Die 4 einzigen Wege, um mit deinem Blog wirklich Geld zu verdienen

Von Vladislav Melnik 94

Wir Blogger sind alle Deppen, oder?

Für die restliche Welt … ist Bloggen nur ein Witz.

Es ist kein richtiger Job. Man kann damit kein Geld verdienen. Geschweige denn die Welt verändern.

Bloggen ist nur ein Trend. Ein Hobby. Mehr nicht.

Totaler Quatsch.

Okay. Warte. Teilweise haben diese bösen Zungen doch recht.

Aber lass mich dir mehr erzählen.

Warum du mit „Bloggen“ kein Geld verdienen kannst

Mit deinem Blog an sich kannst du kein Geld verdienen.

Ich habe es hier schon im Detail besprochen. „Mit Blogs Geld verdienen“ ist kein Geschäftsmodell.

Aber du kannst wunderbar um deinen Blog herum ein Business aufbauen. Dafür ist ein Blog wie gemacht.

Dein Blog dient dann nur als Marketinginstrument und Hub. Die Business-Seite, womit du das eigentliche Geld verdienst, hat kaum etwas mit deinem Blog zu tun.

Ganz nach der altbekannten AIDA-Formel erzeugst du mit deinem Blog die Aufmerksamkeit und hältst das Interesse. Aber die Wünsche und die Handlung erzielst du woanders.

Ein gutes Beispiel ist der affenblog selbst.

Es ist das Zentrum aller Aktivitäten. Aber drum herum gibt’s das affenbuch und den affenclan. Das sind die Business-Einheiten. Der Blog beflügelt lediglich diese Einheiten.

Dennoch gibt es immer noch viele Blogs, die sich mit Werbeanzeigen monetarisieren. Schauen wir uns deshalb mal an, warum Werbebanner nichts bringen.

Warum Werbebanner nicht funktionieren

Das ist echt die schlechteste Möglichkeit, um mit einem Blog Geld zu verdienen.

Es ist eben viel smarter, seine Expertise, und nicht die Aufmerksamkeit zu verkaufen.

Vor allem sind Werbebanner einfach so schlecht, weil du massenweise Traffic brauchst. Und massenweise Traffic zu bekommen ist a) schwer und b) fokussierst du dich dann zu sehr auf dich … und machst alles, damit du mehr verdienst.

Dabei vergisst du aber die wichtigste Person: Deinen Leser und potenziellen Kunden!

Und seien wir mal ehrlich. Banner sorgen für eine mega schlechte User Experience. Ich hasse diese Online-Magazine, wo der komplette Hintergrund ein Werbebanner ist. Und wenn man sich ausversehen verklickt, dann landet man irgendwo anders.

Gibt es etwas Nervigeres als das?

Hier haben smarte Blogger erkannt, dass es einen viel lukrativeren Weg gibt – nämlich echte Probleme von echten Menschen zu lösen.

Damit verdienst du nicht nur mehr Geld, sondern machst die Welt zusätzlich zu einem besseren Ort. Und ich mein hey, was willst du mehr?

Wenn du dieses Mindset verinnerlicht hast, dann setzt du die Voraussetzung, um monatlich nicht 10€, sondern 1.000€ oder 10.000€ mit deinem Blog umzusetzen.

Als ich 2012 mit dieser Art des Bloggens angefangen habe, war ich so ziemlich der Einzige. Mittlerweile sehe ich immer mehr Blogger, die sich auf folgende vier Wege konzentrieren.

1. Beratung und Dienstleistung

431 Milliarden Dollar. So groß ist die Beratungs-Industrie. Und wir smarten Blogger sind doch alle irgendwie Berater.

Das ist doch Grund genug, um sich auch in diese Industrie zu begeben, oder?

Bist du also in der Persönlichkeitsentwicklungs-Nische unterwegs? Dann biete Coachings an. Bist du in der Webdesign-Nische unterwegs? Dann biete Webdesign-Dienstleistungen an.

Ich finde das Konzept der Beratung und Dienstleistung so geil, weil du sofort damit anfangen kannst. Mache ein öffentliches Angebot auf deinem Blog und zack … bist du auf dem Markt!

Ein weiterer Vorteil ist, dass du mit der Zeit gewisse Muster erkennst. Du weißt dann genau, welche Probleme immer wieder auftreten. Dafür kannst du dann z. B. perfekt ein eigenes Produkt erstellen.

