Die 5 wichtigsten Wörter in der deutschen Sprache, die deinen Leser überzeugen

Von Vladislav Melnik 77

Ein alter, blinder, obdachloser Mann sitzt auf einem Stück Pappkarton vor einer Treppe.

Einige Passanten laufen an ihm vorbei und beachten sein Schild mit der Aufschrift …

Ich bin blind, bitte helfen Sie.

… nicht wirklich.

Er bekommt nur ein paar Münzen in seine alte, aber saubere Konservendose.

Dann kommt eine schwarz gekleidete Frau. Läuft an ihm vorbei. Bleibt stehen. Dreht sich um und wirft einein Blick auf sein Schild.

Sie packt das Schild und schreibt einen neuen Text auf die Rückseite. Dann geht sie weiter.

Plötzlich bekommt der alte Mann Münze nach Münze. Er wird förmlich mit Kleingeld überschüttet.

Später am Abend kommt die schwarz gekleidete Frau wieder vorbei. Daraufhin fragt der alte Mann verdutzt: „Was hast du mit meinem Schild gemacht?“.

Sie sagte nur: „Ich habe das Gleiche geschrieben, nur mit anderen Wörtern“.

Was stand auf dem Schild?

Es ist ein wunderschöner Tag, aber ich kann ihn nicht sehen.

Dieser Satz war erfolgreicher, weil er Emotionen erzeugte. Das ist die Macht der Wörter.

Wörter berühren. Wörter bewegen. Wörter überzeugen.

Unser Gehirn wandelt Wörter in Melodien um. Wörter sind Musik für unsere Ohren.

Kanntest du die Geschichte schon? Sie entstammt nicht aus meiner Feder, sondern ist aus einem viralen Video von Andrea Gardner.

Aber bevor wir zu den wichtigsten Wörtern kommen, schauen wir uns zuerst die Quellen dafür an.

Was waren die Quellen?

Bereits 1961 begannen Zeitungen, Wörter zu sammeln, die ihre Leser am meisten überzeugten – das erläutert uns Benjamin Zimmer von der University of Pennsylvania hier:

ueberzeugendsten -woerter-1961

Die linke Anzeige erschien am 14. August 1961 in der New York Times. Die Rechte einige Monate später am 11. Oktober in der Washington Post.

Einige Jahre später hat David Ogilvy 1963 seine Liste der 20 überzeugendsten Wörter in der Werbung veröffentlicht:

ueberzeugendsten -woerter-david-ogilvy

Auch wenn das alles gute und funktionierende Wörter sind, hat Gregory Ciotti hier exzellente und aktuelle Recherche betrieben.

Vor allem bestätigen meine Erfahrungen, dass diese Wörter die fünf Wichtigsten sind, die deinen Leser überzeugen!

Gilt das auch fürs Deutsche?

Ich wusste, dass du das sagst.

Aber ich kann dich beruhigen. Ich benutze seit 2012 englische Werbetext-Regeln erfolgreich im deutschsprachigen Raum – ohne Probleme.

Und auch Werbetext-Legenden wie Claude Hopkins und David Ogilvy stimmen mir zu:

Die menschliche Natur verändert sich nicht.

Diese fünf Wörter sind für alle Menschen anwendbar. Egal in welcher Sprache.

Denn die Wörter an sich sind unwichtig. Was zählt ist ihre psychologische Bedeutung!

Aber genug der langen Worte. Schauen wir uns die fünf Wörter endlich mal genauer an.

1. „Du“

Bloggen ist kein Aufsatz. Es ist eine lebendinge Unterhaltung. Und in einer Unterhaltung sprichst du dein Gegenüber doch auch mit „du“ an, oder?

Das unscheinbare Wörtchen „du“ ist nicht nur einer der häufigsten Wörter in der deutschen Sprache, sondern hat auch noch eine andere wichtige Funktion:

Durch das „du“ fühlt sich dein Leser persönlich angesprochen und involviert. Es fühlt sich so an, wie eine direkte Unterhaltung mit dir.

