SEO: Die 37 wichtigsten Rankingfaktoren, die du im Blick haben solltest

Von Vladislav Melnik 38

Google hat über 200 verschiedene Rankingfaktoren.

Oder wenn man dieser Aussage von Matt Cutts glauben schenken darf, dann gibt es für jeden Faktor über 50 verschiedene Variationen.

Das heißt also, dass es sogar über 10.000 verschiedene Rankingfaktoren geben kann.

Egal wie viele Faktoren es jetzt letzten Endes gibt, wir Marketer müssen mit irgendwas arbeiten. Wir brauchen irgendwelche Referenzwerte, auf die wir uns fokussieren müssen.

Das Ding ist einfach, SEO hat immer mit Spekulation zu tun.

Deshalb sind einige von diesen Faktoren belegt, manche davon kontrovers und manche wiederum reine Spekulation. Hauptsache dir wird ungefähr klar, was für den Googlebot wichtig ist.

Aber genug der langen Worte. Schauen wir uns die einzelnen Rankingfaktoren im Detail an.

Content

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Content ist und bleibt der wichtigste Punkt, wenn es um moderne Suchmaschinenoptimierung geht.

Die Suchmaschine hat immer das Ziel, das bestmögliche Ergebnis für die Suchanfrage zu liefern. Deshalb muss dein Inhalt relevant und hochwertig sein, um dieses Ziel zu erreichen.

Aber schauen wir uns die einzelnen Faktoren mal genauer an:

1. Content-Qualität

Es ist immer schwer, die Qualität des Contents zu bestimmen. Der Mensch hat damit schon Probleme. Aber die Suchmaschine hat’s da noch viel schwerer.

Dennoch muss sie irgendwelche Referenzwerte hinzuziehen. Dabei achtet sie überwiegend auf folgende sechs Punkte:

  • Hochwertiger Content – Google ist immer auf der Suche nach Inhalten, die nützlich sind. Ein generischer Keyword-Text bringt dich hier nicht weiter. Deshalb müssen deine Inhalte ein Problem deines Kunden lösen und so Mehrwert liefern. Generell ist der Googlebot in der Lage, die Struktur deines Inhalts zu verstehen. Außerdem gibt es auch noch Dokumente, die belegen, dass von menschlicher Hand nachgeholfen wird.
  • Nützlicher Content – Es kann sein, dass der Googlebot zwischen hochwertigem und nützlichem Content unterscheidet. Dein Inhalt kann exzellent sein. Aber vielleicht ist er so mächtig, dass ein Anfänger schnell überfordert wird und ihn dementsprechend als nicht nützlich ansieht.
  • Formatierung – Viele Absätze, reichlich Zwischenüberschriften, nummerierte Listen und Bullet Points lockern deinen Inhalt auf und erhöhen dadurch die Lesefreundlichkeit. Dadurch wird dein Inhalt leichter und öfter konsumiert … und ist somit qualitativ hochwertiger.
  • Weiterführende Quellen – Links zu autoritären Quellen, die deine Behauptungen belegen, sind ein Zeichen für Qualität. Außerdem glauben viele SEO-Experten, dass dieses Verlinken nach draußen ein positives Signal für den Googlebot sein könnte.
  • Grammatik – Die Grammatik ist vielleicht kein direkter Rankingfaktor, aber Statistiken zeigen, dass korrekte Inhalte besser ranken. Rechtschreibfehler sind eben ein Zeichen für schlechte Qualität.
  • Sprachniveau – Egal ob es ein Rankingfaktor ist oder nicht, der Googlebot ist in der Lage, das Sprachniveau deines Inhalts zu bestimmen. Und ein passendes Niveau für deine Zielgruppe hat Auswirkung auf die wahrgenommene Qualität.

Quelle: More guidance on building high-quality sites, Google: Higher Quality Content Not Necessarily More Useful Content, Is External Linking Good For SEO?, Do spelling and grammar matter when evaluating content and site quality?, GOOGLE’S CONTENT READING LEVEL: SEO ANALYSIS OF TOP COLLEGES & CONTENT FARMS

2. Content-Länge

Die optimale Länge ist ein ewiges Streitthema, welches wahrscheinlich niemals enden wird.

Aber eine Sache sollte dir mittlerweile klar sein, die Zeiten, in denen Artikel mit 500 Wörtern funktionieren, sind vorbei. Denn viele Studien zeigen immer wieder, dass längerer Content besser rankt.

