Was ist Inbound Marketing und warum ist es so revolutionär?

Von Vladislav Melnik 60

Es herrscht eine Revolution.

Egal ob du es magst oder nicht. Marketing wird gerade grundlegend verändert.

Deine Kunden sind ziemlich gut darin geworden, nervige Werbung auszublenden. Vor allem im Internet. Stichwort: Bannerblindheit.

Folgende Statistiken belegen auch, dass das alte Marketing nicht mehr so gut funktioniert:

  • 87% der Menschen schalten bei Fernsehwerbung um.
  • 45% der Menschen lassen Postwurfsendungen ungeöffnet.
  • 84% der 25- bis 34-Jährigen verlassen eine Webseite eher wegen exzessiver Werbung.
  • Über 2 Millionen Deutsche befinden sich auf der Robinsonliste.

Deshalb schauen wir auch kein Fernsehen mehr, wir schauen Netflix. Wir hören auch kein Radio mehr, wir hören Spotify.

Warum benutzen wir dann für die Vermarktung noch traditionelle Methoden, wenn unsere Kunden uns gar keine Aufmerksamkeit mehr schenken?

Es muss eine neue Marketingmethode her.

Eine, die sich der Kunde wünscht. Eine, die sogar noch Mehrwert liefert. Eine Methode, die gut für den Kunden ist.

Wir brauchen eine Methode, die unsere Kunden lieben werden. Und genau diese Methode nennt sich: Inbound Marketing.

Um Inbound Marketing zu erklären, schauen wir uns zuerst Outbound Marketing im Detail an.

Was ist Outbound Marketing?

Outbound Marketing ist das traditionelle Marketing, mit dem wir alle aufgewachsen sind: Fernsehwerbung, Postwurfsendungen, Printanzeigen, Telefonmarketing, Radiowerbung, Plakatwände, usw.

Aber Outbound Marketing ist nicht nur in der Offline-Welt zuhause. Auch online findest du es: Massenmails, Bannerwerbung, Spam und noch noch viel mehr.

Outbound Marketing ist Push Marketing. Es basiert auf Störungen.

Es geht dabei immer darum, ein Medium mit einem großem Publikum zu finden und diese immer wieder mit unpassenden Anzeigen zu unterbrechen.

Dabei ist die Hoffnung, dass mit guter Planung, guter Marktforschung und einer perfekten Platzierung, ein kleiner Prozentsatz der Unterbrechung zuhört und zum Kunden wird.

Wenn du ein großes Publikum findest oder eine gute Conversion Rate erzielst, dann kann es ein gutes Investment sein.

Zumindest war es einmal so.

Es ist zwar immer noch möglich, damit Aufmerksamkeit zu erzielen, aber moderne Technologien machen es immer weniger effektiv und immer kostspieliger.

Wie ist Inbound Marketing entstanden?

Bereits 1997 hat Seth Godin beobachtet, dass wir der traditionellen Werbung immer weniger Aufmerksamkeit schenken. Deshalb kam er auf eine neue Marketingmethode: „Permission Marketing„.

Im Kern ging es darum, dass persönliche und relevante Nachrichten an Menschen geliefert werden, die sich auch bekommen möchten. Die neuen Technologien ermöglichen es, wieder individuelle Dialoge mit Millionen von Kunden zu führen.

Er sprach schon damals von einer Marketingwelt, wo der Marketer dem Kunden hilft zu kaufen und der Kunde dem Marketer hilft zu verkaufen.

Dann hat 2007 David Meerman Scoot „The New Rules of Marketing & PR“ geschrieben. Dort ging es darum, dass Word of Mouth durch neue Technologien effizienter geworden ist. Er sprach davon, dass heute die Unterhaltung online passiert. Direkt mit dem Markt.

Er war es auch, der Marketer dazu animierte, wie Journalisten und Tougth Leader zu denken. Die Idee war, nützlichen Content zu liefern, wann der Kunde es braucht. Beim modernen Marketing geht es eben um Interaktion, Information, Wissen und Wahl.

Abschließend haben 2010 Brian Halligan und Dharmesh Shah in „Inbound Marketing“ den Begriff definiert und das Themenfeld detaillierter abgesteckt.

