Der schnellste und smarteste Weg, um in fast jeder Nische ein Experte zu werden

Von Vladislav Melnik 67

Ich mag keine Experten.

Beziehungsweise … ich mag den Begriff nicht.

Warum?

Weil gewisse „Internet Marketing Experten“, die wie schmierige Gebrauchtwagenhändler daherkommen, diesen kaputt gemacht haben.

Seien wir mal ehrlich, jeder der sich ein „Experte“ nennt, ist es oft nicht. Eigentlich ist das ein guter Indikator dafür, dass derjenige kein Experte ist! 🙂

Vor allem dann, wenn so einfache Punkte wie das Design nicht stimmen.

Aber wenn du ein erfolgreiches Blog Business aufbauen möchtest, dann musst du zu einem Experten werden. Da führt kein Weg dran vorbei.

Wie wirst du nun zu einem wahren Experten? Und was ist ein wahrer Experte genau?

Was einen wahren Experten ausmacht

Ein Experte kennt sein Thema. Er weiß, wovon er spricht.

Aber wissen ist nicht alles. Deshalb geht er noch einen Schritt weiter:

Ein wahrer Experte behauptet nicht, dass er ein Experte ist. Er demonstriert es.

Er lebt das, was er predigt.

Er hat Erfahrung und wendet das Wissen täglich auf eine kreative Art und Weise an.

Ein wahrer Experte kann sein Thema auch in leicht verständlichen Worten wiedergeben. Es bringt dir nichts, die einzige Person auf der Welt zu sein, die das Problem lösen kann. Das macht dich nicht zu einem Experten, sondern zu einem Sklaven.

Außerdem kümmert er sich um seinen Tribe. Aber er kennt auch andere Experten und andere Experten kennen ihn. Er tauscht mit ihnen neue Ideen aus und findet neue Lösungen für aktuelle Probleme.

Zu guter Letzt hat er eine unstillbare Neugierde. Seine Leidenschaft sorgt dafür, dass er seine Expertise immer weiter vertieft.

Aber warum musst du ein Experte werden?

Warum du ein Experte werden musst

Ein guter Weg, um ein erfolgloses Blog Business aufzubauen, ist es, kein Experte zu werden.

Der schnellste Weg dagegen ist es, zu einer wertvollen Ressource in deiner Nische zu werden. Zu einer wahren Autorität, so wie mein Hausarzt:

Du musst für deine Kategorie den Platz in den Köpfen deiner Leser besitzen.

Und weil Blogger und Rockstars viel gemeinsam haben, wirst du noch als Mikro-Promi wahrgenommen. Das ist die Sahnekrische auf der Torte! 😉

Wenn ich dann etwas suche, dann weiß ich, wo ich es finden kann. Nämlich bei dir. Und, ich vertraue dir.

„Alles schön und gut. Aber ich bin kein Experte.“

Doch. Bist du.

Warum jeder ein Experte werden kann

Ein Experte ist eigentlich nichts Besonderes.

Warum?

Weil jeder Experte irgendwann selbst ein Anfänger war. Hinzu kommt noch eine simple Wahrheit:

Im Land der Blinden ist der Einäugige König.

Wenn du die zwei besten Bücher zu deinem Thema liest, dann weißt du mehr als 95% der gesamten Menschheit darüber.

Schon hast du eine Zielgruppe, der du helfen kannst.

Wichtig ist auch, dass du danach nicht aufhörst und immer weiter machst. Du saugst das Wissen weiterhin wie ein Schwamm auf. Setzt es in der realen Welt um. Sammelst Erfahrungen. Und gibst deine Expertise weiter.

Genau so habe ich auch angefangen.

Es wird immer andere Menschen geben, die smarter sind, talentierter sind und mehr Wissen haben als du. Lass dich davon nicht unterkriegen.

Du willst der Beste auf der Welt sein. Cool. Das wollen wir alle. Aber wenn du der Beste bist, wo deine Kunden abhängen, dann bist du der Beste!

So einfach ist das.