Aus menschlicher Sicht macht das auch Sinn, weil längerer Inhalt mehr Raum mit sich bringt und Platz für Tiefe schafft.

Deshalb sagen wir hier im affenblog auch, dass du Blogartikel mit mindestens 1.000 Wörtern schreiben musst. Das ist ein guter Richtwert und eine verdammt gute Content-Strategie.

Quelle: How Important is Content Length? Why Data-Driven SEO Trumps Guru Opinions, How Content Length Affects Rankings and Conversions, What Is Long-Form Content and Why Does It Work?

3. OnPage-Faktoren

So ganz solltest du Keywords jedoch nicht außer Acht lassen.

Deshalb solltest du, sobald du ein Fokus-Keyword gefunden hast, darauf achten, dass es in folgenden Elementen vorhanden ist:

  • Keyword im Title Tag (so nah am Anfang wie möglich)
  • Keyword in der H1-Überschrift
  • Keyword in der URL (URL generell kurz und beschreibend)
  • Keyword in H2- und H3-Überschriften (wenn passend)
  • Keyword ca. zwei mal im eigentlichen Text
  • Keyword einmal fett oder kursiv (so nah am anfang wie möglich)
  • Keyword als Alt-Attribut und Dateiname eines Bildes
  • Keywords in der Meta Description (kein Rankingfaktor)

Abschließend noch ein paar Worte zur optimalen Länge: Beim Title Tag solltest du darauf achten, dass dieses nicht länger als 75 Zeichen ist, da es ansonsten in den Suchergebnisseiten abgeschnitten wird. Auch die gesamte URL sollte im Optimalfall kleiner als 90 Zeichen lang sein.

Quelle: On-Page Factors, A Visual Guide to Keyword Targeting and On-Page SEO, On-Page SEO: Anatomy of a Perfectly Optimized Page, OnPage SEO: Worauf es wirklich ankommt

4. Content Updates

Google favorisiert Content, der regelmäßig geupdatet wird. Vor allem für aktuell wichtige Suchanfragen.

Aber auch das Editieren und Verändern von alten Inhalten ist ein Faktor, der hier einbezogen wird. Dabei erkennt der Googlebot auch, ob du nur ein paar kleine Änderungen durchgeführt oder einen kompletten Abschnitt verändert hast.

Außerdem wird wahrscheinlich noch die Historie hinzugezogen. Das heißt, wie oft wurde die Seite in der ganzen Zeit geupdatet? Täglich? Wöchentlich? Monatlich? Oder jährlich?

Auch wenn der Googlebot frischen Inhalt bevorzugt, kann eine ältere Seite, die regelmäßig geupdatet wird, eine neue Seite überholen.

Dementsprechend checkt die Suchmaschine auch, wie oft frischer Content auf der gesamten Domain veröffentlicht wird. Deshalb macht regelmäßiges Veröffentlichen auch hier Sinn.

Quelle: Our new search index: Caffeine, Freshness Factor: 10 Illustrations on How Fresh Content Can Influence Rankings, Google Freshness Update, Google’s „Freshness“ Update – Whiteboard Friday, Freshness – Wie Google die Aktualität von Webseiten misst

5. Duplicate Content

Duplicate Content bedeutet, dass ein identischer Inhalt (auch ein leicht modifizierter Inhalt) auf einer anderen Seite vorkommt. Dies kann negative Einflüsse auf das Ranking haben.

Auch wenn wir hier im affenblog große Fans von einzigartigem Content sind, kannst du als Lösung einfach Rel=Canonical benutzen. Wenn du es richtig einsetzt, dann sagst du dem Googlebot, dass es sich bei der einen Seite um das Original handelt.

Quelle: Duplicate content, Rel=Confused? Answers to Your Rel=Canonical Questions

6. Relevante Begriffe

Der Googlebot ist intelligent. Er ist in der Lage, relevante Begriffe zu erkennen. Aber nicht nur das. Er ist auch in der Lage, mithilfe von „Latent Semantic Indexing“, die Bedeutung eines Wortes zu erkennen. Er erkennt, ob du z. B. „Apple“ das Unternehmen oder die Frucht meinst.

Relevante Begriffe sagen der Suchmaschine jetzt, dass dein Inhalt einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und kein generischer Text ist, der stumpf für ein bestimmtes Keyword optimiert wurde.

Quelle: WDF*IDF-Content-Optimierung – Proof, Spam und Diversity

User Experience

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Das Thema Content und User Experience gehen Hand in Hand. Daher hat es auch eine Menge mit deinem Ranking zu tun.