Hier ging es darum, dass deine Webseite keine Einbahnstraße sein sollte, sondern ein gemeinschaftlicher und ständig wachsender Hub für deine gesamte Industrie. Ein Hub (oder auch ein Blog), der zufälligerweise auch deine Lösungen anbietet.

Du solltest also aufhören, deine Message versuchen nach draußen zu drücken und damit anfangen, deine Kunden mithilfe von Blogs, der Suchmaschine und Social Media anzuziehen.

Was ist Inbound Marketing genau?

Inbound Marketing ist erlaubnisbasiertes Marketing. Es ist Pull Marketing.

Dabei geht es zu aller erst darum, die Erlaubnis zu haben, um über ein bestimmtes Medium mit deinem Publikum kommunizieren zu dürfen.

Außerdem geht es darum, die Fragen zu beantworten, die sich dein potenzieller Kunde stellt … und diese Antworten zu verbreiten, sodass sie gefunden werden.

Inbound Marketing zielt darauf ab, dass du gefunden wirst und deine Kunden zu dir kommen, anstatt mit verschiedenen Marketingaktivitäten um ihre Aufmerksamkeit zu kämpfen.

Um überhaupt gefunden zu werden, arbeitet Inbound Marketing im Kern mit hochwertigen Inhalten, die ein Problem einer Zielgruppe lösen. Indem du Content erstellst, der speziell für deinen perfekten Kunden zugeschnitten ist, ziehst du diesen auch an.

Mein lieber Kollege Björn Tantau sagt auch so schön, dass Inbound Marketing einen intrinsischen Ansatz verfolgt. Das heißt, dass dein potenzieller Kunde aus freien Stücken zu dir kommt:

Beim Inbound Marketing kaufst du keine Aufmerksamkeit. Du verdienst sie.

Das ist am Anfang aufwändiger, aber langfristig wesentlich günstiger und effizienter.

Was sind die Bestandteile?

Alles klar. Aber aus welchen bekannten Bestandteilen besteht Inbound Marketing jetzt im Detail?

Wir sehen das genau so wie MOZ und umfassen den Begriff „Inbound Marketing“ sehr weitläufig:

outbound-marketing-vs-inbound-marketing

Wenn du schon länger den affenblog verfolgst, dann merkst du, dass wir schon immer über diese Themen gesprochen haben. Deshalb gibt dieser neue Begriff uns einen schönen Rahmen, indem wir hervorragend arbeiten können.

Wie sieht der Prozess aus?

Outbound Marketing? Check! Inbound Marketing? Check! Die einzelnen Bestandteile? Auch Check!

Aber wie läuft das alles jetzt im Detail ab?

Hier arbeitet HubSpot mit einer wunderbaren Grafik, die wir für unsere Zielgruppe angepasst haben:

inbound-marketing-prozess

Schauen wir uns die einzelnen Phasen mal genauer an. Wir starten mit einem potenziellen Kunden, der uns fremd ist.

Phase 1: Anziehen

Zu aller erst musst du diesen potenziellen Kunden anziehen. Wichtig ist hier, dass du nicht irgendwelche Besucher anziehst, sondern die Richtigen – deinen perfekten Kunden.

Das erreichst du, indem du hochwertige Inhalte erstellst, die ein Problem lösen und diese kostenlos zur Verfügung stellst. Diese Inhalte ruhen in deiner Plattform, in deinem Hub, in deinem Blog.

Danach fokussierst du dich darauf, diese Inhalte in der Blogosphäre bekannt zu machen. Hier kommen dann so Themen wie Influencer und Gastbeiträge ins Spiel. Damit erreichst du schnell dein Wunschpublikum.

Natürlich ist hier auch die Suchmaschine ein wichtiger Bestandteil. Daher optimierst du deinen Content, sodass er besser gefunden wird.

Zu guter Letzt promotest du deine Inhalte via Social Media, damit sich dein Content weit, und am besten viral, verbreitet.

Phase 2: Konvertieren

Nachdem du einen Besucher angezogen hast, musst du diesen zu einem Lead konvertieren.

Das Problem an Besuchern ist, dass diese schnell wieder weg sind. Deshalb brauchst du die Erlaubnis, um diese zu kontaktieren, wann du es möchtest.

