Wie du schnell und einfach einen Redaktionsplan für deinen Blog erstellst

Von Vladislav Melnik 79

Du kannst deinen Blog auf zwei Wegen führen:

  1. Du riechst Rauch, rennst wie ein Verrückter mit einem Eimer Wasser durch die Gegend und löscht immer wieder kleine Feuer.
  2. Du machst dir ausreichend Gedanken und installierst eine Sprinkleranlage, damit das Feuer erst gar nicht ausbrechen kann.

Ja, Sprinkleranlagen sind langweilig. Kreativität ist immer schön und gut … und wichtig!

Aber wir sind hier im Business-Kontext. Du betreibst deinen Blog mit Gewinnabsicht. Du musst liefern.

Gib dem kreativen Feuerlöscher-Chaoten in dir immer eine Menge Freiraum. Aber die langweilige Sprinkleranlage muss sagen, wo es hingeht.

Das Ironische ist auch, dass du mit ein bisschen Planung deine Kreativität sogar steigerst.

Ich rate dir definitiv dazu, eine Sprinkleranlage für deinen Blog zu installieren. Lass mich dir erzählen warum.

Aber eins nach dem anderen.

Was ist ein Redaktionsplan?

In der Regel weißt du, worüber du schreiben möchtest. Du hast eine grobe Richtung im Kopf.

Aber hast du ein vernünftiges, professionelles und erprobtes System? Hast du einen Plan, der sagt, was du wann und wie schreiben musst?

Genau das ist ein Redaktionsplan.

Er gibt dir Antworten auf diese Fragen. Und dazu eine große Portion Sicherheit, Zufriedenheit und Ruhe.

Wie bereits gesagt, so ein Plan hemmt deine Flexibilität nicht. Ein Plan gibt dir Flexibilität! Du kannst z. B. heute diesen und morgen diesen Beitrag schreiben. Du kannst darüber schreiben, worauf du gerade Lust hast.

Schauen wir uns das mal genauer an.

Warum brauchst du einen Redaktionsplan?

Redaktionspläne und Blogger sind keine Freunde. Aber eine Sache ist sicher: Sie sind kritisch für deinen Erfolg.

Viele Blogger denken zu kurzfristig. Aber Bloggen ist ein langfristiges Spiel. Die wahren Vorteile kommen erst später.

Du musst nämlich dein Publikum verstehen. Du musst wissen, was sie motiviert und was sie hören müssen, bevor sie deine Produkte und Dienstleistungen kaufen.

Das ist ein strategisches Ziel. Und dafür brauchst du ein strategisches Werkzeug!

Hier kommt der Redaktionsplan ins Spiel. Er gibt dir eine gute Übersicht darüber, was war, was ist und was noch kommen wird.

Auf der anderen Seite erwartet dein Publikum regelmäßig neue Inhalte von dir. Du musst regelmäßig Bloggen, wenn du einen erfolgreichen Blog aufbauen möchtest. Dein Redaktionsplan ist die Lösung dafür.

Immer noch nicht überzeugt? Okay.

Schauen wir uns die Vorteile mal genauer an.

Was sind die Vorteile eines Redaktionsplans?

Ein Redaktionsplan ändert die Sichtweise, wie du über deinen Inhalt denkst und wie du ihn siehst.

Hier sind die fünf wichtigsten Vorteile:

  • Du bekommst eine ganzheitliche Übersicht über deine Content-Strategie und siehst Lücken, die du füllen kannst.
  • Du kannst deine Inhalte um bestimmte monatliche Themes platzieren. So wie Forbes das z. B. hier macht.
  • Du kannst Blogartikel aufeinander abstimmen. So nutzt du deine Inhalte effizienter und zusammen sind sie wertvoller als alleine.
  • Du kannst Trends in deiner Industrie nutzen und diese in deiner Content-Strategie berücksichtigen.
  • Du, deine Co-Autoren und deine Gastautoren werden glücklicher. Alles läuft reibungslos und nach Plan.

Du hast einfach eine Menge Vorbereitungszeit, bevor du deinen Blogartikel erstellst.

Seit dem ich einen festen Redaktionsplan habe, läuft es bei mir viel besser.

