7 Gründe, warum Blogs besser sind als Magazine

Von Walter Epp 44

Duisburg ist eine tolle Stadt – solange man nicht in ihr lebt.

So war es bis vor wenigen Jahren. Das Zentrum der Stadt war damals eine Einöde. Die Cafés waren schlecht besucht, die Läden veraltet und am stärksten verbreitete sich eine bestimmte Gattung: die 1-Euro-Shops.

In diesen 1-Euro-Shops konnte man alles kaufen: Tischtennis-Schläger, Klobürsten, Batterien und Karnevalsperücken.

Einfach alles.

Und alles war schrott.

Warum?

Weil die 1-Euro-Shops ein miserables Geschäftskonzept haben: Irgendwie alles möglichst billig anbieten.

Und leider fahren viele „Blogger“ die gleiche Strategie: Irgendwie alle Themen möglichst billig anbieten.

Zahlreiche Blogger führen keinen Blog, sondern ein Magazin.

Ein Magazin über Gott, die Welt und das tägliche Problem des „Was-ziehe-ich-heute-an?“. Es geht um alles und um nichts. Und alles wird möglichst schnell, oberflächlich und billig an den Mann gebracht.

Das Ergebnis: Ein Haufen von Menschen kommt auf die Webseite und verlässt die Webseite auch wieder. Wie bei den 1-Euro-Shops: Viele Leute gehen rein, kaufen vielleicht etwas, kommen aber nie wieder, weil die Qualität miserabel ist.

Du siehst schon: Ein Magazin ist ein schlechtes Geschäftsmodell für einen Blogger. Selbst wenn du smart bist und dich auf eine Nische spezialisiert hast (warum verrate ich dir gleich).

Das bessere Geschäftsmodell: Smartes Bloggen. Was hier die Vorteile und die Unterschiede sind, erfährst du jetzt:

1. Die Persönlichkeit

Bei einem Blog zählt nicht nur die Information, sondern vor allem die Person dahinter.

Die besondere Anziehungskraft eines Blogs beruht auf der einzigartigen Mischung aus Information und Persönlichkeit. Mein wichtigster Rat an Blogger ist deshalb immer:

Werde eine spannende Persönlichkeit, dann wird auch dein Blog spannender.

Blogs haben damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber Magazinen, denn die Leser sind treuer, loyaler und hingegebener. Dahinter steht ein einfaches Prinzip:

Menschen verbinden sich mit Menschen, nicht mit Unternehmen.

Apple wurde zum Kult, nicht wegen des iPods, sondern wegen Steve Jobs. Bei kaum einem Unternehmen wurde über den CEO so viel geredet wie bei Apple.

Menschen brauchen ein Gesicht. Kein Logo.

2. Subjektive Informationen

Was Menschen weiterhin brauchen: Orientierung.

Unsere Welt wird immer komplexer, diffuser und vielschichtiger. In der Uni lernen wir, dass es kein „Ja“ und „Nein“ gibt, sondern nur ein „es kommt drauf an“. Alles wird relativiert, niemand hat eine feste Meinung.

Und genau das ist das Problem. Denn Menschen wollen eine feste Meinung. Sie gibt ihnen Halt, Orientierung und sie identifizieren sich mit ihr.

Uns wurde in der Schule immer beigebracht, dass man objektiv und neutral sein muss. Das Problem: Wenn man neutral schreibt, ist der Text langweilig.

Menschen lieben Menschen, die eine klare Meinung haben und diese auch vertreten. Egal ob sie der gleichen Meinung sind oder nicht. Menschen suchen immer nach „Richtungsgebern“.

Blogs sind solche Richtungsgeber: Modeblogger sagen ihre klare Meinung zu aktuellen Trends, Techblogger schreiben gnadenlos das neue iPhone in den Keller und Schreibratgeber sagen offen, welche Texte schlecht sind und welche nicht.

Magazine dagegen sind objektiv, neutral und behandeln ein Thema so, dass es möglichst allen Recht ist.

Das Problem: Wenn du versuchst es allen recht zu machen, machst du es niemandem recht.

Wer von allen gelesen werden möchte, wird von niemandem gelesen.