Hier arbeitest du zuerst mit du Calls to Action, die deinem Besucher die Möglichkeit geben, seine Kontaktdaten (mindestens eine E-Mail) zu hinterlassen. Als Gegenleistung für diese wertvollen Daten solltest du auch etwas von Wert liefern. Deshalb liefern wir auch einen kostenlosen Inbound-Marketing-Kurs.

Außerdem benutzt du einfache Formulare, wenn du z. B. eine beratungsintensive Dienstleistung anbietest und vorab Erstgespräche führen musst.

Abschließend arbeitest du mit Landing Pages. Landing Pages sind Seiten, die nur ein Ziel haben: eine Conversion. Diese Conversion kann jetzt ein E-Mail-Abonnement oder ein Angebot für deine Lösungen sein.

Phase 3: Abschließen

Nachdem dein Besucher zum Lead wurde und ihr euch ein bisschen kennengelernt habt, muss dieser zum Kunden werden.

Hier arbeitest du primär mit E-Mail-Marketing, weil es der direkteste und effektivste Kommunikationskanal ist. Diese Studie belegt auch, dass E-Mail einen ROI von $41 hat. Nicht schlecht, oder?

Außerdem kannst du hier die Vorteile der Technik nutzen und mit Automatisierung arbeiten. Zum Beispiel kannst du einen Autoresponder erstellen, der nach bestimmten Tagen oder anhand von Useraktivität automatisch E-Mails verschickt.

Zu guter Letzt sorgst du für ein solides CRM. Ich habe schon damals während des Studium darüber etwas geschrieben. Es ist einfach Pflicht, sich ernsthaft um seine Kundenbeziehungen zu kümmern.

Phase 4: Begeistern

In der letzten Phase solltest du deinen Kunden nicht nur zufriedenstellen, sondern regelmäßig begeistern.

Das erreichst du, indem du weiterhin kostenlose Inhalte lieferst, die Mehrwert bringen. Wenn’s passt, dann arbeitest du hier auch mit Personalisierung.

Hinzu kommt noch, dass du Umfragen benutzen kannst, um qualitatives Feedback zu bekommen und so Marktforschung zu betreiben. So was kann man man auch perfekt automatisieren.

Natürlich solltest du auch deine Webseiten-, Content- und Social-Media-Aktivitäten analysieren und Optimierungspotenzial finden.

Durch diese Maßnahmen verwandelst du deinen Kunden in einen Promoter, der als Botschafter deiner Marke arbeitet.

Ferner werden aus bestehenden Kunden wegen der starken Kundenbeziehung Wiederholungstäter, die Produkte mit einer höheren Marge kaufen.

Im Groben geht es bei diesen Phasen darum, mit Content und Technologie, die Customer Journey so angenehm und so effizient wie möglich zu gestalten.

Wie sieht der Sales Funnel aus?

Wenn wir uns die gerade genannten Phasen noch mal verstärkt aus der Verkaufsperspektive anschauen, dann sieht das so aus:

inbound-marketing-sales-funnel

Das heißt, dass du bei TOFU Menschen erreichst, die nur nach Informationen suchen. Sie sind noch nicht bereit für deine Sales Message und den Kauf.

Bei MOFU suchen deine Besucher mittlerweile nach Lösungen für ihr Problem. Vielleicht vergleichen sie dich mit deinen Mitbewerbern und schauen, welchen Content sie am meisten vertrauen sollen. Hier sind sie bereit für den nächsten Schritt. Sie sind bereit, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

Am Ende, bei BOFU, hat dein Lead die gewünschten Informationen gefunden und kann eine solide Kaufentscheidung treffen. Er ist soweit zufrieden und ist bereit für den Kauf oder um konkreter in Verhandlungen einzutauchen.

So durchläuft dein potenzieller Kunde angenehm den Sales Funnel. Die falschen Kunden werden automatisch herausgefiltert. Die richtigen Kunden bleiben. Und du schmiegst dich um deinen Kunden und hilfst ihm mit kostenlosen und kostenpflichtigen Angeboten bei der Lösung seiner Probleme.

Fazit

Marketing wird gerade revolutioniert. Egal ob es dir gefällt oder nicht.

Die Welt hat sich verändert. Wir sind informierter und vernetzter als je zuvor. Deshalb schenken deine Kunden Outbound Marketing immer weniger Aufmerksamkeit.

Das Problem an Outbound Marketing ist, dass es per Push funktioniert. Inbound Marketing dagegen per Pull.