Für mich ist das nichts. Ich war vor dem affenblog selbstständiger Webdesigner und hatte einfach keine Lust mehr. Mich reizt vor allem die Skalierbarkeit bei digitalen Produkten. Das finde ich spannend.

Aber viele Menschen legen Wert auf den direkten Austausch. Es gibt für jeden einen Platz. Und wenn du Bock auf Beratung und Dienstleistung hast, dann nur zu!

Beispiel: Mein guter Kollege Walter Epp von Schreibsuchti bietet ein 1-zu-1 Coaching an und verlangt dafür einen 3-stelligen Stundensatz. Funktioniert.

2. Affiliate Marketing

Beim Affiliate Marketing sparst du dir die Produkterstellung, denn du bewirbst hier ein Produkt und bekommst dafür eine Provision.

Es ist eine super Möglichkeit, um z. B. anzutesten, ob dein Publikum Bedarf nach so einem Produkt hat.

Weil digitale Produkte eine hohe Gewinnmarge haben, ist die Provision im Durchschnitt bei 50%. Das macht sie so interessant.

Aber auch physische Produkte machen Sinn – vor allem, wenn ich an Amazons Partnerprogramm denke. Da kannst du von Büchern bis zu Küchenmessern wirklich alles bewerben.

Solange du ganz nach dem affenmotto hochwertige Artikel erstellst und dich auf deinen Tribe fokussierst, kannst du wunderbar deinen Blog mit Affiliate Marketing monetarisieren.

Bei mir war es leider so, dass es damals keine passenden Produkte gab. So was hätte ich mir damals wirklich gewünscht. Deshalb biete ich jetzt Affiliate-Programme an, damit andere es besser haben.

Ben Paul von Anti-Uni und Katharina Lewald von Bloggen für schlaue Frauen sind hier gute Beispiele. Wir verdienen alle an einem Verkauf. Win-win.

Und weil’s so schön passt: Viele bleiben bei dem Banner-Gedanken und klatschen nur einen Banner hin und hinterlegen einen Affiliate-Link. Das ist okay. Aber noch besser ist es, wenn du noch zusätzlichen Content lieferst. Erstelle z. B. einen ehrlichen Erfahrungsbericht oder erläutere die Vorteile für dein Publikum noch mal auf einer eigenen Landing Page.

Beispiel: Mein Mastermind-Kollege Mark Maslow von MarathonFitness setzt einen Teil seines Umsatzes mit Affiliate Marketing um.

3. Eigene Produkte

Eigene Produkte sind am interessantesten. Warum? Weil dort die Gewinnmarge am höchsten ist. Eigentlich logisch, oder?

Eigene Produkte können im Prinzip alles sein. Das fängt bei digitalen Produkten an wie …

  • E-Books
  • Video-Kurse
  • Membership-Seiten
  • Plugins
  • Software

… und hört bei „physischen“ Produkten wie Seminare oder wirklich physischen Produkten auf.

Wie bereits am Anfang gesagt, du verkaufst hier deine eigene Expertise.

Wenn du regelmäßig und kostenlos hochwertigen Inhalt erstellst, dann wird ein Teil deines Publikums auch deinen kostenpflichtigen Inhalt kaufen.

Das Ganze unterstützt auch noch mal der Punkt, dass du durchs Bloggen eine solide Beziehung zu deinem Abonnenten hast und dein Produkt aus deinem Hause kommt. Das sind wunderbare Voraussetzungen für den Verkauf.

Ich ärgere mich immer noch, dass ich mein affenbuch nicht früher gelauncht habe. Deshalb rate ich dir, fange so früh wie möglich mit einem eigenen Produkt an.

Beispiel: Ich biete mit meinem affenbuch ein E-Book und mit meinem affenclan eine Membership Site an. Markus Cerenak dagegen bietet z. B. mit seiner Meisterklasse Vor-Ort-Seminare an.

4. Kompletten Blog verkaufen

Diesen Punkt vergessen viele.

Denn am Anfang ist dein Blog nur eine leere Hülle. Diese musst du dann fleißig mit hochwertigem Content befüllen.

Mit der Zeit wird dein Inhalt, deine Abonnenten, deine Suchmaschinenrankings und deine Marke eine Menge wert:

Dein Blog wird ein richtiger Vermögenswert.