Du darfst einfach nicht arrogant sein. Lieber ein großer Fisch in einem kleinen Teich als umgekehrt. Es gibt eine Menge Erfolg und Vermögen in kleinen Teichen! 😉

„Alles klar Vladi. Und wie werde ich nun ein Experte?“

Wie du in 3 Phasen zum Experten wirst

In meiner Laufbahn sind mir drei eigentlich logische, aber dennoch interessante Phasen aufgefallen:

  • Level 1: Einsteiger – Hier ist alles neu und spannend. In jedem Buch und in jedem Blogartikel findest du neue Erkenntnisse, die deine Denkweise erweitern. Alles ist ziemlich interessant.
  • Level 2: Fortgeschrittener – Hier kennst du schon das Meiste. Du scannst nur noch die Bücher und Blogartikel. Irgendwie hast du alles schon mal gesehen. Du lernst nur noch ab und zu etwas Neues.
  • Level 3: Experte – Hier wird’s langweilig. Die Bücher und Blogartikel bringen dich zum Einschlafen. Du denkst dir: „Das ist alles nur der gleiche Mist. Nur anders verpackt“.

Wenn du Level 3 erreicht hast, Glückwunsch! Dann hast du alle guten Voraussetzungen, um ein wahrer Experte zu werden.

Und wie lange brauchst du dafür?

Ein grober Richtwert sind drei Jahre. Nach drei Jahren bist du ziemlich fit in deinem Thema. Aber dazu später mehr.

„Gecheckt. Aber geht’s noch genauer?“

Klar.

Wie du in 5 einfachen Schritten zum Experten wirst

Wie schon erwähnt, der Schlüssel zu einem erfolgreichen Blog Business lautet „Autorität“.

Hier sind fünf Punkte, um zu einer Autorität zu werden:

  1. Trage kein Label – Ich hab’s schon in der Einleitung erwähnt. Wahre Experten nennen sich nicht „Experten“. Sie tragen kein Label. Sie brauchen so was nicht.
  2. Behaupte nicht, dass du ein Experte bist – Du brauchst dein Label auch nicht in deiner Kommunikation. Demonstriere es lieber. Das hat außerdem viel mehr Stil.
  3. Sage nicht, dass du großartig bist – Auch musst du in deiner Kommunikation nicht wie ein stolzer Gockel herausposaunen, was für ein toller Hecht du bist. Lass das lieber andere für dich machen.
  4. Sei nicht nur Teil der Unterhaltung – An der Unterhaltung teilnehmen ist als Blogger nie verkehrt. Aber eine wahre Autorität geht noch einen Schritt weiter – sie ist die Unterhaltung.
  5. Bezahle nicht für deine Position – Mit dem nötigen Kleingeld kann jeder alles pushen. Aber eine hart erarbeitete Position ist viel wertvoller … und hält länger.

Aber warte. Ein wichtiger Tipp noch.

Warum du Lehren musst, um zu Lernen

Es gibt keinen besseren Weg, um ein Jedi-Meister zu werden, als jemanden zu finden, der weniger weiß und es ihm beizubringen.

Wenn du dein Wissen weitergibst, dann merkst du, dass dein Wissen neue Tiefen erreicht. Du fängst an Dinge zu sehen, die du vorher nicht gesehen hast.

Wenn du damit nicht aufhörst, dann bist du nach einer Weile bereit dafür, fortgeschrittenere Schüler zu unterrichten.

Und bevor du es merkst … bist du der nächste große Guru.

Du kannst dein Thema jahrelang studieren, würdest aber in ein oder zwei Monaten mehr Expertise aneignen, wenn du es lehren würdest.

Wichtig ist, dass du nicht behauptest, der geilste Guru unter der Sonne zu sein. Sei einfach ehrlich und finde die richtigen Schüler.

So simpel ist das.

Das hat auch nichts mit „Fake it until you make it“ zu tun. Du solltest nie behaupten, dass du ein Experte bist. Du teilst einfach nur das, was du weißt, mit Menschen, die es wissen wollen.

In ihren Augen bist du ein Experte.

Und in Wahrheit wirst du auch gerade einer.

Die Demonstration dessen baut Autorität auf. In der Wahrnehmung. Aber auch in der Realität.

Zum Schluss eine wichtige Sache noch.

Warum es keine Abkürzung gibt

Sorry, wenn ich dich jetzt enttäusche, aber zu aller erst muss dir klar werden, dass es keine Abkürzung gibt.