Du erstellst also hochwertigen Content und sorgst dafür, dass du gefunden wirst. Beim Inbound Marketing sind deine potenziellen Kunden freiwillig bei dir. Du kannst nicht mehr die Aufmerksamkeit mieten. Du musst sie dir verdienen.

Abschließend fasste es einmal Olaf Kopp perfekt zusammen:

Inbound Marketing ist Marketing das begeistert, und nicht nervt.

Inbound Marketing ist einfach menschlicher. Es ist Marketing, das deine Kunden wollen. Es ist Marketing, das deine Kunden lieben werden.

Höre also auf zu nerven. Und fange an zu helfen.

Was denkst du über Inbound Marketing?

Chimpify Keynote

13. Dezember 2016    10:00 Uhr
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60 Kommentare

  • Danke, das sind Inhalte die mir echt helfen, meine Unternehmensstrategie zu verbessern. Es wunderte mich immer wieder, wie solche hochwertigen Informationen gratis im affenblog zu haben sind. Ich habe schon einige recht kostenintensive Kurse besucht, um an ähnlich gute Informationen zu bekommen. Die konzentrierte Form gefällt mir hier jedoch echt besser. Nun verstehe ich auch, wie die Veränderungen im Marketing laufen - und ich bin nicht mehr nur verwundert sondern proaktiv. Danke Uwe
  • Hallo Vladislav,
    ich habe dich auf der Awesomepeople Conference "kennengelernt" und war total begeistert von dir und deinem Affen ;-)
    Ich stehe gaaaaanz am Anfang und fange an mich zu informieren was wie gehen könnte. Der kostenlose Kurs ist einfach super um sich erstmal unverbindlich zu informieren und sich in das Thema einzuarbeiten. So verständlich geschrieben - ich bin echt begeistert!
    Und das heißt was - ich bin nämlich totale Outbound Marketing Gegnerin. Ich bin derart genervt von dieser aggressiven Werbung dass ich wirklich alles vermeide wo sie mir unterkommen könnte. Ich bin richtig glücklich über diese neue Tendenz des Inbound Marketing und kann mir echt vorstellen da mitzumachen.
    Vielen Dank für deine großartige Unterstützung!
    Martina
  • Hallo Vladislav,

    perfekter Artikel, der es auf den Punkt bringt. Hab viel Wissenswertes für mich übernehmen können! Danke dafür:-)
    Und der Hammer ist, es war nicht nervend sondern begeisternd!;-)

    Liebe Grüße
    Simon
  • Hallo Vladislav,
    besser hättest du es nicht beschreiben können. Ein fantastischer Artikel, der das auf den Punkt bringt. Danke für diesen anregenden Beitrag!

    Liebe Grüße
    Anja
  • Echt super, wie Du die neuen Strategien (Inbound Marketing)auf den Punkt bringst. Du hast mit deinem Blog auch echt ein einzigartiges Design getroffen, was überhaupt nicht aufdringlich ist.

    Daumen hoch und Beste Grüße

    Jojo
  • Hey Vladi! Ich lese schon eine ganze Weile mit und verfolge auch Affen on Air. Langsam ist es an der Zeit, mal einen Lob auszusprechen: Ich finde es genial, was ihr für die Deutsche Blogger-Szene liefert! Und hier ist wieder einmal ein großartiger Beitrag zum Beweis! In so kurzer Zeit so viel nützlicher Content - dem ist echt nichts mehr hinzuzufügen. Inbound Marketing ist ein wichtiges und spannendes Thema wie ich finde! Freut mich, dass der neue Affenblog diesen Weg geht...
  • Wirklich Super Beitrag!
    Outbound Marketing ist eben der Grund, warum wir beispielsweise Adblocker verwenden.
    Faszinierend ist, das zb. das Inbound-Marketing in dem Sektor, indem mit am besten verdient wird, schon länger gang und gäbe ist: Nämlich bei Banken und Versicherungen!
    Dem Kunde wird hier "geholfen" eben ihr Geld bei einer der Investment Möglichkeiten der Bank a) oder b) anzulegen bzw. die Versicherung a) und b) abzuschließen.
  • Hi Moritz,

    genau! Oder warum wir Banner einfach gedanklich ausblenden.
  • Hallo Vladi,

    ein Launch nach Jeff Walker-Style beschreibt auch sehr gut das Inbound-Marketing.