3. Infotainment

„Kennst du den schon…“?

Wir Blogger dürfen Witze erzählen. Ja, unsere Leser erwarten fast schon, dass wir witzig sind. Wenn nicht witzig, dann doch wenigstens unterhaltsam.

Youtube-Channels haben Millionen von Klicks, weil die Youtuber zwei Dinge verbinden: Informationen und Unterhaltung. Kurz: Infotainment.

Menschen suchen im Internet zwei Dinge: Unterhaltung oder Lösungen. Blogs verbinden idealerweise beides: Sie lösen auf unterhaltsame Weise ein Problem. Das ist eine wichtige Säule des smarten Bloggens.

Natürlich gibt es auch unterhaltsame Magazine wie Satirezeitschriften oder geniale Webseiten wie der Postillion. Diese wiederum lösen allerdings kein Problem.

Die typisch journalistischen Magazine versuchen allerdings nicht einmal witzig zu sein, sondern nur informativ. Damit ist das Magazin weniger emotional und bindet seine Leser schlechter.

4. Die Gemeinschaft

In unserer Gesellschaft gibt es ein wiederkehrendes Muster: Der Leader und sein Tribe.

In einer Familie gibt es einen Leader, der die Familie leitet. Jedes Unternehmen hat einen Leader und jede Fernsehshow auch. Der Tribe sind die Familienmitglieder, die Mitarbeiter und die Fernsehzuschauer.

Der Tribe versammelt sich um den Leader, weil die Meinung des Leaders wichtig ist. Sie respektieren ihn und wollen in seiner Nähe sein. Sie folgen ihm.

Ein Blogger ist auch ein Leader.

Er vertritt eine klare Meinung und um ihn herum versammeln sich Menschen, die diese Meinung teilen. Sie folgen seiner Meinung. Gleichzeitig lernen sich die Mitglieder des Tribes untereinander kennen, denn sie verbindet ein gemeinsames Problem.

Kommentatoren unter Blogs tauschen sich aus, während Kommentatoren unter Zeitungsartikeln sich in der Regel streiten.

Magazine nehmen im Gegenzug die Rolle des Leaders nicht so ernst. Sie wissen zwar, dass sie Meinungsmacher sind, aber sie führen den Tribe nicht bewusst. Ein Magazin kümmert sich nicht um seinen Tribe, fühlt ihm nicht auf den Zahn und löst auch nicht die Probleme des Tribes.

5. Der Mentor

Der nächste große Unterschied: Ein Blogger gibt nicht einfach nur Informationen weiter, er ist ein Mentor. Er beantwortet E-Mails, Kommentare, löst Probleme und hat eine persönliche Beziehung zu seinen Lesern.

Er ist erreichbar. Er ist nahbar. Er hat Zeit für seine Leser.

Und der Blogger entwickelt sich gemeinsam mit seinem Publikum. Er wächst mit seinem Publikum. Er lernt die Leser besser kennen und kann ihnen noch besser helfen.

Das Publikum durchlebt die guten und schlechten Zeiten gemeinsam mit dem Blogger. Das Publikum ist Teil seines Lebens – und er ein Teil ihres Lebens.

Der Blogger ist wie ein großer Bruder. Großartige Blogger sind sogar wie ein Vater.

6. Blogs verändern

Eine wichtige Erkenntnis für jeden Blogger:

Ein Tritt in den Hintern muss nicht wissenschaftlich fundiert sein.

Was suchen Leser, wenn sie Blogs lesen? Eine Umfrage hat ergeben: Motivation und Inspiration.

Wenn Leser Informationen wollen, lesen sie die Zeitung. Das ist auch gut so. Wenn Leser Inspiration wollen, dann lesen sie Blogs. Leider liefern ganz viele Blogs keine Inspiration und werden mehr zu „Zeitungen und Magazinen“.

Eine Zeitung verändert dich nicht. Ein guter Blog schon.

Alle bekannten Blogs verändern das Leben ihrer Leser. Markus Cerenak hilft seinen Lesern das Hamsterrad zu verlassen, Vladislav hilft dir mit deinem Blog Geld zu verdienen, ich helfe dir besser zu schreiben, Mark hilft dir nackt gut auszusehen.