Aber die wahre Kraft liegt hier gar nicht so sehr auf dem Wort, sondern
darauf, sich auf deinen Leser zu fokussieren.

Ich sage es immer wieder: Dein Blog ist für deinen Leser da. Alles was du machst, machst du nur für ihn. Du bekommst erst einen Nutzen, wenn du deinem Leser vorher einen Nutzen lieferst.

Hier kannst du noch eine Schippe drauf legen. Dein Leser möchte zwar das Wort „du“ lesen, aber noch viel lieber hört er seinen eigenen Namen. Wenn möglich, dann spreche deinen Leser immer direkt an.

Tipp: Jedes mal, wenn du einen Text geschrieben hast, dann checke, wie oft du „du“ und wie oft du „ich“ verwendet hast. Kannst du da noch optimieren?

2. „Weil“

Wenn du verlockende und überzeugende Texte schreiben möchtest, dann führt kein Weg an der Spezifikation vorbei:

Wie spezifischer du bist, desto glaubwürdiger werden deine Argumente, Texte und Blogartikel.

Du kannst viele Wege gehen, um spezifisch in deinen Texten zu werden. Einer der Besten und Einfachsten ist es, einen Grund zu liefern. Einen Reason Why.

Und was ist das beste Wort dafür?

„Weil“.

Die „Macht des Weils“ wurde z. B. von der Psychologin Ellen Langer dokumentiert und von Robert Cialdini in „Influence“ erzählt.

Langer führte ein Experiment durch. Dort wollte sie den Kopierer benutzen. Dabei testete sie drei verschiedene Variationen.

Hier sind die Ergebnisse:

  • „Entschuldigung, ich habe fünf Seiten. Dürfte ich den Kopierer benutzen?“ – Hier sagten 60% okay.
  • „Entschuldigung, ich habe fünf Seiten. Dürfte ich den Kopierer benutzen, weil ich in Eile bin?“ – Hier sagten 94% okay.
  • „Entschuldigung, ich habe fünf Seiten. Dürfte ich den Kopierer benutzen, weil ich Kopien machen muss?“ – Hier sagten 93% okay.

Es scheint also so, dass das Wörtchen „weil“ so kraftvoll ist, dass die eigentliche Begründung dahinter gar nicht so wichtig ist.

Hauptsache es kommt irgendeine Begründung. Unser Gehirn ist manchmal ein lustiges Teil, oder?

Tipp: Sei immer so spezifisch wie möglich. Benutze das Wort „weil“ und gib immer einen Grund an.

3. „Kostenlos“

Wir Menschen lieben kostenlose Dinge so sehr, dass sie unsere Entscheidung maßgeblich beeinflussen.

Dan Ariely beschreibt in „Predictably Irrational“ einen harten Kampf zwischen einer Lindor Kugel und einem Hershey Kiss. Dort versuchte er das Wort „kostenlos“ in Relation zum wahrgenommenen Wert zu bestimmen.

Zu aller erst fragte er in der Studie, was man lieber wählen würde – einen Hershey Kiss im Wert von einem Cent … oder eine Lindor Kugel im Wert von 15 Cent?

Die Ergebnisse sahen wie folgt aus:

lindor-hershey-kiss-1

Es haben fast alle die Lindor Kugel gewählt bzw. ihr einen größeren Wert zugeschrieben. Ist ja auch ein guter Deal, oder?

Aber beim zweiten Versuch sah das schon ganz anders aus: Was ist, wenn der Preis um einen Cent reduziert wird? So, dass der Hershey Kiss kostenlos ist?

Das hat die Ergebnisse drastisch verändert:

lindor-hershey-kiss-2

Die Relation ist zwar gleich geblieben (14 Cent), aber jetzt wurde der Hershey Kiss viel häufiger gewählt. Warum? Weil er kostenlos war!

Beim ersten Test ging es darum, einen guten Deal zu machen. Beim Zweiten, ein Geschenk abzustauben. Ein großer Unterschied.

Das liegt daran, dass wir Menschen es hassen, Dinge zu verlieren, die wir hätten haben können. Unser Instinkt sagt uns automatisch: „Nimm die tief hängende Frucht“.