Seth Godin sagte einmal:

Es gibt keine Abkürzungen. Nur direkte Wege. Die meisten Menschen nehmen sie nicht, weil sie uns Angst einjagen. Dinge, die wie Abkürzungen aussehen, sind meistens Umwege, die als wenig Arbeit getarnt sind.

Du darfst auch nicht vergessen, dass es eine Zeit fürs Lernen, aber auch eine Zeit fürs Handeln gibt.

Ein wahrer Experte hat beides: Wissen und Erfahrung.

Es nützt z. B. nichts, wenn du ein Bodybuilder werden willst und dir nur Blogartikel, Bücher und Seminare reinziehst. Das bringt alles nichts, wenn du keine Gewichte pumpst – außer es sind richtig dicke Schinken, die du wälzt! 😀

Auf der anderen Seite bringt es auch nichts, wenn du kein Wissen hast und wie ein Wilder durch die Gegend pumpst. Dann bekommst du kaum Muckis und schadest wahrscheinlich noch deinen Knochen.

Malcolm Gladwell schreibt in „Outliers“ auch über eine 10.000-Stunden-Regel. 10.000 Stunden scheinen die magische Zahl zu sein, um ein Jedi-Meister in seinem Feld zu werden.

Ich mag diese Regel. Diese geht auch mit meiner 3-Jahres-Regel überein. Rechnen wir mal grob nach:

  • Du brauchst 10 Jahre, wenn du 20 Stunden pro Woche investierst.
  • Du brauchst 5 Jahre, wenn du 40 Stunden pro Woche investierst.
  • Du brauchst 3 Jahre, wenn du 60 Stunden pro Woche investierst.

Nach drei bis fünf Jahren solltest du ziemlich fit in deinem Thema sein, wenn du das mit ordentlich Karacho angehst.

Am Ende des Tages geht es nicht darum, der smarteste Typ unter der Sonne zu sein. Bin ich auch nicht. Aber ich reiße jeden Tag meinen Arsch auf, um irgendwann dort hin zu kommen! 😀

Es geht um stumpfes, hartes und stupides Training. Kobe Bryant wirft 400 Körbe, bevor die meisten von uns aus dem Bett kommen.

Wie sieht’s da bei dir aus?

Fazit

Auch wenn ich den klassischen Begriff des Experten nicht mag, musst du dennoch ein Experte werden, wenn du ein erfolgreiches Blog Business aufbauen möchtest.

Lösche deshalb das Etikett „Experte“ aus deinen Gedanken und ersetze es durch „Autorität“.

Eine wahre Autorität ist nicht die smarteste Person während einer Unterhaltung, sie ist die Unterhaltung.

Sie bespricht die schwierigen und beängstigenden Fragen. Sie legt die Sachen auf den Tisch, die sich niemand traut auszusprechen.

Sie sitzt nicht in ihrem gemütlichen Sessel. Sie steht auf … und steht für etwas ein.

Werde eine wahre Autorität. Und nicht noch ein weiterer Experte.

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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67 Kommentare

  • Sehr starker, wegweisender Artikel. Besonders gut gefallen hat mir:
    . Es gibt keine Abkürzungen
    . Finde die richtigen Schüler/Kunden
    . Wissen weitergeben
    . Bezahle nicht für deine Position
    . Du darfst nicht arrogant sein;-)
    Grüße
    Reinhard
  • Schön geschrieben und auf den Punkt gebracht. Bis auf die ganzen "Test-Vergleichs" Affiliate Seiten, ist die Positionierung ein elementarer Bestandteil des Online Erfolgs. Kann man aber auch bei den großen Erfolgreichen auch ganz schön abschauen. Da sieht man wieviel Zeit und Gehirnschmalz tatsächlich in der Vorbereitung steckt, aber auch was passiert wenn man sich falsch oder nicht richtig positioniert.
  • Toller Artikel, gute Infos, macht wie immer Spass zu lesen.
  • Hey Vladislav,

    es macht Spaß hier. Ich bin gerade dabei, meinen ersten, eigenen Blog aufzubauen und bin wohl mitten in Phase 1. Ich bin aufgeregt und sauge alles nötige Wissen nur so in mich auf. Ich freue mich auf meinen Blog, seit es endlich konkreter wird. Ich werde mich hier defintiv durch deine/euren tollen Beiträge klicken - und wie du schon sagtest, es ist ein Geben und Nehmen. Wenn mal alles läuft, scheue ich nicht davor zurück, meinen Lesern zu erzählen wo ich viel Nützliches aufgeschnappt habe :)

