibt, der einen daran erinnert!

    Besten

    Björn
  • Hi Björn,

    cool, freut mich! Jap, das stimmt.
  • Kompliment, da kann ich noch was zum Thema Bloggen und Communityaufbau lernen! Mach weiter so!

    "Wege, damit deine Blogleser dich mögen?" Die Hürde meistern, wirklich ehrlich von den eigenen Erfahrugnen und je nach Kontext auch von seinen Gefühlen sprchen :)
  • Hi Elias,

    danke dir! Freut mich! Dein Blog kenne ich auch ("vom sehen"). Ist auch klasse! ;)

    Stimme dir da 100% zu!
  • Hallo,

    Als "Nischenbloggerin" frage ich mich natürlich immer, wie ich meine Statistiken aufbessern kann. EIn Artikel mit DEM Titel kann ich da nicht ungelesen lassen. Und ich finde ich sehr interessant, denn von dieser Perspektive sieht man das Ganze ja eher selten. Ich denke, du hast auf jeden Fall Recht mit deinen Punkten und werde da in Zukunft mal drauf achten. In sofern, danke!

    Viele Grüße,
    Christina
  • Hey,

    keine Ursache! Gute Überschriften helfen jeden Blog weiter. Auch deinem Nischenblog! :)
  • […] Artikel von Vladislav Melnik, den er in dieser Woche veröffentlichte, hat mich einerseits angesprochen und andererseits auch […]
  • Hi Vladislav,

    einfach nur WOW zu diesem Artikel, zum einen ist es ein wirklich interessantes Thema und zum anderen ist deine Art und Weise wie du deine Artikel schreibt meiner Meinung nach perfekt. Oft überfliege ich nur Artikel und lese nur das was mich wirklich interessiert, aber hier musste ich alles lesen, obwohl ich auch hier nur überfliegen wollte :D.
  • Hey Daniel,

    danke dir! Ich bin ja richtig geschmeichelt! :D
  • Das klingt plausibel. Aber auch ein bisschen nach Opportunismus. Und damit haben wir es auf dieser Welt schon genug zu tun. Da ich über durchaus kontroverse Themen schreibe werde ich es wohl kaum meinen LeserInnen immer recht machen (können). Und ist auch nicht mein Ziel. Dafür habe ich in den letzten Jahren schon einige verbale Prügel einstecken müssen. Aber beliebt machen sollen sich andere. Entschuldige, wenn das jetzt etwas ruppig herüber kommt. So war das nicht gemeint. Für viele Blogs mag das Rezept durchaus ein Gutes sein, für mich käme es nicht infrage.
  • Hallo Horst,

    für deinen Blogg würde ich es auch nicht so passend finden. Bei Dir würde es aufgesetzt und "schleimig" wirken, aber ich habe eine Beauty und Modewebseite dort kann man es eher einbauen. Muss halt auch zum Thema passen. Wir sind ja nicht everybody`s Darling :-)
  • Hi Horst,

    auf den ersten Blick sieht es so aus, dass du eher in die journalistische Richtung gehst. Hier im affenblog ist unsere Philosophie ein bisschen anders. Hier geht's eher in die Business-Richtung. Das heißt man hat eine Zielgruppe mit einem Problem und löst mit seinen Inhalten eben dieses Problem. Selbes Tool. Aber ein völlig anderer strategischer Einsatz.
  • Lieber Vladislav,

    ich mag Deine Artikel und noch viel mehr mag ich Dich :)

    Kompliemente sind schon sehr spannend. Wie kann ich diese integrieren – ohne zu dick aufzutragen und noch authentisch zu bleiben?

    Edeka hat ja mit der supergeil – Werbekampagne gezeigt, was hier möglich ist:
    http://www.wuv.de/marketing/edeka_macht_auf_supergeil

    Jeder darf sich toll fühlen: Männer, Frauen, Väter, Mütter, Kollegen, sogar Geburtsatgskinder …

    Vielleicht kommt noch ein Blogartikel nur zu diesem Thema :)

    Liebe Grüße,


    Marko
  • Hi Marko,

    haha, danke dir! Gut mitgedacht! ;)

    Die Edeka Werbung ist einfach... supergeil.
  • Hallo Vladislav,

    vielen Dank für den Tipp. So wie bei Lee-Ann hatte ich mir das ungefähr in "Wir über uns " vorgestellt. Ich überlege auch diesen Tipp in den unteren Beiträgen (Startseite) zu verwirklichen, dort spreche ich meine Leser ja schon direkt an. Muss mir mal überlegen wie ich dort gezielte Komplimente und noch mehr Persönlichkeit reinbringe. :-) Keine leichte Aufgabe, da ich den Stil der Seite ja behalten möchte.