Hier geht es darum, wie dein Besucher deine Seite bedient. Aber schauen wir uns mal wieder die Rankingfaktoren im Detail an:

7. Klickrate

Die Klickrate gibt in diesem Fall an, wie viel Prozent der Nutzer innerhalb der Suchergebnisse auf ein bestimmtes Ergebnis klicken.

Du findest hier eine Tabelle, in der du die durchschnittlichen Klickraten der oberen Positionen einsehen kannst.

Du kannst jetzt überdurchschnittliche hohe Klickraten erzielen, wenn du verlockende Überschriften schreibst, diese dann für die Suchmaschine optimierst und auf eine gute Meta Description achtest.

Quelle: Maximizing Your CTR for SEO in Organic Results

8. Verweildauer

Die Verweildauer gibt an, wie lange dein Besucher im Durchschnitt auf deiner Seite verweilt. Vor allem schaut der Googlebot hier hin, wie lange dieser auf deiner Seite verweilt, wenn er von einer Google-Suche kommt.

Wenn viele Menschen jetzt viel Zeit auf deiner Seite verbringen, dann könnte es als Zeichen für gute Qualität gewertet werden.

Quelle: The Long Click and the Quality of Search Success

9. Absprungrate

Die Absprungrate zeigt dir den prozentualen Anteil der Besucher, die nach dem Klicken auf ein Suchergebnis den „Zurück-Button“ gedrückt haben.

Das könnte für die Suchmaschine als Hinweis gewertet werden, dass der Besucher mit dem Suchergebnis nicht zufrieden war und woanders weiter suchen musste.

Wichtig ist hier, dass du die Absprungrate in Zusammenhang mit der Verweildauer betrachtest. Es kann nämlich sein, dass der Nutzer lange auf deiner Seite verweilt, weil er sich in Ruhe einen 3.000-Wörter-Artikel durchliest und ihn dann wieder verlässt, um weitere zu recherchieren. Der Leser hat ein gutes Ergebnis gefunden. Aber die Suchmaschine hat es als Absprung gewertet.

Quelle: Danny Sullivan, Rand Fishkin

10. Responsive Design

Das Smartphone ersetzt so langsam den Computer.

Deshalb kommen heutzutage auch die meisten Google-Suchen darüber zustande. Und ich wette mit dir, dass auch ein ordentlicher Batzen deiner Besucher übers Smartphone oder Tablet kommen, oder?

Aus diesem Grund muss deine Seite responsive sein, damit dein Besucher die bestmöglichste User Experience bekommt.

Ach, und wenn wir schon dabei sind: Achte auf eine ordentliche Schriftgröße – 18 Pixel sind die neuen 12 Pixel!

Quelle: It’s Official: Google Says More Searches Now On Mobile Than On Desktop, Optimierung von Websites für Mobilgeräte

11. Multimedia

Bilder, Videos und andere multimediale Inhalte können vom Googlebot als Qualitätssignal gewertet werden.

Macht auch von der Logik her Sinn: Multimedia erhöht den Mehrwert für deinen Besucher, weil es den Inhalt auflockert und Abwechslung bringt.

Hinzu kommt noch ein ganz wichtiger Punkt: Nicht jeder Mensch liest gerne! Genau hier sind Multimedia-Inhalte die Lösung, um diesen Besucher dennoch zu erreichen.

Quelle: Google Panda 2.5: Losers Include Today Show, The Next Web; Winners Include YouTube, Fox News

12. Seitenarchitektur

Ein klare, saubere und einfache Seitenarchitektur hilft dem Googlebot, deine Seite thematisch zu organisieren und so deinen Content besser zu verstehen.

Aber auch dein Kunde hat etwas davon. Denn wenn dieser Probleme hat, sich auf deiner Seite zurechtzufinden, dann sinkt die Verweildauer, während die Absprungrate steigt. Kein gutes Zeichen.

Quelle: Breadcrumbs

Links

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Von Anfang an waren Links ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschine und deren Bewertungsverfahren. Links sind so spannend, weil diese nur schwer zu manipulieren sind.

Viele Umfragen unter SEO-Experten belegen immer wieder, dass Links immer noch einer der wichtigsten Rankingfaktoren sind.

Im Groben lassen sich diese in zwei große Bereich einteilen: Beliebtheit und Relevanz. Aber schauen wir uns die einzelnen Faktoren mal genauer an:

13. Externe Links (Anzahl)

Externe Links sind Links, die von außerhalb zu dir führen.