    Liebe Grüße
    Jula
  • Hi Julia,

    freut mich! :) Go for it!
  • Alle Achtung, du hast ziemlich alles richtig gemacht. Informationen mit Mehrwert und ein netter Blog hier. Leider gibt´s kaum noch Nischen, weil die SEO´s schon fast alles abgedeckt haben ;-)
  • Hi Sven,

    thx! Ach, wenn die Positionierung gut ist, ist immer Platz, in jeder Nische! ;)
  • Manchmal ist es so, dass man aufgrund von Erfahrungen, die man in einem Bereich macht zu einem Experten wird - und das nicht bewusst! Dann kann man mit einem Blog starten und muss nur noch in Fleißarbeit die passenden Artikel niederschreiben ohne große Recherche betreiben zu müssen.

    Super Artikel!

    Viele Grüße

    Dennis
  • Hi Dennis,

    jep, stimmt. Manchmal eignet man sich das Wissen ganz unbewusst an!
  • Like!
    Die Level zur Selbsteinschätzung treffen es ziemlich genau. Level 3 ist schlicht langweilig, obwohl ein Thema Jahre lang das spanneste überhaupt war.

    Interessant wäre Input zu einem Level 4:
    wie du aus dem Expertenwissen eine neue Nische kreierst, den Tribe dorthin führst und damit selbst wieder für die abgeänderte Nische brennst! (:

    Ps: mag das neue Design mit dem vielen Gelb nicht so sehr ;) Anyway du bist ein Content King
  • Thx!

    Stimmt, wäre interessant.

    Oh, sorry! ;)
  • Danke Vladi, deine Artikel treffen bei mir wirklich oft ins Schwarze :)

    Beste Grüße
    Johanna
  • Hallo Vladi,
    auch für mich ein inspirierender Artikel, dankeschön.

    Ganz wichtig finde ich dabei zuerst das Vertrauen in sich, dass man etwas zu sagen hat.
    Und dann kommt das Trauen, sich mit seinem Wissen - egal wo man nun steht - in der Öffentlichkeit zu zeigen.

    So wächst man im Tun. Ideal, oder?
  • Hi Astrid,

    keine Ursache!

    Ganz genau. Im Grunde muss man einfach anfangen, das ist das Geheimnis.
  • Die Mischung aus Wissen und Erfahrung machts.

    Ich glaub das muss man erstmal selber begreifen, dass man einerseits das Wissen benötigt (die Theorie) und dann aber auch die Theorie in der Praxis anwenden muss, um wirklich Ahnung zu haben. :)

    Die eigentlich Umsetzung (Praxis) ist dabei wesentlich schwieriger. Hab ich bei mir gemerkt und merke ich auch oft bei anderen "Experten" (die keine Praxis haben).

    Viele Grüße
    Arkadius
  • Hi Vladi,

    danke, in diesem Artikel stecken ein paar wichtige Erkenntnisse. Der beste Satz für mich persönlich: "Du darfst auch nicht vergessen, dass es eine Zeit fürs Lernen, aber auch eine Zeit fürs Handeln gibt."

    Bei all dem Stöbern im Internet, Lesen in Büchern und anderen Blogs, usw., vergisst man schnell, selbst in die Tasten zu hauen und etwas beizutragen anstatt nur zu konsumieren. Zur Autorität wird man aber nicht durch das eigene Wissen - sondern durch das Teilen eben dieses Wissens!

    Beste Grüße und viel Erfolg!
    Alex
  • Hi Alex,

    das stimmt, das vergessen wir zu oft und zu gerne.

    Handeln ist sogar wichtiger als Lernen.
  • Hallo Vladi,

    ..das wichtigste zuerst: sobald ich auf den Link zu Kobe Bryant klicke beginnt bei mir die Firewall vor Viren zu warnen (nach 5 Stück habe ich die Seite geschlossen)!

    ..ein sehr realistischer Artikel, ich fühle mich vollkommen bestätigt. Danke Dir!

    Viele Grüße

    Thomas
  • Hi Thomas,

    bei mir klappt's. Ist auch eine anständige Publikation.