Und andere Unternehmen wären daran interessiert ihn zu kaufen.

Das war auch der Grund, warum ich diesen Blog „affenblog“ getauft habe. „Vladislav Melnik“ ist erstens zu kompliziert. Und zweitens zu sehr an meine Person gebunden. Aber mit „affenblog“ habe ich immer noch die Option, den Blog irgendwann zu verkaufen. Auch wenn ich das nicht vor habe! 😉

Beispiel: Brian Clark von Copyblogger hat mindestens einmal ein Angebot bekommen, seinen Blog für eine siebenstellige Summe zu verkaufen. Das Interessante daran ist, dass der Käufer nur den Blog und nicht die Business-EInheiten haben wollte.

Aber Brian lehnte ab. Er weiß, dass da langfristig noch mehr drin ist und der Blog der wichtigste Bestandteil des gesamten Marketingsmodells ist. Genau so wie bei mir.

Fazit

Auch wenn die restliche Welt denkt, dass wir alles Deppen sind und Bloggen nur ein Witz ist, sollte man das Thema dennoch nicht unterschätzen.

Bloggen ist kein Trend. Es ist ein ernst zu nehmendes Geschäftsmodell.

Als Faustregel kann man sagen: Möchtest du dich aufs Affiliate Marketing spezialisieren, dann brauchst du mehr Besucher. Bei Dienstleistungen und eigenen Produkten ist die Gewinnmarge so hoch, dass weniger Traffic ausreicht.

Das ist generell das Schöne an diesem Geschäftsmodell. Du brauchst nicht viele Besucher. Du brauchst nur die Richtigen.

Aber egal für welche der vier Wege du dich entscheidest, fokussiere dich in erster Linie auf deinen Tribe. Danach kannst du sie immer noch befragen und schauen, was für Produkte sie sich wünschen.

Wie verdienst du Geld mit deinem Blog?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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94 Kommentare

  • Wie gewohnt gute Qualität vom Affenblog. Als ich die Überschrift las, dachte ich tatsächlich ihr meint das ernst.

    Letztlich ist es sowieso egal, wie man eine Webseite nennt. Ob nun Blog oder sonst wie, spielt keine Rolle. Geld verdienen geht mit jeder Seite.

  • Sehr interessanter Blog, auch wie du schon schreibst „ Beratung und Dienstleistung“ passt sehr gut.

    Gruß
    Erich
  • Ich bin immer wieder schwer beeindruckt von Euren Tipps. Ihr demonstriert auf echt gute Art, wie es geht. Practice what you preach - oder?
  • Hallo Vladi,

    danke für deine interessanten Artikel.
    Ich habe eine Frage zu deinem E-Book. Du schreibst, dass man innerhalb der ersten 30 Tage das komplette Geld zurück bekommen kann. Wie sind deine Erfahrungen damit? Wird das oft gemacht? Im Grunde könnte dieses Angebot ja leicht ausgenutzt werden.

    Viele Grüße
    Jo
  • Hi Jo,

    keine Ursache!

    Nope, die Rückgabequote ist sehr gering. Gehört einfach immer zu einem guten Angebot dazu, weil es das Risiko minimiert.
  • Hi Vladi

    Mein Business ist das Affiliate Modell und ich kann sagen, dass es sich für mich durchaus lohnt. Ich kann das Affiliate Modell daher besten Gewissens empfehlen. Es gibt sehr viele Vorteile dabei (natürlich auch Nachteile, aber die Vorteile überwiegen). In der Tat kann man auch gut damit verdienen, man muss halt ein wenig Übung bekommen. Meine beste Entscheidung war, mich mit einem SEO-Experten zusammen zu tun und seitdem machen wir alle Affiliateprojekte gemeinsam. Leider gibt es da aber oftmals einen nicht nachvollziehbaren 'Geiz' und man versucht lieber alles selber zu machen (weil man lieber die ganzen Einnahmen für sich haben will) statt eine Kooperation einzugehen. Nun, 100% von 100€ sind dann leider halt nicht so interessant wie 50% von 2000-5000 € in einem Monat, die ich durch meine Kooperation erreichen kann. Eine Win-Win Situation. Aber ich schweife ab... :)