Tipp: Wenn passend, dann baue immer das Wort „kostenlos“ ein. Du hast gesehen, wir Menschen lieben kostenlose Dinge.

4. „Sofort“

Wir wollen jetzt abnehmen. Wir wollen jetzt mehr Freizeit. Wir wollen jetzt einen erfolgreicheren Blog.

Nicht gestern. Nicht heute. Nicht morgen. Jetzt!

Zu diesem Thema gab es auch mal eine nette Studie von Walter Mischel, die sich das „Stanford Marshmallow Experiment“ nennt.

Hier wurden Kindern ein Marshmallow angeboten. Wenn sie ca. 15 Minuten durchhalten würden, dann wurde ihnen ein Zweiter versprochen:

Ergebnis dieser Studie war, dass zwei von drei Kids den Marshmallow sofort gegessen haben. Nur einer von den Dreien hat durchgehalten.

Viele weitere Kernspintomograph-Studien belegen auch, dass unser Gehirn total abgeht, wenn es sofortige Belohnungen bekommt.

Wörter wie „sofort“, „gleich“ oder „schnell“ sind Schalter, um unser Gehirn zum Kochen zu bringen.

Tipp: Biete immer, sofern möglich, deinem Leser ein sofortiges Ergebnis an und benutze „sofort“ oder ähnliche Wörter.

5. „Neu“

Das Wörtchen „neu“ ist etwas widersprüchlich: Wir Menschen haben großes Interesse an neuen Sachen. Aber wir hassen Veränderung.

Vor allem in der Werbung spielen Neuigkeiten eine große Rolle. Nimm ein altes Produkt, klatsche dort „neu“ rauf und du wirst mehr verkaufen.

Wir haben uns in all den Jahren selbst antrainiert, neuen Inhalten mehr Beachtung zu schenken.

Warum sonst liest man jeden Morgen die Tageszeitung?

Interessant ist auch, dass „neu“ immer mit besser assoziiert wird, auch wenn das nicht unbedingt der Fall sein muss. Wie gesagt, unser Gehirn ist manchmal ein lustiges Teil.

Egal ob eine neue Lösung für ein altes Problem, neue Features für dein Produkt oder neue Konzepte für deine Beratungsdienstleistung, du musst deinem Leser immer wieder Neuigkeiten liefern. Er verlangt das.

Tipp: Liefere deinem Leser immer neue Inhalte und benutze das Wörtchen „neu“ so oft wie möglich. Natürlich nur dann, wenn’s passt.

Fazit

Die Geschichte mit dem alten, obdachlosen Mann hat gezeigt, dass einfache Wörter das Ergebnis drastisch verändern können.

Aus diesem Grund musst du dich zuerst darauf fokussieren, dass du das „ich“ durch ein „du“ austauschst. Dadurch richtest du dich automatisch auf deinen Leser … und nicht auf dich.

Aber du musst noch einen draufsetzen und immer einen Grund liefern – benutze fleißig das Wörtchen „weil“. Und, wenn möglich, dann solltest du „kostenlos“, „sofort“ und „neu“ anbieten und vor allem nennen.

All diese Wörter waren den alten Werbetext-Legenden wie Claude Hopkins, David Ogilvy und John Caples bekannt. Sie hatten vor knapp 100 Jahren zwar keine Kernspintomographen, aber sie haben es durch Trial and Error selbst herausgefunden.

Alle diese fünf Wörter haben Bestand … und werden noch lange Bestand haben. Sie sind menschliche Natur.

Wie oft verwendest du diese fünf Wörter?

Hinterlasse jetzt ein Kommentar, weil du dann sofort und kostenlos neues Feedback bekommst! 😉

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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77 Kommentare

  • Prima Artikel! Wie immer habe ich mal wieder was gelernt! 👍🏻
  • Wow, Vladislav, das ist wieder mal ein echt genialer und für viele meiner Kunden enorm hilfreicher Artikel! Wird auf jeden Fall geteilt. Danke dir!
  • Erstmal danke für den Artikel. Es ist schon manchmal erschreckend, wie leicht Menschen mit bestimmten Worten zu beeinflussen sind. Was mich dabei aber noch interessieren würde. Da ein Blog ja meist ein Teil einer Website ist, also in Form von Hallo... Dienstleistung... Impressum... Kontakt... Blog etc.