    Keine Ursache!
  • Hallo,

    Danke für diesen Blog. Ich bin derzeit noch im Einführungskurs und bin sehr begeistert von den ausführlichen Inhalten.

    Die 10.000 Stunden-Regel oder 3 Jahres-Regel wird ja auch in Ausbildung und Studium angewandt. Obwohl ich dazu sagen muss das ich definitiv kein Freund unseres Ausbildungssystems bin, aber das ist ein anderes Thema :)

    Wenn Ich manche sagen höre: "Lies die drei besten Bücher zum Thema und du bist 99% mehr Experte als alle anderen" kriege ich zuviel. Und dann womöglich noch eine Zusammenfassung der 3 gelesenen Bücher in einem Eigenen veröffentlichen... Es gibt keine Abkürzung - völlig richtig! Man muss es anwenden. Lies die besten Bücher zum Thema und fange an anzuwenden und immer weiter dazu zu lernen. Am Meisten lernt man nach wie vor beim Anwenden.
  • Hi Jan,

    keine Ursache!

    Stimmt, so eine Ausbildung dauert im Durchschnitt auch 3 Jahre. Aber da kloppt man eh nicht so rein! ;)
  • Hey Vladi. Sehr guter Artikel. Die Experten sind überall. Die schlimmsten sind die, die sich selbst auserwählt haben. Ein Experte hat immer selbst etwas vorzuweisen, bevor er die Keule auf andere schmeißt. Hinzu kommt, dass die Experten nur von Anfängern als Experte bezeichnet werden.

    p.s. Schönes frisches Design. Glückwunsch. :D
    p.p.s. Die oben erwähnte Redewendung mit "König" ist falsch. Binsenweisheiten schreibt man richtig ab, oder erst gar nicht. :)

    Grüße
  • Hi Alex,

    stimmt! ;)

    Mir gefällt mein Teil besser als das "Original".
  • Das tolle ist.. Kommt man in der Phase 3 - Langeweile an... kann man andere Dinge weiter ausbauen... Wir haben dann länger Podcast´s gemacht... Dann Video´s... Dann unterwegs.. Dann mit Greenscreen...

    und neuerdings intergriere ich in die Video´s Storytelling!! Von Euch inspiriert.. und schon ist es wieder spannend. Auch wenn der Inhalt für mich schon Jahre gelehrt wird :-)
  • Hi Angelika,

    ja, das ist wirklich cool, man kann dann weiter ausbauen.
  • Lieber Vladi,

    wieder voll in die 12 ( Nein, tut nicht weh, trifft nur den Nagel auf den Kopf :) )
    Manchmal ist es gar nicht so einfach, sich mit seinem "Kernthema" an die Öffentlichkeit zu trauen und von Artikel zu Artikel genauer, präziser, differenzierter und auch provokanter, ehrlicher und "präsenter" zu werden. Aber es führt kein Weg daran vorbei. Wir haben das Thema, für das wir uns begeistern und für das wir zur "Autorität" werden, so oder so in uns. Jeder ist in seiner persönlichen Präsenz einzigartig.
    Und es ist fantastisch, Autoritäten lesen und begegnen zu dürfen.
    So können wir alle soo viel voneinander lernen.
    Also raus mit der Exzellenz.
    Herzliche Grüsse
    Dirk
  • Hi Dirk,

    hehe, solange es nicht wehtut! ;)

    Oh, ja!
  • ich würde die Liste so schreiben:

    Level 1: Einsteiger
    Level 2: Fortgeschrittener
    Level 3: Anwender
    Level 4: Eingebildeter Experte
    Level 5: Lehrer von oben nach unten
    Level 6: Schüler seiner Schüler = Meister

    Wie Du schon sagst, lernt man erst wirklich, wenn man lehrt.
    Erst beim Lehren wird einem klar, was die Phrasen, die man gelernt hat und jetzt lehrt, wirklich bedeuten, oder ob sie überhaupt etwas bedeuten.
    Jetzt stellt sich heraus, in wie weit man das Thema durchdrungen hat, oder nur angelesenes nach betet, ohne es zu merken.
    Selbst die eigene Erfahrung kann irreführend sein, weil sie nicht allgemeingültig ist.
    Manche eigenen Erfolge beruhen auf Glück, manche Misserfolge auf Pech.