    Bin gerade am Überlegen, in das von Dir oben erwähnte Business Modell Nr. 3 einzusteigen. Nach 3 Jahren erfolgreichem Affiliate Business kann ich sagen, einiges an Erfahrung mit zu bringen, v.a. in Verbindung mit meinem Geschäftspartner. Ein eigenes Produkt rund ums Thema Affiliate Marketing könnte an sich interessant sein, zumal in Foren immer wieder die Frage auftaucht, ob man meine Wissen auch 'buchen' oder in Form eines digitalen Produkts kaufen könne. Aber es ist alles so viel Arbeit, sodass ich da sehr zögerlich bin. Und während ich an einem eigenen Produkt arbeite, entgehen mir Einnahmen von dem einen oder anderen neuen Affiliate Projekt, das ich in der Zwischenzeit hochziehen und auf Autopilot stellen kann... :)

    Schöne Grüße aus GR
    David
  • Hi David,

    danke für deine Erfahrungen! Affiliate Marketing ist immer spannend.

    Ob du Nr. 3 anwenden möchtest, sei dir überlassen! :D Macht definitiv Sinn, Laune und ist lukrativ. Ist aber schon ein anderes Geschäftsmodell.
  • Hi Vladis,

    und wieder reiht sich ein klasse Artikel in deinen Blog ein. (o;

    Es ist immer wieder schön hier vorbei zu kommen und deine Texte zu lesen.

    Ich habe gerade auch einen Artikel zu diesem Thema geschrieben.

    Ich denke das könnte deine Leser interessieren.

    Wie man eine perfekte Verkaufsseite erstellt, 10 Tipps die funktionieren und Du unbedingt beachten solltest.
    http://online-marketing-site.de/wie-man-eine-perfekte-verkaufsseite-erstellt/

    Viel Spaß beim lesen....

    Gruß
    Der Brian
  • Hi Vladi,

    ich habe gerade noch ein Video auf und ein paar Bilder auf die Seite gesetzt.

    Was meinst du dazu?

    Ich denke Bilder und Videos visualisieren den Text / Inhalt einfach noch was besser. Man lies dann leichter weiter. Finde ich....

    Gruß
    Der Brian
  • Toller Artikel, du hast es wieder auf den Punkt gebracht.
    Ich meine, dass man auf lange Sicht gutes Geld mit eigenen Produkten und Mitgliederbereichen verdienen kann, Beratungen etc. kann man sicherlich machen, aber da tauscht man wieder Zeit gegen Geld.
    Vorausgesetzt, man schafft sich eine feste Community so wie du es hier auf dem Affenblog gemacht hast und gibt den Usern wirklich echten Mehrwert, denn dann kommt der Erfolg von alleine.
  • Hi Max,

    besten Dank!

    Genau! Es muss halt zur Person passen. Manche stehen einfach auf Beratung ... und das ist total in Ordnung.
  • Hinterher ist man immer schlauer. Stimmt leider. Ich mache seit gut 2 Jahren Experteninterviews auf http://www.klauswenderoth.de.
    Stamm (Tribe): Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten
    Nutzen: Steigerung der Reputation und Sichtbarkeit im WEB

    Nach einer kleinen Pause, geht es nun weiter aber nachdem ich diesen und andere Artikel von Dir gelesen habe Vladislav, wohl nicht ohne einige Sanierungsarbeiten ;-)
    Hätte ich mal vorher deinen Blog gefunden.
    Ja ich weiß: "Hätte, wäre wenn ...!"
  • Hi Klaus,

    jep, das stimmt. Besser zu spät als nie! ;)
  • Wieder einmal habe ich deinen Beitrag erfreut gelesen. Du bietest in fünf Minuten Lesezeit mehr zum Lernen, als andere Bücher in 300 Seiten. Auch wenn ich nur eine einfache Buchbloggerin bin, fasziniert mich, was du so schreibst. Ich denke mir wird mein Blog eines Tages helfen, meine Bücher, die ich noch schreiben will, zu verkaufen.. also blogge ich auch nicht komplett umsonst!

    Liebe Grüsse
  • Hi Tintenhexe,

    vielen lieben Dank!

    Oh ja, dafür bietet sich ein Blog an!
  • Hi Vladislav,

    da kann ich dir nur zustimmen. Man sollte sich möglichst früh Gedanken darüber machen, wie man Geld verdienen kann und möchte.