    Da ergibt sich aber die Frage, wenn ich im Blog meine Leser duze, sollte das dann auch für den Rest der Website auch gelten? Ich würde dies sonst als ziemlichen Bruch empfinden. Hier Sie ... Und ne Seite weiter Du.

    Mein Problem wäre dann halt, das das Abgebot der Dienstleistung mit einem Du versehen in meinen Augen nicht mehr wirklich seriös wirken würde.
    Wie seht Ihr das?
  • Hi Sascha,

    keine Ursache! Ich würd's auch einheitlich machen, ansonsten hast du einen Bruch. Aber auch eine seriöse Dienstleistung kannst du mit "Du" anbieten :)
  • Guter Artikel. Ich würde noch Wörter wie "einfach", "mühelos", "schnell", "simpel" und "unkompliziert" aufnehmen.

    Es ist im Prinzip ganz einfach... der Leser will alles und zwar am besten sofort und kostenlos :D
  • Aloha Vladi,

    ein sehr interessanter Artikel, davon war einiges Neu für mich, danke dafür das Du mir damit jetzt geholfen hast, weil ich es gleich umsetzen werde und das alles kostenlos!

    Weil es am wichtigsten in unseren Leben ist, wichtiges "Sofort" zu tun, denn "Jetzt" ist der ideale Moment dafür, noch einmal herzlichen Dank, dass Du Dir die Arbeit gemacht hast und es sogar kostenlos anbietest.

    Einen kleinen Tipp als Geschenk habe ich für Dich, lebe im "Jetzt", wenn Du sofort mehr Freude im Leben haben willst!

    Es ist kostenlos, Du musst es nur jetzt tun!

    LG Lothar
  • Hallo Vladislav,
    das hier ist ja noch alles NEU für mich, aber ich werde SOFORT mal meine Seite checken, WEIL ich diese super KOSTENLOSEN Tipps, die DU hier aufführst, ganz SCHNELL umsetzen werden :-)

    Danke dafür :-)

    Viele Grüße
    Kerstin
  • cool, cool, cool.
    Werde direkt meinen Blog checken!
    Danke für die Tipps.
  • Hallo!
    Ich bin "hier" noch recht neu dabei und schaue mal so, was die "Großen" so treiben: Kompliment, Du kannst einfach gut schreiben! Mit den 5 Wörtern oder ohne. Ok, vielleicht Übung, Übung, Übung.....aber etwas Talent gehört schon dazu und das hast Du. Du bist ja schon fast so etwas, wie ein "Blog-Papst" haha....
    Da ich aber Wörter liebe, gleich ob geschrieben oder gesprochen, ist das hier einfach sehr genussvoll! Und natürlich informativ. Danke, Bea
  • Hi Bea,

    dann einmal herzlich willkommen! ;)

    Haha, "Blog-Papst", den muss ich mir merken, danke!
  • Hallo Vladislav,

    das ist ein sehr spannender Artikel. Ich komme aus einem recht konservativen Business-Umfeld, wo ich all diese Dinge mal gelernt habe.
    ABER: nun habe ich die Branche komplett gewechselt; ich habe ein Modegeschäft eröffnet vor zwei Jahren und seit gestern habe ich einen Blog.

    Damit bewege ich mich in einem für mich (technisch total unbedarft wie ich bin) vollkommen neuen Terrain und es ist umso spannender zu lesen, dass doch viele der alt hergebrachten Dynamiken auch hier gelten.

    Nun bin ich zwar noch immer im Tal der Ahnungslosen, was die Vermarktung meines Blogs angeht und ob es überhaupt Sinn macht, bei einer nicht mehr super-jungen Zielgruppe überhaupt zum Thema Mode zu bloggen, aber Deine Ausführungen hier werde ich mit Interesse lesen.