Wie du einen Redaktionsplan erstellst

Es ist egal, ob du eine Tabelle oder ein Plugin benutzt. Es gibt unendlich viele technische Lösungen.

Wichtig ist nur, dass möglichst folgende Angaben vorhanden sind:

  • Datum (Wann geht der Beitrag online?)
  • Kategorie (In welcher Kategorie befindet sich der Beitrag?)
  • Überschrift (Wie lautet die vorläufige Überschrift?)
  • Kernidee (Was sind die Kernideen des Beitrags?)
  • Typ (Welcher Blogartikel-Typ ist das?)
  • Autor (Wer ist der Autor des Beitrags?)

Ein guter Redaktionsplan richtet sich an dein Publikum und ihr Wissensniveau. Damit steigerst du ihre Lernkurve.

Deshalb (und weil sich unsere moderne Welt so schnell dreht) kannst du nicht ewig weit in die Zukunft planen. Das Maximum sind sechs Monate. Ich plane gerne maximal drei Monate im Voraus und lasse mir viel Raum für Änderungen.

Fazit

Wenn du mit deinem Eimer Wasser wie ein Verrückter durch die Gegend rennst und immer wieder kleine Feuer löscht, dann kommst du langfristig nicht weit.

Mache dir lieber ausreichend Gedanken und installiere eine langweilige Sprinkleranlage. Sie bringt dich deinem Ziel einfacher und bequemer näher.

Ein Redaktionsplan ist ein wunderbares Grundgerüst, um dein Publikum zu erreichen und einen soliden Tribe aufzubauen. Es ist im gewissen Sinne ein strategisches Marketing-Werkzeug.

Du musst eben mehr wie ein Verleger und nicht wie ein Hobby-Blogger denken.

Wie strategisch bist du mit deinen Blogartikeln? Benutzt du einen Redaktionsplan?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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79 Kommentare

  • Hi Vladislav,

    danke für den tollen Artikel :) Doch eine Frage ist bei mir noch entstanden...

    Soll ich die Artikel wirklich ordnen um einen Ablauf zu bekommen? Denn viele Artikel sind oft thematisch ähnlich aber haben inhaltlich fast nichts gemeinsam. Das Projekt ist mittlerweile gut definiert und ich haben bereits 150 Artikelideen. Ich würde jetzt einfach bei gehen und diese Liste nach und nach abarbeiten. Und selbst wenn ich eine grobe Struktur hinbekommen würde, 2 Monate später taucht etwas auf, was nach Artikel X perfekt gepasst hätte. Wo sollte das dann veröffentlicht werden ;)

    Danke
    Yannic
  • Ich würde festhalten, dass man mit einer Strategie am besten fährt. Man muss sich zumindest mal Gedanken gemacht haben was man erreichen will. Danach die Strategie ausarbeiten und dann die Taktiken anwenden und umsetzen. Grüsse
    Rico- OnlineMarketer
  • Hallo Vladi und alle anderen!
    Ich bin noch immer nicht davon überzeugt, dass ich einen Redaktionsplan brauche. Bei mir fliessen alle Artikel quasi von Innen heraus. An Ideen mangelt es mir nie...im Gegenteil. Ich möchte mich aber auch gar nicht stressen und immer eine Deadline für irgendwas haben. Ich hab das Gefühl, ein Redaktionsplan würde mir nur Zeit wegnehmen, die ich kaum habe und die ich lieber in die direkte Arbeit investiere. Wenn ich euch hier so lese, verunsichert mich das aber schon ein bisschen. Es motiviert mich aber auch, das Experiment weiter zu führen und euch dann evtl. zu beweisen: Man braucht keinen Redaktionsplan, wenn man gut mit sich und seinem Wirken verbunden ist. Mal sehen, was so bewiesen wird :-).

    Liebe Grüße,
    Sarah
  • Hallo Vladi,

    Ich habe mal einen solchen Redaktionsplan erstellt. Der Artikel hat mir dabei sehr weiter geholfen. Danke für deine Hilfe.