    Senn man in der ersten Zeit kein Geld verdient ist man selbst nicht enttäuscht. Falls man es aber doch schafft die ersten Umsätze zu machen, hat man dafür eine Motivations-Explosion. :-)
  • Hi Arthur,

    jep, das sehe ich auch so.
  • Hey Ben,

    besten Dank! Wie würde das genauer aussehen? Und danke für die Ergänzung! ;)
  • Hallo, Vladislav,

    weil Du meinst, "Man kann damit kein Geld verdienen" und schon gar nicht die Welt verändern: Die Masche funktioniert auch. Bei Geepeace reicht es immerhin, ein paar Hauptamptliche zu beschäftigen, bei foodwatch und so weiter.
    Es gibt natürlich noch ein paar "Weltverbesserer" wie mich, die ihre Gedanken verschenken - was allerdings kein Geschäft ist...
    Ob da ein einfacher Spendenbutton die Lösung wäre, wenigstens, um nicht draufzulegen?

    LG

    KP
  • Hi Klaus-Peter,

    ich weiß nicht so ganz was du meinst? Grundsätzlich meine ich, dass es geht?
  • Hi Sebastian,

    zwei Worte: besten Dank! ;)
  • Hi Vladi, wieder mal super, danke. Welche Tools benutzt du für Afiliate-Marketing? Ich bin mit meinem E-Kurs Glückliches Leben bei Digistore24 mit 25%. Mich täte ein Artikel drüber interessieren. Wieviel % wirklich ziehen und wie die Kulissen da ablaufen. Vielen Dank also für deine tollen Beiträge! Liebe Grüße
  • Hey JyotiMa,

    keine Ursache! Ich bin auch bei DigiStore. Ist ganz in Ordnung dort. Ich gehe immer mit 50% rein. Du hast bei digitalen Produkten ja keinen Mehraufwand und ich finde diese Prozentzahl einfach fair.
  • Hallo Vladislav
    Vielen Dank für den schönen Eintrag. Ich selbst führe auch einen Blog mit täglich etwa 2000 bis 3.000 Besucher. Ich blogge seit 6 Jahren TÄGLICH und seit diesem Jahr nur noch alle paar Tage.

    Ich bin froh, dass du auch nichts von Werbebanner hälst. Davon rate ich schon lange ab. Wie du sagst, ist das eigene Produkt am lukrativsten.
    Ich habe inzwischen über 50 Produkte und nach jedem Blogeintrag "geht was".

    Durch deinen Blog, konnte ich meinen Blog dieses Jahr extrem bessern. Ich ändere gerade meine Schreibweise und halte mich an viele deiner Tipps.
    Danke dafür!!!

    lg Calvin
  • Wow , wenn "deutschlands Nr. 1 Fotografieblogger" (Wahl der Fotocomunity Blogs) so ein Testimonial ausspricht dann heißt das schon was.

    wirklich schöner Beitrag Vladi
  • Hi Calvin,

    keine Ursache!

    Ambitioniert! Der affenblog läuft momentan nur mit 2 hochwertigen Artikeln pro Woche, passt auch. Aber bei mir geht auch nach jedem Blogartikel was! ;D

    Cool! Wenn du mal Lust auf einen Gastbeitrag hast, wo du die Key Learnings oder eine Case Study vorstellst, dann wäre ich dir sehr dankbar!
  • Vielen Dank für diesen Artikel.
    Ich sehe es ähnlich und mein Favorit ist eindeutig Punkt 3 "eigene Produkte". Der Aufwand sieht anfang extrem hoch aus, da man später aber somit gut ein passives Einkommen bilden kann, finde ich es äußerst reizvoll.

    Viele Grüße
    Michael
  • Hi Michael,

    kein Ding!

    Ich auch. Es geht mir auch viel darum meine Ideen zu verwirklichen. Was gibt's Schöneres?
  • Hi Vladi,

    coole Übersicht. Ich denke für mich sind auch eigene Produkte das Mittel der Wahl um massenweise Mehrwert zu bieten.

    Ich muss aber dennoch manchmal dran denken, dass derjenige mit der allerbesten Bindung zu seiner Leserschaft (Meiner Meinung nach Pat Flynn) den Großteil mit Affiliate Marketing verdient.

    Man sollte es nie jedem Recht machen wollen, aber ich glaube die mögliche Community ist trotzdem größer, wenn man nicht selber "der Verkäufer" ist, sondern der, der nur kostenlosen Content veröffentlicht.