    Viele Grüsse, Bettina
  • Hi Bettina,

    danke dir! Sehr cool! ;)
  • Hallo Vladislav,

    könnte ich das Wort Du auch durch Sie ersetzen? Das wäre ja auch eine direkte Ansprache? Mein Blog richtet sich mehr an Geschäftsleute und ich hatte Befürchtungen, dass eine DUZ-Kultur hier vielleicht ein wenig zu persönlich ist.

    Danke für deine Meinung

    Grüße
    Sascha
  • Hi Sascha,

    wie gerade gesagt, jup, kannst du. Hauptsache die direkte Ansprache ist da.
  • Hej Vladi,

    haha, die Zusammenfassung am Ende war genial! Alle Tipps berücksichtigt und auch noch witzig. Besser gehts nicht! :)
    Aber auch der Aufhänger hat wirklich Lust aufs Weiterlesen gemacht.

    Direkt ansprechen ist auch meine Devise! Allerdings sieze ich die Leser (weil das Vorgabe ist und auch in diesem Fall einfach besser passt).
    Und jetzt frage ich mich, ob das Siezen auch eine ähnlich starke Signalwirkung hat wie das Duzen. Denn duzen ist nun mal persönlicher & lockerer.
    Aber vielleicht ist das auch einfach nur zielgruppenabhängig. Und viel wichtiger, dass man die Leser überhaupt direkt anspricht - ob nun tendenziell höflicher oder persönlicher :D

    Grüße, Cathrin
  • Hi Cathrin,

    haha, danke dir! Das haben ja viele hier in den Kommentaren nachgemacht :)

    Ja, ob "du" oder "Sie", die Message im Hintergrund ist ja fast gleich, auch wenn "du" etwas persönlicher ist.

    Genau! Hauptsache direkt ansprechen, darauf kommt es an!
  • Hallo Vladimir, Du hast mich wiedermal begeistert!

    Vielen Dank für diesen kostenlosen Tipp.

    Den habe ich heute zum richtigen Zeitpunkt gelesen,
    weil ich damit meine Artikel sofort neu denken will.

    LG von Doris
  • Moinsen. Schön mit den Belegen für die Kraft der Wörter. Nur das "Du" schwächelt hier ein bisschen. Woher nimmst Du deine Erkenntnis dazu, dass es eines der 5 stärksten Wörter ist? Und auch die Erklärung für "Neu" wäre natürlich mit einem "Beleg" oder einer Referenz dann in guter Gesellschaft gewesen. Oder kommt das aus dem Bauchgefühl und eigenen Beobachtungen heraus?

    Ich weiß. Man mag es als Haar in der Suppe sehen. Aber wenn man es korrekt machen will... ;) Ich könnte so auch behaupten, dass z.B. das Wort "Warum" hier fehlt. Es ist eines der am häufigsten verwendeten Worte in Clickbait-Headlines. Warum? Weil es scheinbar verdammt gut funktioniert. Kein Wunder, man erwartet eine Erklärung oder eine Antwort. Genauso sind Wörter der Steigerung beliebt und stark. Oder auch Worte, die neugierig machen, wie z.B. "Geheimnis".
  • Hi Oliver,

    das ist ein guter Mix aus Studien, Wissen und Erfahrungswerten.

    "Warum" würde ich zu "weil" einordnen. Damit ist ja im Prinzip dasselbe gemeint :)

    "Geheimnis" ist immer nett, aber am Ende des Tages nicht so wichtig wie die anderen.
  • Hach, dein neuer Artikel ist so herrlich erfrischend, weil ich direkt sofort etwas kostenlos gelernt habe. :)

    Vielen Dank dafür. Ich werde in Zukunft die Anrede in meinen Blogs auch auf das Du ändern, es hat in der Tat einen ganz anderen Charakter.
  • Hallo Steffi,

    hehe, besten Dank! Jep, kann ich dir nur raten.
  • Super aufbereitet. Landet sofort in meine "Best of Artikel" Liste. Oder besser gesagt:

    DU kommst SOFORT auf meine NEUE Liste WEIL ich diesen Artikel gut finde und das auch noch KOSTENLOS

    Liebe Grüße aus Wien :-)
  • Hi Sebastian,

    sehr cool, danke!