    Liebe Grüße Niclas96
  • Vielen lieben Dank für diesen Artikel! Nach eurem tollen Podcast heute werde auch ich mir nun einen Redaktionsplan überlegen! Dazu nutze ich nun die Basis-Variante von Scompler. Echt toll! Merci für diese wertvolle Hilfe!
  • Hallo Vladi,
    dein Beitrag trifft das Thema mit relativ wenig Text auf den Punkt.
    Ein Redaktionsplan macht auch Sinn, wenn man ohne Gewinnziele schreibt und deshalb auch nicht liefern muss.
    Ich mache es so.
    Viele Grueße
    Gerhard
  • Hi Vladislav,

    guter, passender Vergleich mit dem Wassereimer bzw. der Sprinkleranlage für jene, die ihre Blogthemen in weiser Voraussicht planen. Wir nutzen für unseren Blog ebenfalls einen Redaktionsplan, in dem wir fürs gesamte Jahr z. B. besondere Events, Aktionstage oder branchenrelevante Messen und Kongresse eintragen. Wie du schon sagst, hilft dies ungemein, einen ganzheitlichen Überblick zu bewahren, genügend Vorbereitungszeit einzuplanen und sich mehr Flexibilität für spontane Themen einzuräumen.

    So kann man sich auch mal an Themen heranwagen, die (streng genommen) etwas Off-Topic sind oder nicht zwangsläufig brandaktuell – vorausgesetzt, man liefert parallel genügend Beiträge zum eigentlichen Blog-Schwerpunkt. „Blogger Für Flüchtlinge“ ist dafür ein schönes und aktuelles Beispiel. Dabei handelt es sich um Spendenaktion, die zahlreiche Blogger u. a. in Form von Blogbeiträgen bereits unterstütz haben (unabhängig ihres Kernthemas). Wir als Online-Marketing-Blog haben z. B. auch zur Feder gegriffen: http://ow.ly/UQ9Yx). Wer also langfristig plant, kann daher umso besser aktuelle News aufgreifen oder sich an Aktionen wie diesen hier beteiligen. Gerade solche Projekte sind nicht immer weit im Voraus plan- bzw. absehbar und benötigen flexiblen Handlungs-Spielraum. Ein gut gepflegter Redaktionsplan ist dafür die beste Grundlage.

    Viele Grüße,
    Annika
  • Hey ho,

    danke! Ist vielleicht auch ein bisschen zu abgefahren gewesen, aber hat ja scheinbar funktioniert! :)

    Ja, also sehr breit angelegt, finde ich auch cool. Wir halten das noch eher etwas simpler. Das ist ja das Ironische an so einem Kalander - er gibt einem Freiheit.
  • Hey,

    ich wiederhole mich: Das macht richtig Spaß hier :)
    Ich möchte dich kurz nach deiner Einschätzunh fragen: Bei der Planung meines Blogs habe ich schon einen relativ konkreten "Fahrplan" erstellt. Er setzt sich zusammen aus 3-4 kleinen Weekly-Supplys, darunter auch ein Wochenrückblick und eine Wochenvorschau, und 2 größeren Beiträgen pro Woche, die qualiativ und aufwendig aufbereitet werden (teils mit Video oder Fotostory). Das eine sind Standards, das andere sind immer wechselnde, gut vorzubereitende Beiträge.
    Den Redaktionsplan wie du ihn oben beschreibst, wende ich dann für 3 bis 6 Monate auf die 2 größeren wöchentlichen Beiträge an, richtig?

    Liebe Grüße
    Jula
  • Hey Julia,

    hrhr, danke!

    Genau! Generell würde ich mich nur auf die 2 großen Beiträge fokussieren, die ein Problem der Zielgruppe lösen.
  • Hach ja ein Redaktionsplan, daran denke ich schon lange einen auf- und umzusetzen. Leider etwas schwierig, wenn man so nebenher bloggt. Aber der steht auf der ToDo Liste dieses Wochendendes ganz oben.

    Ansonsten ein Topbeitrag, wie die allermeisten hier. Wie auch die Affen on Air, die ich mir immer on the road gebe.
  • Hi Michael,

    ist wichtig, würde ich empfehlen! ;)
  • Kanban-Style, nicht Gangnam-Style :)

    Diese Vorgehensweise kann ich nur empfehlen, nicht nur für Blogartikel ;)

    Lässt sich gut mit Trello oder Scrivener realisieren.
  • […] gegangen bin, war das Erstellen eines Redaktionsplans. Am Anfang, als ich das erste Mal davon im affenblog gelesen habe, war ich skeptisch. „Brauche ich einen Redaktionsplan? Als privater Blogger? Ich will ja gar […]
  • Hey,

    Simpler und guter Artikel. Ich habe glaube ich schon das Tool (Scrivener) und jetzt auch noch das Wissen, wie ich es am besten einsetze.