    Er selbst verdient natürlich trotzdem erste Sahne, seine Leser bezahlen keinen Cent mehr und er hat nicht diese "Einschränkung" selbst verkaufen zu müssen.

    Definitiv eine Sache über die man sich gründlich Gedanken machen sollte als Affenstarker Blogger!

    Danke für die Anregungen!

    Grüße aus Hamburg...

    Dennis
  • Hi Dennis,

    danke! Sind sie doch immer, oder? :)

    Es ist halt seine Strategie. Die Strategie kann man sich ja frei aussuchen.
  • Hi Vladi,

    toller Arikel! Wie immer ;-)

    Ich bin am Anfang und baue mein Tribe erstmal in aller Ruhe auf. Kann auch 2 Jahre dauern bis ich was verkaufe. Find ich nicht schlimm. Slow and steady wins the race.

    Ich werde nach dem Modell von Ramit Sethi gehen und aus dem Newsletter heraus verkaufen. Keine Produkte direkt auf dem Blog bewerben (auch nicht eigene).

    Dann sehen die Leute wirklich nicht wie ich damit mein Geld verdiene. Es bleibt für die Meisten ein Geheimniss..lol.

    Weiterer Pluspunkt: ich habe dann die "richtigen" Tribe-Mitglieder dabei. Wer sich nicht für den Newsletter eintragen mag bleibt halt draussen. Entscheidend ist ja nicht die größe deiner Liste sondern wie engagiert dein Tribe ist.

    GVLG,

    Melli!
  • Hi Melli,

    danke dir! Ich habe auch lange gebraucht. Aber ich bereue es. Es ist noch mal was ganz anderes, wenn du ein eigenes Produkt und Umsatz hast. Mögen es auch nur 100€ sein. Ich sage immer: Dann hast du kein Hobby, sondern ein Business, das nur noch skaliert werden muss.

    Aber Ramit bietet seine Produkte doch öffentlich über den Blog an?

    E-Mail ist klarer Treiber. Aber öffentliches Anbieten würde ich immer machen.
  • Was spricht den dagegen die Produkte auch auf dem Blog anzubieten?
    Nur auf den Newsletter zu bauen, beschneidet doch nur Möglichkeiten, oder sehe ich das falsch?

    LG
  • Hey Vlad! Banner sind für Nischenseiten natürlich nicht wirklich effektiv. Bei genug Traffic aber trotzdem eine Überlegung wert. Wenn man ein eigenes eBook auf dem eigenen Blog bewirbt ist es schließlich auch nichts weiter als ein Banner. Natürlich mit dem Unterschied, dass man ein eigenes Produkt bewirbt.
  • Hi Stas,

    würde ich auch nicht bei genug Traffic schalten. Ist eben nicht lukrativ.

    Ja, technisch ist es ein Banner. Aber dahinter steckt halt nicht AdSense oder so, sondern ein eigenes Produkt.
  • Auf Werbebanner verzichte ich gänzlich. Affiliate gibt es bei mir auch kaum. Einen Teil meiner Kosten decke ich mit gelegentlichen Sponsored Posts, die ich nicht promote. Ansonsten setze ich voll und ganz auf eigene Informationsprodukte, die ich gerade entwickle. Absoluter Mittelpunkt meines Handelns ist stets meine Kundenavatar und sein größtes Problem (Zeitmanagement/ Produktivität im Studium) und das lässt sich momentan nicht mit physischen Produkten lösen. Von daher gibt es da nichts, was ich bewerben könnte. Ich bin derzeit also in der Investitionsphase. Stecke so viel Zeit und Geld wie möglich und nötig in den Blog und hoffe, dass es sich irgendwann bezahlt macht. Ich helfe meinem Tribe und irgendwann werden sie mir helfen.

    Übrigens bekam ich gestern als Kommentar zu meiner Aussage, dass ich kein Geld mit meinem Blog verdiene: "Jeder verdient mit seinem Blog Geld". Es gibt also unterschiedliche Ansichten ;)
  • Hi Luisa,

    richtig so! Aber du wirst ja auch vom affenclan beeinflusst! :)

    Eigene Produkte sind hier definitiv der richtige Weg. Ja, ich musste auch am Anfang ein bisschen investieren. Hauptsache so schnell wie möglich ein eigenes Produkt launchen.