    Haha - die Wörter sind hier ja ein richtiger Running Gag.
  • Hallo Vladi,
    DU hast wieder einen tollen, KOSTENLOSEN Artikel geschrieben, der SOFORT völlig NEUE Erkenntisse bringt ;-)
    Kaum zu glauben, dass unsere Hirnkasteln so einfach gestrickt sind... doch ich glaub dir 100%ig. Ich werde diese Worte nun öfter ganz bewusst benutzen!

    Danke und liebe Grüße
    Christine
  • Hi Christine,

    hehe, besten Dank!

    Natürlich darf mich nicht über die Länge schlagen, aber sich bewusste machen sollte man die Wörter schon.
  • Hallo Vladi,

    du hast mit deinem Blog und den kostenlosen Tipps bei mir sofort Wirkung erzielt, weil Dein Text mich inspiriert hat neue Wege zu gehen.

    Beste Grüße

    Hartmut
  • Hi Hartmut,

    freut mich, danke! :)
  • Hi Vladi,

    ich nutze in meinen Artikeln bisher die Mehrzahl, also die Anrede "Ihr" und nicht "Du". Wie ist Deine Meinung dazu? Kann das bei Blogs (bzw. Blogthemen) vielleicht sogar sinnvoll sein die Mehrzahl anstatt die Einzahl einzusetzen? Oder ist es nur eine persönliche Vorliebe?

    Gruß
    Carsten
  • Hi Carsten,

    unbedingt vermeiden. Menschen lesen deine Texte wenn sie alleine sind.

    Solltest auf einen Wechsel direkt bessere Ergebnisse bekommen.
  • Hallo,

    gestern erst habe ich überlegt, wie es sich wohl in der deutschen Sprache mit dem "Du" bzw."Sie" verhält. Würdest du empfehlen, Leser generell zu "duzen"? Sollte man in gewissen Fällen da nicht eine Ausnahme machen?
  • Hi Yvonne,

    kommt auf das Publikum an. Aber ich bin ein "Du"-Typ. Finde das "Sie" ist käse.
  • Hi Vladi,

    sehr cooler Post.

    Viele Leute wissen gar nicht wie mächtig und unterbewusst Wörter wirken können. Selbst wenn man davon weiß erwischt man sich dabei. Wie oft denkt man sich bei Rabattaktionen "Boah, hier muss ich zuschlagen, weil ich X EUR sparen kann." obwohl man den Gegenstand gar nicht unbedingt benötigt.

    Die Leute sollte sich lieber mehr mit diesen Dingen beschäftigen um gegen die schwarzen Schafe dort draußen anzukämpfen, die die Vorteile dieser Tools ausschließlich für sich nützlich machen.

    Cialdini's Influence ist wirklich ein must read, weil du darin lernst wie du dich vor schwarzen Schafen schützen kannst, und Leute denen du wirklich helfen willst beeinflussen kannst, dass zu tun, was sie tun sollen. ;-)

    Bis dann,
    Ben
  • Hi Ben,

    jep! Wusste ich bevor ich mich intensiv mit dem Werbetexten beschäftigt habe auch nicht.

    Haha ja, das sind wirkliche Schalter und man merkt das manchmal kaum! :)
  • Hallo Vladi,

    DU bist einer meiner Lieblingsblogger, WEIL deine Texte mir immer wieder NEUE, KOSTENLOSE Tipps bescheren. Deswegen lese ich sie auch immer SOFORT.

    So, dass musste ich jetzt einfach mal loswerden.
    Grüße,
    Katharina
  • Hi Katharina,

    hehe, danke dir! :)
  • "Du", "kostenlos", "sofort" - drei der beliebtesten Begriffe in den Spammails, die mir meine "Freunde" so gerne schicken.