    Wer lehrt, lernt die eigenen Erfahrungen und die anderer zu abstrahieren und daraus allgemein gültige Wahrheiten abzuleiten.
    Diese werden in der Praxis angewendet und weiterentwickelt.

    Ich glaube, dass das Internet eine großartige und nie da gewesene Chance bietet.
    Im Internet ist es normalen Personen möglich, wissenschaftlich zu arbeiten und sich lernend und lehrend auszutauschen, ohne dass dafür ein physisches Universitätsgebäude oder akademische Titel nötig wären.

    In einem früheren Artikel hattest Du geschrieben, beim Bloggen seien keine Quellenangaben notwendig.
    Dem widerspreche ich entschieden!
    Für Deine eigene Meinung und Erfahrung bist Du selbst die Quelle. Für fremde Meinungen, Erfahrungen und Studien sind Quellenangaben nicht nur fair dem Urheber gegenüber, sondern auch Deinen Schülern, Deinem Tribe gegenüber.
    Nur so kann der Leser Deine Quelle nachlesen und gegebenenfalls eigene, wichtige Interpretationen ergänzen und sich an der Diskussion beteiligen. Das hebt den Wissenspegel in Deinem Tribe dramatisch.

    Das Wort Experte leitet sich ab von dem lateinischen Wort „experīrī“= „versuchen, probieren“ was im mittelhochdeutschen zu „experimenten“ wurde. Siehe etymologisches Wörterbuch: http://www.dwds.de/?qu=Experte

    Also:
    Praxis ist der Ursprung und das Ziel, Lernen und lehrend Lernen ist der Weg.
  • Hey,

    auch schön! :)

    Ah, die Herleitung ist super, danke dafür!
  • Vielen Dank Vladi,
    auch ich bin gerade dabei mich zu positionieren.
    Der Artikel hat mir dazu Hilfestellung gegeben.
    "Lobe dich nicht selbst, überlass es den Anderen!"
    Das ist eine gute Einstellung....Der "berühmte Schuss Demut"!
    LG,
    Peter
  • Hi Vladi,
    sehr motivierend! Vor allem die Stelle mit den 10.000 Stunden. Meine ich ernst ;-) Weil man im Alltags-Ehrgeiz gerne vergisst, dass "gut Ding Weile" braucht.
    Viele Grüße
    Cathrin
  • Hach, lieber Vladi, Deine Erfahrungen brauchte ich just zum Aufrichten ... die Anzahl der Jahre sind es ... Zeit ist ein Riese ;-)
  • Genauso sollte es sein, Wissen aneignen und weitergeben und dabei aber nicht groß den Experten raushängen lassen.
  • Danke, Vladi, einmal mehr. Bin extrem froh, dass ich kein "Experte" (suspekt, eben) mehr werden muss.. :D
  • Hi Rita,

    ich sehe mich auch nicht als Experten! ;)
  • Hallo Vladi,

    toller Artikel, ich stimme Dir zu - mir gehen diese ganzen selbst ernannten Experten auch auf den Keks - und je lauter sie das Wort Experte "schreien" desto skeptischer werde ich! :-) Klasse, dass Du in Deinem Artikel auch beschreibst, wie man "Experte" wird - also eben nicht einfach so über Nacht und auch nicht nach einer Woche Workshop, sondern langsam und stetig!