In diesem Punkt besprechen wir nur die reine Anzahl an Links. Wenn du viele Links bekommst, ist es ein Indiz für den Googlebot, dass deine Seite beliebt ist.

Hierbei unterscheidet sich aber auch noch, wie beliebt die Seite ist, die gerade verlinkt. Dementsprechend haben Links von Webseiten, die selbst viel verlinkt wurden, mehr Gewicht.

Quelle: The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine, Search Engine Optimization Secrets

14. Externe Links (Relevanz)

Neben der reinen Anzahl an Links ist auch deren Relevanz wichtig.
Deshalb ist ein Link von einer themenrelevanten Seite stärker als ein Link von einer komplett themenfremden Seite.

Quelle: The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine, Hilltop: A Search Engine based on Expert Documents, Search Engine Optimization Secrets

15. Interne Links (Anzahl)

Interne Links sind Links, die von deinen bestehenden Inhalten zu anderen Inhalten von dir zeigen.

Besprechen wir wieder zuerst die reine Anzahl. Diese besagt jetzt, wenn viele interne Links zu einer anderen Seite von dir verlinken, dass diese wichtiger ist als all die anderen Seiten.

Auch hier ist wieder wichtig, wie beliebt die Seite ist, die gerade verlinkt. Hat sie viele eigene Links? Dann hat dieser interne Link mehr Gewicht.

Außerdem könnte hierbei auch noch die Wörterzahl und die Qualität des Contents hinzugezogen werden. So hätte ein Link von einem 1.000-Wörter-Artikel in hoher Qualität mehr Gewicht, als ein Link von einem 25-Wörter-Snippet in schlechter Qualität.

Quelle: The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine, Search Engine Optimization Secrets

16. Interne Links (Relevanz)

Genau wie bei externen Links haben interne Links von thematisch relevanten Seiten eine größere Gewichtung als Links von thematisch fremden Inhalten.

Quelle: The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine, Search Engine Optimization Secrets

17. Domain der Links

Aber es werden nicht nur Links von einzelnen Seiten hinzugezogen, sondern es wird auch die gesamte Domain betrachtet.

Das heißt also, dass die Anzahl und die Relevanz der Domain, die zu dir verlinken, ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor ist. Wenn es ein Link von einer beliebten und relevanten Domain ist, dann hat dieser mehr Gewichtung.

Quelle: The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine, Guide to Competitive Backlink Analysis

18. Ankertext der Links

Egal ob externe oder interne Links, der Ankertext ist ein wichtiger Faktor. Ankertexte sind für den Googlebot interessant, weil sie in der Regel eine saubere Beschreibung der eigentlichen Seite liefern. Das ist auch ein wichtiger Weg, wie der Googlebot die Relevanz einer Seite bestimmt.

Quelle: All About Anchor Text – Whiteboard Friday

19. TrustRank der Links

Der TrustRank sagt aus, wie weit du von einer sehr vertrauenswürdigen Webseite entfernt bist.

Wie mehr Vertrauen die zu verlinkende Webseite besitzt, desto mehr Vertrauen wird dir gutgeschrieben. Deshalb können auch Links von schlechten „Nachbarschaften“ dein Vertrauen schmälern.

Quelle: What is MozTrust?, Why Google Hates Your Site (Hint: It Has Something to Do With TrustRank)

20. Kaputte Links

Weder der Googlebot noch der Mensch mag kaputte Links. Diese erschweren dem Googlebot das Crawlen und Indexieren. Und dem Menschen macht es das Navigieren zur Hölle.

Zu viele fehlerhafte Links können ein Zeichen dafür sein, dass du deine Seite nicht richtig pflegst bzw. nicht aktuell hältst. Es ist dementsprechend ein Signal für schlechte Qualität.

Quelle: Google’s Quality Rating Guide Leaked Again; Here Is Version Five

21. Natürliches Linkprofil

Wenn dein Linkprofil unnatürlich und künstlich aussieht, also wenn z. B. unnatürlich viele Links von einer bestimmten Quelle auf ein bestimmtes Ziel linken, dann kann der Googlebot das als Spam ansehen.

Viele Links von verschiedenen Quellen sorgen aber für ein natürliches Linkprofil und einen gesunden Linkmix.

Quelle: What is Link Building? Strategies & Examples, What is a Natural Link Growth Profile?

Social

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Ob die Social Signals ein Rankingfaktor sind oder nicht, darüber können sich die Geister streiten. Es gibt viele Korrelationen, die belegen, dass es so ist.