Wenn dein Blog deine Leser nicht verändert, dann kannst du direkt einpacken.

7. Der Schreibstil

Ein Blogger entscheidet selbst über seinen Schreibstil. Er lässt seine Stimme voll durchklingen und muss sich nicht an den Ton des Magazins anpassen.

Journalistische Publikationen haben vorgaben, was die Schreibweise angeht, was die Überschriften betrifft und auch, was die Tonalität des Textes angeht. Somit klingen viele Texte einer Zeitung einheitlich und haben eine ähnliche „Stimme“.

Du als Blogger kannst dich über solche Regeln hinwegsetzen. Niemand von „oben“ sagt dir, wie du zu schreiben hast.

Es gibt einen Menschen, der dir sagt, wie du zu schreiben hast: dein Leser. Schreibe für ihn, nicht für dich.

Schreibe mit deiner Stimme. Verstelle deine Stimme nicht und versuch nicht objektiv zu sein. Im Endeffekt ist das sowieso niemand! 😉

Ein Blogger schreibt nicht immer korrekt. Aber er schreibt so, dass Leser ihn immer wieder erkennen. Er lässt sein Herz bluten und lässt alles in seine Texte fließen.

Und die Krönung: Ein smarter Blogger benutzt die Geheimnisse des Werbetextens.

Trau dich

Viele Blogger machen aus ihrem Blog ein Magazin – weil sie es nicht besser wissen. Sie lesen täglich Zeitungen und Magazine und glauben, dass sie es genauso machen müssen.

„Bloggen ist eine neue Form des Journalismus“. Wir sagen dazu klar: das ist Käse.

Journalismus ist gut und wichtig für eine Demokratie (ich arbeite selbst als Journalist). Aber bitte hör auf Bloggen, Journalismus und Magazine in einen Topf zu werfen.

Zahlreiche Blogger wollen Media-Markt sein. Das ist Quatsch. Sei der kleine Elektrohändler um die Ecke, der mit Persönlichkeit, Humor und Freundschaft punktet.

Auch mit einem kleinen Fischerboot kann man leckere Fische fangen.

Sei mutig, sei ein Blogger – und kein Magaziner.

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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44 Kommentare

  • Interessanter Artikel.Ich glaube,dass es besonders wichtig ist von seinen eigenen unabhängigen Erfahrungen zu berichten.Man fragt ja auch Freunde nach deren Meinung.Wichtig ist hierbei natürlich das man neutral schreibt.

    Liebe Grüße Moritz
  • Hallo Walter,
    Danke für diesen hilfreichen Artikel, neben den vielen wichtigen Info´s, finde ich es auch immer wieder fantastisch, dass deine Artikel zahlreiche kleine und große Denkanstöße geben (z.B "Alles wird relativiert, niemand hat eine feste Meinung."), die mir nicht nur meinen Blogaufbau erleichtern, sondern mich auch auf vielen anderen Ebenen weiter bringen.

    viele Grüße Rebecca
  • Hallo Walter,

    toller Artikel. ich habe auf den Link allein deswegen geklickt:

    Duisburg ist eine tolle Stadt – solange man nicht in ihr lebt.

    Denn ich komme aus Duisburg *gg und als ich weitergelesen habe musste ich schon sehr schmiunzeln habe diese 1 Euro shops kommen und gehen sehen. Bist du selbst denn auch Duisburger ?
  • Absolut geil! Ich liebe diesen Blogartikel, weil er so inspirierend ist und eine klare Richtung vorgibt.

    Nun muss man selbst nur noch den Mut aufbringen, dass so umzusetzen. Doch wenn man den Affenblog "inhaliert" hat, ist das eine Herausforderung, aber kein Problem.
  • "Ein Blogger schreibt nicht immer korrekt."
    Ah, da blutet mir als Lektorin das Herz! Sollte er aber!!
    So mancher Blog wäre gut beraten, ein professionelles Lektorat oder zumindest Korrektorat in Anspruch zu nehmen.
    Dann hätten auch die Leser mehr vom Blog!
    Hin und wieder ein kleiner Tippfehler stört nicht so arg wie mehrere grammatikalisch falsche Formulierungen und peinliche Rechtschreibfehler. Oder wie sehr ihr das?
  • Hallo Melanie,

    vielen Dank für diese ehrliche Meinung.
    Ich habe mir überlegt, wie ich "fehlerfrei" antworten soll...