    Den eigenen Namen liest übrigens auch jeder gerne. ;-)
  • Hi Nicole,

    liegt wahrscheinlich daran, dass sie funktionieren :)

    Jup. Ich habe neulich auch Interview von mir selbst gelesen - ich war einfach gefesselt. So viel dazu! :D
  • Danke für die super Recherche! Ich hatte gerade mehrere "Aha"-Erlebnisse hintereinander. ;)
    Der Artikel wird gleich in Evernote gespeichert.

    Liebe Grüße
    Melina
  • Hi Melina,

    bitte! Cool, freut mich! :)
  • Lieber Vladi, weil du immer kostenlose, neue Texte schreibst, bin ich sofort inspiriert. Vielen Dank dafür!
  • Hi Michèle,

    die vielen Kommentare mit den 5 wichtigsten Wörtern sagen mir, dass die Message ankam. Sehr cool! :)
  • Total inspirierend. Danke und eine schöne Woche!
  • Hey Peter,

    vielen Dank! Dir auch einen schönen Start in die Woche!
  • Hallo Vladi, ein genialer Artikel. Vielen Dank für diese wertvollen Tipps. Marco
  • Gratulation und ein herzliches "Danke". Folge Deinem Blog erst wenige Tage und bisher nie enttäuscht. Wünsche Dir und all` Deinen Vorhaben "bestes Gelingen".

    LG drrawko
  • Hi Ralph,

    das freut mich aber! Danke dir, ebenso!
  • Hallo Vladislav,
    Top-Artikel (wie immer).
    Es ist echt erstaunlich was Worte auslösen können. Und letztendlich geht es doch immer um Emotionen.

    Viel Erfolg dir weiterhin,
    Thomas
  • Hi Thomas,

    danke für die Blumen!

    Finde ich auch immer wieder. Wörter werden total unterbewertet. Genau, Wörter sind im Prinzip nichts anderes als Emotionen.
  • Hallo Vladi,
    Du hast es wieder geschafft, dass ich Deinen ganzen Blogbeitrag gelesen habe, weil
    er kostenlos, für mich neues Wissen weitergibt, dass ich sofort anwenden kann. ;-)
    Vielen Dank!
    Kordula
  • Hallo Kordula,

    yes! Keine Ursache! ;)
  • Hallo Vladi,
    das ist wie immer gut recherchiert. Wobei die Wörter "du" und "weil" nicht ganz so stark, wie "kostenlos", "sofort" bzw. "neu" wirken. Mit "kostenlos" habe ich mir immer schwer getan. Wer unternimmt schon eine kostenlose Reise, wenn er sie nicht gerade gewonnen hat. Selbst das Wort "Rabatt", welches man zumindest in Deutschland zu den anderen 5 hinzufügen könnte, ist für mich kostenrechnerisch und qualitativ fragwürdig. Ich denke das ist der falsch Weg für "kostenlos". Jedes Produkt und jede Leistung hat seinen Preis, die sollten auch erhalten bleiben. "Kostenlos" sollte man Infos anbieten, die den Wert des Produktes zusätzlich erhöhen. Oder, wo der Kunde etwas einsparen kann.
  • Hi Peter,

    besten Dank! Naja, offensichtlich mögen Wörter wie "kostenlos" stärker wirken, aber "du" und "weil" kommt quasi von unten und ist viel "tiefgründiger".

    Stimme dir zu. Gewisse Infos sollte man auch kostenlos anbieten - und es auch nennen! Darum ging es mir :)
  • Hey Vladislav,

    super Artikel. Besten Dank dafür.

    Wenn du vor dem Kopierer stehst und mit dem "weil" irgend eine fadenscheinige Begründung raus haust, dann wird die wohl so häufig akzeptiert. WEIL es am Kopierer in dieser Situation schnell gehen muss. Weil sofort eine Entscheidung zu treffen ist.

    Mit dem "Weil" im geschriebenen Text ist das m.E. so eine Sache.
    Weil der Empfänger Zeit hat, über die Begründung nachzudenken.