Rein von der Logik her macht es Sinn, diese Daten zu verwenden und in den Suchmaschinenalgorithmus einfließen zu lassen.

Schauen wir uns deshalb die wichtigsten Rankingfaktoren im Einzelnen an:

22. Tweets (Anzahl)

Die Anzahl der Tweets einer Seite sind wahrscheinlich entscheidend für das Ranking.

Quelle: Revolutionary study: We prove that tweets do affect rankings

23. Twitter User (Autorität)

Es kann sein, dass Tweets von autoritären Twitter-Profilen mit vielen Followern mehr Gewichtung haben, als Tweets von einem unbekannten Twitter-Profil ohne Einfluss.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

24. Facebook Likes (Anzahl)

Wahrscheinlich werden die Facebook Likes als schwacher Rankingfaktor hinzugezogen.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

25. Facebook Shares (Anzahl)

Weil Facebook Shares eine stärkere Ähnlichkeit mit Links haben, könnte es sein, dass diese eine stärkere Gewichtung haben.

Quelle: Does Google Use Facebook Shares to Influence Search Rankings?

26. Facebook User (Autorität)

Genau wie mit Twitter könnte es sein, dass die Autorität des Facebook Users mehr Gewicht hat.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

27. Google+ +1 (Anzahl)

Wenn der Googlebot alle gerade genannten Faktoren hinzuzieht, dann wird er wahrscheinlich auch wohl sein eigenes Netzwerk hinzuziehen.

Quelle: THE GOOGLE +1 BUTTON HAS NO “DIRECT EFFECT” ON RANKINGS, BUT…

28. Google+ User (Autorität)

Der Googlebot wäre in der Lage, die Autorität des Google+ Users hinzuziehen und dementsprechend hier eine stärkere Gewichtung zu machen.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

29. Gesamte Social Signals

Es kann sein, dass die gesamten sozialen Signale hinzugezogen werden, um deine ganzheitliche Autorität zu bestimmen, die alle deine Seiten beeinflussen kann.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

Brand

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Die Gewichtung der Marke wird immer wichtiger im Bereich der Suchmaschinenoptimierung.

Schaut man sich alleine die Veränderung der Korrelationen von diesem Report von Searchmetrics an, dann sieht man, dass Branding immer wichtiger wird.

Ich mag auch Eric Schmidts Gedanken dazu, dass Marken die Lösung aller Probleme sind. Das sehe ich nämlich genau so!

Deshalb solltest du grundsätzlich darauf achten, keinen generischen Blog, sondern eine waschechte Marke aufzubauen.

Schauen wir uns die einzelnen Faktoren mal genauer an:

30. Brand-Vorteile

Der Googlebot scheint große Marken zu präferieren und gibt ihnen einen boost für bestimmte Shortail Keywords.

Quelle: Google’s Vince Update Produces Big Brand Rankings; Google Calls It A Trust “Change”

31. Brand-Ankertexte

Ein gebrandeter Ankertext, also ein Linkstext mit einem Markennamen, ist ein einfaches aber klares Singal für den Googlebot.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

32. Brand-Suche

Wenn Menschen nach deinem Markennamen suchen, dann zieht der Googlebot das vielleicht in Betrachtung, um deine Markendominanz zu stärken.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

33. Brand-Erwähnungen

Große Marken werden im Internet durchgehend erwähnt. Deshalb können auch reine Erwähnungen deiner Marke nützlich sein.

Hierzu gibt es eine Theorie, die besagt, dass Erwähnungen deiner Marke (ohne Link) dennoch als positives Signal in Betrachtung hinzugezogen werden können.

Quelle: Co-Citation and Co-Occurrence – The Next Big Thing in SEO

Technik

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Zu guter Letzt kommt die Technik. Achja, die Technik. Wie ich sie „liebe“! 😀

Dennoch sind auch aus technischer Sicht einige Dinge wichtig. Vor allem folgende Rankingfaktoren:

34. Sitemap

SEO-Experten sind sich nicht sicher, ob die Sitemap ein Rankingfaktor ist. Aber diese hilft dem Googlebot leichter, die einzelnen Seiten zu indexieren und daher die Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnisseiten zu steigern.

Quelle: Site Architecture & Search Engine Success Factors

35. Code

Aber auch dein HTML-Code könnte Fehler aufweisen. Viele Fehler könnten hier ein Zeichen für schlechte Qualität der gesamten Seite sein.

