9 ausgelutschte Wörter, die du beim Bloggen unbedingt vermeiden solltest

Von Lilli Koisser 133

Kennst du das?

Du schreibst vor dich hin und bist guten Mutes. Du weißt, was du sagen willst und wie du dem Leser dein Thema vermitteln wirst. Die Wörter sprudeln nur so aus dir heraus.

Aber irgendwie klingt dein Text langweilig.

Er kommt nicht so richtig in die Gänge, begeistert dich nicht. Du hast Angst, dass dein Artikel nicht gelesen wird, obwohl du doch etwas Wichtiges zu sagen hast.

Du weißt aber nicht, was du an deinem Text konkret ändern sollst – schließlich hast du so geschrieben wie immer und auch deinen Standpunkt gut rübergebracht.

Das Problem ist:

Du verwendest automatisch immer wieder liebgewonnene Phrasen und oft gebrauchte Wörter. Einfach aus Gewohnheit und weil du im Schreibfluss nicht viel über die Wortwahl nachdenkst.

Hauptsache, du kannst dich verständlich machen und halbwegs nachvollziehbar ausdrücken. Außerdem bist du gerade so in Fahrt!

Wir alle kennen das.

Auch ich tippe ungebremst vor mich hin, wenn ich mal im Schreib-Flow bin. Was dabei aber oft auf der Strecke bleibt, ist die bewusste Wahl jedes einzelnen Wortes.

Schließlich sind es diese einzelnen Wörter, die bestimmen, wie kraftvoll und einzigartig dein Text ist. Es gibt dazu einen Trick, wie du deinen Text sofort aufpolieren kannst.

Sehen wir uns aber zuerst genauer an, wie dein optimales Endergebnis aussehen soll:

3 Merkmale großartiger Texte

Großartige Texte zu schreiben, ist gar nicht so schwer. Wenn du im Texten und vor allem im Bloggen erfolgreich sein willst, musst du dir nur drei einfache Wörter merken:

Klar. Präzise. Fesselnd.

Das sind die drei Faktoren, die gute Texte ausmachen.

  • Großartige Texte sind leicht zu verstehen, simpel und klar. Niemand möchte lange darüber nachdenken, was du eigentlich sagen willst.
  • Großartige Texte sind prägnant und nicht schwammig oder aufgeblasen. Sie kommen auf den Punkt und sind konkret.
  • Großartige Texte fesseln den Leser und halten ihn bei der Stange. Es macht Spaß, sie zu lesen und man will wissen, wie es weitergeht.

So einfach ist es also, großartig zu texten.

Einige Wörter der deutschen Sprache arbeiten jedoch gezielt gegen diese Kriterien. Sie verkomplizieren deinen Text, verwässern ihn und langweilen deinen Leser.

Welche das sind und warum du sie vermeiden solltest, liest du hier:

Diese 9 Wörter solltest du aus deinen Texten streichen

1. Wirklich

Das Wort „wirklich“ fügt nichts Sinnvolles zu einem Satz hinzu. Die Sätze „Das Bett ist weich“ und „Das Bett ist wirklich weich“ unterscheidet im Prinzip nichts, außer dass der Satz unnötig aufgeblasen wird. Oder kann ein Bett unwirklich weich sein?

2. Sehr

„Sehr“ soll das Wort, das danach kommt, steigern. Aber wenn etwas sehr kalt, sehr hell oder sehr klein ist, ist es dann nicht besser eisig, blendend oder winzig? Jedes Mal, wenn du das Wort „sehr“ verwendest, solltest du sofort überlegen, wie du es ersetzen kannst.

3. Extrem

„Extrem“ ist die Steigerung von „sehr“, das ja an sich schon ein Wort steigern soll. Doppelt gemoppelt ist etwas also extrem kalt, extrem hell oder extrem klein. Merkst du, worauf ich hinaus will? Die Verwendung von „extrem“ ist noch weniger elegant als die von „sehr“.

4. Ziemlich

Das Wort „ziemlich“ kann im alltäglichen Gebrauch für viele Abstufungen stehen: „ein bisschen“, „fast“ oder „komplett“. Was meinst du genau, wenn du schreibst, dass etwas „ziemlich unbrauchbar“ ist? Werde konkreter und präziser! Dasselbe gilt für das Wort „eigentlich“.

5. Vielleicht

Möglicherweise solltest du dieses Wort aus deinen Texten streichen. Oder: Du solltest dieses Wort aus deinen Texten streichen! Was ist klarer? „Vielleicht“ und „möglicherweise“ bringen Unsicherheit und Inkompetenz in deinen Text.

6. Irgendwie

Der Ausdruck „irgendwie“ macht irgendwie nie einen guten Eindruck. Er bezeichnet, dass etwas halbfertig, unausgegoren oder unüberlegt ist. Lass das Wort einfach weg oder drücke klarer aus, was du genau meinst.

7. Gut

„Gut“ ist genauso wie nett, toll oder interessant ein zu schwaches Wort, um eine Person oder Situation fesselnd zu beschreiben. Wie wäre es mit großartig, ausgezeichnet, beeindruckend oder einwandfrei? Sinnverwandte Wörter kannst du zum Beispiel im Woxikon nachschlagen.