    Viele Grüße
    Martina
  • Hallo Vladislav,

    sehr interessant. Dieser Beitrag hat mich zum Nachdenken gebracht. Mein Blogg ist auf hauptsächlich auf Informationen und Inspirationen aufgebaut. Jetzt überlege ich mir wie ich Komplimente dort einbaue, so dass sie ins Gesamtkonzept passen ohne aufdringlich zu wirken.
    Danke für die Denksportaufgabe :-)
  • Hi Martina,

    vielen Dank!

    Ich denke ein bisschen Persönlichkeit und ein bisschen Komplimente gehören in jedem Blog. Du gehst ja eher mit einem professionellen Image an den Start. Was ja auch nicht unbedingt schlecht ist. Aber z.B. bei der "Über uns"-Seite könntest du kommunizieren, dass dahinter ein echter Mensch steckt.

    Oder http://www.theperfumeexpert.com/spring-clean-your-beauty-routine-beauty-tips-for-spring/" target="_blank" rel="nofollow">Lee-Ann macht das auch hier ganz schön. Alleine das Bild in der Sidebar und ihre direkten Texte wirken persönlich und nah.
  • Wie immer ein super Artikel. Wie schon oben geschrieben ist vieles nur schwer mit Texten umsetzbar. Ich werd mal sehen, ob ich noch ein Bild von mir in der Sidebar oder unter den Artikeln unterbringen kann.
  • Moin Jonas,

    thanx! Ja, nicht alles ist mit Text umsetzbar. Die anderen Medien haben natürlich auch Vorteile. Was denkst du über ein affenblog Podcast?
  • Sau gut mal wieder! Fette Sache, Vladi. Der Reminder kommt genau zur richtigen Zeit - habe einige der Punkte in der Tat ein wenig vernachlässigt in der letzten Zeit.

    Thanks und bis die Tage zu unserem Skype-Call! =)

    Ben
  • Hey Ben,

    danke dir! Vernachlässigen wir doch alle! ;)

    Jap, bis denne!
  • Hallo Vlad!

    Deinen Blog-Beitrag fand ich super. Zufälligerweise lese ich gerade das gleiche Buch. Ich finde es sehr gut, wie Du die Erkenntnisse aus dem Buch zusammenfasst und in eine sehr lesenswerte Form gebracht hast mit Deinem Blog. Damit hast Du einen guten Appetithappen für das Buch von Robert Cialdini geliefert. Das hat mir gefallen!

    Das Buch sollte jeder lesen, der sich auch nur ansatzweise für Verkaufen interessiert!

    Viele Grüße,
    Simone
  • Hi Simone,

    danke dir! Jap, Influence ist wirklich ein cooles Buch. Ich find's aber manchmal echt ein bisschen zu trocken. Da versuche ich ein wenig mehr Pep einzubringen und das ganze auf Bloggen zu beziehen.

    Denke ich auch. Ist ein Klassiker, den man gelesen haben muss.
  • Hallo Vladislav,

    sehr erfrischender Artikel, aus dem ich mir folgendes auf meine Todo-Liste mitnehme:

    "Vielleicht gibt es nicht so viele Bilder von dir."

    Wenn ich mir das Affenblog so umschaue, hast du diesen Punkt selbst auch noch nicht umgesetzt? :)

    LG Patrick
  • Hi Patrick,

    danke dir! Haha, da hast du recht. Hab das neue Redesign des affenblogs schon fertig. Dann gibt's da auch ordentlich Bilder von mir. Versprochen!
  • Lieber Vlad,

    das ist ja fast, als könntest du Gedanken lesen. Noch heute Morgen habe ich darüber nachgedacht, wie persönlich eine Seite/ein Blog sein sollte. Welche Zusammenhänge man beachten muss, etc. Und tatääää: Dein Beitrag trudelt in mein Postfach ein. Vielen Dank dafür :-)
  • Hi Katharina,

    jep, ich kann Gedanken lesen. Freut mich, dass ich zur rechten Zeit am rechten Ort war. Ich danke dir!
  • Wow - welcher Blogger kann schon an diesem Titel vorbeigehen!