Quelle: What is W3C? Are W3C Errors Relevant to SEO?

36. TLD

Eine länderspezifische Top Level Domain (TLD) hilft, in bestimmten Ländern besser zu ranken. Deshalb machen länderspezifische Domains oft Sinn.

Quelle: Google’s 200 Ranking Factors: The Complete List

37. Page Load

Google legt immer mehr Gewichtung auf die Schnelligkeit deiner Seite. Deshalb ist es wichtig, dass dein Code clean ist und deine Bilder sowie Videos komprimiert sind.

Quelle: Using site speed in web search ranking

Fazit

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, waren das bei weitem nicht alle Rankingfaktoren.

Aber wie auch erwähnt, waren das die Wichtigsten, die uns Content Marketer betreffen. Diese solltest du unbedingt auf dem Schirm haben.

An dieser Stelle geht auch noch ein großer Dank an Backlinko, Northcutt, Searchmetrics und MOZ, die alle exzellente Arbeit geleistet haben, um aus ihrer Sicht die Rankingfaktoren zu bestimmen und für diesen Artikel als Hilfestellung hingezogen wurden.

Aber fassen wir noch mal kurz zusammen:

  • Content – Erstelle immer wirklich hochwertigen Content, der Probleme deiner Kunden löst. Fokussiere dich auf deinen Kunden und mache sein Leben besser.
  • User Experience – Denke immer daran, dass du eine anständige User Experience lieferst und dein Kunde deine Seite leicht bedienen kann.
  • Links – Fokussiere dich auf externe und interne Links von hochwertigen und relevanten Quellen. Gehe immer lieber auf Qualität anstatt Quantität.
  • Social – Wenn du hochwertige Inhalte erstellst, die ein Problem lösen, dann reicht das alleine aus, um für Shares und dementsprechend gute Rankings zu sorgen.
  • Brand – Erschaffe keine generische und keywordüberladene Webseite, sondern eine waschechte Marke mit allem drum und dran.
  • Technik – Vergiss auch die Technik nicht und achte immer darauf, dass keine schwerwiegenden technischen Fehler vorkommen.

Aber jetzt bist du an der Reihe. Habe ich einen wichtigen Faktor vergessen? Oder bist du irgendwo anderer Meinung?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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38 Kommentare

  • What a wonderful introduction you have given to a SEO basics. This kind of articles will be very useful to the newbies in SEO industry.I enjoyed reading this full article. Thanks for posting
  • Die Gewichtung der einzelnen Faktoren wäre evtl. noch interessant gewesen. Da ich gerade die Socialsignals als eher unwichtig empfinde. Was meinst du?

    Gruss
  • Hi Adrian,

    guter Hinweis, thx!

    Bin ich leider anderer Meinung. Studien und Erfahrungen zeigen, dass es vor allem bei den Social Shares Korrelationen gibt. Also so ganz unwichtig sind sie nicht. Sind im entferntesten Sinne ja auch Links.
  • Langsam geht es mir auf den Geist das nur Content gut ranked wenn er über 1000 Worte hat. Das sind meist die Seiten auf denen ich wieder auf zurück klicke und so die Absprungrate erhöhe. Wenn ich Infos suche möchte ich diese im Normalfall knapp und prägnant. Wenn ich mir dazu einen halben Roman durchlesen muss nur weil Google es so will und nur so die Seite auf den vorderen Ergebsse kommt ist es absolut nicht Userorientiert. Und das geht nicht nur mir so.
    JustMy2Cent
  • Hi Ralf,

    ich verstehe dich da! Aber auf der anderen Seite ist hochwertiger Inhalt einfach detailliert. Und oft will der User auch intensiv in das Thema eintauchen.
  • Hi Vladi,

    ich hatte mir vor geraumer Zeit einmal den Artikel von Brian Dean (BACKLINKO) durchgelesen. Der war auch sehr gut.

    Nur dein Artikel ist einfach komprimierter und auf den Punkt gebracht.
    Gefällt mir gut.

    Wie lange hast du dafür gebraucht den zu erstellen?



    Bis bald...
    Der Brian
  • Hi Brian,

    jup, der Artikel von Brian Dean ist top. Wollte bloß etwas kompakteres erstellen! :)
  • Super, Vladi - ich habe gerade ein Workbook zum Thema Positionierung geschrieben, und bei der in diesem Kontext ebenfalls wichtigen SEO auf die unzähligen Anleitungen im Netz verwiesen. Ich denke, auch aufgrund Eurer Artikel im Rahmen des SEO-Monats, werde ich das nachher überarbeiten und einfach auf den affenblog verweisen.