    Viele Grüße
    Gwendolin
  • Hi Gwendolin,

    danke dir! Langsam und stetig ist langweilig, aber der einzige Weg. Zumindest kenne ich keinen anderen! ;)
  • Sehr guter Artikel,
    er trifft es auf den Punkt. Ich bin kein Experte, weil ich Experte bin … äh ja. Was ich meine, man hört nie auf zu lernen und sollte immer bereit sein zu lernen. Ich kenne mich in vielen Bereichen sehr gut aus, könnte Bücher schreiben. Mein Wissen hilft mir bei meinen Projekten und Kunden, doch behalte ich immer einen offenen Geist, damit ich neues aufsaugen und nutzen kann. Ich bin der Meinung, man ist dann ein Experte, wenn man sein Wissen mit anderen teilen kann und anderen hilft ohne sich jeden Morgen auf die Schulter klopfen zu müssen. Dazu gehört auch sich einzustehen, wenn man mal einen Fehler gemacht hat. Das zeigt den wahren Experten, weil er aus den Fehlern lernt und nicht stur einer Meinung folgt.
    Wie du schon geschrieben hast, es geht ums Training, lernen, weiterbilden. Ich sehe mich als wandelndes Lexikon mit Lücken, die es gilt im Laufe der Zeit zu schließen mit Blogs wie Deinen, Hilfe anderer "Experten", Freunde, die ihr Wissen mit mir teilen, um voran zu kommen.
    Ich kann hier allen Beteiligten nur sagen, dieser Artikel hat Recht und stimmt. Ein Tipp von mir, bleibt offen und wie ein Schwamm, saugt alles auf. Hört auch anderen zu, die neu sind in einem Spezialgebiet, oftmals wissen sie etwas, was euch weiter hilft vorauszudenken. Der Affenblog ist eine Bereicherung und bringt mir jedes Mal wieder was bei, auch wenn ich dachte ich kannte schon alles. Alles? Nein vieles, man lernt ja schließlich dazu. :-)
  • Hi Reinhard,

    besten Dank!

    Ich denke auch, dass es wichtig ist, niemals auszulernen. Wir sind alle Schüler des Lebens :D
  • Guten Morgen Vladi,

    .... und eine Autorität ist ehrlich: Dein Blogartikel macht Lust auf die richtige Mischung aus Lernen, Handeln und vor allem Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer ... sage ich meinen Coachees auch immer :)

    Guten Start in die Woche,

    Ulrike
  • Hi Ulrike,

    ha, stimmt! Genau, das ist der Schlüssel :)
  • Hi Vladi,

    guter Artikel. Das Meiste davon war mir klar bzw. ist auch sehr nachvollziehbar.

    Aber: Was genau meinst du mit "trage kein Label"? Sollte ich den Namen meines Blogs nicht mehr auf Hemd oder Shirt tragen?

    Label hat ja mehrere Bedeutungen. Ich verbinde damit in erster Linie eine Marke bzw. Markenbildung, was in meiner Marketing-Denkweise positiv zu sehen ist ;)
  • Hi René,

    danke!

    Mit "Label" meine ich "Experte". Hab etwas im Artikel hinzugefügt, damit wird's klarer :)
  • Hi Vladi,
    wieder ein spannender Artikel. Der Weg ist auch gut nachvollziehbar beschrieben.
    Einzig mit "Trage kein Label" bin ich mir unsicher.
    Wäre der "affenblog" nicht auch so etwas wie dein Label? Also vermutlich kennen doch mehr Menschen den Begriff "affenblog" als deinen Namen? Und vielen anderen Blogs geht es doch genauso. Elmastudio, dr.web, bloggerabc usw. – hier sind doch mehr die Labels, als die richtigen Namen dahinter bekannt!?

    Viele Grüße
    Martin
  • Hey Martin,

    besten Dank!

    Mit "Trage kein Label" meine ich "Experte". Im weitem Sinne ist "affenblog" auch ein Label, aber dann würde ich einfach Marke sagen. Elmastudio z. B. nennen sich ja auch nicht "Die Webdesign-Experten" :)
  • Hey Martin,
    ich glaube Vladi meint das Label "Experte" an der Stelle. Nen Brand sollte man schon haben ;)
    LG Nadja
  • Super Artikel!

    Geht mir zurzeit immer öfter durch den Kopf, aber nach diesem Artikel weiß ich wo ich mich befinde ;)

    Danke Vladi! :)
  • Hi Vladimir,

    danke dir! Ich habe auch lange darüber nachgedacht und musste einfach etwas verfassen.
  • Hey Vladi,

    Ich finde es erstaunlich, dass du immer die Artikel veröffentlichst, die mir gerade am meisten helfen. Das kommt mir schon fast unheimlich vor. Gestern Nacht habe Ich im Auto einen Podcast über eine Kindle Challenge gehört und möchte mich jetzt selber auf dem Gebiet etwas einarbeiten. Dazu war dein Artikel heute morgen eine super Hilfe.

    Gruß,

    Claudius
  • Hi Claudius,

    ah, sehr cool! Jaha, ich kenne meinen Tribe! :)

Was denkst du?