    Danke!
  • Hi Mathias,

    besten Dank! Sehr cool!
  • Danke für den Artikel sind durchaus praktische Tipps dabei.
    Interessant dein Ansatz das ganze so kurz zu halten, ganz im Gegenteil zu meiner Recherche zu Redaktionsplänen, die meisten dort angebotenen Pläne werden wohl für Social Media genutzt und sind um einiges komplexer.
    Wichtig ist jedoch ein realisierbarer Schlachtplan und den erarbeite ich so langsam. ;)

    LG MobileBlade
  • Hey,

    danke dir!

    Jep, simplicity is king! :)
  • Super Tipp, hilft mir in meinem Blog Alltag auch immer wieder weiter.
  • Hallo Vladislav,

    großartiger Artikel der eine Menge Mehrwert liefert!

    Die Metapher gefällt mir und verdeutlicht das Problem vieler Leute sehr gut.

    Systeme zu errichten und in sein Business zu integrieren, sowie eine strategische Denkweise, sind für viele Leute böhmische Dörfer. "Da gibt es Dinge die spannender sind" denken sich wahrscheinlich viele. Ob diese jedoch genauso schnelle und großartige Resultate bringen, wird bzw. kann von vielen oftmals nicht eingeschätzt werden.

    Mit dem Satz "Du musst eben mehr wie ein Verleger und nicht wie ein Hobby-Blogger denken." triffst du den Nagel voll auf den Kopf.

    Bis dann,
    Ben

    P.S. Wirklich cooler Schreibstil den du hast.
  • Hi Ben,

    danke dir! Bisschen abgefahren, aber ich fand die auch super.

    Jep, da kann ich dir nur zustimmen. Ohne Strategie geht nicht.

    Danke, finde ich auch, haha! ;)
  • Guter Artikel! Selbst für einen Blogger, der das ganze nur aus Spaß betreibt aber ordentlich machen will ist ein Plan für die Beiträge eine hilfreiche Sache. Ich habe seit ein paar Wochen CoShedule dafür im Einsatz und will es nicht mehr missen.

    Beiträge können einfach im Kalender hin und her geschoben werden und das automatische Sharen der Beiträge auf den Social Medias funktioniert super.

    Durch verschiedene Farbmarkierungen kann man Themenbereiche direkt erkennen und schauen, das diese gleichmäßig verteilt erscheinen. Das fand ich besonders wichtig, da ich bei mir ja mit 2 großen Themenbereichen arbeite.

    LG Thomas
  • Hi Thomas,

    danke dir! Jep, das stimmt!
  • Hallo Vladislav!

    Immer, wenn ich im Netz auf Anregungen für neue Beiträge stoße, speichere ich den Link mit Evernote ab. Ist besonders praktisch am Smartphone. Wenn ich mich dann am Rechner an einen neuen Artikel setze, habe ich immer einen Pool mit Anregungen.

    Ansonsten lege ich auch gerne Entwürfe an, wenn ich eine neue Idee habe.

    Liebe Grüße,
    Christophe
  • Hi Christophe,

    ah, okay. Aber einen strukturierten Plane empfehle ich schon.
  • Hallo Vladislav,

    eine klasse Idee so ein Redaktionsplan. Habe bisher immer einen riesengroßen Bogen da herum gemacht. Das sollte sich ändern... Danke für den Beitrag!
    Übrigens: es muss heißen, "Gib dem kreativen Feuerlöscher-Chaoten in dir..." ;-)

    Schöne Grüße
    Nora
  • Hi Nora,

    keine Ursache!

    Hups, ist gefixt, thx!
  • Hallo Vladislav,
    gerade konnte ich mit deinem Artikel meinen Plan vervollständigen. Danke:)
    Habe diesen allerdings zum Versand von Newslettern genutzt.
    Kannst du mir einen Tipp geben, wie weit man Newsletter im Voraus planen sollte, wenn man nur alle 3 Wochen einen versendet?