    Warum? Darum:

    Dieser Artikel ist sehr hochwertig und hat mir selbst auch noch einmal einen guten Überblick gegeben, der ich doch in der Copywriting- & Content-Marketing-Schmiede von Copyblogger.com geformt wurde. Zusammen mit Deinen anderen Blog-Inhalten enthält der Affenblog meiner Meinung nach alles zu SEO, was man als einfacher Blogger oder Unternehmer wissen muss.

    Ich habe übrigens immer so meine Probleme mit dem Seitenspeed, trotz optimierter Bilder. Vielleicht ein Argument für schnelleres Hosting...

    Danke Dir für die Mühe!
    Daniel
  • Hi Daniel,

    besten Dank! Coole Idee mit dem Workbook! :)
  • Hallo zusammen,
    ich würde noch gerne etwas anmerken.
    Zum einen zu den externe Links. Ich würde deren Bedeutung nicht zu hoch hängen. John Mueller hat grade erst bestätigt, dass externe Links keine eigene SEO-technische Bedeutung haben bzw. keine direkte Auswirkung. Dazu schwächt jeder weitere Link die interne Verlinkung.

    Zur internen Verlinkung - Hier ist vor allem ein hierarchisches Vorgehen wichtig. Die wichtigsten Seiten sollten auch am besten intern verlinkt sein.

    Soweit so gut, viel Erfolg noch ;-)
  • Hi Sebastian,

    danke für den Tipp! Hast natürlich recht, man sollte nie übertreiben!
  • Eine kurze Url zu haben ist eine Sache, aber wenn bei Google nirgends ein Datum steht, und ich nicht weiß wie alt der Artikel ist, finde ich es als Leser saudoof! Gerade SEO-Infotexte unterliegen einer Lebensdauer, die man künstlich verlängert mit kurzer URL und NoDate. Seid doch mal menschenfreundlich und gebt Google nicht so viel Macht...
  • Hi Susi,

    die Strategie von professionellen Bloggern sollte eh sein, zeitlose Inhalte zu erstellen und diese upzudaten. Dann hätte man das Problem gelöst.
  • Hallo Vladi,
    ein super Artikel und eine perfekt komprimierte Übersicht. Mir persönlich hat nichts gefehlt - jedoch wurde vieles sehr gut zusammengefasst. Ich habe wohl 3-5 Post it's mit den Infos rumfliegen ;-) nun gibt es deinen Artikel. Herzlichen Dank und viele Grüße.
    Cathi von fit-weltweit aus Berlin

    Frage: hast du die Google Quelle aus seo Sicht 1000x eingefügt oder aus rechtlichen Gründen?
  • Hi Catharina,

    besten Dank!

    Haha, auch wenn ich ein Fan von Post it's bin, ist so ein aufgeräumter Artikel als Ressource hilfreicher, oder? :D

    Welche Google-Quelle?
  • So etwas lese ich gerne, damit kann ich immer meine eigene Meinung zu Optimierungsmaßnahmen überprüfen, zudem findet man auch hin und wieder etwas Neues.
  • Und wieder ein herrlicher Beitrag von Euch!

    Lg
  • Sehr cool, nochmal was gelernt. Herzlichen Dank, Vladi!
  • Hi Christoph,

    sehr cool! Bitte! ;)
  • Zu diesem Artikel möchte ich auf den Podcast von Termfrequenz hinweisen. Malte Landwehr von Searchmetrics stellt hier zum Thema SEO sehr aktuelle Daten vor.

    http://www.termfrequenz.de/podcast/seohouse-63/

    Die Verwendung von Ankertexten bei Punkt 18 sind stark rückläufig. Wer es mit zu harten Keywords übertreibt, steuert hier schnell in eine Penalty von Google.

    Google benötigt den Ankertext nicht zwingend, da auch der Content um den Link herum ausgewertet wird. Sprechende URLs helfen hier natürlich auch.
  • Hi Johannes,

    danke für den Tipp!

    Genau, wie eigentlich immer, sollte man auch mit den Ankertexten nicht übertreiben. Das mit den Wörtern um den Link ist auch immer wieder ganz interessant und sollte man im Hinterkopf behalten!
  • Klasse Übersicht, Vladi - danke sehr dafür!

    Ich bin professionell neugierig: Warum hast du den Link für "22. Tweets (Anzahl)" durchgestrichen?