8. Dinge

Die Königin aller generischen Ausdrücke ist das Wort „Dinge“. Was sind Dinge? Wovon sprichst du? Nenne die Dinge beim Namen! Statt „3 Dinge, die du über Blogs wissen solltest“ zu schreiben, könntest du diese Dinge auch Fakten, Lektionen oder Wahrheiten nennen.

9. Etwas

Sowohl in der Bedeutung „ein bisschen“ als auch als generisches Synonym für „Dinge“ oder „Sachen“ schwächt das Wort „etwas“ deinen gesamten Satz ab. Auch hier gilt: Drücke dich präziser und konkreter aus!

Was haben diese 9 Wörter gemeinsam?

Es ist dir vielleicht schon aufgefallen: Diese 9 Wörter, die du aus deinen Texten streichen solltest, haben etwas gemeinsam. Sie tragen nichts zum Satz bei. Diese Wörter sind Füllwörter, die deinen Text und dessen Bedeutung nicht besser machen.

„Wirklich“, „sehr“ und „extrem“ sind dabei Verstärker. Ihre Aufgabe ist, das nachfolgende Wort zu steigern. Verstärker modifizieren Worte, die eigentlich auch für sich alleine stehen könnten, eben um ihre Bedeutung zu verstärken:

Der Film war sehr gut.

„Ziemlich“, „vielleicht“ und „irgendwie“ haben die entgegengesetzte Wirkung: Sie schwächen ein Wort oder einen Satz ab. Diese Dämpfer wirken etwas feige: Du willst nicht sagen, dass der Film in Wahrheit ein bisschen enttäuschend war:

Der Film war ziemlich gut.

Die letzten drei Wörter, „gut“, „Dinge“ und „etwas“, sind schließlich Generika: Sie sind zu allgemein, um eine gelungene und bildhafte Beschreibung abzugeben. Austauschbar und unspezifisch sagen sie wenig aus:

Der Film war gut.

Diese drei Wortgruppen sind also beim besten Willen nicht so, wie großartige Texte sein sollen: Sie machen den Satz nicht klar, präzise oder fesselnd. Zeit, diese Wörter aus deinen Texten zu streichen!

Was du sofort tun kannst, um kraftvoller und prägnanter zu texten

Ganz einfach: Verbanne die ungeliebten Wörter aus deinen Texten und ersetze sie durch bessere.

Geh deine Sätze bewusst durch und überlege dir bei jedem Wort, bei dem es Sinn macht: Ist dies wirklich das bestmögliche Wort, das ich wählen kann? Wie könnte ich es steigern oder umschreiben?

Wenn du dir Texte von ausgezeichneten Autoren wie Stephen King aufmerksam durchliest, wird dir auffallen, dass er selten Wörter wie „gehen“ verwendet. Stephen King benutzt Wörter wie „traben“, „schlurfen“ oder „marschieren“. Es gibt immer ein Wort, das dein Anliegen noch viel genauer und bildhafter beschreibt!

3 Methoden, um eindringlicher zu schreiben

Um ein schwaches Wort zu streichen und gegen ein stärkeres auszutauschen, kannst du in drei Schritten vorgehen:

  • Du kannst einen stärkeren Verstärker verwenden:
    Der Film war unfassbar gut.
  • Du kannst ein stärkeres Wort verwenden:
    Der Film war faszinierend.
  • Du kannst bildhafter schreiben:
    Der Film ließ sie tagelang nicht mehr los.

Ist doch gleich viel besser, oder?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
Jetzt anmelden

133 Kommentare

  • Liebe Lilli,
    ganz herzlichen Dank für den Artikel. Da ich jetzt erst anfange mich mit dem Thema Blog auseinander zu setzen hilft er mir von Anfang an auf meine Worte zu achten. Ich freue mich schon darauf loszulegen ;)

    LG Elke
  • Sehr anregender Artikel. Oft habe ich genau diese Wörter benutzt, um den Text auszuschmücken. Das ich damit das Gegenteil erreiche, habe ich bislang nicht bedacht.
    Habe mir eine Liste dieser Wörter ausgedruckt und über meinen Schreibtisch gehangen. Beim nächsten Artikel werden diese Wörter jetzt von vornherein verbannt. Bin selber schon gespannt auf das Ergebnis.
    Danke für diesen Gedankenanreiz.
  • Großartiger Artikel (klingt schon besser als "sehr guter Artikel") :)

    Ich werde mich zukünftig an Deinen Ideen orientieren und meine Texte somit hoffentlich deutlicher attraktiver, lesenswerter und spannender gestalten.