    Deshalb meine ich, im geschriebene Text sollte nach dem WEIL, eine wirklich gute Begründung folgen. Wenn die nicht gekauft wird, ist vermutlich der Leser weg.

    Gruß Dieter Pfleger
  • Hi Dieter,

    bitteschön! Ja, natürlich hast du recht. Es sollte grundsätzlich immer eine wirkliche Begründung kommen! ;)
  • Hey Christine,

    vielen lieben Dank!
  • Klasse Recherche Vladi! Vielen Dank für die neuen Worte. Einfache Worte sind immer gut, je besser zu Lesen, desto eher werden sie gelesen :)
  • Moin Vladimir,

    besten Dank! Ganz genau!
  • Hallo Vladi, weil du kostenlos neu inspirierst, sofort DANKE. LG Helena
  • Das Thema "kostenlos" und "Wert" ist schon ein interessantes Feld. Denn ebenso gilt: Was kostenlos ist, ist nichts wert. Unterscheiden sich online- und offline-Geschäft?

    Eine befreundete Gleitschirm-Flugschule hat, um mehr Kunden zu gewinnen, in einem Jahr ihren Schnupperkurs kostenlos angeboten. Folge: die Nachfrage sank sogar. Im Jahr darauf wurde der Kurs für 80 Euro angeboten - sie konnten sich vor Interessenten kaum retten.

    Auch ich selbst habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass kostenlose Zusatzleistungen letztlich nicht honoriert wurden.

    Und immer öfter höre ich die Aussage: Im Internet bekommst du eh' alles kostenlos.

    Bin mal gespannt, wo diese Entwicklung noch hinführt.
  • Hi Ulrike,

    spannende Frage. Hm ... in diesem Fall denke ich schon. Online ist die Kostenlos-Mentalität Voraussetzung, das ändert den Kontext. Im Internet können zumindest kostenlose Inhalte als wertvoll angesehen werden. Aber grundsätzlich gilt, wenn du für etwas bezahlst, dann empfindest du es als wertvoller. Deshalb ist das Modell mit den kostenlosen Blogartikel und kostenpflichtigen Produkten so spannend, das ist das beste aus zwei Welten.
  • "Dein" "neuer" "kostenloser" Blogtipp ist unglaublich wertvoll für mich, "weil" ich dadurch einen riesigen Mehrwert durch Erkenntnisse habe und dies "sofort" :-)))
    DANKE
  • Genial! Ich habe so eine Liste schon mal in ähnlicher Form gesucht. Es gibt zum Thema Copywriting viele englische Ressourcen. Ich glaube aber manche Wörter lassen sich nicht einfach 1:1 übersetzen. Auch so mancher Tipp bezieht sich vielleicht auch eher auf die Gepflogenheiten in Amerika und den typisch amerikanischen Leser. In jedem Fall genialer Artikel!
  • Hi Jan,

    danke dir! Wie gesagt, im Prinzip ticken alle Menschen gleich. Sind oft wirklich nur sehr feine Nuancen Unterschied.
  • Hallo Vladi,
    danke für deinen Artikel! Für mich als Blog-bald-Starter kommen deine Tipps genau zum richtigen Zeitpunkt.
    Auf diese 5 Wörter zu achten klingt einfach und effektiv - perfekt für meinen Start. Du bist spitze, weil deine Tipps sofort umsetzbar und auch zum großen Teil neu für mich sind... und dann noch kostenlos ;-)
    Danke!
    Viele Grüße
    Martje
  • Hi Martje,

    sehr cool! Freut mich! :)
  • Hi Vladi,

    feiner Artikel, wie immer ;) !
    Manchmal erschreckend, wie primitiv Gehirne funktionieren ;) !
    Man denkt sich man muss was weiß ich was schreiben, bieten, erklären usw... dabei gibt es so "primitive" Schalter...
    Immer wieder erstaunlich...
    Have a nice Week,

    LG Martin
  • Hi Martin,

    danke! ;)

    Finde ich auch. Erschreckend und lustig zugleich. Aber so sind wir Menschen eben :)

Was denkst du?