    Das beste Beispiel bin nämlich ich selbst, obwohl ich keinen Blog habe. Aber wie soll ich mich verbessern, wenn keine "direkte" Kritik kommt, nicht wahr? Deshalb wird es mich wirklich sehr freuen, wenn mein - siehe ganz oben - geschriebener Kommentar eine "lehrreiche" Kritik von einer Expertin bzw. Lektorin erhält. So könnte ich wenigstens besser verstehen, was mit "grammatikalisch falsche Formulierungen" gemeint ist... Vielleicht mache ich sogar umsonst zu viele Gedanken, was natürlich sehr beruhigend wäre :)

    Liebevolle Grüβe von Gülay
  • Hi Melanie,

    ein Blogger muss nicht korrekt schreiben. Bloggen ist eine lebende Unterhaltung und kein Essay. Aber um das Geschriebene etwas aufzupolieren, wäre ein Lektorat (solange es die "Unterhaltung" nicht kaputt macht) natürlich von Vorteil.
  • Blogs sind nicht besser als Magazine, sie sind einfach nur anders. Wer aber ein Blogger ist, tut sich mit einem Blog definitiv leichter als mit einem Magazin. Da stimme ich zu ;)

    Was ich aber nicht ganz bejahen kann ist die Einleitung mit den 1-Euro-Shops.

    Ich persönlich mag sie auch nicht.

    Aber dass "die 1-Euro-Shops ein miserables Geschäftskonzept haben: Irgendwie alles möglichst billig anbieten" ist einfach falsch. Zumindest, wenn ich das Geschäftskonzept anhand ökonomischer Kennzahlen bewerte.

    380 Millionen Euro Umsatz und über 8000 Mitarbeiter im Falle eines bekannten 1-Euro-Shops klingen für mich zumindest nicht miserabel. Gut, ich habe jetzt auf die Schnelle nichts über die Umsatzrentabilität herausfinden können. Aber trotzdem. Ein "miserables Geschäftskonzept" sieht anders aus, oder ;)?
  • Ich weiß, dass es ein miserables KOnzept war, weil es die Shops heute nicht meht gibt ;)
    Außerdem: Batterien zu verkaufen, die nach 5 Minuten leer gehen, ist ein miserables Konzept. Da kann der Umsatz noch so hoch sein... Lange hält das kein Unternehmen aus.

    LG, Walter
  • Einer der besten Artikel, die hier in letzter Zeit erschienen sind.

    Obwohl ich mit einem Punkt nicht einverstanden bin: "Schreibe für ihn, nicht für dich.".

    In dem Moment, wenn der Blogger anfängt, nur noch auf die Wünsche der Leser einzugehen, verbiegt er sich und verliert seinen Fokus und seine Autorität. Bei unerfahrenen Bloggern kann das ganz gut beobachtet werden, in dem sie ihre Leser mehrfach im Monat nach neuen Themen fragen.

    Ein Blogger, der nach Themen fragt, hat sicherlich seinen Fokus verloren und schreibt nur noch über Themen, die ihn einfach selbst nicht mehr interessieren. Solche Blogger halten nicht lange aus und geben auf, bevor sie überhaupt angefangen haben.

    Grüße
  • Hey Alex,

    sorry, aber da bin ich auch anderer Meinung.

    Walter meint mit dem Punkt "Schreibe für ihn, nicht für dich", dass man den Fokus auf den Leser setzen sollte und Mehrwert für ihn schaffen … und nicht über sich selbst Schwafeln sollte.

    Wir gehen hier im affenblog fast nur auf die Wünsche bzw. auf die Probleme unseres Tribes ein. Die besten Artikelideen stammen aus dem Publikum, da sie ein aktuelles Problem waren.