    Vielen Dank für Deinen Input! :)
  • Gerade wer als Texter nach Wörtern bezahlt wird muss aufpassen dass sich nicht überall so Füllwörter einschleichen ;)
  • Hallo Lilli,
    als Autorin und großer Fan von Hakan Nesser benutze ich "sehr";) oft "vielleicht", "sehr", "ziemlich", "etwas" und auch "irgendwie" - ich denke, dass ein gelungener Einsatz dieser Wörter stark vom Thema abhängig ist, über das man schreibt beziehungsweise bloggt.
    Bei Ratgeber - Blogs bin ich voll bei dir, da will der Leser kein "vielleicht" oder "etwas" lesen, er will klare Ansagen und verständliche Hilfen. Bei belletristischen und sarkastischen Blogtexten sehe ich das komplett anders, da sind exakt diese Wörter geeignete stilistische Mittel, um Ironie und Humor zu transportieren oder Spannung zu erzeugen.
    Liebe Grüße Sandra
  • Beitrag gerade entdeckt und kann meinen Vorrednern nur zustimmen: Genialer Artikel. Die Wörter habe ich schon über meinen Schreibtisch gehängt :-)
  • Toller Artikel! Habe gleich mal meine Texte gecheckt und bin nach den ersten paar Absätzen ziemlich sehr zusammengezuckt! ;-)
  • Herzlichen Dank für den Artikel. Zu oft passiert es eben doch, dass einem diese Worte heraus rutschen. Gerade heute war wieder etwas "gut". Ich werde in Zukunft mehr darauf achten.
    Liebe Grüße, die Gudrun.
  • Hallo Lilly, Hallo Vladislav,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Bei jedem Wort habe ich mich ertappt gefühlt. Oh verdammt! - "Gut" benutze ich, "wirklich" benutze ich, "extrem" benutze ich auch. Das gibt es doch nicht, dachte ich mir. Jetzt werde ich ganz bewusst auf diese Wörter achten! Danke :-)
    Liebe Grüße, Katharina
  • Liebe Katharina,
    danke für deinen Kommentar - es freut mich, dass dir der Artikel weiterhelfen konnte! :)
    Frohes Schreiben und schöne Feiertage,
    LG Lilli
  • Moin Lilli,
    Deine Tipps sind gut, ich selbst vergesse immer wieder noch mal über meinen Text zu gehen, wenn ich eine Geschichte geschrieben habe und nach der Veröffentlichung bemerke ich meine Fehler. .... Na, Übung macht den Meister. Wenn Du Lust hat schaue auf meiner Website vorbei http://erdigorchfock.com/ .....bin gespannt, ob es Dir gefällt, keine Angst ich kann Kritik vertragen. Liebe Grüße Erdi
  • Hallo Lilli,

    Dein Beitrag weist sicherlich in die richtige Richtung, ist aber in dieser absoluten Behauptung unzutreffend. Natürlich ist es angebracht, in Werbezusammenhängen (und somit auch auf entsprechenden Blogs, die etwas verkaufen möchten) solche Regeln zu beherzigen, um möglichst plakativ zu sein. In literarischen Zusammenhängen relativiert sich das Ganze. Selbstverständlich ist auch meist dort eine präzise und klare Sprache angebracht und auf unnötige Füllwörter und Redundanzen zu verzichten. Aber andererseits sind durchaus Kontexte vorstellbar, in denen gerade die Vagheit eines Ausdrucks etwas präziser darstellen kann als jede auferzwungene eindeutige und vermeintlich klare Aussage - nämlich immer dann, wenn auch mit Zwischentönen gearbeitet wird, die noch etwas anderes evozieren können als das Offensichtliche. Und da es ja auch solche Blogs gibt (und meiner gehört dazu), die sich mit Literatur, Kultur und Kunst beschäftigen, muss es nicht immer die Werbesprache sein, die den klarsten und effektivsten Ausdruck bewirkt.
    Trotzdem ein netter Artikel, der mich ja immerhin zu einem Kommentar bewegt hat...

    Herzlichen Gruß,
    Anton Goldberg
    https://indieautor.wordpress.com
  • Hallo Anton,
    ich wollte keineswegs behaupten, dass dies der einzig richtige Weg ist. In den früheren Kommentaren kannst du auch lesen, dass sich der Artikel nicht vorrangig an Schriftsteller richtet. Leider konnte ich nicht auf jede Ausnahme und Abstufung eingehen, da das den Text ja wieder schwammig und unentschlossen machen würde! ;) Im Endeffekt muss eh jeder für sich selbst den persönlichen Nutzen aus solchen Artikeln ziehen und für seinen eigenen Blog und dessen Leser umsetzen.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß und Erfolg mit deinem Blog!
  • Im großen Ganzen stimme ich dir zu, und auch ich leide unter Füllwörtern und besonders unter Redundanzen. Aber obwohl ich u.a. auch Texterin bin, benutze ich gerne "irgendwie". Denn ich habe gemerkt, dass der Satz einen anderen Sinn ergibt, wenn ich es weglasse. "Irgendwie" fügt der Aussage eine Welle hinzu, ein Tänzeln, ein Zögern, Innehalten, und manchmal kommt es mir gerade darauf an. Ich will nicht immer eine straighte Aussage machen, sondern oft noch Raum für das Gegenteil lassen. "Der Film war toll" sagt etwas anderes aus als "Der Film war irgendwie toll" – letzteres zeigt, dass er nicht NUR toll war, sondern auch Teile hatte, die mir nicht so gut gefielen, aber letztlich eben doch toll war.
  • Hallo Michaela,
    danke für dein Kommentar und ja, das kann ich gut verstehen! Oft fungieren solche Wörter als Abschwächer und es ist ja auch total berechtigt, sie bewusst so einzusetzen.
    Viele liebe Grüße!
  • Wirklich, das war eigentlich ziemlich gut :-). Irgendwie hast du Dinge angesprochen, die ich gut kenne.
    Spaß beiseite: aber man erwischt sich doch immer wieder dabei. Danke für diese Zusammenfassung und das vor Augen führen. Ich denke, ich plotte mir die Wörter als Wandtattoo und hänge sie über den Schreibtisch :-)
    Liebe Grüße
    fine
  • Hallo Josefine,
    alle Wörter in zwei Sätzen zusammengefasst, 1+! ;) Danke und viel Erfolg mit deinem Wandtattoo! :D
    LG Lilli
  • Stimme ich null zu! Das sind Journalismusregeln - aber beim Bloggen will ich genau diese Worte lesen. Ich möchte so schreiben, wie ich spreche und ich möchte bei Bloggern keine gut getexteten Journalismustexte lesen, sondern in den meisten Fällen lieber Umgangssprache. Und ich sag irgendwie ziemlich oft ziemlich.
  • Hallo Sandra,
    danke für deine Meinung! Das ist wohl Geschmackssache - ich persönlich lese auch auf Blogs lieber klare Texte als schwammige.
    LG Lilli
  • Hallo,