    Supergut geschrieben, vielen Dank für diese Gedanken!

    Ich mag auch Blogs, die mit den verschiedenen Medien "spielen", damit für jeden Sinn etwas dabei ist. Artikel, hin und wieder ein Video, mal einen Podcast, mal ein Download. Nur das Geschriebene darf nicht zu kurz kommen :-)

    Sonnige Grüße,
    Claudia
  • Hi Claudia,

    danke dir! Ha, bin ich doch kein so schlechter Texter 8)

    Ja, mit einem guten Mix erreicht man auch mehr Menschen. Nicht jeder liest gerne viel Text. Spiele schon seit längerem mit dem Gedanken eines Podcasts. Aber Texte haben noch den Vorteil, dass die der Suchmaschine gefallen.
  • Als neue Bloggerin das zu lesen hat mich ein wenig verwirrt, aber ich will mal klein anfangen. Es gibt zum Beispiel gar keine Bilder von mir! Werde ich ändern, wenn ich einige gemacht habe! Danke für den Kick, zumindest einen Anfang zur Besserung zu schaffen!

    Liebe Grüsse
  • Ahoi Tintenhexe,

    jep, jeder fängt klein an. Meine Bilder lassen auch zu wünschen übrig. Habe ich auf meiner Todo... ganz oben! :)
  • hi,
    ich hab am Wochenende deinen Newsletter aboniert und bin darüber gerade auf deinen blog zurück gekommen.
    Schöner Beitrag. Einen Erfolgsgaranten gibt es wohl nicht... es kommt ja auch auf die Tagesform an. Zwar schreibe ich mitlerweile schon anders in meinen blogartikeln, dennoch hat man auch mal einen weniger guten Tag und wenn ich rückblickend den Text nochmal durchlese merke ich oft: "oje, da hattest aber nen weniger guten Tag" ;)

    Es ist aber auch nicht einfach über den Text all diese Informationen zu vermitteln, die man sonst über Körpersprache, Tonfall, Mimik und Gestik vermittelt. Mache diese doch über 80% der Kommunikation aus. Wenn diese plötzlich wegfallen und aus den 20% plötzlich 100% werden müssen, erklärt es sich fast von selbst, dass es so schwierig ist in einem blog nur über Plaintext seine Zielgruppe zu erreichen. :)

    Schade eigentlich, denn ich lege echt viel Herzblut in meine Texte.
  • Hi Dirk,

    danke dir! Ich merk das auch immer wieder. Meine alten Texte sind nie so gut wie die heutigen. Aber ich denke, das ist ein gutes Zeichen.

    Ja genau, das ist eben die Kunst. Aber wir haben es besser als die alten Direktmarketer. Die hatten nur Plaintext. Wir haben Grafik, Video, Animation und Design. Das kommuniziert auch. Bei meiner neuen affenbuch Landing Page gehe ich ein wenig weg von Plaintext hin zu mehr Grafik & Design. Bin auf die Ergebnisse gespannt. Aber ich hab ein gutes Gefühl...
  • Hi Vladislav,

    aus meiner Sicht hast du denn Titel genau auf den Punkt gebracht. Sehr guter Beitrag gefällt mir sehr gut. Ich habe vor einigen Tagen dein Blog zufällig entdeckt und die Tipps die du hier postest sind einfach klasse, weiter so!

    LG
  • Hi Viktor,

    danke dir! Freut mich ein neues Gesicht im affendschungel begrüßen zu dürfen! ;)
  • Hi Vladi,

    toller Beitrag, wobei der Titel mich zu nachdenken gebracht hat und ich unbedingt wissen wolle was das ist.

    Ich finde das man als Bloggen sich mehr zeigen sollte. Menschlicher eben. Zeigen in dem Sinne, wie du es schon gut beschrieben hast, würde ein echtes Foto vom Blogger diese 5 Gründe um einiges verstärken. Ich mache damit sehr gute Erfahrung und will gar nichts daran ändern.

    VG
  • Hi Dimitri,

    danke dir! Ja, die Headline schockt schon. Find ich auch!

    Im neuen Redesign sind auch mehr Fotos von mir vorgesehen. Da muss ich bei mir auch noch dran arbeiten.

Was denkst du?