    Das Grobe Thema des Blogs gibt ja der Blogger vor. Aber die verschiedenen "Artikelthemen", die können ruhig aus dem Publikum kommen.
  • Hallo Walter,

    ich weiß nicht, ob Blogts besser sind als Magazine, sie sind auf jeden Fall anders. Und das muss den Journalisten klar gemacht werden, die Angst um ihre angeblich objektive Deutungsmacht haben.

    Ein Blog verfogt ganz anderer Ziele, hat ganz andere Zielgruppen, und die Unterschiede sind mir bei der Lektüre eben nochmal klar geworden. Danke dafür.

    Aber was ALLE Schreibenden nicht so richtig bedenken: Wir könnten sehr viel voneinander abschauen, wenn wir unser Schubladendenken aufgeben würden. Der Blogger profitiert vom Werbetexter, weil der was von Verkaufspsychologie versteht. Der Journalist profitiert vom Schriftsteller, weil der was von Dramaturgie versteht. Der Schriftsteller profitiert vom Blogger, weil der was von Selbstvermarktung versteht.

    Alle haben dasselbe Ziel: Menschen zu bewegen (etwas zu tun, zu unterlassen, zu denken, zu fühlen) und ihrem Leben wenigstens graduell eine neue Richtung zu geben.

    Alle Schreibendem sollen im selben Business sein? Da höre ich schon die Edelfedern aufjaulen...

    Gruß,
    Stefan
  • Stefan, da bin ich voll bei dir. Ich habe ja auch damals Werbetexten und Bloggen kombiniert, das war eine perfekte Symbiose. Und natürlich können wir smarten Blogger auch von Journalisten eine Menge lernen :)
  • Hallo Walter,

    Danke! Gibt mir eine Bestätigung so weiter zu machen wie es mir auf dem Herzen liegt. Manchmal fragte ich mich schon, ob ich so direkt und unverblümt schreiben kann. Ob es nicht besser wäre, niemandem auf die Füße zu treten.

    Aber genau das ist es, was das smarte Bloggen ausmacht. Auf die Füße treten! Ohne "stechen" keine Veränderung. Ohne Veränderung kein Mehrwert im Leben.

    Alles Liebe, Christian
  • Hi Christian.

    Dazu haben die Unternehmer in den USA immer den schönen Spruch:

    "You can not do it, without pissing someone off."

    Sprich: Wenn du es richtig machst, wirst du immer jemandem auf die Füße treten. Das wichtigste ist, dass du deinem Tribe nicht auf die Füße trittst :D

    LG, Walter
  • Hey Walter und Vladislav,
    ich muss es mir einfach mal von der Seele schreiben - ihr zwei rockt! Wirklich!
    Ich liebe Dein Blog, Vladislav, und verfolge seit kurzem alle Deine Artikel und natürlich auch die Gastartikel von Walter.

    Um es in Pferdebloggersprache zu sagen: Ihr zwei wäret die perfekten Pferdeflüsterer: Klar, konsequent, lustig, entspannt, cool, deutlich und sympathisch ;-)

    Danke für eure Artikel!!

    Alles Liebe,

    Petra
  • Wir danken dir Petra. Danke für deine lieben Pferdeworte ;) Wir rocken auf jeden Fall weiter.

    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    Klasse Beitrag. Ich selbst bin ständig in Versuchung von meinem Weg abzukommen, da mir für meinen Blog irgendwie die Themen ausgehen.

    Aber der Artikel gibt mir Mut.

    Danke
  • Danke für diesen Artikel! Erst war ich ehrlich gesagt etwas angeödet: Schon wieder eine dieser "x Dinge, die Sie tun müssen, um...", die ich nicht mehr lesen mag. Aber dann kam eine geballte Ladung Inspiration und Erkenntnisse. Ich habe jetzt verstanden, was Bloggen heißt!
    Und freue mich, mit diesem Wissen bald selbst an den Start zu gehen!
    LG, Katrin
  • Na dann viel Erfolg. Wenn du Hilfe brauchst, weißt du ja, wo du uns findest ;)

    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    genau das bestätigt, was letztens ein Kollege über Blogs und meinen Blog gesagt hat. Genau weil keiner über mir "sitzt", liebe ich die Freiheit beim Bloggen. Toller Artikel!