    seit einigen Monaten bastele ich an meinem ersten und eigenen Blog. Ich habe meinen letzten Beitrag aufgrund deines Artikels korrigiert und ich muss sagen, ich bin wirklich schokiert! Mir war gar nicht bewusst, wie viele Füllwörter ich verwende. Jetzt wirkt das geschriebene viel klarer. Danke für dieses tollen Beitrag!
    Grüße Jessica
  • Liebe Jessica,
    cool!! Es ist schön zu sehen, dass meine Tipps jemandem weiterhelfen. :) Weiter so und viel Erfolg mit deinem Blog!
    LG Lilli
  • Hallo Lilli,
    herzlichen Dank für den Denkanstoß in diesem faszinierenden Artikel. Ich werde Deine Tipps in Zukunft sicher beherzigen.
    Schöne Grüße
    Harald
  • Hallo Harald,
    danke für das Kompliment und viel Spaß beim Schreiben!
    LG Lilli
  • Der Worte sind genug gewechselt,
    Laßt mich auch endlich Taten sehn!
    Indes ihr Komplimente drechselt,
    Kann etwas Nützliches geschehn.
    (vom alten Goethe)

    PS: ein ausgezeichneter Beitrag und ich werde mich zukünftig bemühen keine elendslangen Sätze so wie diesen hier zu schreiben um meine armen Mitmenschen zu quälen, auch wenn ich ein hoffnungsloser Romantiker bin, der so sehr an jeder Silbe hängt
    wie eine Rokokoheiligenfigur an den Schnörkseln ihrer Wolke auf der sie zu schweben scheint um augenscheinlich gleich abzuheben.
  • Danke für diese schönen Worte, Stefan! ;) Alles findet seinen Platz in der Welt des Schreibens!
  • Bin zwar kein Blogger in dem Sinn, aber schreibe und beschreibe meine Artikel in meinem Ersatzteile Shop!
    Da viele dieser Teile sich ähnlich sind und meist nur in den Teile Nummern unterscheiden, fällt die Beschreibung auch hin und wieder eins deiner ausgelutsche Wörter mit rein!
    Werde mir zu Herzen nehmen und versuchen meine Texte zu verbessern!

    Gruss Tom
  • Puh, das ist ein schwieriger Job! :D Alles Gute damit! LG Lilli
  • Lilli! Ein sehr guter Artikel, wirklich ! :-)
    Vor Jahren habe ich einen Journalisten Workshop besucht und danach konsequent alle Füllworte aus Texten verbannt, aber über die Jahre hat sich das wieder verflüchtigt. Dein Artikel hat mir wieder einen Kick gegeben und ich werde alle meine Texte überarbeiten

    Herzlichen Dank!
  • Vielen Dank! Den Kick braucht man ab und zu ;)
  • Das Ich finde es auch wichtig, sich mit der Wortwahl zu befassen. Bei mir fällt alles raus, was eine Relativierung ist. "Eigentlich" & "ich glaube" sind bei mir tabu. Genauso, wie ich ungern auf Blogs lese "jetzt mal ehrlich" soll betonen, wirkt auf mich allerdings wie ein Eingeständnis, dass die Person sonst nicht ehrlich ist.

    Liebe Grüße
  • Treffend formuliert, Anni! Danke für dein Kommentar!
  • Vielen Dank Lilli!
    Die neun "Bösewichter" habe ich mir notiert und an die Wand gepinnt ;)
  • Hi Elke,

    ich bedanke mich mal im Namen von Lilli! :)
  • Also vielleicht gefällt mir dieser Artikel ziemlich gut. Oder wirklich etwas mehr, ja sehr sogar. Dabei fällt mir auf, dass ich diese 9 Dinge, äh Wörter irgendwie wohl auch extrem häufig benutze. ;) Schön geschrieben!
  • Hi Janine,

    danke dir! Ach, wir erwischen uns alle mal dabei! Hauptsache wir haben die in Zukunft im Blick!
  • Hi Lilli,
    ich kann der allgemeinen Zustimmung nicht beipflichten.
    Der Ansatz ist gut nur: "Füllwörter", wie du sie nennst, haben im Text mitunter – sehr - wichtige Funktionen.  Also, sind nicht nur wichtig, sondern ganz besonders wichtig. ("ganz" ist auch so ein böses Wort). Unsere Sprache enthält diese Worte und setzt man sie an der richtigen Stelle gekonnt ein, haben sie eine stark nivellierende Wirkung die Unterschiede beschreiben kann, die in dem allgemeinen Ausdruck "gut" überhaupt („überhaupt“ und „besonders“ auch solche Worte) nicht erkennbar sind. Natürlich sollte man eine ständige Wortwiederholung vermeiden, aber das sollte generell zutreffen. Übrigens sind so ziemlich alle Wörter zum „Füllwort“ degradiert, setzt man sie falsch ein. ...
    VG Wolfram :)
  • Hey Wolfram,