    Grüße,
    Yvonne
  • Hi Yvonne,

    cool, bitte!

    Ich würde immer bei einem neuen Artikel eine E-Mail versenden.
  • Hallo Vladislav,
    ich nutze derzeit den "Editorial Calender" und bin sehr zufrieden mit den Funktionen. Leider wird der Kalender nicht richtig auf meinem Smartphone angezeigt. Sonst ein super Wordpress Plugin.
    Da bei mir immer wieder Artikel dazwischen geschoben werden, verschiebt sich mein Redaktionsplan immer weiter.
    Schöner Beitrag.
  • Hi Karsten,

    ah okay, thx für den Hinweis!

    Ein gewisse Flexibilität sollte ein Blog-Redaktionsplan schon haben. Wir leben einfach in einer schnelllebigen Zeit.
  • Hi Vladislav,

    danke für diesen Beitrag. Ein Redaktionsplan könnte mir tatsächlich helfen langfristig strukturierter mit meinen Beiträgen umzugehen.

    Beste Grüße
    Phuong
  • Hi Phuong,

    kein Ursache! Kann ich dir nur empfehlen!
  • Hi Vladislav,

    wie passend, wir sind gerade dabei einen Redaktionsplan umzusetzen. :-)

    Welches Tool nutzt du für deinen?

    Liebe Grüße,
    Alina
  • Hi Alina,

    sehr cool! Ja, ich kenne mein Publikum! :)

    Eine einfache Tabelle.
  • Ich bin erst vor wenigen Wochen auf das Konzept des Redaktionsplans für ein Blog gestoßen und bin absolut überzeugt davon. Er erspart mir in Zeiten der kreativen Flaute das lange Nachdenken und auch die Sorge, nichts zum Liefern zu haben. Das nimmt viel Druck raus. Und wenn es sprudelt, dann arbeite ich vor.

    In Scrivener habe ich den Redaktionsplan für das ganze Jahr, aber der ist lange noch nicht ausgefüllt. Ich kenne die Eckpunkte - die Daten, an denen ich einen Kursstart bewerbe z. B. Ideen für mögliche Blogposts sammle ich immer in meinem WordPress-Dashboard als Entwürfe und schreibe diese sofort, soweit ich eben grad komme. Und die platziere ich dann in Scrivener jeweils zu dem Zeitpunkt, an dem sie am besten thematisch passen.

    Nicht nur Blogposts time ich so, sondern auch Newsletter und Werbemails für die Kursstarts. Die Entwürfe aus dem Blogdashboard werden häufig auch zu solchen Mails verarbeitet statt zu Posts.
  • Hi Sandra,

    ah, sehr cool. Danke für deine Insights!
  • Danke Sandra, für den Tipp mit Scrivener. Werde ich mal downloaden und ausprobieren.
  • Ein solcher Redaktionsplan verhilft einem auch immer wieder, sich zusammen zu reißen und den Artikel fertig zu stellen, wenn die Motivation mal nicht mitspielen möchte ;)
  • Hi Sergej,

    oh ja, das stimmt! ;)
  • Hallo Vladislav,

    ich habe mir am Anfang ein Blatt Papier genommen (jo ich gebe zu bei mir läuft noch vieles ohne EDV...) und mir in einem Art Flussdiagramm aufgeschrieben wann ich welchen Artikel veröffentlichen möchte. Das das ganze den Namen "Redaktionsplan" hat, wusste ich bis vor kurzem noch nicht..... Aber auf jeden fall sehr hilfreich und es kommt keine Panik auf was ich als nächstes Schreiben möchte. Nur den Aufbau der Artikelreihenfolge hätte ich besser abstimmen müssen man lernt halt nie aus....

    Viele Grüße
    Oliver
  • Hi Oliver,

    sehr cool! Ich mache einiges auch noch gerne mit einem Blatt Papier :)

    Jep, man lernt nie aus!
  • Hej Vladi,

    gerade über deinen Redaktionsplan-Artikel gestolpert. Zufall oder Fügung? Denn seit Freitag arbeite ich auch an einem Veröffentlichungsplan (Redaktionsplan klingt aber cooler). Dein Artikel hat mich nun extra motiviert, nicht nur bloß einen Turnus und Artikelideen festzulegen, sondern einen wirklichen Plan mit konkreten Terminen - abgestimmt auf die einzelnen Zielgruppen - zu entwickeln. To-do-Listen mit Artikelideen reichen manchmal einfach nicht...