    Bei diesem Marketing-Konzept wird der Launch zum Event.

    MFG Philipp
  • Hi Philipp,

    hmm ja stimmt, geht in eine ähnliche Richtung! :)
  • Hallo Vladi,

    auch von mir einen dicken Daumen für den sehr umfangreichen und informativen Artikel. Die vielen Kommentare zeigen, dass du ein extrem wichtiges und aktuelles Thema angesprochen hast.
    Ich wundere mich nur, dass die generelle Erkenntnis, dass konventionelle Werbung nervt, erst seit relativ kurzer Zeit wirklich für das bessere Marketing genutzt wird.
    Mewes hat schon vor über 30 Jahren in seiner "EKS-Strategie" von einem Nachfrage-Sog gesprochen, den ich nur erzielen kann, wenn ich a) eine genau passende Lösung für ein Problem meiner Zielgruppe habe und b) ich diese den Zielgruppen-Mitgliedern auch über entsprechende Medien und Zugänge zeige.

    Also eigentlich nichts Neues, aber trotzdem um so wichtiger, diese Message jetzt in die Köpfe der Werbeverantwortlichen zu bringen!

    Viele Grüße

    Uwe
  • Hey Uwe,

    danke dir! Du weißt ja, Veränderungen brauchen ihre Zeit. Das Thema Inbound Marketing wurde bereits vor 10 Jahren "erfunden". Aber bei Solopreneuren und kleinen Unternehmen ist es häufig leider noch nicht angekommen.

    Und die EKS-Strategie muss ich mir auch endlich mal anschauen!
  • Moin Vladi,

    ein sehr schöner Artikel. Jetzt sollte jeder verstanden haben was Inbound & Outbound Marketing ist.

    Ja, Marketing verändert sich ständig.

    Das neue Design gefällt mir besser als das alte Design. Es läßt sich viel besser lesen als das alte Design. Ein heller Hintergrund ist immer angenehmer für die Augen.

    LG
    Brian
  • Hi Brian,

    danke dir! Das hoffe ich! :)

    Oh ja, das stimmt. Bin auch schon gespannt was nach Inbound Marketing kommt. Überlege da auch schon die ganze Zeit. Aber erstmal haben wir ja mit Inbound genug zu tun!

    Cool, freut mich!
  • Hallo Vladislav,
    ich habe heute Abend bestimmt schon mindestens 10 Artikel vom affenblog gelesen und dabei - wie passend ;) - Affenbrot gefuttert. Deine Artikel sind hochspannend und definitiv besser als das TV-Programm.

    Ich komme aus dem Branding- und Kommunikationsbereich und habe bisher noch keinen deutschsprachigen Blog entdeckt, der Marketingthemen so spritzig ins Szene setzt. Eine wahre Wohltat ;) wenn du hier noch gute Blogs empfehlen kannst, freue ich mich. Ansonsten freue ich mich auf künftige Blogbeiträge :) affenstarke Grüße, Nicole
  • Hey Nicole,

    hehe, cool! Was ist Affenbrot?!

    Danke für die Blumen! Spritzig in Szene setzen, das ist unser Ding! :) Ich schreibe demnächst mal ein Beitrag mit ein paar Blogs die wir empfehlen!
  • Hallo Vladi,

    zu allererst wieder super Content.

    Du hast aber schon mal überlegt, oder gar schon täglich praktiziert, Eure Inhalte nicht nur per Social Media zu promoten, sondern doch als PPC jeden einzelnen neuen Content zu promoten?

    So kannst Du doch neben der OptIn-Liste eine "gepixelte Liste" aufzubauen.

    Viele Grüße
    Andreas
  • Hi Andreas,

    danke dir!

    Damit experimentieren wir gerade herum. Wir machen das so, dass wir zuerst 2 Tagen den Inhalt beobachten und schauen, wie er sich organisch entwickelt. Wenn er "virales Potenzial" hat, dann promoten wir den noch mal via Paid. Funktioniert bis jetzt sehr gut! :)
  • Hey!
    Einfach nur WOW, da bleibt einem ja förmlich die Spucke weg.