    Weil die Autoren aus der Tatsache, dass ein Artikel auf Twitter oft verlinkt wird, schlussfolgern, dass der Artikel WEGEN der Tweets beliebt ist? Was ebenso kompletter Unsinn ist wie die Behauptung, dass Kids zu Justin Bieber Konzerten gehen, weil darüber getwittert wird. Ursache und Wirkung zu vertauschen ist beliebt. Vor allem, wenn man Twitter Marketing Services verkaufen will. :)

    Oder hattest Du einen anderen Grund für den Durchstrich?

    Danke übrigens auch noch für den Podcast. Super Leistung in dem Zweier-Team!
  • Hi Tom,

    danke dir! Das war nicht bewusst, der kommt irgendwie mit der https URL nicht klar. Jetzt ist's gefixt!

    Ja ja, die gute alte Geschichte mit der Kausalität und der Korrelation! :)
  • Hallo Vladi,

    vielen Dank für diese echt gute Zusammenfassung und den sehr gut aufgebauten Überblick. Somit wird mir als Neuling dieses Thema endlich mal gründlich aufgearbeitet. jetzt kann ich mich auch mal daran trauen :-)

    Vielen Dank für Deine Mühe!

    Liebe Grüße
    Hans-Jürgen
  • Hi Hans-Jürgen,

    keine Ursache! Go for it! ;)
  • Hi Vladi,

    ich glaube das ist die bisher umfangreichste und beste Übersicht, die ich in deutsch gelesen habe. Und ohne sich zu sehr nach dem unbeliebten SEO anzufühlen, wenn du weißt was ich meine.

    Ich finde den Punkt mit dem Branding besonders interessant. Ich habe letztens eine Podcast-Episode mit Brian Dean (Backlinko) und Pat Flynn (Smart Passive Income) gehört:

    - http://www.smartpassiveincome.com/backlinking-whats-working/

    Da ging es unter Anderem auch darum, dass eine starke Marke einen ziemlichen Boost geben kann. Besonders, wenn es soweit ist, dass themenrelevante Keywords zusammen mit dem Markennamen gegoogelt werden.

    Insofern eine dicke Zustimmung - eine affenstarke (:P) Marke lohnt sich in vielerlei Hinsicht!

    Danke für diesen Hammer und Grüße aus Seoul!
    Dennis
  • Hi Dennis,

    das war das Ziel!

    Besten Dank, sehe ich, wie gesagt, auch so! :)

    Grüß zurück!
  • Hallo Vladislav,

    das ist wirklich ein Klopper.
    Ich nutze, wie viele andere auch, SEO by Yoast. Mit seinem Ampelsystem liefert es einen guten Überblick über die SEO Optimierung.

    Wie seiht es eigentlich mit Vlogs aus, auf denen ja nunmal nicht so viel Text enthalten ist? Oder sollte man das Transcribe mit einfügen?

    Hast Du auch mal eine Statistik zu optimalen Blogbeitragslänge gefunden? Mir ist die Zahl von 1500 Wörtern irgendwie noch im Kopf. Aber das kann sich ja schon wieder sehr geändert haben.

    Weiterhin denke ich das Schnelligkeit wirklich ein wichtiger Faktor ist, Zwecks User Experience und Wartezeiten bei den mobilen Usern ohne LTE.

    Bis dann
    Andreas
  • Hi Andreas,

    oh ja! Würde ich immer empfehlen, deshalb haben wir bei unseren Podcasts auch immer Transkripte mit dabei.

    Ja, das liegt irgendwie bei 1.000+. Alles um den Dreh ist super! :)
  • Hi Vladislav,

    sehr guter Überblick, wenn man bedenkt, dass man allein schon zu jedem Punkt einen eigenen Blogartikel schreiben könnte.

    Ich würde gerne noch hinzufügen, dass der Titel auf jeden Fall IMMER in h1 sein sollte und auf der Webpage nur einmal auftauchen darf.

    Ich hatte mal ein Problem bei einen von meinen Projekten. Da war schon eine h1 im Template integriert. Plus meinen Text wurden dann zwei h1 auf der Seite gecrawlt. War blöd fürs Ranking.
    Mein Tipp: Wenn die Internetseite steht, jagt sie mal durch SEOlytics&Co ;-)

    LG Silvi
  • Das Thema Rechtschreibung und Ausdruck hast du aber auch nicht soooo genau genommen ;)
  • Hey Dirk,

    wo ist die was aufgefallen? Bei so einem Klopper ist das immer schwierig! :)

Was denkst du?