    Gruß,
    Tanja
  • Das liebe ich auch beim Bloggen. Keiner sagt, was ich schreiben "soll, darf oder muss".

    Leider ist das bei meinen Schreibaufträgen anders :( Aber ich muss ja auch meine Brötchen verdienen und da ist der Kunde König. :D

    LG, Walter
  • Hey Walter! Du hast es sehr gut auf den Punkt gebracht, was wichtig ist. Bei einer Sache muss ich dir aber wiedersprechen.

    Menschen kaufen von Menschen, dass stimmt. Dennoch braucht es eine Marke, die etwas qualitativ hochwertiges anbietet. Vladi hat das mit seiner Marke Affenblog geschafft, weil er der Mentor ist und Menschen hilft bessere Werbetxte zu schreiben.

    Die Kombination aus Marke, Persönlichkeit, Authentizität und Ehrlichkeit und Vertrauen ist es, was Menschen bewegt immer wieder zu kommen, weil sie wissen, was sie hier bekommen. Tolle Tipps, wie sie bessere Texte schreiben und eine Gemeinschaft, die zusammenhält. Das macht meiner Meinung nach die Marke hier aus.

    Auch ich habe hier schon sehr viel gelernt, dafür möchte ich heute einfach auch mal "Danke" sagen.

    Macht weiter so.

    Liebe Grüße,
    Jacky
  • Eine Marke ist wichtig. Aber wer formt diese Marke? Bei Apple war es Steve. Beim Affenblog war es Vladislav. Später, wenn die Marke etabliert ist, kann der Mensch weiter zurücktreten. Aber zur Markenbildung muss der Mensch in die Mitte.

    LG, Walter
  • Wieder ein super Artikel. Lerne jeden Tag mehr dazu :-). Vielen Dank!
    Schöne Grüße
    Claudia
  • Freut mich, dass wir es schaffen, dass die Lernkurve immer nach oben zeigt ;)

    LG, Walter
  • Hallo Vladi,
    eigentlich sagst du, sei authentisch. Meistens verstellen wir uns. Dann hängen wir, wie ein Krückstock zwischen Business und smarten Blogger und wissen nicht so richtig, wohin wir gehören. Dein Begriff der smarten Blogger nimmt für mich, durch deine Artikel, immer mehr Form an.
    Viele Grüße aus Dresden
    Peter
  • Hallo Walter,
    du bringst es auf den Punkt. So wie immer.
    Leider dauert es eine Weile, bis man das alles verinnerlicht hat und dann auch umsetzen kann.
    Ich arbeite immer noch daran...

    LG, Karsten
  • Keine Sorge. Dran bleiben. Mit der Zeit geht alles in Fleisch und Blut über und du handelst automatisch wie ein smarter Blogger ;)

    LG, Walter
  • Hey ihr zwei,
    das ist ein spannendes Thema und ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich das ähnlich sehe. Ich glaube nämlich, eigentlich nicht. Es gibt doch einige Magazine, die nicht rein informativ sind. Dann hießen sie Wiki oder hätten 25 Bände a 900 Seiten... Es gibt Magazine, die Meinung bilden wollen. Meinung durch Information. Und dabei müssen sie nicht ihre Meinung in die Zeilen schreiben, sondern schreiben sie dazwischen.

    Ich finde also nicht unbedingt, dass ein Blog kein Magazin sein darf. Natürlich gibt es auch langweilige Blogs, aber ganz ehrlich sehe ich auch keinen wirklichen Gewinn/Mehrwert/keine Hilfe in Mode- oder Reise-Blogs. Wenn jemand mit Pumps in Prag einen Teller Salat isst und das fotografiert, ist mir irgendwie wenig geholfen. - MMn.