    danke für das Feedback!
  • Hallo Wolfram,
    das stimmt natürlich. Auch ich setze Worte wie "sehr" bewusst ein. Es ist nicht so, dass sie generell verteufelt werden sollten!
    LG
  • Hallo Lilli, danke für die gelungenen Artikel. Ich muss meinen Blog komplett überarbeiten, am besten sofort. Die Woxikon App habe ich mir sofort runtergeladen, was ich in der Vergangenheit schon einmal tat. Ungenutzt habe ich sie gelöscht und GERADE den Sinn dieser App verstanden. Ich habe noch 3 weitere Artikel in der Task Leiste offen von eurem Affenblog, die darauf warten gelesen zu werden. Ich bin gespannt. Danke dir. Viele Grüße, Cathi
  • Hallo Cathi, danke für deine lieben Worte! Freut mich, dass du einen Aha-Moment hattest ;) Ich wünsche dir viel Erfolg beim Überarbeiten deiner Artikel! LG Lilli
  • Klasse, vielen Dank für diesen Input.

    Neben den oben bereits genannten Wörtern versuche ich das Wort "aber" zu vermeiden, da es alles was ich vorher geschrieben (und auch gesagt) habe, im Grunde wieder in Zweifel zieht. Es lässt sich viel öfter als man zunächst glaubt durch das Wörtchen "und" ersetzen.

    Ich liebe dich, aber ...

    Liebe Grüße
    Tanja
  • Hallo Tanja, danke auch für deinen Input, das werde ich selbst mal versuchen! LG Lilli
  • Hi Lilli,

    oh mann, es gibt immer wieder Dinge, die sich einschleichen. "Eigentlich" habe ich mir vor Jahren geschworen, Füllwörter nicht mehr zu verwenden. Und was passiert? Im Laufe der Jahre schleichen sie sich unbemerkt in die eigenen Phrasen, man gewöhnt sich daran und schon wimmeln die eigenen Texten von Wörtern, die kein Mensch braucht.

    Danke für's Wachrütteln! :-)

    Viele Grüße nach Wien
    Sai
  • Hi Sai,

    jep, diese Fieslinge schleichen sich immer irgendwo ein! :D
  • Sehr gerne, Sai! Liebe Grüße zurück aus Wien ;)
  • Hallo Lilli!
    Danke Dir für diesen wertvollen Artikel. Ich werde mir die Wörter herauskopieren. Vielen Dank an alle Kommentatoren, die noch mehr Füllwörter wissen - die landen ebenfalls auf meinen Index.
    (Witzig, während ich diesen Text schreibe, habe ich ein "toll" und ein "auch" ersetzt. :-)
    Liebe Grüße,
    Christina
  • Liebe Christina,
    danke für dein "tolles" Kommentar! ;) Ich freue mich genauso darüber, dass hier eine nützliche Liste an Pfui-Wörtern zusammengekommen ist!
    GLG Lilli
  • Hallo Lilli,
    gleich bei der Überschrift dachte ich, "das andere Zeug muss jetzt kurz warten, denn diesen Artikel muss ich lesen"! (okay, das kommt beim Affenblog öfter vor...) Und er war es wert. Du hast mir sehr geholfen mit diesem Artikel. Wenn ich wieder einen Beitrag schreibe, lege ich mir deinen Artikel dann auf jeden Fall dazu. Ich mag deinen einfach zu verstehenden Schreibstil, mach weiter so. :)
    Liebe Grüße
    Anna
  • Liebe Anna,
    vielen vielen Dank für deine netten Worte, das bedeutet mir wirklich viel! <3
  • Hi Lilli,
    weißt du was lustig ist, gerade schreibe ich einen Blogartikel (ich bin erst ganz am Anfang und habe zum Glück den Affenblog entdeckt;) ) und merkte beim Schreiben von dem Wort "wirklich.." "oh warte mal, dieses Wort, da war doch was...." das blinkte in meinem Unterbewusstsein schon rot, obwohl ich deinen Beitrag erst einmal gelesen hatte. Aber er ist sehr einprägsam und ich bin froh über ihn. Vielen Dank dafür :)

    LG Betti
  • Danke Betti, sehr süß von dir! :) Und gut, dass du den Affenblog entdeckt hast! ;)
  • Wenn diese Füllwörter einfach nicht wären ... ups, schon wieder passiert!
    Weitere Füllwörter oder "lasche Wörter", wie ich sie nenne und auf die ich immer achten muss, sind: nämlich, eh, ja, ziemlich und ... einfach!
    Aber es schreibt sich oft leichter drauf los, wenn man ... sorry! ... ich so schreibe, wie mir der Mund gewachsen ist ;)
  • Das stimmt, die Liste könnte man noch um viele Punkte erweitern bzw. individualisieren... Und der einfachste Weg ist eben nicht immer der beste ;)
  • Hey Lilli,