    Super und vor allem informativer Artikel zum Thema. Dem kann man nichts mehr hinzufügen, hast alles gut zusammengefasst und keine Fragen offen gelassen. :)

    LG
    Der Brian
  • Hi Vladi,

    perfekt geschriebener Artikel, vielen Dank!
    Habe vor 3 Wochen mit "affen on air" angefangen und bin jetzt bei Folge 034 - großes Lob für den unterhaltsamen und lehrreichen Podcast.

    In der ersten Infografik hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: "Pay Pay Click".
    Oder kenne ich das vielleicht einfach nur noch nicht (durchaus möglich) ;)

    Beste Grüße aus Berlin
    Christoph
  • Hey Christoph,

    ich hab zu Danken!

    Ui, krass! :)

    Ah, verdammt! Dir als PPCler ist das natürlich gleich aufgefallen. Ist gefixt!
  • Grandios! Inbound Marketing ist mittlerweile in aller Munde. Freut mich sehr, dass Du/Ihr so ausführlich darüber schreibt :-). Die Abkürzungen Tofu, Mofu und Bofu werde ich wohl nie wieder vergessen, echt genial.

    Das neue Design gefällt mir nach einer kurzen Eingewöhnungszeit auch gut.

    Weiter so!

    -Fabian
  • Hi Fabian,

    oh ja, da mussten wir unbedingt mitmischen und das Thema voranbringen!

    Ich finde die Abkürzungen auch geil!
  • Hallo Vladi,
    vor ungefähr zwei Jahren habe ich Werbung als lästig und aufdringlich empfunden und mich innerlich immer dagegen gesträubt. Heute bin ich voller Elan dabei, meinen Blog aufzubauen und auch meine alte Website zu überarbeiten, weil mich diese neue Art der Kommunikation total anspricht. Deine gut strukturierten Informationen sind dabei eine wirkliche Hilfe, vielen Dank!
    LG Rita
  • Hey Rita,

    ich denke, das ist auch die Kommunikation der Zukunft. Für uns alle! :)
  • Inbound Marketing ist definitiv eine effektivere und kostengünstige Alternative zur Standardwerbung bzw. Outbound Marketing. Zu Beginn ist es tatsächlich mehr Aufwand, das Thema zu erarbeiten. Wenn alle Faktoren stehen z.B. Landingpage- Anbieter, EmailMarketing- Anbieter etc. läuft vieles von ganz allein. Herzlichen Dank für den Artikel. Das Funnel-System wurde hier sehr anschaulich wiedergegeben. Euer Kurs ist eine tolle Möglichkeit Neues zu erlernen oder eine Bestätigung für bereits Angewandtes zu erhalten ;-)

    Viele Grüße
    Tanja
  • Hi Tanja,

    oh, ja! Und ja, der Aufwand am Anfang ist wirklich höher. Macht sich langfristig aber bezahlt!
  • Hallo Vlad,

    könntest du vielleicht verraten, welchen E-Mail-Versand-Anbieter ihr benutzt?
    Es gibt ja Aweber, Mailchimp, etc. aber auch sehr teure Anbieter wie hubspot. Welcher ist günstig und hat alle notwendigen Features fürs Inbound Marketing (Automatisierung, etc.)?

    Danke
    Alex
  • Hi Alex,

    wir benutzen momentan ActiveCampaign. Das ist ganz ordentlich und hat auch noch eine schöne Benutzeroberfläche. Würde deshalb auch dazu raten.

    HubSpot ist eine ganze Plattform, da ist E-Mail nur ein Bestandteil davon.
  • Vielen Dank für deine prompte Antwort,

    gibt einen Vorteil gegenüber Aweber und Co.?

    Danke
  • Toll wieder mal super erklärt. Tofu Mofu Bofu....
    Danke Liebe Grüße Cornelia
  • Hey Cornelia,

    hehe, ja Tofu, Mofu, Bofu rockt! :)
  • Hey Vladi,
    danke für den Artikel + Kurs. Immer wieder inspirierend :)

    Von Inbound-Marketing hatte ich so noch nicht gehört, auch wenn es eigentlich genau das ist, was ich mache.