    Ich verbinde mit einem (online)-Magazin eher das Image, dass der Mensch das nicht nur zum Spaß macht, sondern auch wirklich Ahnung hat, nicht morgen keine Lust mehr hat und niemandem seine Meinung aufdrücken will, sondern umfassend informiert. Gerade das schätze ich an magazinösen (oder so ;) ) Blogs und bei manchen Themen sehe ich auch kaum eine Möglichkeit, direkt zu helfen. Denkmalpflege zum Beispiel, wie in meinem Fall. Ich bin kein Anwalt, also kann ich da kaum wirklich helfen. Durch die Informationen, die ich liefere, 'helfe' ich meinen Lesern, da sie so erst ein Gespür für das Thema bekommen. Ein richtiges Problem löse ich da nicht, da es noch gar nicht genug Fragen zum Thema zu geben scheint. Auf eine Umfrage hin, was denn interessant wäre, kam sehr sehr oft die Antwort "Reiseberichte!", die meiner Meinung nach noch weniger mit Denkmalschutz zu tun haben (ich hab sie dennoch mal rein genommen, aber richtig glücklich bin ich nicht damit). - Und so richtig über Gott und die Welt schreibt man in einem Fachmagazin auch nicht. In einem bestimmten Themengebiet werden Unter-Themen abgedeckt. Ich finde das nicht verwerflich.

    Den Grundgedanken der Magazin-Ablehnung kann ich schon nachvollziehen, aber übernehmen kann ich den zu lernenden Inhalt heute ausnahmsweise mal nicht ^^

    LG
    Julia
  • Hi Walter,

    toller Artikel. Ich bin auch dafür, dass Bloggen, Journalismus und Magazine nicht in einen Top gehören.

    Magazine sind informativ und manche auch noch unterhaltsam. Dennoch gibt es in der Regel eine Obrigkeit, nämlich den Chefredakteur, den Verlag oder die Anzeigenkunden. Diese Parteien haben Einfluss auf den Inhalt und sorgen dafür, dass der Inhalt weniger mutig und authentisch daherkommt.

    Ich stehe auf Blogs. Da lese ich Meinungen und muss nicht "zwischen den Zeilen lesen". Wenn man smart genug ist, dann lässt man sich keine Meinung aufdrücken. Und da ein Blogger sich praktisch mit dem gesamten Internet als potenzielle Leserschaft auseinandersetzt, muss er eben auch fürchten, dass er zerrissen wird (falls er nur provozieren möchte und keinen nachvollziehbaren Standpunkt hat).
  • Hi Julia,
    Ich habe auch nichts von Mädels in Bikinis, die am Strand Cocktails trinken. Solche Blogs meine ich nicht, wenn ich das Wort "Blog" benutze.

    Wenn Vladislav und ich "Blog" sagen, dann meinen wir "smarter Blog". Sprich: Ein Problemlöseblog mit Unterhaltung, Information, Persönlichkeit, kluger Monetarisierung und einem Leader, der sich um den Tribe kümmert. Also alles, was einen smarten Blog ausmacht.

    Du hast recht: Es gibt auch sinnfreie Blogs, die von jedem Magazin der Welt getoppt werden.

    LG, Walter
  • Hallo Walter,

    schöner Artikel. Ich finde es faszinierend, wie Ich wirklich mit jedem neuen Blogartikel auf dem Affenblog etwas dazulerne. So soll es sein und das will Ich jetzt auch auf meinem eigenen Blog mehr und mehr umsetzen.

    Gruß,

    Claudius
  • Hi Claudius,
    Genau das ist unsere Mission: Jedes Mal einen drauf setzen. Und wenn wir keinen draufsetzen, dann machen wir etwas kaputt, das uns stört ;)

    LG, Walter
  • Hallo Claudius,

    mir ist bei Deinen Kommentaren aufgefallen, dass Du "Ich" immer groß schreibst. Wahrscheinlich nur eine absichtliche Betonung... Denn Deine seelische Verbindung zu dem "mächtigen" PLUTO :) konnte ich aus Deinem Blog http://plutosblog.com herauslesen.

    Hallo Walter,

    sorry für die "astrologische" Werbung by Gülay ;)

    Und nun zu Deiner Schreibkunst...

    Wenn ich so talentiert wie Du wäre, dann hätte ich schon längst ein Buch über den WELTFRIEDEN geschrieben. Aber gut zu wissen, dass ich diese Kunst eines Tages beherrschen werde. Vielen Dank auch an Dich, Walter!

    Wunderschöne Grüβe von Gülay

Was denkst du?