    super Artikel! Habe ich - in Verbindung mit anderen Tipps von Vladi - sofort umgesetzt. Der neu entstandene Artikel hat sofort ein vielfaches Mehr an Aufmerksamkeit und Zuspruch erhalten. Danke!
    Und auch Danke an Marcel oben in den Kommentaren für den Link zum Schreiblabor - an meinen Füllwörtern muss ich wohl noch arbeiten. Nach oben ist eben immer noch Luft für Verbesserung.
  • Super Holger, das freut mich wirklich zu hören! :)
  • Sehr guter Artikel! Ich bin selbst kurz davor meinen Blog zu starten und werde versuchen deine Tipps gleich von Anfang an umzusetzen. =)
  • Danke Ralf! Und toi toi toi für deinen Blog :)
  • Danke für deine Tipps, ich werde sie in Zukunft beachten. Ich bin gerade dabei den Blog auf meiner Domain etwas aufzubauen.
  • Hallo Elvis, gerne und viel Spaß beim Bloggen!
  • Das ist ein präziser Artikel über die Do´s and Don´t des Bloggen. Ich bin gespannt, was du die nächste Zeit so bloggen wirst.
  • Danke Ruben, ich freu mich auch schon auf weitere Artikel! :)
  • ...ein imposanter Artikel - herzlichen Dank!

    Ich muß sagen - es geht mir natürlich genau so - schreiben fällt mir leicht und wenn ich mehrere Artikel nacheinander schreibe, fällt mir auf, daß es ähnlich ist, wie hier beschrieben!

    Ich werde mir diese "bösen" Wörter gleich notieren und versuchen gleich umzusetzen!

    Herzlichen Dank auch an Vladi, immer tolle Beiträge und ich freue mich immer über Deinen Newsletter in meinem Email Postfach!

    Herzlichst Elly Dollinger
  • Absolut.

    (Was leider gerade eines meiner liebsten Wörter ist und damit bald auf meinen Index kommt ...)
  • Jeder hat so seine eigenen Lieblingswörter, die immer wieder auftauchen -> auch ;)
  • Marketing-gelernetes undifferenziertes Blabla über Worte, die eine Differenzierung ermöglichen. Ich mag Kafka und Leute, die fähig sind seine Sätze zu erfassen.
  • Hallo Ben, ja, ich habe tatsächlich Marketing studiert, ich weiß wovon ich rede! ;) Die Leser des Affenblogs verfassen großteils keine kafkaesken Romane, sondern Blogartikel, die sich um Marketing drehen oder vermarktet werden sollen. Ich bin mir aber sicher, dass sie Kafkas Sätze trotzdem verstehen!
  • Ich versinke gerade ein wenig im Boden vor Scham, so häufug habe ich diese ganzen Wörter schon benutzt. Vielen Dank für deine Tipps, ich nehme sie mir zu Herzen!
    Liebe Gruesse,
    Rena
  • Haha, kein Grund sich zu schämen, das passiert jedem von uns - eben weil die Wörter so geläufig und selbstverständlich sind! ;) Sehr gerne! LG
  • Danke für deinen Beitrag Lilli. Jetzt schau ich mal wie ich meine Texte verbessern kann. Viele Grüße Artur
  • Bitte gerne, und viel Spaß dabei!
  • Hi Lilli,

    danke für den tollen Beitrag. Ich bin gerade meinen letzten Artikel durchgegangen und... habe alle 9 Wörter gefunden oO

    Konnte sie dank dir sinnvoll ersetzen oder löschen. Mein Text liest sich nun wirklich angenehmer.

    Die 9 Wörter sind inzwischen schon in Evernote gelandet und werden von nun an vor jeder Veröffentlichung kritisch geprüft ;)

    Beste Grüße
    Tony
  • Hallo Tony, danke das freut mich! :)
  • Hey, vielen Dank für diesen Artikel! Ich bin grade mal durch meinen letzten Blogpost gegangen und habe zwei "sehr" eliminiert. Jetzt gefällt mir der Text viel besser!
    Ich schreib mir die "bösen Wörter" gleich raus und kleb sie mir an den Computer!
    Vielen Dank und lieber Gruss aus der Schweiz,
    Ellen
  • Dankeschön! Mach das und liebe Grüße aus Wien :)
  • Hallo Lilli,
    danke dir für den tollen Artikel. Ich habe einiges auf meiner Seite zu tun, wenn ich den Rat befolge. Habe es mal mit einigen Texten ausprobiert, und es ließt sich klasse.
    Vielen Dank!!
    Gruß
    Birgit
  • Sehr gut Birgit, weiter so!
  • Vielen Dank, liebe Lilli, für den tollen Beitrag! Ich bin absolute Anfängerin und kann die Tipps gut gebrauchen :-) Beste Grüße Steffi
  • Danke liebe Steffi, und alles Gute für den Start! :)
  • Ein sehr guter Tipp.

    Ich erwische mich immer wieder dabei, diese Wörter einzubauen, nicht nur beim Bloggen, weil ich sie auch so oft im normalen Sprachgebrauch verwende. Ganz vermeiden werde ich sie wahrscheinlich nicht, aber ich werde nun bewusster darauf achten sie durch nicht-Füllwörter mit Bedeutung zu ersetzen. ;)

    Viele Grüße,
    Isabella
  • Danke Isabella! Bedeutungsvoll ist eine hervorragende Alternative! :)
  • Danke Lilli für diese nützliche Liste!