    Übrigens, bin ich die Einzige, die am Anfang etwas irritiert war von dem Sales Funnel? Ich hätte es genau anders rum gedacht, auf dem Top die Kaufentscheidungen, an der Basis der Content. Vermutlich weil ich sonst immer mit Pyramiden zu tun habe, die von unten nach oben wachsen und keinen Trichtern, wo von oben nach unten etwas einströmt :D

    Ich freue mich schon auf die nächste Lektion!
    Beste Grüße, Cathrin
  • Hi Cathrin,

    keine Ursache! Danke fürs Konsumieren! :)

    Genau, beim Inbound Marketing ist es eher ein Trichter, weil oben eine Menge Besucher reinkommen und am Ende nicht so viele Kunden herauskommen.
  • Wenn 45 % der Menschen Postwurfsendungen ungeöffnet lassen, würde das ja im Umkehrschluss bedeuten, dass 55 % der Menschen sie öffnen - was ein gigantischer Wert wäre! Als ich vor 20 Jahren ins Direktmarketing eingestiegen bin, lag die geschätzte Öffnungsquote von Werbebriefen bei 20 % - ich kann mir schwer vorstellen, dass sich diese in der heutigen Zeit fast verdreifacht haben soll. Das Problem ist wahrscheinlich, dass man zum einen diesen Wert nur schwer messen kann (was die 20% fragwürdig macht), und zum anderen Menschen bei einer Befragung anders antworten, als sie dann tatsächlich handeln (was die 55 % fragwürdig macht).
  • Hi Henning,

    genau, das wären 55%. Hatte auch noch internationale Studien gefunden, wo das genau so aussah.

    Haha, da bin ich voll bei dir. Das ist oft leider genau so!
  • Lieber Vladislav, Du lieferst mir genau die Informationen, die ich brauche und gleichzeitig ein Beispiel, wie es funktioniert. Immer informativ, nie langweilig-theoretisch. Vielen Dank dafür!
  • Hi Lothar,

    so ist es, danke dir! :)
  • Hallo Vladi,

    ich verfolge deine Website schon länger und hab schon oft von deinen Tipps profitiert.
    Du bringst die Dinge sehr gut auf den Punkt und ich freue mich sehr, dass du dein Wissen über gut funktionierendes Marketing jetzt gebündelt in dem Kurs "Inbound Marketing" anbietest.
    Da ich mit Leidenschaft blogge, aber noch Neuling in diesem Metier bin, ist es genial auf diese Art mehr über die Mechanismen dieses Mediums und die Möglichkeiten der Verbreitung meiner Inhalte zu erfahren.

    Danke! Ich freu mich schon auf die nächste Lektion.
    Liebe Grüße
    :D Andrea
  • Hallo Vladi,

    es ist toll, wie Du es schaffst, Dein umfangreiches Wissen so klar und verständlich zu strukturieren.
    Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht.

    Herzliche Grüße,
    Lita
  • Hey Lita,

    vielen lieben Dank! So was ist Musik für meine Ohren! :D
  • Ein schöner Beitrag – sehr umfangreich und informativ. Das sind genau die Beiträge, die ich auf so vielen Seiten im Internet vermisse. Der Affenblog hingegen hat mich noch nie enttäuscht.
  • Hey Vladi, super Artikel und danke für die Erwähnung. Deinen Ausführungen gibt es aber echt nichts mehr hinzuzufügen. Das neue Design ist nicht so ganz meins, aber wie du die Dinge zusammenführst (Grafiken, Schaubilder, etc.) ist echt genial und aus einem Guss. Da wird der Affenblog auch als Marke gleich noch ein weiteres Level angehoben - coole Sache, weiter so!
  • Hi Björn,

    besten Dank! Echt, warum? Zu clean? Sehr cool, freut mich. Das ist auch die Idee dahinter! :)
  • Hallo Vladi,

    ich kann mich Björn nur anschliessen. Meine Augen flogen nur so über den Text und wenn ich zugegebenermaßen nicht jedes Wort einzeln gelesen habe, so habe ich alles gelesen, was wichtig war.

    Ich bin seit zwei oder drei Jahren eher so stille Mitleserin auf dem "OnlineMarketingMarkt", und jetzt in den letzten Wochen habe ich ernsthafter begonnen.

    Insofern war dieser Artikel auch wieder mal perfekt für mich, um dazu zu lernen.

    Ich habe mir Notizen gemacht und habe es auf meine ToDoListe gesetzt, sobald ich selbst mit EmailMarketing beginne, ist dies eine super Strategie, die sich leicht befolgen lässt.

Was denkst du?