    Ah, interessant!
  • Hi Vladislav,
    kann mich nur anschließen, toller Artikel.
    Da ich zur Zeit an meinem ersten Blog schreib, der hoffentlich im Januar noch online geht, helfen mir deine Anregeungen und Erfahrungen sehr.
    Ich habe eine Frage, gerne auch in die Runde: da ich Zahnärzte berate und coache, möchte ich für sie einen eigenen Blog starten. Es gibt 60.0000 Zahnärzte in Deutschland, hinzu kämen noch die Schweizer und Österreicher. Meinst Du, dass dies als Zielgruppe zu klein ist?
    Viele Grüsse
    Dagmar
  • Hi Dagmar,

    vielen Dank!

    Klingt für mich nach einer guten Zielgruppe, es kommt nämlich nicht immer auf die Größe an! ;)
  • Ich finde die Zielgruppe spitze. Würde aber Deinen "Lieblingskunden" noch genauer spezifizieren. Denn wenn ein anderer fast zu 99% dasselbe wie Du machst geht der Kunde zu 80% nur über den Preis zu Dir.

    Und die Preisfrage will keiner von uns ;-)
  • Hi Vladi,

    Klasse Artikel!
    Ich freu mich auf jeden neuen Artikel vom Oberaffen. ;)

    @Dagmar
    Ich würde bezüglich deines Blogs gern Kontakt mit dir aufnehmen für eine Zusammenarbeit.

    Liebe Grüße
    Stefan
  • Danke für den Artikel! Und:
    "Wir Blogger sind alle Deppen, oder?

    Für die restliche Welt … ist Bloggen nur ein Witz.

    Es ist kein richtiger Job. Man kann damit kein Geld verdienen. Geschweige denn die Welt verändern.

    Bloggen ist nur ein Trend. Ein Hobby. Mehr nicht"

    - made my day ;)
  • Sehr guter Artikel. Danke!

    Doch an einer Stelle muss ich widersprechen: "Als ich 2012 mit dieser Art des Bloggens angefangen habe, war ich so ziemlich der Einzige." Es gab (auch schon weit vor 2012) und gibt sehr viele, die ihr Blog als "Hebel" für andere Geschäftsmodelle verwenden. Berater, Rechtsanwälte, Journalisten und und und. Ich selbst mache das schon seit 2006 und kann Deine Ausführungen nur bestätigen.

    Ich selbst bin gerade dabei, nachdem ich jahrelang mein Blog für die Akquise von Beratungsmandaten geutzt habe, in jüngster Vergangenheit meinen Lebensunterhalt mit dem Halten von Vorträgen bestreite, nun auf skalierbare "Produkte" zu setzen. Mich selbst kann ich nämlich nicht vervielfältigen (ausser durch Klonen), daher müssen Einnahmen her, die auch laufen, wenn ich selbst nicht originär aktiv bin.

    Das dient auch der Risikostreuung bei den Umsatzerlösen, was auch nicht vergessen werden sollte, insb. bei Selbständigen, die z.B. bei Krankheit oder während des Urlaubs kein Geld verdienen.
  • Hallo Heike,

    danke dir!

    Marketing mit Content im Internet gibt's schon so lange, seit dem es das Internet gibt. Aber ich meine damit meine Philosophie des Bloggens: Hochwertigen Inhalt > Fokus auf den Tribe > E-Mail-Marketing > Beratung & Dienstleistung, Affilaite Marketing, eigene Produkte. In dieser Zusammenstellung gab's das noch nicht so.
  • Hi Vladi,

    super Artikel ;)

    Bis jetzt verdiene ich etwas Geld mit Affiliate Marketing auf meinem Food Blog.
    Aber das Infoprodukt ist schon in Arbeit :D

    Liebe Grüße
    Luca
  • Hi Luca,

    besten Dank!

    Super! Forcierst du das Affiliate Marketing richtig, so wie ich es oben beschrieben habe?
  • Hi Vladislav,
    Jedes Mal, wenn ich sage, dass ich mit Bloggen Geld verdiene, bekomme ich die gleiche Frage:
    Mit Werbung?

    Ich muss immer wieder lachen, weil die Leute nicht wissen, wie wenig man mit Werbung verdient...(Als Online-Journalist spürt man das besonders)

    Ich denke dein Beitrag wird dazu beitragen, dass die Leute verstehen, dass sie nicht mit "Störelementen" a la Werbung Geld verdienen können, sondern mit wahrer Hilfe.