    Ich habe in meinem nächsten Artikel direkt alle Exil-Wörter dort hingeschickt, wo sie herkommen.

    Allerdings würde ich gerne noch ein Merkmal zu großartigen Texten hinzufügen:

    Aktiv schreiben.

    Substantivierungen und (zu viel) Infinitiv sorgen dafür, dass du auch den Leser ins Exil verbannst!

    Sportliche Grüße
    Norman
  • Hallo Norman, gerne! Und da stimme ich dir vollauf zu - gerade im Deutschen wird oft viel zu passiv geschrieben.
  • Danke für den Link, ist eben in meine Toolsammlung aufgenommen worden.

    Gruß
    Mr.Chris
  • Cool, danke Marcel, das kannte ich auch noch nicht!
  • Auch von mir ein Danke, ist ein wirklich sinnvolles Tool! :)
  • Dieses kleine Tool eignet sich hervorragend um an seinen Text zu feilen. Danke auch von mir.

    Grüße
  • Hallo Lilli,

    danke für den Beitrag. Normalerweise sollte so etwas zwar klar sein. Aber gerade schon beim schreiben von diesem Kommentar ist mir aufgefallen dass ich genau diese Wörter benutzen wollte.

    Daher wurde der Beitrag direkt in meine Favoriten verschoben und wird in Zukunft meine Blogbeiträge verbessern. Ich danke dir vielmals dafür.

    Gruß
    Mr.Chris
  • Hallo Chris, danke! Es ist zwar offensichtlich, dass man diese Wörter vermeiden sollte, aber es passiert trotzdem immer wieder ;)
  • Cooler Artikel! Ist auch mal gut von wem anderen als Vladi zu diesem Thema was zu lesen. Vladi macht das sehr gut dennoch empfinde ich den Artikel als sehr erfrischend.

    Well done!

    Noch dazu sieht es so aus als ob Vladi hier outgesourced hätte was ich natürlich fantastisch finde!

    Arbeite weniger & Outsource mehr!
    Thomas
  • Danke Thomas! Ich finde es auch fantastisch, dass Vladi an mich outgesourced hat ;D
  • Hi Lilly,

    schön dich hier im Affenblog zu lesen. :)

    Ich schreibe gerade einen neuen Blog Post und bin 100%ig sicher, dass ich diesen mit deiner Liste abgleichen muss.

    Viele Grüße,

    Ben
  • Hey Ben, schön ein bekanntes Gesicht hier zu sehen! ;) Freut mich, wenn du die Tipps gebrauchen kannst! LG Lilli
  • Danke :-) . Ich habe mir grad die Wörter aufgeschrieben und an die Wand gehangen. Ich falle nämlich zu gern in diese Muster. Ganz groß habe ich noch "eigentlich" drunter geschrieben - das Wort habe ich eine Zeitlang ständig benutzt und bin dabei es mir - vor allem beim Reden - völlig abzugewöhnen.
    Liebe Grüße
    Ute
  • Hallo Ute, wow, das freut mich unheimlich! :) Das sollte ich auch machen ;D
  • Oh man - das ist die Seuche, und ich habe mich auch "ziemlich" angesteckt! Kenne ich zu gut und "eigentlich" kann man sich Wörter alle sparen. Ich glaube, ich schreibe Mal eine Wordpress-Extension die die Anzahl dieser verwendeten Wörter im Beitrag zählt und einen darauf hinweist.

    Sonst lerne ich das nie und mache immer so dämlich weiter.

    Danke für den Beitrag!
  • Hallo Matthias,

    wenn du die Extension geschrieben hast, magst du mir die dann auch zukommen lassen bzw. mich über die Veröffentlichung Informieren?

    Danke schon mal dafür.

    Gruß
    Mr.Chris
  • Danke Matthias - auch ich melde mich für die Extension an! ;)
  • Danke für diesen aufschlussreichen und angeregenden Beitrag. Auch den Hinweis von Johannes Breunig, das "man" zu vermeiden, kann ich mit "ja und Amen" bestätigen.
    Eine weitere Glanzleistung ist die Kombination der Zitrone (im Titelbild) mit der Wortwahl der "ausgelutschten Wörtern". Treffende bildhafte Darstellung.
  • Vielen Dank - der Bildcredit geht an Vladislav, ich finde es auch sehr gelungen! :)
  • "auch" - Achtet mal drauf.
  • Verflucht guter Artikel Lilli!

    Auf meinen letzten Artikel bin ich mächtig Stolz. Dein Artikel hat so einen "Hallo Wach-Effekt", weil ich genau diese Wörter ständig nutze. Deshalb werde ich meine Artikel noch mal überarbeiten und bewusst auf diese Wörter achten.

    Vielen Dank Lilli
  • Hallo Lilly,

    Ich finden Deinen Text "wirklich" "ziemlich" "gut" !

    "Irgendwie" hab ich noch nie über "Dinge" wie ausgelutschte Wörter "extrem" nachgedacht.

    Spaß beiseite! :D

    Um beim Bloggen alternative, fetzige Wörter zu finden nutze ich auch die Seite http://synonyme.woxikon.de/synonymliste

    Dann kann man Wörter wie gut und extrem fantastisch vermeiden ;)

    Schöner Artikel!