    Jepp, ich setze mich jetzt sofort dran. Danke für die Inspiration!
  • Hi Cathrin,

    ist das nicht das Selbe? ;)

    Sehr cool, bitte!
  • Moin,

    ein Redaktionsplan ist eine tolle Idee. Gerade bei aufeinander aufbauenden Themen sicher eine gute Möglichkeit deine Leser mit Struktur abzuholen. Ich habe immer so 5 bis 10 Entwürfe in der Rückhand, welche ich nach und nach fertig stelle. Interessieren würde mich, wie Ihr auf neue Ideen kommt. Bei mir haben sich nach und nach dafür kleine "Prozesse" etabliert: Suche auf Twitter, Suche auf Bloggerei, usw.

    Danke für den Beitrag und auf bald,

    Robert
  • Hi Robert, meine Ideen bekomme ich am zuverlässigsten, wenn ich andere Blogs lese oder einen Vortrag eines Businesscoachs höre. Ich bin inspiriert, auch etwas zu einem Thema zu sagen, und neben einem Kommentar dort wird das dann häufig auch ein eigener Blogpost bei mir, in dem ich immer drauf verweise, welcher Artikel mich dazu inspiriert hat.
  • Hi Vladi,

    wir nutzen für unsere Planung bis jetzt noch Trello. In unserem Fall ist das dann so eine Art Pipeline für Artikel. Man sieht immer in welchem Bearbeitungszustand er grade ist. Idee-Recherche-Entwurf etc.

    Was aber für einen Redaktionsplan noch spricht ist, dass man Social Media Geschichten gut mit einbauen kann. So hat man dann wirklich fast alles auf einen Blick :-))

    Liebe Grüße von LBN
    Dennis
  • Hi Dennis,

    ja, stimmt. Trello ist auch noch ganz nett. Danke für den Tipp!

    Ganz genau!
  • Hey Vladi.

    Vielen lieben Dank für diese Inspiration! Ich habe gerade erst angefangen und hatte schon von selbst den Gedanken, dass ich die Beiträge ja später alle untereinander verlinken kann etc. - du hast mir jetzt den letzten Kick gegeben!

    Tausend Dank dafür! :)
  • Hi Vladi,

    ich gebe es zu. ;-)
    Ich habe meinen Redaktionsplan in den letzen Monaten vernachlässigt.
    Das sollte geändert werden!

    Damals habe ich meinen Redaktionsplan in Scrivener geplant und dort auch meine Artikel geschrieben. Ein absolut cooles und empfehlenswertes Programm.

    Jetzt im direkten Vergleich "kein Redaktionsplan" und "Redaktionsplan" ist ganz klar, dass ein Redaktionsplan zu einem professionellen Blog gehört!

    Definitiv! - Dadurch kann man Gastartikel, spezifische Themen planen und das aller wichtigste, so wie du es im Artikel schreibst: Den Lesern viel mehr MEHRWERT bieten, da die Artikel aufeinander abgestimmt sind und harmonieren.

    DANKE für den Reminder.
    Aller Liebe
    Robert
  • Moin Robert,

    haha, welch Schandtat! :D

    Jep! Ohne Redaktionsplan geht nichts.
  • Hallo Vladi,

    welche Hilfsmittel nutzt du denn für deinen Redaktionsplan.

    Ich habe derzeit eine einfache Excel-Tabelle mit einem Titel und einem Veröffentlichumgsdatum. Wenn ich da noch die anderen Punkte (Kategorie, Typ, etc.) mit aufnehmen würde, wäre eine Excel-Tabelle vermutlich nicht mehr die beste Lösung dafür.
  • Hi Arthur,

    doch, dann passt das auch noch. Sobald es mehrere Autoren sind, dann könnte man sich nach z. B. "Editorial Calendar" für WordPress umschauen.
  • Hey Vladi.
    Ich habe schon den vergangenen Monat an einem 'Was so ansteht'-Plan rumgebastelt - von daher kam mir dein Beitrag gerade recht. Was verwendest du denn? Eine personalisierte Tabelle oder ein Plugin?