    Weiter so.
    LG, Walter
  • Hi Walter,

    ja, die restliche Welt denkt so. Aber du lebst ja z. B. selbst vor, dass es auch anders geht! ;)
  • Super Artikel, gut geschrieben! Bezüglich Banner spalten sich die Meinungen anscheinend, ich persönlich empfinde sie auch als Störfaktor, würde ich auf meinem Blog nie schalten.

    Liebe Grüße aus Südtirol :)
  • Hi Manuel,

    danke dir! Sehr gut, ich auch nicht! :)
  • Ach Mist, einen sehr ähnlichen Beitrag wollte ich nächste Woche in meinem Blog veröffentlichen ;D
    Jetzt muss ich mich wieder ransetzen und noch mehr rausholen ;)

    Ich finde aber gerade, wenn man erst mit dem Blog angefangen hat kann unauffällige Werbung, die den Content nicht stört auch nicht schaden und als erste Einnahmequelle dienen.
    Klar muss man sehen, dass es Werbung ist, aber sie darf nicht den Content in irgendeiner Weise stören.

    P.S.: Wer seinen Blog verkauft, verkauft seine Seele ;)

    Viele Grüße
    Vladimir
  • Hey Namensvetter!

    Dann bin ich dir ja zuvor gekommen! ;)

    Ich bin der Meinung, dass es eher kontraproduktiv ist. Es lenkt von dem eigentlichen Ziel - E-Mail-Abonnements ab. Es würde also auch am Anfang schaden. Werbebanner gab's hier noch nie im affenblog.

    Finde ich nicht. Ein Blog zu verkaufen ist völlig legitim! ;)
  • Hi Vladi,
    Ein top Artikel wieder.
    Man kann die Aussage "mit einem Blog kann man kein Geld verdienen" aber natürlich auch anders sehen (glaube ich).
    Das wäre nämlich wie wenn man sagen würde, dass man mit "Pizza backen" kein Geld verdienen kann. Denn die Pizza liegt ja dann nur dumm herum. Man braucht also ein Restaurant, um die Pizza zu verkaufen.
    Könnte man nicht sagen, was für den Pizzabäcker sein Restaurant ist, ist für dich dein Blog? ;-)
  • Hi Dani,

    besten Dank!

    Hmm ... lass mal überlegen. Ja, stimmt! Der Pizzabäcker braucht ein Restaurant, um seine Produkte verkaufen zu können. Geile Metapher! :)
  • Hi Vladi,

    mal wieder ein richtig toller Artikel!

    Bannerwerbung finde ich teilweise in Ordnung, es kommt immer darauf an, wie die eingebaut ist. Wenn sie dich gleich überschwemmt ist das Mist.

    Den Blogverkauf hatte ich noch nie als Idee in meinem Kopf, aber ein sehr interessanter Ansatz ist das, auch wenn ich das in den nächsten Jahren eher nicht vorhabe - es ist ja schließlich mein Baby ;)

    Liebe Grüße
    Tobi
  • Hi Tobi,

    danke dir! Es geht nicht nur darum, dass sie nervt. Es ist einfach ein sau schlechtes Geschäftsmodell :D

    Ich würde meinen Blog auch nicht verkaufen wollen. Aber die Option zu haben ist immer nett!
  • Da kann ich Tobi nur zustimmen. Wenn ich auf einem Blog bin, der mich begeistert und dieser Bannerwerbung geschaltet hat, dann klicke ich überdurchschnittlich oft drauf. Denn irgendwie bin ich ein Stück weit überzeugt, dass es etwas interessantes sein muss. (Die Enttäuschung ist natürlich umso grösser, sollte es nichts passendes sein.)
  • Hallo Tobi,

    so sehe ich das auch. Der Blog ist das Baby und irgendwie auch eine Lebenseinstellung.

    Aber bei einem Punkt muss ich dir widersprechen: Man kann sich mit Bloggen schon selbstständig machen. Du unterschätzt das schon ein bisschen. Eine Bekannte hat bereits mit ihrem Blog ein Business Plan eingereicht und sich selbstständig gemacht. Und das mit 1000 Besuchern pro Tag.

    lg Pia

Was denkst du?