    Liebste Grüße
    Dein " VertriebsJunkie! "
  • Haha, wie ich sehe hast du begriffen, worauf ich hinauswollte! ;D Danke für das Kompliment! Ich benutze auch gerne www.wie-sagt-man-noch.de für Synonyme. LG dein Texterjunkie ;)
  • Perfekt - ich muss meine Texte checken!
    Danke.

    Liebe Grüße, Peter
  • Hallo Lilly,
    klasse Beitrag! Diese lästigen Füllwörter, die gar nichts sagen außer vage zu sein.
    Danke - muss sofort meine Texte überprüfen!
    Herzliche Grüße, Oliver
  • Danke dir, und viel Spaß dabei! :D
  • Wie du schon sagtest, das alles sind Wörter, über die man nicht mehr nachdenkt - die man einfach unbewusst benutzt. Vielen Dank, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Ein äußerst lehrreicher Artikel!
  • Sehr gerne Claudius, und danke für deinen Kommentar!
  • Super Artikel. Muss mir die Wörter gleich mal abspeichern. Macht den Text spürbar besser.

    Ich hab mir angewöhnt das Wort "man" am Ende eines Artikels zu filtern. Denn das Wort "man" spricht niemanden direkt an.

    Viele grüße
    Johannes
  • Hallo Johannes, "man" ist auch meine persönliche Stolperfalle - siehe auch meine obigen Kommentare! :D
  • Dieser Artikel gefällt mir und ich stimme in weiten Teilen zu. Ich glaube jedoch nicht, dass diese Wörter generell aus Texten verbannt werden sollten. Das Wort "vielleicht" ist, wenn es um den emotionalen Zustand eines Lesers geht, genau richtig. Weil ich nicht wissen kann, ob ich mit meiner Annahme richtig liege. Würde ich mir anmaßen es genau zu wissen, würde ich mich über den Leser stellen. Es kommt meiner Meinung nach immer darauf an, wo und wie ich diese Worte anwende. Es gibt sie ja nicht umsonst in unserer Sprache.
  • Hallo Claudia, danke für deinen Beitrag - da hast du natürlich vollkommen Recht! Jedes dieser Wörter hat seine Daseinsberechtigung. In vielen Fällen kann man sie einfach weglassen, weil sie eben als Füllwörter verwendet werden. In anderen Fällen sind sie für den Satz und dessen Bedeutung aber absolut notwendig!
  • Völlig richtig; auch Lillis Antwort dazu. Ich habe die KISS-Regel (Keep It Short and Simple) mit der Auflage gelernt: Wenn du ein Wort aus dem Satz schmeißen kannst, und die Aussage bleibt gleich, dann schmeiß es raus!
  • Super Beitrag :)
  • Hi Lilli, Hi Vladi :)

    ein (sehr :P) guter Artikel! :)

    Die wenigsten Leute achten darauf, die deutsche Sprache in einer Art und Weise zu verwenden, wie sie den größten Effekt hat.

    Und das sind wirklich 3 einfach Tipps, die man gut umsetzen kann. Ich merk grad selbst beim Kommentar schreiben, wie oft ich selbst solche Floskeln unterbringe! :D

    Das zeigt für mich noch einmal mehr, wie wichtig das Editing nach dem Schreiben ist. Kaum einer macht es, aber das verbessert die Qualität eines Textes wirklich unheimlich.

    Der ganze Artikel erinnert mich daran, wie mein Journalistik-Professor mal meine Reportage gnadenlos gekürzt hat. Befreit von genau diesen Füllwörtern.

    Schöne Woche euch beiden!

    Grüße aus Hamburg
    Dennis
  • Lieber Dennis, danke für deinen netten Kommentar! :)
    Da habe ich glatt noch einen Zusatztipp fürs Editieren: Von hinten nach vorne arbeiten, also beim letzten Satz beginnen und beim ersten aufhören. So nimmt man sich garantiert die Sätze einzeln vor und verfällt nicht in den automatischen Lesefluss.
    Dir auch eine schöne Woche und liebe Grüße aus Wien!
  • Mal ehrlich, wem ist das noch nicht passiert? ;)
    Es ist wie im alltäglichen Sprachgebrauch. Man versucht sich jedes Mal an die Nase zu fassen und seine Rhetorik zu verbessern.

    Und trotzdem passiert es unbewusst.

    Füllwörter sind einfach zu nichts zu gebrauchen Und ich ärgere mich selbst wenn ich sie verwende, ob gesprochen oder geschrieben.

    Ich füge dein Wissen mal in meine Checkliste für zukünftige Artikel :)

    Super Gastbeitrag :)

    Viele Grüße
    Vladimir
  • Da haben wir noch zwei Wörter, die man unbedingt vermeiden sollte: "Wirklich" und "Ehrlich"!
    Oder ist alles ansonsten "unwirklich" oder "unehrlich"?
  • Hallo Vladimir, vielen Dank! Auch ich muss mir oft an die Nase greifen ;)
  • Gefällt mir, Lilli. Liest sich flüssig, ich werde darauf achten. Habe einige Wörter notiert, bin natürlich auch infiziert.

    Kurze Sätze sind am besten, lange Wurmsätze muss ich oft überspringen oder mehrfach lesen.

    Grüße
  • Danke Alex, das freut mich! Je kürzer desto besser, aber manchmal hat man einfach so viel zu sagen! ;)

Was denkst du?