    Kannst du vllt ein Plugin empfehlen?

    LG
  • Hey Marina,

    sehr cool! Eine einfache Tabelle. Reicht momentan.
  • Hi Vladi,

    wieder ein sehr inspirierender Artikel! Er kam mir etwas kürzer vor als üblich, aber inhaltlich wieder hochwertig.

    Ich nutze noch keinen Redaktionsplan, werde aber innerhalb der nächsten 2 Wochen einen erstellen. Themen und Ideen habe ich genug. Jetzt gilt es, diese zu sortieren und in den Plan einzuordnen.

    Es wurde schon gefragt: Hast du ein bestimmtes Tool für den Plan, das du empfehlen kannst?

    Viele Grüße

    Axel
  • Hi Axel,

    vielen Dank! Ja, manchmal brauche ich auch weniger Worte, um zum Punkt zu kommen :)

    Sehr gut. Dann kann man diese auch schön aufeinander abstimmen.

    Schaue noch mal etwas weiter oben bei Holger.
  • Hallo Vladi!

    Ich stimme dir voll und ganz zu ohne Redaktionsplan geht es einfach nicht. Ich kenne beide Seiten: Auf meinem ersten Blog habe ich keinen Redaktionsplan gehabt und es war sehr mühsam immer wieder sich für Tag X ein neues Thema zu überlegen. Heute auf meinem geilen Blog, der ja seit Ende Januar online ist, gibt es einen sinnvollen Plan. Es ist für mich wesentlich entspanner und auch von der Arbeit her einfacher, da ich meine Themen kenne und weiß, bis wann ich was fertig haben muss. Ich kann jedem Blogger einen Redaktionsplan wirklich nur empfehlen.

    Alles Liebe,
    Jacky
  • Hi Jacky,

    danke! Jep, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Man ist dann wesentlich entspannter.
  • Hallo Vladislav,

    bisher nutze ich noch keinen Plan. Habe aber auch schon vor einiger Zeit auf Hubspot davon gelesen. Nun, mit deinem Beitrag hast du mich dazu gebracht ,jetzt auch einen Redaktionsplan anzulegen.
    Deinen genannten Vorteile sprechen eindeutig dafür ;-)
    Mal schauen, gibt Wordpress Plugins dafür oder ich nutze einen klassischen Google Kalender dafür.

    Gruß
    Holger
  • Hi Holger,

    hehe sehr gut! Ist ja auch relativ schnell gemacht.

    "Editorial Calendar" soll gut sein. Oder das Teil von CoSchedule. Mir reicht momentan auch noch eine einfache Google Drive Tabelle.
  • Hi Vladi,

    Toller Artikel.
    Ich kann dir da nur voll zustimmen. Ich habe die Erstellung eines Redaktionsplanes immer wieder vor mir hergeschoben. War einfach nicht so wichtig... Dachte ich.
    Vor kurzem hatte ich dann einen krankheitsbedingten Ausfall und müsste eigentlich liefern, da VÖ-Tag war. Aber ohne Vorbereitung & Ideen war da nix.
    So was kann einem Business richtig Schaden. Ein Redaktionsplan hätte da zumindest einen Großteil abgefangen. Ich werde auf jeden Fall einen kreieren! Zeitnah...

    Beste Grüße
    Jens
  • Hi Jens,

    cool! Kann ich dir nur empfehlen!
  • Hey Vladi,

    ein Redaktionsplan ist praktisch, jip. Müsste ich mir auch mal "zulegen"! :D

    Wie viele Artikel hast du eigentlich vorgeschrieben, sodass du mal von jetzt auf gleich (beispielsweise) Urlaub machen kannst?

    Viele Grüße,
    Alex von akleineb.de
  • Hi Alex,

    oh, ja, bitte! ;)

    Kaum welche. Aber da bin ich gerade dabei, fleißig welche vorzuschreiben. Ansonsten muss man einfach reinhauen, wenn man weiß, dass bald der Urlaub kommt.
  • Ohne viele Worte, wie immer Top. ☺

Was denkst du?